Mit 32A laden war gestern.

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Mit 32A laden war gestern.

Beitragvon Thorsten » Mi 16. Apr 2014, 15:05

Und im Übrigen glaube ich an das reine E-Auto. Hybride sind eine vorübergehende Erscheinung.
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Re: Mit 32A laden war gestern.

Beitragvon TeeKay » Mi 16. Apr 2014, 19:38

Wäre eigentlich ein Geschäft für Tesla. 625A ist etwas weniger als die Anschlussleitung von 8 Superchargern. Und die wiederrum bestehen aus 44 Single-Chargern a 11kW. Die Technik haben sie also ohnehin schon. Durch zusätzliche Abnehmerschichten können sie Skalen-Effekte erzielen und die Kosten pro Charger senken, während die versammelte Konkurrenz ihre Ladegeräte teuer beim Zulieferer einkaufen muss.
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Re: Mit 32A laden war gestern.

Beitragvon zitic » Mi 16. Apr 2014, 22:04

Das ist ja ohnehin die Frage, warum nur Tesla auf die Idee kommt kleine Einheiten zu entwickeln, die man flexibel nutzen kann und dadurch große Stückzahlen zu generieren, was Vorteile durch Sklaeneffekte und bei der Erweiterbarkeit ergibt. Gut man kann sagen, dass das ja auch bei den anderen geschieht, wobei man sich da halt auf einphasige 16A-Einheiten beschränkt, was aber wohl in zu kleinen Stückelungen resultiert. Wobei dann die Frage im Raum steht, ob das Konzept auch noch bei 44 Chargern sticht oder dann eine Einzelfertigung von monolithischen Klötzen technisch wie finanziell doch wieder vorteilhaft ist. Dafür haben wir sicher die entsprechenden E-Tech-Experten hier im Forum.
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Re: Mit 32A laden war gestern.

Beitragvon TeeKay » Do 17. Apr 2014, 01:00

Tesla baut das größte Schnellladernetz der Welt und hat sich für die 44 Einzellader in den Superchargern entschieden. Also scheint das für sie günstiger zu sein als Entwicklung und Bau von großen Ladern. Denn die bleiben selbst beim Supercharger-Netz letztendlich Einzelstücke, bei denen keine automatisierte Fertigung lohnt. Wer baut für ein paar hundert Stück schon eine Massenfertigung auf? Die Einzellader werden hingegen zehntausendfach im Jahr gebaut.

Bei ABB sind übrigens auch die 50kW-Schnelllader aus Einzelladern aufgebaut. Bei denen kann man 20kW-Lader bestellen und später auf 50kW hochrüsten. Ich nehme an, dass sie die bald erscheinenden 100kW-Lader auch nicht anders bauen.
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Re: Mit 32A laden war gestern.

Beitragvon zitic » Mi 23. Apr 2014, 14:46

Wird denn bei ABB explizit nur "hinzugebaut" oder dann der Lader vielleicht doch getauscht. Die Teilbarkeit duch 10 spricht natürlich für entsprechende Ladergrößen. Sonst müsste man 20er, 30er(fürs Hinzubauen) und 50er produzieren....
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Re: Mit 32A laden war gestern.

Beitragvon TeeKay » Mi 23. Apr 2014, 15:38

Mir sagten sie, dass Powerboards, wie sie es nannten, hinzugefügt werden. Was sollten sie auch mit den gebrauchten Innereien eines 20er Laders machen, wenn sie ihn gegen einen 50er austauschen? In einen neuen Lader einbauen geht ja schlecht.
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Re: Mit 32A laden war gestern.

Beitragvon zitic » Mi 23. Apr 2014, 16:10

Ja, das habe ich mir auch gedacht. Gut, wo liegen da die reinen Produktionskosten.... Die Frage der weiteren Verwendung des 20kW-Laders ist letztlich nebensächlich. Aber ein Upgrade mit einem reinen, neuen 50kW-Lader wäre halt unnötig teuer.
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Re: AW: Mit 32A laden war gestern.

Beitragvon ac-dc » Mi 23. Apr 2014, 16:10

TeeKay hat geschrieben:
625A ist etwas weniger als die Anschlussleitung von 8 Superchargern. Und die wiederrum bestehen aus 44 Single-Chargern a 11kW

44x11=484/8=60,5?
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Re: Mit 32A laden war gestern.

Beitragvon zitic » Mi 23. Apr 2014, 16:17

Da teilen sich immer zwei Ladepunkte ein Rack mit Chargern. Die werden dann flexibel je nach Bedarf(120kW wird ja nur selten real gebraucht) zugeteilt.

Könnte mir vorstellen, dass ABB das dann bei einem Terra 54/104 auch anbietet. Also zwei mal DC an einer Säule. Spätestens bei 100kW ergibt das dann schon Sinn.
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Re: Mit 32A laden war gestern.

Beitragvon ac-dc » Mi 23. Apr 2014, 16:34

12 Gleichrichter/Lader pro Supercharger.
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