Ioniq zuhause laden - CEE rot oder Wallbox?

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Ioniq zuhause laden - CEE rot oder Wallbox?

Beitragvon Kaylee » Fr 30. Jun 2017, 20:58

So, mein Chef hat den Ioniq so gut wie bestellt, jetzt habe ich ausreichend Zeit, mir übers Laden daheim Gedanken zu machen :D Durch das Stöbern hier habe ich zwar schon eine ungefähre Vorstellung, erhoffe mir aber noch den ein oder anderen Ratschlag, was in der Praxis am Ende mehr Sinn macht.

Ich möchte vor allem eins: das gute Stück sollte in unter zehn Stunden vollgeladen werden können. Wenns noch einen Ticken schneller geht, auch gut. Preislich sollte das ganz nicht explodieren, und nach Möglichkeit auch in drei Jahren noch für das nächste Auto brauchbar sein ;)
(Der monströse braune Bakelitkasten aka Hausanschluß, sagt auf dem Deckel "60A 500V", falls das von Belang ist...)

Zwei Möglichkeiten sind mir jetzt in den Sinn gekommen:

1.) CEE rot + mobile Wallbox.
An der Außenwand des Hauses existiert bereits eine CEE Dose, rot, mit 16A. Diese Dose müsste theoretisch nur ca. 10m und an die Garagenwand verlegt werden (und eventuell auf 32A erhöht werden, falls möglich?) um sie mit dem Ladekabel erreichen zu können.
In meiner naiven Ahnungslosigkeit ;) stelle ich mir den Elektriker/Kostenaufwand hierfür relativ überschaubar vor. Eine mobile Wallbox mit CEE rot-Anschluß wäre wahrscheinlich sowieso eine gute Anschaffung, da ich damit auch bei meinem Vater auf dem Dorf laden könnte :) Über Tipps, welche mobilen Boxen da vernünftig wären, würde ich mich ebenfalls freuen.

2.) Fest installierte Wallbox
Da bin ich ehrlich gesagt vom Angebot (preislich geht das ja von/bis) etwas erschlagen. Strom gibt es natürlich in der Garage (auch eine Schukodose), müsste dann "nur" nach außen an die Wand geführt werden. Allerdings bin ich mir nicht sicher, was die Elektroinstallation da hergibt (Das Haus ist Anfang der 60er gebaut worden... wir haben noch Schraubsicherungen...)

Mein Favorit ist bis jetzt die erste Variante... aber sicher gibt es hier jemanden mit mehr Erfahrung, der was zur Praxistauglichkeit bzw. Vor- und Nachteile der beiden Möglichkeiten sagen kann. :)
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Beitragvon gekfsns » Fr 30. Jun 2017, 21:18

Die Diskussion im Ioniq Bereich kennst schon, oder ?
https://www.goingelectric.de/forum/hyundai-ioniq-laden/ioniq-zu-hause-laden-t20717-650.html?hilit=Volvo#p535534
Ich würde mir den Volvo Ladeziegel kaufen und über einen Adapter an die CEE 16 anstecken. Ich dachte auch erst ich bräuchte unbedingt 32A, hab es bisher noch nicht wirklich vermisst.
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Re: Ioniq zuhause laden - CEE rot oder Wallbox?

Beitragvon Kaylee » Fr 30. Jun 2017, 23:03

Also durchgestöbert hatte ich da schon mal, habe aber eventuell etwas den Überblick verloren... :oops: Wie lange brauchst Du denn mit der Konfiguration fürs laden von 0 auf 100%? Wie gesagt, "unter zehn Stunden" ist für mich das eigentlich wichtige :)
Volvo ICCB wäre nicht schlecht, das könnte ich recht einfach bei meinen Kollegen beschaffen :mrgreen:
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Re: Ioniq zuhause laden - CEE rot oder Wallbox?

Beitragvon ecopowerprofi » Sa 1. Jul 2017, 07:42

Kaylee hat geschrieben:
Mein Favorit ist bis jetzt die erste Variante

Ich würde eine WB 3,7 kW fest installieren und bei der CEE16 abgreifen. Kosten ca. 400,-€ für die WB und 1 Std. Arbeit vom E-Mann plus 10m Kabel NYM 3 x 2,5². Man kann dann die CEE16 weiter nutzen, wenn das Auto nicht geladen wird. Ein Aufrüsten auf 32A bedeutet, dass man ein neues Kabel legen muss oder die CEE16 demontiert. Über Nacht bekommt man das Auto mit 3,7 kW aber immer voll. Daher ist das Aufrüsten vielleicht unnötige Kosten. Man kann natürlich eine WB mit 7,4 kW für ca. 480,-€ nehmen und diese erst mal nur auf 3,7 kW einstellen. Dann könnte man später bei Bedarf eine neue Zuleitung ziehen und die WB auf 7,4 kW einstellen.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Ioniq zuhause laden - CEE rot oder Wallbox?

Beitragvon bangser » Sa 1. Jul 2017, 09:06

16A sollten reichen. Selbst wenn du den Ioniq komplett leer fährst, ist er dann in 7,5 Stunden wieder voll.
Ich finde den Variante CEE16 rot + ICCB die einfachste. Alternativ zum Volvo-Klotz kanst du auch einen Tesla UMC nehmen. Den gibt auch mit CEE16 rot Adapter, kann 16A und sieht sehr schick aus.
https://www.facebook.com/groups/6925686 ... 7553878433
Zuletzt geändert von bangser am Sa 1. Jul 2017, 09:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ioniq zuhause laden - CEE rot oder Wallbox?

Beitragvon gekfsns » Sa 1. Jul 2017, 09:08

Kaylee hat geschrieben:
...Wie lange brauchst Du denn mit der Konfiguration fürs laden von 0 auf 100%? Wie gesagt, "unter zehn Stunden" ist für mich das eigentlich wichtige :)

Es werden vermutlich um die 9h reichen, ich kann es gar nicht genau sagen weil sich die Anforderung für mich die letzten 14tkm noch nicht ergeben haben. Bisher bin ich immer mit mindestens 20% zu Hause angekommen, wenn dann war das nach Wochenend-Ausflügen und wenn ich da auch sehr spät angekommen bin reichen mir locker 50% Ladestand am nächsten Morgen für 80km Arbeitsweg. Mit dem Mennekes/Volvo wären das <2-3h um von 20% auf 50% zu kommen, da mir 3h Schlaf nicht reichen kann es mir gar nicht passieren dass es mal nicht für mein Streckenprofil nicht reicht. Auf längeren Strecken wird sowieso am DC Schnellader geladen.
Der Mennekes/Volvo Ziegel hat für mich den Vorteil dass ich den zur Verwandtschaft mitnehmen kann um dort an den vielfach vorhandenen CCE 16 Dosen zu laden, eine große 32 CEE Dose dagegen haben nur wenige - daher würde mir persönlich mehr als 16A nicht helfen.
Ich mache Mal bei Gelegenheit einen Ladelog, dann kannst Dir das Ladegeräte genauer anschauen.
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Re: Ioniq zuhause laden - CEE rot oder Wallbox?

Beitragvon Kaylee » Sa 1. Jul 2017, 11:06

ecopowerprofi hat geschrieben:
Kaylee hat geschrieben:
Mein Favorit ist bis jetzt die erste Variante

Ich würde eine WB 3,7 kW fest installieren und bei der CEE16 abgreifen. Kosten ca. 400,-€ für die WB und 1 Std. Arbeit vom E-Mann plus 10m Kabel NYM 3 x 2,5². Man kann dann die CEE16 weiter nutzen, wenn das Auto nicht geladen wird. Ein Aufrüsten auf 32A bedeutet, dass man ein neues Kabel legen muss oder die CEE16 demontiert. Über Nacht bekommt man das Auto mit 3,7 kW aber immer voll. Daher ist das Aufrüsten vielleicht unnötige Kosten. Man kann natürlich eine WB mit 7,4 kW für ca. 480,-€ nehmen und diese erst mal nur auf 3,7 kW einstellen. Dann könnte man später bei Bedarf eine neue Zuleitung ziehen und die WB auf 7,4 kW einstellen.


Wenn ich dich richtig verstehe, würdest du also quasi ein CEE16 Verlängerungskabel (professionell) "verbuddeln"? Das wäre natürlich noch weniger Aufwand, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht :D Das aufrüsten auf 32A war hauptsächlich ein Gedankenspiel, wenn man die Dose angefassen und komplett verlegen würde, dass man dann auch gleich mit ein bisschen Mehrkosten was "größeres" realisieren könnte. (Es liegen vll zwei Meter Kabel zwischen dem Sicherungskasten innen und der Dose außen an der Hauswand, und wie gesagt, die Zuleitung zur Garage muss eh neu gemacht werden). Zwingend notwendig wäre es sicher nicht. Ich wüsste aber im Moment auch nicht, wozu wir die CEE16 überhaupt anderweitig brauchen können ;)
Macht es eventuell Sinn, gleich eine für 32A ausgelegte Zuleitung zu verlegen und an der CEE16 anzuschließen, wenn ich mittels ICCB oder WB erstmal nur max. 16A ziehe?

bangser hat geschrieben:
16A sollten reichen. Selbst wenn du den Ioniq komplett leer fährst, ist er dann in 7,5 Stunden wieder voll.
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Ich fürchte nur, der wird mehr kosten und schwieriger zu besorgen sein, als der Volvo-Knochen, und da bin ich mehr praktisch als schön veranlagt :mrgreen: Aber danke für den Tipp!

gekfsns hat geschrieben:
Es werden vermutlich um die 9h reichen, ich kann es gar nicht genau sagen weil sich die Anforderung für mich die letzten 14tkm noch nicht ergeben haben. Bisher bin ich immer mit mindestens 20% zu Hause angekommen, wenn dann war das nach Wochenend-Ausflügen und wenn ich da auch sehr spät angekommen bin reichen mir locker 50% Ladestand am nächsten Morgen für 80km Arbeitsweg. Mit dem Mennekes/Volvo wären das <2-3h um von 20% auf 50% zu kommen, da mir 3h Schlaf nicht reichen kann es mir gar nicht passieren dass es mal nicht für mein Streckenprofil nicht reicht. Auf längeren Strecken wird sowieso am DC Schnellader geladen.
Der Mennekes/Volvo Ziegel hat für mich den Vorteil dass ich den zur Verwandtschaft mitnehmen kann um dort an den vielfach vorhandenen CCE 16 Dosen zu laden, eine große 32 CEE Dose dagegen haben nur wenige - daher würde mir persönlich mehr als 16A nicht helfen.
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10 Stunden sind bei mir quasi das Worst Case Szenario... das ich mit Stau und/oder Umwegen um acht Uhr zuhause bin, um kurz nach sechs morgens wieder los muss und einen Arbeitsweg von 130km habe, der auch im Winter ohne Zittern fahrbar sein sollte. In der Realität wird das sicher in 98% der Fälle entspannter.
Vielen Dank auf jeden Fall mit deiner Zeiteinschätzung, das hilft mir schon mal! Dann liege ich mit meiner Idee ja schon mal ganz gut :) Muss ich nur noch herausfinden, ob der Herr Papa auch CEE16 im Schuppen hat :D

Großes Danke noch mal an alle für die geduldige Hilfe! :)
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Re: Ioniq zuhause laden - CEE rot oder Wallbox?

Beitragvon ecopowerprofi » So 2. Jul 2017, 08:12

Kaylee hat geschrieben:
Es liegen vll zwei Meter Kabel zwischen dem Sicherungskasten innen und der Dose außen an der Hauswand, und wie gesagt, die Zuleitung zur Garage muss eh neu gemacht werden

Wenn es nur 2 m sind, würde ich auf 32A mit 5 x 6² gehen und die WB auch mit 22 kW nehmen. Dann lädt der IONIQ mit 6,6 kW und man hätte morgens in jedem Fall den Akku voll. Der Vorteil einer 22 kW Box wäre, dass man ein dreiphasigen Lader wie z.B. im i3 oder ZOE auch bedienen könnte. Man weiß ja nicht was es an Autos in Zukunft geben wird. Du kannst mich auch gerne anrufen. Die Tel.-Nr. steht auf unserer Homepage.
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Re: Ioniq zuhause laden - CEE rot oder Wallbox?

Beitragvon gekfsns » So 2. Jul 2017, 20:28

Ich hab nun mal mit dem Mennekes ICCB 16A einen Log einer Ladung von 26%-83% gemacht um etwas fundiertere Daten zu haben. Längerer Zeitraum ging diesmal leider nicht da wir das Auto vorm erreichen der 100% brauchten.
Beim Start zeigte er an dass er dafür 7:30 benötigt, für die 56.6% hat er dann 5:15h benötigt.
Das ergibt dann 10.8% / h oder anders gerechnet 5.57min / %
Angenommen die Ladegeschwindigkeit wäre gleich geblieben dann hätte er statt den angezeigten 7:30h eher 6:49 für die 25%-100% benötigt, die Interpolation der Kurve ergibt etwas mehr als 6:30h
Von 0%-100% komme ich dann auf berechnete 9:17h, die Wirklichkeit wird natürlich paar Minuten mehr oder weniger zeigen.
aber die Anforderung Akku voll innerhalb 10h sollten locker machbar sein.
Ioniq_charging_on_Mennekes_ICCB.png

Die Punkte zeigen Messwerte, die dünnen Linie ist eine Interpolation mit 3er Polynom bis 100%
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Re: Ioniq zuhause laden - CEE rot oder Wallbox?

Beitragvon ecopowerprofi » So 2. Jul 2017, 20:41

Wenn man Nachts laden muss, ist es eh egal ob er in 5 oder 10 Std. voll ist. Der Strom kommt sowieso aus dem Netz. Nur wenn man mal spät mit leerer Batterie nach Hause kommt und morgens früh mal eine volle Batterie braucht, ist es vorteilhaft, wenn das Laden keine 10 Std. dauert.
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