Laden eines Elektroautos mit Photovoltaik

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Re: Laden eines Elektroautos mit Photovoltaik

Beitragvon Spüli » So 21. Jan 2018, 12:58

Dachakku hat geschrieben:
Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung: 2-3 kw (fürs Erste, Erweitern kann man später immer) weil du, gut erkannt, die Mittagspeaks Mo.-Fr. 10 - 16 Uhr nicht selber nutzen kannst.

Auch bei der Volleinspeisung gibt es eine positive Rendite, wenn man nicht auf völlig überzogene Angebote herein fällt. Allerdings sollte man Dachflächen auch immer voll belegen, gerade wenn wir über kleine Dächer mit <10kWp reden. Denn jedes weitere Modul wird wesentlich billiger, als alle anderen davor. Ganz einfach weil die Fixkosten wir Anreise, Anmeldung und Co schon bezahlt sind. Wer eine 6kWp-Anlage in zwei Schritten bauen lässt, wirft mindestens 1.000€ aus dem Fenster.
Gruß Ingo
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Re: Laden eines Elektroautos mit Photovoltaik

Beitragvon bm3 » So 21. Jan 2018, 14:20

Ich würde auch dazu raten solange noch die Volleinspeisung einigermaßen gut bezahlt wird das Dach möglichst voll zu machen, jedenfalls bis zu den 10kWp. Die Investition wird ziemlich sicher zurückfließen und Module halten normalerweise sehr lange. Meine ersten monokristallinen Module sind jetzt schon über 15 Jahre alt. Weder lässt sich optisch noch bei den Erträgen irgend ein Schaden bisher bei ihnen ausmachen.
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Re: Laden eines Elektroautos mit Photovoltaik

Beitragvon Dachakku » So 21. Jan 2018, 16:13

Schneemann hat geschrieben:
Gerne würde ich irgendwann die Warmwasserbereitung ebenfalls über die Anlage laufen lassen. Dann könnte ich die Gasbrennwerttherme von Mai bis Oktober komplett abschalten.


Das wäre dann ein Fall für einen 300er Warmwasserspeicher in dem man mit Heizstab die Mittagspeaks gut verwerten kann wenn man nicht lädt, wäscht oder sonst was. Aus meiner Sicht bezahlbar und pragmatisch.

Immer noch besser als für 12 cent verschleudern.
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Re: Laden eines Elektroautos mit Photovoltaik

Beitragvon Dachakku » So 21. Jan 2018, 16:17

Spüli hat geschrieben:
...Allerdings sollte man Dachflächen auch immer voll belegen, gerade wenn wir über kleine Dächer mit <10kWp reden. Denn jedes weitere Modul wird wesentlich billiger, als alle anderen davor. Ganz einfach weil die Fixkosten wir Anreise, Anmeldung und Co schon bezahlt sind.



Wir wissen dass 1kwp anteilig bei einer 9kwp Anlage preiswerter sind als bei einer 3kwp Anlage. Was du nicht realisierst, das Geld für 9kwp Anlagen fällt nicht vom Himmel, oder etwa bei dir ?

Bei anderen Postern offensichtlich auch . :roll: Kann mal jemand was von der Kohle in meine Richtung lenken ?

Können wir einfach mal "auf dem Boden" bleiben ? Oder verdient hier jeder 9500,- brutto/Monat :roll:
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Re: Laden eines Elektroautos mit Photovoltaik

Beitragvon bm3 » So 21. Jan 2018, 16:21

Wie wird das denn normalerweise gemacht ? Der Betrag wird mit KfW-Kredit finanziert und die Anlage trägt den Kredit dann wieder ab. Wo ist jetzt das Problem daran ? Hier wird ja kein Auto oder sonstwas finanziert, das Geld fließt wieder zurück, abgesichert durch Versicherung der Anlage und das EEG.
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Re: Laden eines Elektroautos mit Photovoltaik

Beitragvon Dachakku » So 21. Jan 2018, 16:24

Wo ist dann der Vorteil wenn alles auf Pump ist und der Ertrag in die Abzahlung fließt ?

Ich sehe da in den ersten Jahren nix...
Ab 5-10 Jahren fließt real Kohle, dann kann man die nächste Anlage in Angriff nehmen, danach die nächste, denn die älteren sind ja abgezahlt und bringen Ertrag.

Meine Meinung:
Verfügbare Menge Geld vom Konto nehmen und "anständig" in einer PV Anlage arbeiten lassen.
Oder bin ich da zu altmodisch ?
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Re: Laden eines Elektroautos mit Photovoltaik

Beitragvon bm3 » So 21. Jan 2018, 16:27

Der Vorteil kommt später, da hast du einen Wert auf dem Dach ohne viel Eigenleistung dafür erbracht zu haben und kannst einen Teil deines Stromes weiter selber produzieren. Manche lassen dass auch auf 20 Jahre finanzieren und ziehen jedes Jahr etwas raus, das ist aber auch nicht mein Fall. Sowas gibts aber auch bei privaten Anlagen wo mehr als eine Million investiert wurde. Komplett finanziert durch eine Bank auf 20 Jahre und jedes Jahr bleibt ein stattliches Sümmchen noch übrig für den Betreiber.
Da habe ich ein paar Bauernhöfe nicht weit von hier...
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Re: Laden eines Elektroautos mit Photovoltaik

Beitragvon Dachakku » So 21. Jan 2018, 16:30

Was nützt mir ein Vorteil "später" ? Wer weiß was dann ist ? Dann bin ich ggf. schon lange unschuldig im Strassenverkehr umgekommen ?

Eine bezahlte 3kwp Anlage rechnet sich sofort....

@ Bauernhöfe

Das ist ne andere Dimension. Bei 100kwp aufwärts sind das satte Renten für die Landwirte. Oder reale Einkommen.
Sie verkaufen 10 Hektar und investieren in PV. Nix tun und Kohle kommt, bei den Dimensionen auch bei 12 cent.

Mein alter Schulfreund hat auch 80kwp auf der Maschinenhalle liegen 8-)
....nix auf Pump, "Sofortkohle" ;)
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Re: Laden eines Elektroautos mit Photovoltaik

Beitragvon bm3 » So 21. Jan 2018, 16:33

Kannst du doch von mir aus machen wie du möchtest, die meisten machen das allerdings so wie von mir beschrieben. Deine Argumentation ist übrigens für die Tonne, so argumentiert dürfte man garnichts mehr langfristig und nachhaltig investieren. Erspare mir bitte das jetzt weiter zerpflücken zu müssen. Die unternehmerische Sicht bei sowas ist jedenfalls, wenn man das Geld geliehen bekommt, nicht jeder bekommt das und die Zinsen sind ja sehr niedrig zur Zeit, kann man es auch für sich arbeiten lassen.
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Re: Laden eines Elektroautos mit Photovoltaik

Beitragvon Dachakku » So 21. Jan 2018, 16:36

Langfristig und nachhaltig zu investieren hat nichts mit Krediten zu tun.

Ich bin raus, dein Ton gefällt mir nicht mehr. Etwas weniger Arroganz bitte.
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