... noch eine mobile Ladebox (1.4 - 23,5kW)

Alles rund ums Elektroauto-Laden / Ladeboxen / Ladegeräte

Re: ... noch eine mobile Ladebox (1.4 - 20.7kW)

Beitragvon lingley » So 3. Nov 2013, 11:49

Korrekt.
400V - das ist keine Spielzeugeisenbahn !
Eingriffe in das Fahrzeug verbieten sich damit von Selbst.
So wird es für beteiligte und unbeteiligte Lebensgefährlich !!!
lingley
 

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Re: ... noch eine mobile Ladebox (1.4 - 20.7kW)

Beitragvon MarkusD » So 3. Nov 2013, 12:20

smarted hat geschrieben:
Sorry, aber das bist Du auf dem Holzweg.

Situation ohne Typ 2 o.ä.:

Dein Auto ist leer und Du willst es an einer öffentlichen Säule laden. Du holst das CEE Kabel raus, steckst es in die Säule gehst zum Auto und lässt es fallen. Am Bordstein ist aber ein Pfütze. Du stehst drin und der Stecker fällt auf den Boden. Bis die Sicherung kommt, hast DU auch eine gewischt bekommen.
Daher die "Auto-externe" ICCB-Lösung ... et voilà ...

Wenn es mit Typ2 sooooo sicher ist, warum schaltet z.B. die Ladesäule am Erlanger Rathaus auch diese Dosen komplett ab (ohne weitere nachträgliche Startmöglichkeit = Geld ist weg), sobald der Ladevorgang abge-/unterbrochen wurde?
Erklärung des zuständigen Mitarbeiters: Damit keiner irgendwas reinstecken kann und dann eine gewischt bekommt.
Das ist meiner Meinung nach ausgesprochener Blödsinn. Es IST ja gerade der Vorteil von Typ2, daß kein Strom rauskommt, wenn am anderen Ende keine entsprechende Gegenstelle angeschlossen ist.

Warum sollte Autostrom nicht anders besteuert werden als Haushaltsstrom?
Bei Diesel und Heizöl geht das ja schließlich auch.
"Umgelegt" ist vielleicht das falsche Wort. Wenn die Mineralölsteuer weniger wird, muß sich der Staat nach anderen Einnahmequellen aus "Treibstoffkosten" umsehen.

Gruß
Markus
MarkusD
 

Re: ... noch eine mobile Ladebox (1.4 - 20.7kW)

Beitragvon smarted » So 3. Nov 2013, 12:27

Bei Diesel und Heizöl geht das ja schließlich auch.
"Umgelegt" ist vielleicht das falsche Wort. Wenn die Mineralölsteuer weniger wird, muß sich der Staat nach anderen Einnahmequellen aus "Treibstoffkosten" umsehen.


Das ist leichter kontrollierbar. Strom kann jeder umgehen und wenn es auf der HV Seite im Auto ist.
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Re: ... noch eine mobile Ladebox (1.4 - 20.7kW)

Beitragvon lingley » So 3. Nov 2013, 12:58

Das ist nun ein anders Thema.
Trotzdem ... warum mobile Box ?
In meinem Fall, ZOE, habe ich keine Alternative wie andere E-Autos die auf Chademo oder CEE / Schuko ausweichen können. ZOE bis heute nur Typ 2 aus und ende ... fertig ...
Bis da was offizielles rauskommt lässt man die ZOE-Piloten im Regen stehen.
Wenn ich an jeder vierten oder fünften Ladesäule technisch bedingt nicht laden kann obwohl die baugleiche sechs Kilometer entfert funktioniert und man mir erklärt es ist alles i.o., fühle ich mich verarscht und in mir als Techniker ist der Ehrgeiz geweckt !
Diese Krux ist eigentlich unnötig , wenn alles so funktioniert wie die pressewirksamen Werbefotos von Betreibern und Politikern versprechen.
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Re: ... noch eine mobile Ladebox (1.4 - 20.7kW)

Beitragvon teutocat » So 3. Nov 2013, 13:08

MarkusD hat geschrieben:
Wenn es mit Typ2 sooooo sicher ist, warum schaltet z.B. die Ladesäule am Erlanger Rathaus auch diese Dosen komplett ab (ohne weitere nachträgliche Startmöglichkeit = Geld ist weg), sobald der Ladevorgang abge-/unterbrochen wurde?
Erklärung des zuständigen Mitarbeiters: Damit keiner irgendwas reinstecken kann und dann eine gewischt bekommt.
Das ist meiner Meinung nach ausgesprochener Blödsinn. Es IST ja gerade der Vorteil von Typ2, daß kein Strom rauskommt, wenn am anderen Ende keine entsprechende Gegenstelle angeschlossen ist.


Über diese Ladestation in Erlangen habe ich mich auch schon maßlos geärgert.
Das ist ein Beispiel für einen ausgesprochen mißlungenen Versuch von Siemens Komponenten für die eMobilität zu produzieren.
Da kann man froh sein wenn sich dieser Hersteller aus dem Bereich zurückzieht.
Und das Argument des von Dir zitierten Mitarbeiters ist noch das Sahnehäubchen an Inkompetenz.
Um aus solchen Fehlkonstruktionen doch noch einigermaßen zuverlässig Strom zu bekommen bedarf es eben doch noch mobiler Ladesteuerungen wie in vorhergehenden Posts beschrieben.
In Erlangen werde ich in Zukunft immer zuerst meinen Typ2-auf-CEE32-Mode3-Fake-Adapter benutzen um der Säule ein angeschlosenes eMobil vorzutäuschen und daran dann meine mobile Ladesteuerung anschließen um mein Fahrzeug in angemessener Weise zu bedienen und solange Strom zu beziehen wie ich durch Münzeinwurf vorausbezahlt habe.

Aber im Grunde sind ICCB und andere mobile Ladesteuerungen nur eine Krücke auf die ich gerne verzichten würde. Wenn es ein dichtes Netz von gut funktionierenden Typ2-Ladestationen gäbe, dann bräuchten wir uns um diese Dinge keine Gedanken zu machen.
Wer aber auf seinen Reisen so wie ich auch häufig Ladehalte an Park+Charge oder Drehstromkisten einplant, für den ist eine mobile Ladesteuerung derzeit unumgänglich.

Gruß
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Re: ... noch eine mobile Ladebox (1.4 - 20.7kW)

Beitragvon teutocat » So 3. Nov 2013, 13:18

lingley hat geschrieben:
Aus Kosten- und Platzgründen/-verhältnissen habe ich einen Einphasen-Zähler gewählt.


Rechnest Du dann alles mal drei oder wie hast Du das geplant ?
Asserdem ergibt sich dabei für mich noch ein anders Fragezeichen:
Wenn der Zoe Dreiphasen-Drehstrom erkannt hat, legt er seine Last dann in Dreieckschaltung an den Anschluss an, also unter Verzicht auf den Neutralleiter, oder in Sternschaltung ?
Davon hängt nämlich ab ob der Einphasenzähler Dir überhaupt etwas sinvolles anzeigen würde.

Gruß
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Re: ... noch eine mobile Ladebox (1.4 - 20.7kW)

Beitragvon lingley » So 3. Nov 2013, 17:42

teutocat hat geschrieben:
...Wenn der Zoe Dreiphasen-Drehstrom erkannt hat, legt er seine Last dann in Dreieckschaltung an den Anschluss an, also unter Verzicht auf den Neutralleiter, oder in Sternschaltung ?
Davon hängt nämlich ab ob der Einphasenzähler Dir überhaupt etwas sinvolles anzeigen würde...

Ich meine gelesen zu haben, das ZOE beim Prüfvorgang das Vorhandensein von Null und PE Leiter mit prüft.
Vermutung: Somit sollte eine Ladung nur mit kompletter Belegung des Kabels möglich sein.
Fehlender Null oder PE, das habe ich noch nie ausprobiert und werde das auch nicht tun !!!
Der Zähler sollte deshalb funktionieren, die Gesamtleistung muss addiert werden - Ladestrom natürlich nicht.
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Re: ... noch eine mobile Ladebox (1.4 - 20.7kW)

Beitragvon smarted » So 3. Nov 2013, 17:45

Der ZOE ist dahingehend eine Besonderheit, dennoch tippe ich auf Stern.
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Re: ... noch eine mobile Ladebox (1.4 - 20.7kW)

Beitragvon MarkusD » Mo 4. Nov 2013, 07:12

teutocat hat geschrieben:
In Erlangen werde ich in Zukunft immer zuerst meinen Typ2-auf-CEE32-Mode3-Fake-Adapter benutzen um der Säule ein angeschlosenes eMobil vorzutäuschen und daran dann meine mobile Ladesteuerung anschließen um mein Fahrzeug in angemessener Weise zu bedienen und solange Strom zu beziehen wie ich durch Münzeinwurf vorausbezahlt habe.

Das reicht nicht.
Nach beendeter Ladung ist bei Typ2 ja nach wie vor das Fahrzeug angeschlossen und wird auch als solches erkannt.

Die mobile Ladesteuerung muß auch ständig einen Mindeststrom verbrauchen, damit die Ladesäule weiterhin glaubt, daß da auch noch geladen wird. Ich habe keine Ahnung, wieviel, aber ich würde mal darauf tippen, daß bei weniger als einem kW abgeschaltet wird.
Ich könnt' nochmal anrufen und nachhaken.

Gruß
Markus
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Re: ... noch eine mobile Ladebox (1.4 - 20.7kW)

Beitragvon lingley » Mi 6. Nov 2013, 15:43

MarkusD hat geschrieben:
...Nach beendeter Ladung ist bei Typ2 ja nach wie vor das Fahrzeug angeschlossen und wird auch als solches erkannt...

Richtig ! Status E
MarkusD hat geschrieben:
Die mobile Ladesteuerung muß auch ständig einen Mindeststrom verbrauchen, damit die Ladesäule weiterhin glaubt, daß da auch noch geladen wird. Ich habe keine Ahnung, wieviel, aber ich würde mal darauf tippen, daß bei weniger als einem kW abgeschaltet wird.

Hmm ... wäre möglich, glaube ich aber nicht.
Ist zumindest nach Norm IEC 62196 Mode 3 nicht ersichtlich, sollte man vielleicht mal testen.

Zumindest ist das bei den Ladeboxen nicht so. Bei den Wallboxen schaltet der Adapter (durch die Simulation eines Ladekabels z.B. 32A und eines FZ mit Ladeanforderung) Spg. und Strom einfach nur "durch".
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