Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon DeLike » Mo 27. Jun 2016, 16:50

Berndte hat geschrieben:
Hallo,

ich habe jetzt schon den ersten Stack mit 6 in Reihe geschalteten PSU als Ladegerät getestet.
Dabei die Spannung auf rund 66V pro PSU eingestellt um auf die 400V Batteriespannung zu kommen.

Jetzt habe ich aber das Phänomen, dass ich selbst bei halb leerem Akku (380V) keinen Ladestrom über 25A hinbekomme.
Das passt im Prinzip ganz gut zu zwei Netzteilen pro Phase und dann 15,5A.
Ich möchte nicht dauerhaft mehr als die 25A ziehen, aber das interessiert mich jetzt, wie man ans Maximum gehen kann.
Strombegrenzung über das Frontseitige Poti habe ich auf Anschlag. Die CL Leuchte kommt auch nicht.
Spannungspotis habe ich testweise auch alle mal voll aufgerissen, bringt dann 68,3V pro PSU.

Aber theoretisch sollten die PSU doch auch bis ans Limit bis 30A liefern können?

Kann es sein, dass man dazu noch an den beiden anderen innen liegenden Potis was einstellen muss?
Gibt es dazu und zu den anderen Potis nähere Infos?

Gruß Bernd


Hallo,

was für ein Fahrzeug war das?

Mir fällt es auch, dass zwei Netzteile bis 15,5A ziehen, also 4 bis 31A.

War die Spannung 380V in Ruhe oder unter die Ladung?
~3,96 pro Zelle (wenn 96S Akku) und ~63,3V von pro Netzteil (eingestellt 66V). Wenn die CL Lampe nicht leuchtet und die Spannung knapp maximal ist, sieht es so aus wie Anfang von CV Phase mit Reduzierung der Ladestromstärke. Mit Delta Netzteilen sieht die Ladekurve bischen anders aus und die CC Phase dauert nicht bis eingestellte Spannung erreicht wird, sonst endet die Phase bischen früher.

Wenn Akku hatte 380V in Ruhe, dann 385-390V unter die Ladung für Delta's mit eing. 396V ist genauso wie 395-400V für Onboard Lader in einem Serienelektrofahrzeug mit 96S Akku und max. Spannung 403,2V, wo bei/ab 395V wäre bzw. sollte die Ladestromstärke auch geringert werden.

Gruß,

DeLike.
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon Berndte » Mo 27. Jun 2016, 18:49

Akku war in meinem französichen Schnarchlader bei Halbvoll bei ca. 370V und wurde durch die Lader um 5V während der Ladung angehoben. Eingestellt waren fast 400V an den PSU. Also Hub ist genug da.
Ich vermute, dass die PSU (oder zumindest einer) intern auf maximal 25A bremst.

Wenn es zu den beiden, bis jetzt unbekannten, Potis keine weiteren Infos gibt, muss ich wohl probieren.
Will mal aber ungern die PSU verstellen. Also erst einmal alle Potis eine Umdrehung nach Rechts und dann nochmal und nochmal...
Wird mühsam, aber einen Versuch ist es wert.
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon DeLike » Mo 27. Jun 2016, 19:40

Berndte hat geschrieben:
Akku war in meinem französichen Schnarchlader bei Halbvoll bei ca. 370V und wurde durch die Lader um 5V während der Ladung angehoben. Eingestellt waren fast 400V an den PSU. Also Hub ist genug da.
Ich vermute, dass die PSU (oder zumindest einer) intern auf maximal 25A bremst.

Wenn es zu den beiden, bis jetzt unbekannten, Potis keine weiteren Infos gibt, muss ich wohl probieren.
Will mal aber ungern die PSU verstellen. Also erst einmal alle Potis eine Umdrehung nach Rechts und dann nochmal und nochmal...
Wird mühsam, aber einen Versuch ist es wert.


Einer mit Rev03? :D

War das Reno Zoe mit 22kW Chamäleon? ;)

Ist 22kW nicht ausreichend? Wieviel dann?
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon Berndte » Mo 27. Jun 2016, 20:04

Nein, Kangoo mit 3,7kW Bordlader.
Den mit Rev. 03 habe ich mal Beiseite gelegt, der ist mir nicht geheuer ;)
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon e-beetle » Mo 11. Jul 2016, 09:38

Hier kommt eine kleine Warnung:

Ein befreundetes E-Auto Team hat nach eigenen Angaben ihr Fahrzeug nach erfolgreicher Tour-Teilnahme mit einem Ladegerät-Block aus mehreren Delta Electronics ESR-48/30D Netzteilen abgestellt und stehen lassen.
Wie es aussieht, haben die Netzteile über mehrere Tage die Zellen lehrgesaugt, so dass der Akkupack komplett entladen wurde!

Also, aufgepasst und entsprechend Vorsorge treffen!

Gruß,
Michael
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon DeLike » Mo 11. Jul 2016, 09:54

e-beetle hat geschrieben:
Hier kommt eine kleine Warnung:

Ein befreundetes E-Auto Team hat nach eigenen Angaben ihr Fahrzeug nach erfolgreicher Tour-Teilnahme mit einem Ladegerät-Block aus mehreren Delta Electronics ESR-48/30D Netzteilen abgestellt und stehen lassen.
Wie es aussieht, haben die Netzteile über mehrere Tage die Zellen lehrgesaugt, so dass der Akkupack komplett entladen wurde!

Also, aufgepasst und entsprechend Vorsorge treffen!

Gruß,
Michael


Man sollte aber die Verbindung zwischen Akku und LG nicht so blöd sondern z.B. mit nem Kontaktor machen, der mit BMS funktioniert.

Wie es beschrieben wurde, war leider nicht korrekt gemacht. Mindestens sollten die Menschen aus E-Auto Team die Dioden zwischen LG und Akkepack verwenden, damit keinen Strom zurück läuft, wenn die keinen Kontaktor hatten.

Grüß,

DeLike.
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon Badenser » Mi 13. Jul 2016, 19:58

Da ich annehme, dass Eure Versuche zum Ziel haben, eine universelle DC-Ladestation zu bauen, würde mich mal folgendes interessieren:
  • Welchen Spannungsbereich muss eigentlich eine Ladestation zur Verfügung stellen? Hintergrund der Frage ist, bei wievielen der Netzteilen im "wahren Leben" später die Spannung geregelt werden muss. Natürlich wäre 0-400V optimal (alle Netzteile werden geregelt), da aber die Zellen eine untere Entladeschlussspannung haben, kann eigentlich bis irgendwo um 250V kein Strom fließen. Dann würde es reichen, nur ein paar der Netzteile zu regeln.
  • Im Moment stellt Ihr die Ausgangsspannung mit den Potis ein. Wie soll die Ausgangsspannung der Netzteile von einem Controller eingestellt werden? Digitalpotis? Welche Spannungen liegen an den Potis an? Halten Digitalpotis das aus?
  • Wie kann man bei diesen Leistungen (möglichst potientialfrei) den Strom messen? Hall-Sensoren?
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon Berndte » Do 14. Jul 2016, 03:14

Also ich baue die Lader mehr oder weniger fest ein.
Hier noch mit CCS- oder Chademostecker rumzuwursten ist relativ sinnfrei.
Aber ich halte ja sowieso nichts von dein überteuerten Spielzeug CCS- Chademoladern mit 10 oder 20kW.
So geht es um Längen einfacher und man hat dann im Alltag kein nerviges rumgeschleppe.
Ich regel die Lader im Moment nicht einmal... alle Poti auf Anschlag und bei Abfallen der Ladekurve (ist bei 390V) werden die Zusatzlader einfach automatisch abgeschaltet und der Bordlader macht den Rest (wenn man das braucht).
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon Think » Do 14. Jul 2016, 07:02

Berndte hat geschrieben:
Also ich baue die Lader mehr oder weniger fest ein.
Hier noch mit CCS- oder Chademostecker rumzuwursten ist relativ sinnfrei.
Aber ich halte ja sowieso nichts von dein überteuerten Spielzeug CCS- Chademoladern mit 10 oder 20kW.
So geht es um Längen einfacher und man hat dann im Alltag kein nerviges rumgeschleppe.
Ich regel die Lader im Moment nicht einmal... alle Poti auf Anschlag und bei Abfallen der Ladekurve (ist bei 390V) werden die Zusatzlader einfach automatisch abgeschaltet und der Bordlader macht den Rest (wenn man das braucht).


Ich wüsste niemanden der es bisher an einem Drilling geschafft hat auch nur einen Zusatzlader einzubauen der dann auch noch die Akkus lädt u. auch von der Fahrzeugelektronik akzeptiert wird.
Deshalb habe ich z.B.auch Interesse an dem "teuren"Spielzeug angemeldet obwohl ich die günstigen Deltas an meinen einfachen E-Fzgen auch schätze........
Um meine RW beim Alltagsfzg.zu erhöhen kommen für mich günstigerweise nur ein ZOE oder ein Drilling infrage.
Der Drilling mit Chademo-Zusatzlader würde mich gebraucht in ungefähr genausoviel kosten wie ein ZOE mit zusätzl.Drehstrombox aber die blöde Akkumiete hätte ich bei der Option Drilling los............ :idea:

Deshalb gibts hier auch Leute mit berechtigtem Interesse an überteuertem Spielzeug die nachher sogar noch mehr Lademöglichkeiten haben als ZOE-fahrer, da zusätzlich noch die Chademo-Zapfsäulen nutzbar sind, welche mind.der 43Kw-Ladung beim Zoe entsprechen beim Drilling....... :lol:
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Re: Ladegeräte auf Basis von Delta Electronics ESR-48/30D

Beitragvon DeLike » Do 14. Jul 2016, 12:56

Berndte hat geschrieben:
bei Abfallen der Ladekurve (ist bei 390V) werden die Zusatzlader einfach automatisch abgeschaltet und der Bordlader macht den Rest (wenn man das braucht).


Hallo,
wie ist die automatische Abschaltung organiesiert? Es sollte nicht nur für mich interessant sein.

Gruß,

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