Notladekabel als Standardladung möglich?

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Re: Notladekabel als Standardladung möglich?

Beitragvon BuzzingDanZei » Mi 27. Feb 2013, 14:49

Ich schlage vor, dass wir als Community einen Vorort Termin machen. Jeder bringt eine Hake und Spaten mit und wir graben gemeinsamt! ZOEZEN1 organisiert zum Dank Bier, Grill und Würstchen und dann ist das doch innerhalb von 2-3 Stunden erledigt mit dem Kable ziehen!!! 8-)
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Re: Notladekabel als Standardladung möglich?

Beitragvon ZoeZen1 » Mi 27. Feb 2013, 22:41

Oh, vielen Dank erst ma euch allen, für die aufbauenden Worte.

BuzzingDanZei hat geschrieben:
Oh, ok. Doof!!! Die mit einem eventuellen Garagentausch ist auch nix, um Kosten zu sparen?


Ich werd´s auf alle Fälle probieren, wenn es in einer Situation hilfreich ist. Wird aber auch nicht einfach, da alle 28 Garagen in verschiedener privater Hand sind.

Jogi hat geschrieben:

Frage: Wie ist die Fläche des Vorhofes befestigt?
Verbundpflaster? Asphalt? Beton?
Wieviele Meter müsste man graben?

Gruß Jogi


Zwischen Hausfassade und den vierer Garagen ist ein ca halber Meter breiter Fußweg und würd sagen 6 Meter Grünstreifen (Rasen). Wär aber doof, wenn meine vierer Reihe die letzte vom Ausgangspunkt wär.
Wenn du dir wirklich ein Bild machen willst: Google Maps / Streedview : Freidingstr. 28, Hannover

Jogi hat geschrieben:
Wie stehen die Chancen irgendeine andere Garage/Stellmöglichkeit innerhalb der nächsten 5 Monate näher an deiner Wohnung zu finden?
Wie steht's mit deinem Arbeitsplatz? Könnte man dort eine Lademöglichkeit schaffen?

Gruß Jogi


Eher schlecht. Weiter weg schon eher, wohl aber ohne Stromanschluss. Seh auch nicht ein, erst mit öffis zu meinem Auto fahren zu müssen.
Von den Gegebenheiten auf Arbeit würd ich sagen gut. Wir haben im Labor etliche Geräte, die mit CEE blau und auch rot gesteckt sind, aber meine Cheff´s werden nicht zu begeistern sein sowas am Parkplatz zu installieren.

ATLAN hat geschrieben:
ZoeZen1 hat geschrieben:

Er meinte für 16 A müsste eine neue Leitung gelegt werden; unter den Vorhof, Gott weiss, was das kosten würde, für eine Mietgarage?Nein!

Bei 13 und auch 10 A wird mir dennoch geraten die Leitungen testen zu lassen, vom Stecker hat er erst ma nix gesagt.


Hmm, blöde sache... Eventuell sind die Zuleitungen unterm Vorhof in einem (Panzer)rohr verlegt, dann könnte sich der aufwand für eine verstärkung der Leitungen in Grenzen halten.

MfG Rudolf


Das hoff ich auch, das wenn es dazu kommen muss, man nur ein neues Kabel durch vorhandene Schächte ziehen muss.
Das mit der speziellen Wall-Box, hm, ich trau dem nicht.

Alles was außerdem in den 4 stelligen fünanziellen Bereich kommt ist eher schlecht für mein nicht vorhandenes Bugett.
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Re: Notladekabel als Standardladung möglich?

Beitragvon BuzzingDanZei » Mi 27. Feb 2013, 23:12

ZoeZen1 hat geschrieben:
Von den Gegebenheiten auf Arbeit würd ich sagen gut. Wir haben im Labor etliche Geräte, die mit CEE blau und auch rot gesteckt sind, aber meine Cheff´s werden nicht zu begeistern sein sowas am Parkplatz zu installieren.


Das hast du nicht versucht? Das hab ich zuerst gemacht - bei mir handelt es sich allerdings um ein 35.000 Mann Unternehmen, da braucht man etwas länger, bis man sich für ein ja oder nein entscheidet. :-(

In einer kleinen Firma sollte das einfacher/schneller sein. Vielleicht einfach mal mit nem Fluence anfahren und den/die Chefs fahren lassen. Da könnte man schon die halbe Überzeugung durch gewinnen. Zudem ist die Installation einer 16A Camping CEE Dose nun wirklich kein Akt und auch nicht teuer für eine Firma.
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Re: Notladekabel als Standardladung möglich?

Beitragvon Jogi » Mi 27. Feb 2013, 23:37

ZoeZen1 hat geschrieben:

Zwischen Hausfassade und den vierer Garagen ist ein ca halber Meter breiter Fußweg und würd sagen 6 Meter Grünstreifen (Rasen).

Ha!
Da graben wir keinen Meter!
Loch durch die Kellerwand bohren (wenn da nicht schon ein Rohr mit den alten Kabeln durchgeht, wo man noch eines durch schieben kann), Kabel an der Aussenwand hochführen (im Stahlrohr), kleines Stahlseil rüber zu den Garagen spannen, da das Kabel dranhängen.
(14er Dübel in die Hauswand, da 'n Ring oder 'n Haken reinschrauben, an der gegenüberliegenden Garage muss man evtl. ein Rohr nach oben überstehen lassen, um ggf. die benötigte Durchgangshöhe zu erreichen.)

Wär aber doof, wenn meine vierer Reihe die letzte vom Ausgangspunkt wär.

Klar, das wär doof, aber bewältigbar.

Bedenke:
Wennze schon ein Kabel verlegst, dann kannzet auch gleich 5-adrig machen. --> Ladung mit 11kW oder mehr!
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Notladekabel als Standardladung möglich?

Beitragvon ZoeZen1 » Fr 1. Mär 2013, 21:25

Hm,

was würde denn sowas kosten?

ich hab da keine Ahnung
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Re: Notladekabel als Standardladung möglich?

Beitragvon Jogi » Fr 1. Mär 2013, 22:09

Die größte Hürde ist das Okay der Hausverwaltung.
Das kostet im besten Falle nur ein paar gute Argumente.

Als Kabel würde ich 5x6² empfehlen, das kostet pro laufendem Meter etwa 4,--€.
FI Typ B rechne ich mal mit 350,--€.
LS-Automat 3polig ca. 50,--€
Stahlrohr, -seil, Kunststoffrohr zur Kabelführung aufputz incl. Befestigungsmaterial schätze ich nochmal auf 3,50€/lfm.

Alles noch ohne Arbeitsaufwand.
Das kann dich einen Kasten Bier und ein paar Grillwürste kosten, aber man kann natürlich auch eine Firma beauftragen.
Und dann geht's nach Aufwand, die Mannstunde mindestens 50,--€.

Ob du dann in der Garage nur eine 5polige CEE-Dose (10,--€) oder eine Wallbox installierst, kannst du dir aussuchen.
Eine mobile ICCB-Lösung, die du in der CEE-Dose einstöpseln und auch mitnehmen kannst, erhöht deine Flexibilität und ist auch nicht teuerer als eine vergleichbare Wallbox (ICCB dreiphasig ab 880,--€).
Wenn früher alles besser war,
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Re: Notladekabel als Standardladung möglich?

Beitragvon Jogi » Mi 27. Mär 2013, 13:17

Hi Leute.

Weil's von der Threadüberschrift am Besten hier reinpasst, kopiere ich hiermal ein aktuelles Posting von DavidR aus dem franz. Forum:
DavidR hat geschrieben:
The cable works always ok at any current level between 6A and 16A on Peugeout Ion, Renault Fluence and Smart ED. You can start at any current level, change level during recharge, stop and restart it, exchange phase with neutral, and I never experienced any problem.
With Zoe the story is different. The Camaleon charger is a bad beast. As far as I know, there are no other CRO working with Zoe. At the moment EVR01 it's the only one that is able to charge the Zoe, but with some limitations:
1) Polarity: Zoe requires correct plug polarity. If you exchange phase with neutral, it doesn't work. This is not a problem for CEE plugs, but it's a big problem for Schuko. In Italy and Germany you can reverse "polarity" (really it's not polarity, voltage is AC) by turning the plug by 180°, but in France the inlet is polarised, so you can't. In theory it's standardized: http://renault-zoe.forumpro.fr/t1367p30 ... de-r#20381 but in pratical the standard is not always respected.
To test the real socket polarity you need a cheap tool, a phase-finder screwdriver. They are available in any electrical store, maybe also in some supermarket. You must put the tip on the contact and touch the tail with your hand, it will light up (the screwdriver, not your hand Laughing ) only on the phase contact. If it's wrong, you will need a phase exchanger adapter.
2) Current: It seems that Zoe is guaranteed to recharge in monophase only with current > 13A. This is a severe problem that could exclude the possibility to use Schuko inlets. Anyway, Some beta testers are recharging their Zoe with Schuko plugs; it not always works, in particular at low currents. The more common practice is to start at 13A and then go to 10A (the 10A limiter can whitstand 13A for some minutes), but sometimes it didn't start at 13A, he had to start at 10A. Another user recharged at 10A without any problem, but when he lowered to 6A after some minutes the Zoe stopped the recharge.
As far as I know, it should be guaranteed to start and recharge always at >=16A. This explains why wall boxes don't have problems with Zoe, they are fixed 16A or 32A.
Please understand that these problems are not related to my CRO, but to the Zoe charger. All other cars tested didn't report any problem. This could impose severe limitations to Zoe recharging, but again, this is a Zoe's problem, not a CRO problem.

Letztere Aussage würde ich relativieren, ich gehe im Folgenden darauf ein:


Zu 1):
Wie schon seit längerem immer wieder mal vermutet, ist es dem Chamäleon bei einphasiger Ladung nicht egal, auf welchem Pol die Phase liegt.
Das ist bei Schukodosen ja noch handlebar, da kann man den Stecker einfach andersrum einstecken, wenn's beim ersten Versuch nicht klappt.

Das erklärt, warum Renault noch an dem CRO werkelt, da muss das automatisch funtionieren.
Und noch einen weiteren Schwachpunkt des Laders muss das CRO überlisten, und damit kommen wir...

Zu 2):
Die Ladung startet offenbar nicht, wenn das Pilotsignal auf weniger als 13A eingestellt ist.
Man muss also die Ladung zunächst mit mind. 13A starten, und kann dann die Stromstärke runterregeln.
Auch das kann man in der ICCB automatisieren, aber Schukodosen, die nur mit 12 oder weniger Ampere abgesichert sind, funktionieren damit nicht, weil beim Start sofort die Sicherung fliegt.


Gruß Jogi
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Re: Notladekabel als Standardladung möglich?

Beitragvon green_Phil » Mi 27. Mär 2013, 13:33

Zu 2.) Wie kann das denn sein, wo doch EV-plus bereits mit unter 10 A geladen hat??
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Re: Notladekabel als Standardladung möglich?

Beitragvon tom » Mi 27. Mär 2013, 13:33

Ich könnte mir vorstellen, dass das CRO von Renault selber einen kleinen Akku enthalten wird, welcher für einige Sekunden 13A bei 230V liefert, damit das Pilotsignal stimmt. Danach wird runtergeregelt und der Hilfsakku wieder geladen. Ist so etwas möglich?
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Re: Notladekabel als Standardladung möglich?

Beitragvon Jogi » Mi 27. Mär 2013, 13:36

green_Phil hat geschrieben:
Zu 2.) Wie kann das denn sein, wo doch EV-plus bereits mit unter 10 A geladen hat??

Bei >13A gestartet, und dann den Poti runtergedreht.
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