Lademöglichkeit in Tiefgarage einer Wohnanlage

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Re: Lademöglichkeit in Tiefgarage einer Wohnanlage

Beitragvon eDEVIL » Mi 20. Jan 2016, 12:26

Den Ansatz mit ubitricity simplesocket finde ich gar nicht so verkehrt.

Die mtl. Kosten hat der Nutzer, also für die hausverwaltung kein Problem. Der Strom wird entsprechend rückerstattet.

Sofern die Leitungen vom Allgemeinstrom nicht lal zu knapp sind, sind die Installationskosten rel. gering
Die Wallbox kostet zwar mehr als ne CEE/Schuko, aber dafür ist der installationsaufwand erheblich geringer.

Sofern Mobilfunkempfang in der TG gut ist wäre auch TNMeine option.
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Re: Lademöglichkeit in Tiefgarage einer Wohnanlage

Beitragvon Spürmeise » Mi 20. Jan 2016, 13:04

eDEVIL hat geschrieben:
Den Ansatz mit ubitricity simplesocket finde ich gar nicht so verkehrt.
Die mtl. Kosten hat der Nutzer, also für die hausverwaltung kein Problem. Der Strom wird entsprechend rückerstattet.

Wie funktioniert das genau? Verschiedene SmartCable-Nutzer können z.B. verschiedene Ökostromverträge haben, die Hausgemeinschaft aber einen Stromtarif mit anderen Arbeits- und Leistungspreisen?

eDEVIL hat geschrieben:
Sofern Mobilfunkempfang in der TG gut ist wäre auch TNM eine option.

Für das SmartCable ist Mobilfunkempfang auch Voraussetzung.
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Re: Lademöglichkeit in Tiefgarage einer Wohnanlage

Beitragvon eDEVIL » Mi 20. Jan 2016, 13:43

Der Strom an sich würde ja wie bisher über den Anbieter für Hausstrom laufen. Die Stromkostn bekommt die Hausverwaltung dann von Ubitricity.

Wie das konkret in der Praxis mit den Stromanbieter läuft, wird sich zeigen. Im Prinzip sind sie ja noch nicht in der Phase, wo jeder Endkunde das einfach mal bestellen kann.
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Re: Lademöglichkeit in Tiefgarage einer Wohnanlage

Beitragvon imievberlin » Mi 20. Jan 2016, 14:05

Ich persönlich würde mir je nach Möglichkeit des Wohnungsanschlusses eine CEE16 oder CEE32 hin legen lassen. Daran dann eine Wallbox installieren und gut ist.
Ggf. Noch alles in einen kleinen abschließbaren Kasten und du bist glücklich.
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Re: Lademöglichkeit in Tiefgarage einer Wohnanlage

Beitragvon droeder » Do 21. Jan 2016, 10:34

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten, Hilfestellungen und Ratschläge. :D

Bei Interesse werde ich den Ausgang des Projektes "Strom in meiner TG" hier wieder anmerken. Sehr wahrscheinlich schreibe ich dazu einen Blog Artikel :) Ich bin mit ubriticity im Dialog, bisher klingt das alles sehr interessant und für zu Hause reichen mir 4,6KW - selbst ein vollkommen leerer Tesla braucht nur 21 Std für 100% oder 17 Std für 80%. Bei einer kurzen Nacht bekomme ich in 6 Std den 85KW Tesla zu >33% geladen. Da stimme ich

Spürmeise hat geschrieben:
Du wolltest Dich nicht über Stromstärken einlassen, aber ich gebe zu bedenken: in diesem Forum werden oft Overkill-Lademöglichkeiten als das alleinig seligmachende herausgestellt,...


voll zu. Diese Ladeleistung gepaart mit meinem Bewegungsprofil reicht völlig aus.
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Re: Lademöglichkeit in Tiefgarage einer Wohnanlage

Beitragvon ge7 » Sa 23. Jan 2016, 14:37

Hallo droeder,

ich habe auch eine Wallbox an meinem gekauften TG Stellplatz nachträglich installiert. Das Ziehen eines Kabel von meinem Wohnungsstromzähler war nicht möglich, da acht Stockwerke dazwischen liegen. In der Ebene der TG ist aber der Waschkeller, an dem bereits 18 individuelle geeichte Stromzähler für die Waschmaschinen und Wäschtrockner der Bewohner sind, die jährlich von der Verwaltung abgelesen werden und der Verbrauch einzeln den mit Verbrauchern durch die WEG Verwaltung abgerechnet wird. Glücklicher Weise war noch genügend Anschlussleistung an der Unterverteilung frei, dass ein weiter geeichter Zähler (für 1Phase) und FI Typ A, 16A abgesichert, für den Anschluss einer neuen Leitung mit Verlegung an meinen Stellplatz möglich war.

Ich habe argumentiert, dass ein E-Auto eigentlich nichts anderes als ein Wäschtrockener ist (obwohl mein Jahresverbauch etwa genauso viel ist wie die Wäschetrockner und Waschmaschinen der anderen Nutzer zusammen). Dem schriftlich zur jährlichen Eigentümerversammlung eingereichten Tagesordnungspunkt wurde glücklicherweise stattgegeben (was leider keinesfalls selbstverständlich ist). Ich habe dann die Unterverteilung, Zähler, FI, Sicherung und Leitung und Wallbox (per Schlüsselschalter Abschließbar) durch den Hauselektriker (Fachkraft) installieren lassen, kosten ca. 700 Euro ohne Wallbox.

Seit 1,5 Jahren mit dem e-Golf keinerlei Probleme, der lädt eh nur mit 3,7kW.

Problematisch könnte es werden, wenn zusätzlich Leute an Ihren TG Plätzen dasselbe nachrüsten wollen. Ich habe der WEG zugestanden (auch im Protokoll), dass ich mich erneut an einer Kostenumlage beteiligen würde, falls eine neue Gemeinschaftsverteilung mit Lastmangement für alle TG Stellplätze nachgerüstet werden sollte. Man muss den Miteigentümern schon was anbieten, wenn nur ein paar Leute Vorbehalte haben, könnte es problematisch werden. Meine Nachbarn hatten zum Glück ein anderes Feindbild im Haus.

Vor kurzem gab es eine offizielle Brandschutzbegehung der Tiefgarage durch die Stadtverwaltung. Der Brandschutzoffizielle der Stadtverwaltung hat sich die Wallbox und Installation ganz genau angesehen, hatte aber keine Ahnung ob das so OK ist oder nicht. "Er will sich da mal schlau machen". Da in der Tiefgarage aber noch viele andere Sachen im Argen sind (unzulängliche Belüftungsanlage, unzulässige gelagerte Brandlasten durch Miteigentümer usw.) gehe ich nicht davon aus das offiziell wegen meiner Ladeeinrichtung noch was kommt, gegen den Rest der Punkte sind das Peantus.

Gruß, GE7
Gruß vom Rande des Ruhrgebiets. e-Golf elektrifiziert seit November 2014. Facelift e-Golf 300 seit 30.05.17 :)
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Re: Lademöglichkeit in Tiefgarage einer Wohnanlage

Beitragvon rollo.martins » Sa 23. Jan 2016, 18:49

Den Schlüssel an der Box würde ich mir sparen. Wenn du mal einen erwischst beim Laden, sagst du ihm freundlich, nächstes Mal soll er bitte fragen. Ansonsten dürften die Mehrkosten für den Schlüssel massiv höher sein als die paar Euro für Strom, der dir pro Jahrzehnt geklaut wird...

Oder anders formuliert: Leute, die sich wegen ein paar Euro für geklauten Strom aufregen sind gerade der Grund dafür dass man in Gemeinschaftsanlagen jedes mal so ein Cabaret erlebt, wenn man ein Elektroauto anschließen will...

Wenn schon Strom vor Ort ist: Ich würde der Einfachheit halber mal klären, wie viel Gemeinschaftsstrom im der Garage verbraucht wird. Vielleicht gibt es ja schon einen gesonderten Zähler. Wenn der nur ein paar Dutzend Euro im Jahr ausmacht (gut möglich, wenn nur Licht und Tor, und die Gemeinschaft klein), würde ich anbieten, auf den Zähler zu verzichten und dafür den Gemeinschaftsstrom zu zahlen. Gut möglich dass das billiger wird... Der nächste E-Mobilist hat dann wieder die Wahl, sich zur Hälfte am Gemeinschaftsstrom zu beteiligen und dich zu entlasten, oder einen Zähler zu installieren. Und der übernächste zahlt einem Drittel. Und irgendwann teilt man sich die Kosten für eine neue Zuleitung. Und der nächste beteiligt sich wieder proportional oder legt eine eigene Leitung. Ersteres wird immer billiger sein...
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Re: Lademöglichkeit in Tiefgarage einer Wohnanlage

Beitragvon ge7 » Sa 23. Jan 2016, 23:03

Ich stimme bezüglich des Schlüssels mit Dir überein, eigentlich braucht man es in einer halböffentlichen TG mit festen Stellplätzen nicht. Meine Wallbox ist auch immer eingeschaltet, egal ob ich da bin oder nicht. Ich habe die Wallbox im Ladebox Workshop von Rolandk selbst gebaut, daher hat mich der extra Schlüsselschalter 7,50- Euro zusätzlich gekostet. Die Summe war es mir als Option Wert. Bei einer Kauf-Walbox ist die Option sicher ungleich teuer, würde ich stand heute auch drauf verzichten.

GE7
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