Ladekabel mit ICCB

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Re: Ladekabel mit ICCB

Beitragvon Dennis » Mo 3. Sep 2012, 21:20

Jogi hat geschrieben:
lingley hat geschrieben:
hat jemand mal nen Bild von dem Teil ?


Leider nur von der einphasigen Version:

Bild


Die Dreiphasige gibt's ja noch nicht. ;)


Gruß Jogi


Hallo jogi

der Link funktioniert nicht :(

Gruß Dennis
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Re: Ladekabel mit ICCB

Beitragvon Jogi » Mo 3. Sep 2012, 21:28

Link korrigiert, jetzt besser?
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Re: Ladekabel mit ICCB

Beitragvon Oeko-Tom » Mo 3. Sep 2012, 21:37

Danke Jogi!

Bild funktioniert jetzt.
Statt dem Schukostecker ein 5-poliger CEE Stecker 32A, ein zusätzlicher Schalter für die Umschaltung auf 30A und ein Ein-Ausschalter zum Trennen unter Last --> so wird die dreiphasige Variante aussehen.

Zur Frage an Herrn Bettermann ob es schon ein Photo von der Elektronikbox gibt folgende Antwort:

Hallo, von Ihrer Variante noch nicht, die ist bisher
nur als Versuchsaufbau getestet worden, an einem elektrischen Vito.
Beste Grüße Henning Bettermann


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Re: Ladekabel mit ICCB

Beitragvon Jogi » Mo 3. Sep 2012, 21:45

Oeko-Tom hat geschrieben:
Statt dem Schukostecker ein 5-poliger CEE Stecker 32A, ein zusätzlicher Schalter für die Umschaltung auf 30A und ein Ein-Ausschalter zum Trennen unter Last --> so wird die dreiphasige Variante aussehen.

Fahrzeugseitig muß noch die Yazaki- durch die Mennekes-Kupplung ersetzt werden, wir wollen doch auch alle drei Phasen in's Auto bringen... :mrgreen:


Gruß Jogi
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Re: Ladekabel mit ICCB

Beitragvon tubist88 » Sa 8. Sep 2012, 09:17

cameri hat geschrieben:
Ich habe die beiden Bettermann-Kabel in den letzten Tagen ausgiebig getestet.

Das 16A Ladekabel hat an jeder 16A Sicherung einwandfrei funktioniert und mein
Opel Ampera liess sich einwandfreit laden. Echt super.

Bei der Umweltarena in Spreitenbach bei Zürich (http://www.umweltarena.ch)
konnte ich das Mode3-Kabel (Typ 2 auf Typ 1) einsetzen und es funktionierte einwandfrei.
Die grüne Farbe des Kabel passt einwandfrei zum Image der Elektromobilität.

Ich bin voll auf zu frieden. :-) :D


[Textpassage entfernt]
Wenn Du einen CEE-Stecker dranmontierst und es in Deiner trockenen Garage einsetzt, mag es ja sicher sein.
Da hat es eine Daseinberechtigung, wenn man (beispielsweise bei PV Anlage und bewölktem Himmel) die Stromstärke runterregeln kann.

Aber nicht um unterwegs mal schnell laden zu können!
Willst Du im Ernst Deine Frau oder Kinder oder Freunde mit diesem Teil im Winter bei Schnee oder Regen an einer öffentlichen Säule (die stehen in 95% der Fälle im freien) laden lassen?
[Textpassage entfernt]

Anmerkung von mir (Guy)
Kritik, wo Kritik angebracht ist, dann aber bitte sachlich.
Dass die Notladekabel diverser Hersteller auf 10 Ampere beschränkt sind, hat seinen berechtigten Grund. 3,6 kW sollte man keiner Schuko-Steckdose über längeren Zeitraum zumuten. Das dürfte den meisten hier klar sein.
Aus diesem Grund sollte man das Kabel auch nur mit CEE Stecker bestellen. Wer es dann mit Schuko-CEE Adapter betreiben möchte, der sollte sich der Gefahren bewusst sein.
Welcher Schutzart dieses Kabel entspricht, darüber kann ich nichts sagen. Es soll jedoch VDE konform sein und da es für den Außeneinsatz gedacht ist, wird es den Normen entsprechen.
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Re: Ladekabel mit ICCB

Beitragvon Jogi » Sa 8. Sep 2012, 12:12

Hallo tubist88.

tubist88 hat geschrieben:
Wie schon andernorts geschrieben, solltest Du Deine Dauerwerbesendungen für dieses lebensgefährliche Teil unterlassen.

Jetzt mal sachte.
Warum sollte das Teil gefährlicher sein als das von Mennekes, Walther, Kopp, etc...?

Wenn Du einen CEE-Stecker dranmontierst und es in Deiner trockenen Garage einsetzt, mag es ja sicher sein.
Da hat es eine Daseinberechtigung, wenn man (beispielsweise bei PV Anlage und bewölktem Himmel) die Stromstärke runterregeln kann.

Aber nicht um unterwegs mal schnell laden zu können!
Willst Du im Ernst Deine Frau oder Kinder oder Freunde mit diesem Teil im Winter bei Schnee oder Regen an einer öffentlichen Säule (die stehen in 95% der Fälle im freien) laden lassen? Was Du da tust ist fast schon Aufruf zum Selbstmord!

Unfug!
Ladesäulen, an denen man mit der "Mennekes"-Kupplung andockt, haben von vorneherein einen FI eingebaut.
Ladestationen mit Schuko- und CEE-Dosen sollten den zwar auch haben, aber zur Sicherheit statten die Hersteller (auch Bettermann) ihre Ladekabel für solche Stationen zusätzlich mit einem FI aus.
Wenn überhaupt eine Gefahr besteht, dann geht die von nicht korrekt installierten Ladestationen aus, aber nicht vom Kabel.

Wie kommst du eigentlich drauf, dass Bettermann FIs weglässt und/oder Sicherungen brückt?


Gruß Jogi
Hinterher findet sich immer Einer,
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Re: Ladekabel mit ICCB

Beitragvon tubist88 » Sa 8. Sep 2012, 13:43

Warum sollte das Teil gefährlicher sein als das von Mennekes, Walther, Kopp, etc...?

1. weil man es nicht im Freien verwenden kann bzw darf
2. weil Du schon vor dem Kauf durch Unterschrift jegliche Regressansprüche ausschließt

Unfug!
Ladesäulen, an denen man mit der "Mennekes"-Kupplung andockt, haben von vorneherein einen FI eingebaut.

Wir reden hier aber von Schukosteckdosen.

Wenn überhaupt eine Gefahr besteht, dann geht die von nicht korrekt installierten Ladestationen aus, aber nicht vom Kabel.


Fast richtig. Besser ausgedrückt: Das Bettermannkabel lässt schlimmstenfalls "nicht korrekt installierten Ladestationen" oder "Steckdosen mit korrodierten Kontakten, Verbindungsdosen mit Übergangswiderständen abfackeln. Dabei muß dem Kabel oder dem Auto nix passieren, da hast Du Recht. Die Schutzvorkehrungen sollen nicht nur das Kabel oder Dein Auto schützen, sondern auch die Installation davor. Und das tun sie bei Bettermann nicht! Sicherlich kein Risiko an einer Station im Freien auf einem öffentlichen Parkplatz.

Es scheint hier ein grundlegendes Missverständnis vorzuliegen und der Begriff: "Ladebox" ist denkbar ungünstig gewählt. Die Box lädt nicht das Auto. Der Lader ist im Auto eingebaut. Die Box checkt nur die Leitung und Sicherheitseinrichtungen und teilt dem Auto mit, wieviel Strom es ziehen darf. Dann schaltet mit Relais die Leitung durch. Am eigentlichen Ladevorgang ist sie gar nicht beteiligt, sie überwacht ihn nur.
Eine "Hochleistungsladebox" kann also nicht besser sein, sondern immer nur schlechter.

Mal ein Beispiel aus meiner Praxis:
Ich habe schon mehrfach in der Nähe von Stuttgart privat geladen, eine Adresse die ich aus lemnet.org habe. Der nette Kollege dort hat an seiner Gartenlaube (aus Holz) eine Schukodose installiert und man kann gegen freiwillige Spende dort laden. Dreh mal die Zeit ein paar Jahre weiter, die Dose ist feucht geworden, die Kontakte sind etwas korrodiert und haben Übergangswiderstand. Das bewirkt einen Spannungsabfall und Erwärmung an der Übergangsstelle, sprich die Dose wird heiß, kann verschmoren und die Laube abbrennen. Die Box von Opel vergleicht den Spannungsabfall zwischen Leerlauf und bei Last und unterbricht den Ladevorgang, oder läßt die Ladung erst gar nicht zu.
Letzteres stinkt Leuten wie Dir natürlich, die ärgern sich nur darüber daß sie nicht laden können, freuen sich aber nicht, daß nix passiert ist, das wissen sie ja nicht.

Die tolle Box von Bettermann macht das definitiv NICHT! Die lädt immer und immerall deswegen ist sie ja SOO toll.
Vielleicht können wir uns mal treffen, dann probieren wir das zusammen an einer künstlich gealterten Steckdose mal aus. Die darfst Du dann in der Hand halten. Ich mag das Beispiel nicht auf die Steckdose beschränken, das bemerkt man ja vielleicht noch. Der Übergangswiderstand kann auch in einer Verteilerdose irgendwo unterputz sein, wo man es erst merkt wenns brennt.

Wie kommst du eigentlich drauf, dass Bettermann FIs weglässt und/oder Sicherungen brückt?

Das tut er sicher nicht und den Eindruck wollte ich nicht vermitteln, sorry.

FI´s und Sicherungen schützen bei fehlerhafter Isolation oder Kurzschlüsssen. NICHT ABER BEI ÜBERGANGSWIDERSTÄNDEN BEI SCHLECHTER KONTAKTIERUNG, und das ist der Knackpunkt.
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Re: Ladekabel mit ICCB

Beitragvon tubist88 » Sa 8. Sep 2012, 13:51

Es scheint hier ein grundlegendes Missverständnis vorzuliegen und der Begriff: "Ladebox" ist denkbar ungünstig gewählt. Die Box lädt nicht das Auto. Der Lader ist im Auto eingebaut. Die Box checkt nur die Leitung und Sicherheitseinrichtungen und teilt dem Auto mit, wieviel Strom es ziehen darf. Dann schaltet mit Relais die Leitung durch. Am eigentlichen Ladevorgang ist sie gar nicht beteiligt, sie überwacht ihn nur.
Eine "Hochleistungsladebox" kann also nicht besser sein, sondern immer nur schlechter.
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Re: Ladekabel mit ICCB

Beitragvon Jogi » Sa 8. Sep 2012, 14:42

tubist88 hat geschrieben:
Warum sollte das Teil gefährlicher sein als das von Mennekes, Walther, Kopp, etc...?

1. weil man es nicht im Freien verwenden kann bzw darf

Das wusste ich nicht. Steht das in der Betriebsanleitung?

Unfug!
Ladesäulen, an denen man mit der "Mennekes"-Kupplung andockt, haben von vorneherein einen FI eingebaut.

Wir reden hier aber von Schukosteckdosen.

Wie ich schon sagte:
Auch Schukodosen, die zum Laden von E.-Autos verwendet werden sollen, sollten per FI abgesichert sein.

Wenn überhaupt eine Gefahr besteht, dann geht die von nicht korrekt installierten Ladestationen aus, aber nicht vom Kabel.


Fast richtig. Besser ausgedrückt: Das Bettermannkabel lässt schlimmstenfalls "nicht korrekt installierten Ladestationen" oder "Steckdosen mit korrodierten Kontakten, Verbindungsdosen mit Übergangswiderständen abfackeln.

Okay, die Bettermann ICCB überwacht nicht den Widerstand der Zuleitung.
Es sollte aber im ureigenen Interesse des Betreibers liegen, seine Festinstallation gegen jede Art von Alterserscheinungen abzusichern, eben durch vorgelagerte FIs, nicht zu großzügig gewählte LS-Automaten, etc.

Dabei muß dem Kabel oder dem Auto nix passieren, da hast Du Recht. Die Schutzvorkehrungen sollen nicht nur das Kabel oder Dein Auto schützen, sondern auch die Installation davor. Und das tun sie bei Bettermann nicht!

Vielleicht sollte man mal bei Bettermann anfragen, ob das nicht machbar wäre.


Es scheint hier ein grundlegendes Missverständnis vorzuliegen und der Begriff: "Ladebox" ist denkbar ungünstig gewählt. Die Box lädt nicht das Auto. Der Lader ist im Auto eingebaut. Die Box checkt nur die Leitung und Sicherheitseinrichtungen und teilt dem Auto mit, wieviel Strom es ziehen darf. Dann schaltet mit Relais die Leitung durch. Am eigentlichen Ladevorgang ist sie gar nicht beteiligt, sie überwacht ihn nur.

Hat hier jemand was anderes behauptet?

Mal ein Beispiel aus meiner Praxis:
Ich habe schon mehrfach in der Nähe von Stuttgart privat geladen, eine Adresse die ich aus lemnet.org habe. Der nette Kollege dort hat an seiner Gartenlaube (aus Holz) eine Schukodose installiert und man kann gegen freiwillige Spende dort laden. Dreh mal die Zeit ein paar Jahre weiter, die Dose ist feucht geworden, die Kontakte sind etwas korrodiert und haben Übergangswiderstand. Das bewirkt einen Spannungsabfall und Erwärmung an der Übergangsstelle, sprich die Dose wird heiß, kann verschmoren und die Laube abbrennen. Die Box von Opel vergleicht den Spannungsabfall zwischen Leerlauf und bei Last und unterbricht den Ladevorgang, oder läßt die Ladung erst gar nicht zu.

Ich weiß. Die ICCBs von Mennekes tun das auch.

Letzteres stinkt Leuten wie Dir natürlich, die ärgern sich nur darüber daß sie nicht laden können, freuen sich aber nicht, daß nix passiert ist, das wissen sie ja nicht.

Nein.
Was mir stinkt, ist, dass mich Mennekes seit fast einem Jahr warten lässt, obwohl sie das Kabel schon lange im Prospekt haben.

Die tolle Box von Bettermann macht das definitiv NICHT!

Wie gesagt, das wäre doch mal eine Anregung wert.

Die lädt immer und immerall deswegen ist sie ja SOO toll.

Toll ist, dass ich sie einfach jetzt kaufen kann.
Vielleicht können wir uns mal treffen, dann probieren wir das zusammen an einer künstlich gealterten Steckdose mal aus. Die darfst Du dann in der Hand halten.

Gerne. (Im Winter, wenn ich eh' kalte Pfoten hab'...) :)

Ich mag das Beispiel nicht auf die Steckdose beschränken, das bemerkt man ja vielleicht noch. Der Übergangswiderstand kann auch in einer Verteilerdose irgendwo unterputz sein, wo man es erst merkt wenns brennt.

Schon klar.
Aber das gilt ja dann prinzipiell für jeden Verbraucher, den ich irgendwo anstöpseln kann und der länger als nur ein paar Sekunden den Bemessungsstrom zieht.
Hat jeder Boiler oder Ölradiator eine Widerstandsüberwachung der Zuleitung?

FI´s und Sicherungen schützen bei fehlerhafter Isolation oder Kurzschlüsssen. NICHT ABER BEI ÜBERGANGSWIDERSTÄNDEN BEI SCHLECHTER KONTAKTIERUNG, und das ist der Knackpunkt.

Du scheinst da ja einen Heidenrespekt davor zu haben, hast du da schon mal einen Brandfall gehabt?


Gruß Jogi
Hinterher findet sich immer Einer,
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Re: Ladekabel mit ICCB

Beitragvon tubist88 » Sa 8. Sep 2012, 15:48

- ob das in der Bedienungsanleitung steht weiß ich nicht. Ich wage zu bezweifeln ob es überhaupt eine solche gibt. In Deutschland kannst Du nicht den Mikrowellenhersteller verklagen, wenn Du Deine Katze darin trocknest. Schon gar nicht, wenn Du -wie bei Betttermann - vorher unterschrieben hast.

- "Es sollte aber im ureigenen Interesse des Betreibers liegen". Ich würde Oma/Mama/Tante/Freund/Wirt die Dir Strom schenken nicht als "Betreiber" bezeichnen. Schon gar nicht jemand, der vielleicht Deiner Frau/Tochter wenn Sie liegengeblieben ist an seiner Terrassensteckdose kostenlos laden läßt und sogar noch ein paar Kabeltrommeln aus dem Keller holt. Wenn auch nur einmal irgendwo was passiert und das durch die Presse geht, haben wir alle ein Problem für alle Zeiten. Du solltest das Risiko nicht eingehen. Hast Du jemals eine Sekunde darüber nachgedacht, warum Bettermann Dich unterschreiben läßt?
Damit vernünftige Leute im Interesse aller, ihm nicht sofort das Handwerk legen.

- "Vielleicht sollte man mal bei Bettermann anfragen, ob das nicht machbar wäre" ???? Dann nimm doch gleich die Opelbox, die ist wasserdicht und hat das.

- "Aber das gilt ja dann prinzipiell für jeden Verbraucher, den ich irgendwo anstöpseln kann und der länger als nur ein paar Sekunden den Bemessungsstrom zieht.
Hat jeder Boiler oder Ölradiator eine Widerstandsüberwachung der Zuleitung? "

Stimmt. Es gibt aber keine Verbraucher die länger als ein paar Sekunden den Bemessungsstrom ziehen. Eine Flex oder ein Betonmischer ziehen den nicht mal eine Sekunde lang. Der Ölradiator darf max 10A ziehen, beim Boiler unter der Spüle oder am WC bin ich mir nicht sicher, aber der zieht nur ein paar Minuten.

Genaueres hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Schuko

Autoladen ist keine Kurzzeitbelastung. Somit sind nur 10-12 Ampera zugelassen. Die Opel-Box ist DAU-sicher und macht deswegen, regelkonform nur 10. Der Betrieb der Bettermannbox mit Schukostecker somit illegal und lebensgefährlich.
Wenn Du es dennoch tust, auf Dein eigenes Risisko und behalte es bitte für Dich/Euch anstatt es überall rumzuposaunen.
Du bringst Menschen in Gefahr, aber das scheint Dir nicht bewußt zu sein.
Bei mir hat es gottseidank noch nicht gebrannt, aber ich kenne viele Fälle persönlich. Steht aber auch jeden Tag in der Zeitung. Hauptursache bei Wohnungsbränden sind leider Elektrogeräte/Elektrik.

Lies dazu hier http://de.wikipedia.org/wiki/Brand#Ursachen mal den 3. Absatz. Nachdem Du bei Herrn Betterman was unterschrieben hast, kannst Du nicht auf "unwissend" plädieren und der Richter wird das dann nicht mehr als "fahrlässig" einstufen sondern "billigend in Kauf genommen", das ist mindestens grob fahrlässig.
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