Projekt : umcodierbares Ladekabel Typ2 20A/32A/

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Re: Projekt : umcodierbares Ladekabel Typ2 20A/32A/63A

Beitragvon Jogi » So 3. Feb 2013, 13:57

lingley hat geschrieben:
Ist der Codewiderstand ist der auf beiden Seiten des Kabels nötig?

Nein.
Es reicht, wenn der Stecker, der in die Ladesäule/Wallbox gesteckt wird, den Widerstand drin hat.
Der Widerstand wird nur von der Box erkannt, das Auto kann das m. W. gar nicht.
Daher braucht das Kabel auch keine PP-Ader.


Gruß Jogi
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
Jogi
 
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Re: Projekt : umcodierbares Ladekabel Typ2 20A/32A/63A

Beitragvon lingley » So 3. Feb 2013, 14:17

Moin Jogi
Daher braucht das Kabel auch keine PP-Ader.

Was hälst Du dann von der folgenden Aussage ?
Der Proximity-Schalter PP meldet den möglichen Ladestrom des Fahrzeugs an die Ladestation. Hierzu wird fahrzeugseitig ein Widerstand zwischen PP und PE gesetzt. Adapterkabel können hier eine entsprechende Widerstandskodierung verwenden.
Im Anschlussbeispiel wird der Stromkreis PP-PE im Stecker des Adapterkabels selbst geschaltet und kodiert den Leiterquerschnitt; wenn eine Durchkontaktierung zum Fahrzeug erfolgt, kann der Ladestrom geregelt werden, indem der Stromkreis PP-PE dauerhaft auf 2700 Ω geschaltet ist und ein Regelwiderstand parallel geschaltet ist.

Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/SAE_J1772#Signalisierung

Hier wird eine Durchgängigkeit PP-Ader beschrieben.
Bullshit, oder falsche Interpretation ?
lingley
 

Re: Projekt : umcodierbares Ladekabel Typ2 20A/32A/63A

Beitragvon Jogi » So 3. Feb 2013, 14:24

Nein, kein Bullshit.

Das kann man machen, muss man aber nicht.

Die Widerstandserkennung findet auch in dem angeführten Beispiel in der Box statt, die dann die PWM an den Widerstand anpasst.
Aber das kannst du alles auch in der Box machen.
Diese Beispielschaltung könnte dann sinnvoll sein, wenn man die Ladestromstärke vom Auto aus verstellen will.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Projekt : umcodierbares Ladekabel Typ2 20A/32A/63A

Beitragvon lingley » So 3. Feb 2013, 14:37

Das heisst wenn man ein "universelles" Kabel herstellen will was bei
A)Autos mit vorwählbarer Ladeeinstellung funktioniert sowie
B)flexible Widerstandseinstellung zur Boxseite bei Kisten die keine Vorwahl bieten,
müsste im Fall
A)die Ltg. PP durchkontaktiert sein mit R=2700 zu PE und
B)je nach Wunsch der Ladeleistung Vorgabe des Codewiderstands des Kabels zusätzliche R's parallel schalten können

so richtig ?
lingley
 

Re: Projekt : umcodierbares Ladekabel Typ2 20A/32A/63A

Beitragvon Jogi » So 3. Feb 2013, 14:40

Ja, stimmt.
Aber wer braucht das?
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Projekt : umcodierbares Ladekabel Typ2 20A/32A/63A

Beitragvon lingley » So 3. Feb 2013, 14:48

Na solange man Verbrenner fahren muss ... KEINER.
Mich würde nur mal interresieren wie die mitgelieferten Typ2 Kabel z.B. beim Smart oder dann beim ZOE geschaltet sind.
Klärt sich spätestens wenn alles bei mir auf dem Seziertisch bereit liegt :mrgreen:
lingley
 

Re: Projekt : umcodierbares Ladekabel Typ2 20A/32A/63A

Beitragvon Jogi » So 3. Feb 2013, 15:37

lingley hat geschrieben:
Mich würde nur mal interresieren wie die mitgelieferten Typ2 Kabel z.B. beim Smart oder dann beim ZOE geschaltet sind.

Für meinen Kangoo kann ich dir's sagen:
PP geht nicht durch.
Zwischen PP und PE ist netzseitig auch nichts, kein Widerstand, kein Durchgang. --> Automatische Begrenzung auf 16A.
An der fahrzeugseitigen Kupplung liegt zwischen PP und PE ein Widerstand von 150 Ohm, der bei Betätigung der Entriegelungstatste aufgeht. Das ist für den Lader das Signal, den Ladevorgang zu stoppen.

Gruß Jogi
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Projekt : umcodierbares Ladekabel Typ2 20A/32A/63A

Beitragvon lingley » So 3. Feb 2013, 16:22

150 Ohm ? Netzseitig offen = Begrenzung 16A ?
Also fehlt die 7. Ader PP zur Box !
Bei Dir ungefähr so ?
EVSE-EV_2.png

:? :? :?
Ich dachte bisher immer :
Messung der eingebauten Widerstände im Stecker Typ 2
Nach IEC 61851-1 ist im Stecker Typ 2 ein Widerstand vorhanden, welcher die Stromkapazitäten des Lade-
kabels wiedergibt. Dieser kann mit dem eingebauten Messgerät überprüft werden.
Kodierwiderstand in Ladestecker und Ladekupplung (Typ 2)
Strom [A] Widerstand [Ohm] Querschnitt [mm2]
13 A______1500_______ 1,5
20 A______ 680_______ 2,5
32 A______ 220________ 6
63 A______ 100_______ 16

Warum 150 Ohm ?
:doof:
lingley
 

Re: Projekt : umcodierbares Ladekabel Typ2 20A/32A/63A

Beitragvon Jogi » So 3. Feb 2013, 17:04

Sorry, ich vergaß zu erwähnen dass mein Kangoo 'n Typ1 Anschluss hat.
Und da ist es so, dass der Lader diesen 150 Ohm Widerstand fordert, sonst lädt er nicht.

Netzseitig kein Codewiderstand veranlasst die Box, die PWM auf 16A einzustellen.
Will man den Strom weiter runter (oder rauf) regeln, braucht man entweder einen Widerstand (z. B. 1,5kOhm=13A) oder aber man greift direkt in die PWM ein.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Projekt : umcodierbares Ladekabel Typ2 20A/32A/63A

Beitragvon lingley » Mo 4. Feb 2013, 00:17

Jogi hat geschrieben:
Sorry, ich vergaß zu erwähnen dass mein Kangoo 'n Typ1 Anschluss hat....

Ahhrrgg ... stimmt ja ... :prost:
lingley
 

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