Ladebox im Auto

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Ladebox im Auto

Beitragvon Silberreiher » Do 2. Mai 2013, 06:39

Hallo, hier mal ein interessanter Beitrag

http://www.heise.de/autos/artikel/Schne ... 52891.html

So soll es meiner Meinung nach sein. Auch wenn Smart noch derzeit Lieferschwierigkeiten hat, ist dieses Verfahren für mich das Optimum. Ich gehe an eine Stromquelle und gut ist. Der Rest erfolgt vom Lader im Fahrzeug.

Dann brauch ich mich mit Quatsch den Renault mit dem Zoe da macht mir nicht antun, da ich hier im schönen Friesland eben überwiegend auf 220 Volt Schuko angewiesen bin, da es die ja überall gibt. Und wenn ich dann ne Ladesäule habe, kann ich die eben auch nutzen und bin nicht auf eine Infrastruktur von Ladsäulen angewiesen. Sollte später eine gute Infrastruktur an Ladsäulen vorhanden sein, ja dann kann man sich auch ein Fahrzeug a la Zoe kaufen. Damit wäre meiner Meinung nach das ewige Gezerre des Henne - Ei Prinzips ein wenig entschärft.

Schönen Gruß
Michael
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Re: Ladebox im Auto

Beitragvon agentsmith1612 » Do 2. Mai 2013, 07:01

Vielen Dank für den Artikel, genau so sollte es meiner Meinung nach auch sein.

Mit so einem Lader an Board, kann man sich überall einstecken und maximale Leistung rausholen egal ob 230V 10A oder 400 V 32 A dreiphasig.

Ich verstehe auch nicht wieso es andere sich so schwer machen. Klar kosteten Ladegeräte viel Geld, aber das Aufladen ist doch einer der begrenzenden Faktoren den man eigentlich relativ einfach beheben kann.
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Re: Ladebox im Auto

Beitragvon Jogi » Do 2. Mai 2013, 10:07

agentsmith1612 hat geschrieben:

Mit so einem Lader an Board, kann man sich überall einstecken und maximale Leistung rausholen egal ob 230V 10A oder 400 V 32 A dreiphasig.

Und woher weiß der Lader, wieviel er ziehen darf?

Der Brusa NLG6 ist doch genau der, der auch im smart verbaut wird.

Ich glaube, der Artikel vergleicht diese Ladetechnik mit ChaDeMo, wo ja der (DC)-Lader nicht im Fahrzeug, sondern in der Station sitzt.

Auch der Brusa braucht ein Pilotsignal (entweder aus der Ladesäule/-box oder einer ICCB), insofern ist der Artikel irreführend!
Hinterher findet sich immer Einer,
der es schon vorher gewusst hat.
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Re: Ladebox im Auto

Beitragvon EVplus » Do 2. Mai 2013, 10:17

Es wäre ja schön, wenn dem so wäre, daß man sich überall anschliessen könnte und das Auto selbstständig erkennen würde mit wieviel Ampere es an einer etwas schwächer ausgelegten Schukodose oder an einer korrekt abgesicherten und mit ausreichend Leiterquerschnitt versorgten CEE 400V / 32A oder sogar 63A laden darf, ohne dass der vorgelagerten Installation etwas passiert.

Nach meinem derzeitigem technischem Kenntnisstand wäre so etwas möglich zu bauen. Bei Superyachten gibt es so etwas vom Bordladegerätehersteller Mastervolt, damit beim Nachladen der Bordbatterien an einer griechischen Taverne, an deren Steg man liegt, nicht die Sicherungen fliegen oder der Weinkühlschrank warm wird...

Das sind aber recht aufwendige und nicht gerade kostengünstige Individuallösungen in geringer Stückzahl die für diese Zwecke von Mastervolt gebaut werden.

Das Brusa Ladegerät aus dem Smart ed hat diese Technik , meines Wissens nach , bisher nicht integriert.

Möglich wäre so etwas mit einer sogenannten "Impedanzmessung" und der Beobachtung der Veränderung des Wertes und Anpassung der vorgegebenen Ladestromstärke per PWM Signal .

Aber vielleicht kommt so etwas als Option noch auf den Markt .....??

Man darf ja nochmal hoffen.

Grüsse EVplus
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Re: Ladebox im Auto

Beitragvon Guy » Do 2. Mai 2013, 10:35

Naja, das ist halt Heise ;)

Bei einem 30.000 - 40.000 Euro Auto, der C30 wird sicher in dieser Region liegen, wenn er denn irgendwann mal frei erhältlich sein wird, fallen die 1.000 Euro für eine Ladebox wohl unter Peanuts. Mit 'kostspielige externe Infrastruktur' ist daher sicher Ladung mit Gleichstrom, also ein externes Ladegerät, gemeint.

Ich glaube nicht, dass wir in naher Zukunft eine automatische Anpassung sehen werden. Auf den Typ 2 und die Kommunikation dazu wird man ja nicht verzichten können, da öffentliche Ladesäulen dies nun mal erfordern.
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Re: Ladebox im Auto

Beitragvon BuzzingDanZei » Do 2. Mai 2013, 11:16

Wovon da im Artikel die Rede ist, ist doch das wie es bei Renault und Smart gemacht wird. Schnelllader im Auto per Wechselstrom. Der Vergleich der hier gezogen wird, bezieht sich auf externe Ladeelektronik alla Chademo.

Was ihr jetzt hier beschreibt, ist meiner Meinung im Artikel nicht gemeint.
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Re: Ladebox im Auto

Beitragvon molab » Do 2. Mai 2013, 11:20

Guy hat geschrieben:
Mit 'kostspielige externe Infrastruktur' ist daher sicher Ladung mit Gleichstrom, also ein externes Ladegerät, gemeint.
Ich glaube nicht, dass wir in naher Zukunft eine automatische Anpassung sehen werden. Auf den Typ 2 und die Kommunikation dazu wird man ja nicht verzichten können, da öffentliche Ladesäulen dies nun mal erfordern.


Ja, das ist nunmal die IEC-Norm, das PWM-Signal werden wir so schnell nicht wieder los. Ich sehe es auch so, dass das vor allem in Abgrenzung zu ChaDeMo (alle Intelligenz steckt in der Ladesäule), eventuell nebenbei noch als Seitenhieb auf Chamäleon gemeint ist: Brusa kommt trotz 3 Phasen mit FI TypA aus, neuere Hausinstallationen müssen nicht modifiziert werden. Kein Z.E.-Ready-1.n-Quatsch, einfach IEC.
BildSmart ED3 Cabrio, Rekupaddel, SHZ, TFL, etc.; Lader: RTP Bettermann + HausBus
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Re: Ladebox im Auto

Beitragvon Itzi » Do 2. Mai 2013, 12:54

Hab da folgende Idee:
Den ganzen Krempel einer ICCB incl. PWM-Generator ins Auto einbauen. Ein einfaches Kabel z.B. mit CEE 5/16 und Typ-2 Ladekupplung mit spezieller Widerstandscodierung. Diese teilt der "in-car-control-box" mit, dass es ein dummes Kabel ist, der interne PWM wird aktiv und stellt meinetwegen 13 A ein.
Wenn von draußen ein PWM ganz normaler kommt, dann klinkt sich die interne Kiste einfach aus. Das einzig doofe sehe ich momentan an der Baugröße eines 63A-Schütz im Fall vom ZOE.
Erstellt mit 100% Ökostrom.
ZOE, Zero SR, Elektroroller & Automower. Model 3 vorsorglich reserviert.
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