Messgerät / Netz Analyse

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Messgerät / Netz Analyse

Beitragvon Mittelhesse » Di 2. Feb 2016, 20:41

Hi,

nach den Problemen die ich ich in der Firma hatte,
und dem was man hier ab und an zu lesen bekommt,
geistert mir eine Messbox durch den Kopf, das einzige
Problem sind die zu erwarteten Kosten :evil:

Mir schwebt eine Box vor, die am Eingangs eine TYP2
KFZ Dose hat, und am Ausgang ein fest Angeschlagenes TYP2 Kabel.

In der Box ein UMG Netz Analysator von Janitza , der Oberwellen, Spannung, Leistung
Spannung gegen Null und Erde messen und protokollieren kann.

http://www.janitza.de/umg-509-technische-daten.html

So könnte man an jeder Problemsäule der Ursache näher kommen.
Wäre ein Interesse da, so etwas mit ein paar "Verrückten" zusammen zu beschaffen?

Oder drehe ich jetzt völlig am Rad?

Liebe Grüße

Stefan
LG Stefan

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Re: Messgerät / Netz Analyse

Beitragvon EVplus » Di 2. Feb 2016, 23:03

Bis auf die Oberwellenanalyse ist so ein "Ding "von mir aktuell im Marktplatz im Angebot. Damit habe ich sehr schnell problembehaftete Ladepunkte analysieren können. Die Kosten halten sich halbwegs in Grenzen .

Um eine Typ2 Ladesäule damit unter Last zu prüfen braucht man aber noch einen sogenannten " Bettermann Adapter" und eine mobile Ladebox.

Was man dabei leider nicht prüfen kann ist die Qualität des PWM Signals einer Ladesäule. So sind viele Ladesäulen per PWM Signal ein paar Ampere heruntergeregelt ! Es gibt auch ein paar ghreads dazu hier im Going electric forum.

Grüsse EVplus

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Perry Netzanalysator in IP55 Gehäuse eingebaut . CEE Stecker / Kupplung bis 32A belastbar


Du kannst aber auch einen normalen professionellen Netzanalysator mit Stromzangen benutzen, das ist aber halt immer viel "Gefummel" und nicht so optimal wenn es regnet..... vor allem der Spannungsabgriff ist dann etwas kritisch...

20150712_141135.jpg
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Re: Messgerät / Netz Analyse

Beitragvon Schrauber601 » Mi 3. Feb 2016, 11:49

Einfacher geht es, wenn man den NA direkt in das Typ-2 Kabel einschleift... Aber dann kann man Säulen mit festen Kabel nicht mehr messen.
Eine PWM-Auswertung - z.B. mit einem µC + Display wäre auch mal nett. Da findet sich vielleicht mal Jemand, der die Zeit hat zum Basteln.

Jan
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Re: Messgerät / Netz Analyse

Beitragvon EVplus » Mi 3. Feb 2016, 13:07

Schrauber601 hat geschrieben:
Einfacher geht es, wenn man den NA direkt in das Typ-2 Kabel einschleift...


Ja und Nein !

Wenn eine regelbare mobile EVSE - Ladebox dazwischen ist kann man die Ladestärke rauf und runter regeln. Probleme treten oftmals bei unterschiedlichen Belastungen auf. Oder nur auf bestimmten Phasenleitern. ( L1 / L2 / L3 ) .

Da sollte man eine größtmögliche Flexibilität beibehalten.
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Re: Messgerät / Netz Analyse

Beitragvon Mittelhesse » Mi 3. Feb 2016, 13:30

Wie ich sehe, bin ich nicht der einzige verrückte :) das PWM Signal könnte man ja eventuell über den Digitaleingang auswerten. Ich muss mir das Darenblatt und die Software mal genauer zu Gemüte führen :D
LG Stefan

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Re: Messgerät / Netz Analyse

Beitragvon Michael_Ohl » Mi 3. Feb 2016, 13:39

Das PWM Signal zu beurteilen ist eher etwas mehr Aufwand, Einhaltung der Pegel in allen Zuständen, Frequenz und Jitter, Flankensteilheit und Freuenzkonstanz erfordern schon etwas mehr als einen Digitaleingang.

mfG
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Re: Messgerät / Netz Analyse

Beitragvon Berndte » Mi 3. Feb 2016, 23:39

Also mit hat bis jetzt mein 50€ Taschenoszi und ein Stahllineal gereicht.
Aber vielleicht bin ich beim Thema PWM Taktverhäkltnis zu pragmatisch ;)

Wäre echt genial, wenn mal einer was mit einem keinen Atmel-Chip basteln kann, das sieht5 dann wohl etwa professioneller aus.
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Re: Messgerät / Netz Analyse

Beitragvon lingley » Do 4. Feb 2016, 00:18

Michael_Ohl hat geschrieben:
Das PWM Signal zu beurteilen ist eher etwas mehr Aufwand, Einhaltung der Pegel in allen Zuständen, Frequenz und Jitter, Flankensteilheit und Freuenzkonstanz erfordern schon etwas mehr als einen Digitaleingang.

Ich denke mein gutes altes analoges zweistrahl Oszi ist ein wenig zu groß dafür :)

Oszi.jpg
PWM ; State C ; 35A
lingley
 

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