Interesse am SMA bidirektionalem Laden

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Re: Interesse am SMA bidirektionalem Laden

Beitragvon bm3 » So 1. Apr 2018, 09:17

Sowas wäre vielen Kunden auch deutlich mehr wert als 1500€. Ein Wechselrichter mit CCS/Chademo-Anschluss. Bidirektional zum beschleunigten Laden und auch Entladen des Auto-Akkus für die Gebäudeversorgung geeignet. Geeignet auch für V2G oder zumindest updatefähig dahin für die Zukunft. Gerne kombinierbar mit einem (kleineren) Hausspeicher. Der kann auch, wie bereits bei SMA erhältlich, mit im Gerät integriert sein.
Auch würden viele Leute kein Problem damit haben einen vorwählbaren Anteil ihres Auto-SOC für ihr Haus zu opfern. Nicht jeder besteht darauf immer 300km Reichweite abrufbereit im Akku zu haben. Vielen Leuten reichen auch schon 50 oder 100 km, besonders wenn sie bei Mehrbedarf dann schnell nachladen können.
Aber weshalb kommt da seit Jahren nichts von SMA trotz eines bereits abgeschlossenen Projektes ? Mit dem vorhandenen Knowhow im Unternehmen wäre es für die ein Leichtes so etwas anzubieten ? Man könnte / sollte sich doch auch mal neue Geschäftsfelder erschließen ? Auch wenn die nicht unbedingt in Rekordzeit profitabel werden ? Zuerst am Markt präsent sein ? Also, Entscheider bei SMA, habt ihre Angst vor dem unternehmerischen Risiko ? Kein unternehmerischen Denken mehr in dem Laden ? Lieber ohne großes Risiko so weitermachen ohne die E-Mobilität im SMA-PV-Entscheider-Beamtenleben ?
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Re: Interesse am SMA bidirektionalem Laden

Beitragvon hartmut49 » So 1. Apr 2018, 09:51

Hallo, und frohe Ostern,
ich glaube die Geschichte mit dem Bidirektionalem Laden, wird hier bei uns in 1. Linie, von der

Lobby der" Große 4" erfolgreich torpediert .

Gruß,
Hartmut
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Re: Interesse am SMA bidirektionalem Laden

Beitragvon E-lmo » So 1. Apr 2018, 10:00

Bei kurzem überfliegen der Kurzfassung des Inees-Berichts gefunden:

"Allerdings lassen die Projekter-
gebnisse ebenfalls erkennen, dass ein hoher Energieumsatz, der den durch die Mobilität verur-
sachten jährlichen Energieumsatz um ein Vielfaches übersteigt, aus technischen und wirtschaft-
lichen Gründen zu vermeiden ist. Denn dieser führt zu einer hohen zusätzlichen Alterung der
Fahrzeugbatterien, zusätzlichen Umwandlungsverlusten und Umlagekosten auf den für die Zwi-
schenspeicherung bezogenen Strom. Damit eignet sich ein Elektrofahrzeugpool mehr für die
Vermarktung seines Leistungs- als seines Arbeitsvermögens."
Seit Mai 2016 mit einem e-UP unterwegs
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Re: Interesse am SMA bidirektionalem Laden

Beitragvon bm3 » So 1. Apr 2018, 14:17

Und ? Da steht doch nur wie es denn keinen Sinn machen könnte . Das wissen wir aber doch schon ?

Wie siehts denn damit aus Herr Pierre-Pascal Urbon ?
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Re: Interesse am SMA bidirektionalem Laden

Beitragvon TeeKay » So 1. Apr 2018, 20:53

Ein neuer 70kWh Akku für den Ampera-E kostet 16.000 USD. So schnell könnte mir die Batterie bei Nutzung als Hausspeicher gar nicht wegaltern, dass sich das nicht lohnen würde. Was krieg ich denn am Markt für 16.000 USD als Hausspeicher? 12kWh? Wenn man das ganze natürlich mit E-Ups und als Netzpuffer testet, kommt so ein Fazit bei heraus.
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Re: Interesse am SMA bidirektionalem Laden

Beitragvon bm3 » So 1. Apr 2018, 22:42

Selbst bei Anwendung als Netzpuffer, also V2G, geht man heute von einer geringen erforderlichen Entladungstiefe der Akkus aus, da wirds dann ganz einfach die Menge an Fahrzeug-Akkus bringen. Außerdem kann die maximale Entladungstiefe der Eigentümer, so wie es ihm beliebt, vorgeben.
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Re: Interesse am SMA bidirektionalem Laden

Beitragvon TeeKay » Mo 2. Apr 2018, 07:14

Es muss sich aber auch für den V2G-Abrechner lohnen. Wenn er eine Million Kundenkonten verwalten muss, die jeder 10kWh freigeben und eichrechtskonform abgerechnet werden müssen (vielleicht gar noch wegen eines Gesetzes von 1889 mit Papier und Brief), dann wird sich das wahrscheinlich nicht lohnen.
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