HT/NT Zähler für EV-Ladeanschluss?

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Re: HT/NT Zähler für EV-Ladeanschluss?

Beitragvon Lokverführer » Mo 30. Nov 2015, 13:55

Meine Preisangaben beziehen sich auf Strom gleich welcher Herkunft, teilweise sind diese Preise auch mit Ökostrom erreichbar, der von euch sicherlich auch als schmutzig bezeichnet wird, weil er nicht aus irgendwelchen Neuanlagen oder jederzeit zeitgleich eingespeist wird. Ich persönlich lege keinen Wert auf Öko.

Ist denn dein Envia-Strom dann auch Öko? Oder kaufst du da den schrecklichen schmutzigen STrom?

Zwei oder drei Zähler sind im Übrigen gar nicht einmal schlecht, da man damit eine weitere Verbrauchsstelle hat für die man jeweils als Neukunde gilt und wieder einen Neukundenbonus mitnehmen kann. Neukundenboni sind in der Regel nicht an eine natürliche Person gekoppelt sondern an eine Verbrauchsstelle (Zähler). Durch dieses Konzept ist es auch so, dass der effektive Arbeitspreis höher wird, je mehr man verbraucht. Es gibt Aktionen wo man dir an die 250€ ohne Mindestverbrauch bezahlt, kleine und sparsame Haushalte bekommen da auf der Jahresrechnung sogar noch Geld ausbezahlt wenn sie es geschickt anstellen.

Der von mir genannte Effektivpreis bezieht sich auf Lieferort Stadt Regensburg und etwa 4000-5000 kWh, was du natürlich mit der Heizung deutlich überschreiten wirst. Dein Wohnort ist mir nicht bekannt, dementsprechend kann ich auch nicht sagen, ob diese Preise dort möglich sind oder ob das Preisniveau höher liegt. Möglich sind die Preise ohnehin nur durch mindestens jährliche Anbieterwechsel (Neukundenboni).

Preisvergleiche kann man dabei auf den üblichen Plattformen wie Toptarif, Verivox etc. durchführen.
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Re: HT/NT Zähler für EV-Ladeanschluss?

Beitragvon Joe-Hotzi » Mo 30. Nov 2015, 18:01

Lokverführer hat geschrieben:
Meine Preisangaben ...

Hab ich die übersehen?

Lokverführer hat geschrieben:
Ist denn dein Envia-Strom dann auch Öko? Oder kaufst du da den schrecklichen schmutzigen Strom?

Lass mich überlegen: Wieviele ÖkoStromanbieter gab es 1999 und wieviele davon boten einen WP-Sondertarif?

Lokverführer hat geschrieben:
Zwei oder drei Zähler sind im Übrigen gar nicht einmal schlecht, ...

Ich glaube, Du verkennst als mutmaßlicher Wohnungsbesitzer das Problem der Zweitarifzähler (um die es hier eigentlich gehen soll) ebenso wie die Einschränkungen durch PVA und Wärmepumpe - Du Glücklicher.

Lokverführer hat geschrieben:
Der von mir genannte Effektivpreis ...

:?: Wo bitte genannt?

Lokverführer hat geschrieben:
Möglich sind die Preise ohnehin nur durch mindestens jährliche Anbieterwechsel (Neukundenboni).

Die einzige bisher verwertbare Aussage. Finde ich ja nicht einmal schlecht. Denn indirekt strafst Du die entsprechenden Anbieter für ihre Lockangebote ab. Aber das kann man wohl nur mit viel Zeit und einer einfachen Messstelle.
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Re: HT/NT Zähler für EV-Ladeanschluss?

Beitragvon flow2702 » Mo 30. Nov 2015, 19:00

p.hase hat geschrieben:
danke für die verschiedenen PMs. aber nochmals zur veranschaulichung: da die WP und HH-stromtarife sich nicht mehr viel unterschieden und eine zählergrundgebühr wegfällt und ich zu einem anderen anbieter wechseln kann und ich mir einrede, daß meine WP effizienter arbeitet weil sie durcharbeiten kann möchte ich nur noch einen hundsgewöhnlichen doppeltarif haben.

Sorry, ich verstehe das wirklich nicht ganz: Was stört dich jetzt genau? Die Preise oder die Sperrzeiten?
Warum machst du nicht folgendes: Mit deiner WP wechselst du in einen WP-HT/NT-Tarif, der weniger Sperrzeiten hat (siehe meine PN von gestern Nacht).
Mit deinem HH-Strom wechselst du in einen (allgemeinen) HT/NT-Vertrag.
Da der WP-Tarif immer billiger ist als der normale HH-Tarif, ist das doch die allergünstigste Möglichkeit?
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Re: HT/NT Zähler für EV-Ladeanschluss?

Beitragvon p.hase » Mo 30. Nov 2015, 19:54

haha, genau das geht nicht! wer bei der enbw ist mit seiner WP muss auch den hausstrom von denen nehmen, oder umgekehrt. wenn ich den kram umklemme von WP-tarif auf teuren normalen hausstrom kann ich wechseln wie ich will. muss nur noch bischen streiten wegen dem pösen kompressor der sagenhaft 2,87kW leistung hat, also deutlich weniger als unser e-nv200 der 3450W für 6-8 stunden zullt... bei 2,5kW ist wohl deren schallmauer. alle stärkeren kompressoren sind bedenklich. :mrgreen:
Zuletzt geändert von p.hase am Mo 30. Nov 2015, 20:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: HT/NT Zähler für EV-Ladeanschluss?

Beitragvon Lokverführer » Mo 30. Nov 2015, 20:08

Joe-Hotzi hat geschrieben:
-Lass mich überlegen: Wieviele ÖkoStromanbieter gab es 1999 und wieviele davon boten einen WP-Sondertarif?

-Ich glaube, Du verkennst als mutmaßlicher Wohnungsbesitzer das Problem der Zweitarifzähler (um die es hier eigentlich gehen soll) ebenso wie die Einschränkungen durch PVA und Wärmepumpe - Du Glücklicher.

-[Effektivpreis]:?: Wo bitte genannt?

-Möglich sind die Preise ohnehin nur durch mindestens jährliche Anbieterwechsel (Neukundenboni).
Die einzige bisher verwertbare Aussage. Finde ich ja nicht einmal schlecht. Denn indirekt strafst Du die entsprechenden Anbieter für ihre Lockangebote ab. Aber das kann man wohl nur mit viel Zeit und einer einfachen Messstelle.


Du könntest doch jederzeit von Wärmepumpe auf einen normalen Ökostromtarif wechseln. Entsprechenden Mehrpreis vorausgesetzt... Ggf. unter Änderung der MEssstelle auf einen HT-Zähler.
Nach meinem Kenntnisstand muss einem jeder Anbieter auch mit PVA nehmen, ansonsten nutze halt einen deiner Zähler als reinen Einspeisezähler. Eine Wärmepumpe kannst du auch an einem ganz normalen Anschluss zum Standardtarif betreiben.

Die Preise hatte ich als Anhaltswert genannt. Wenn du es überprüfen möchtest, nehme Verivox, die PLZ von Regensburg Innenstadt (93047) und 4500 kWh. Auf Platz 7 landet etwa ePrimo mit 868,16€/a, das geteilt durch 4500 kWh ergibt 0,193 €/kWh inkl. aller Kosten. eprimo nimmt laut deren Website auch Kunden mit HT/NT-Messstelle, wobei natürlich immer ein Preis gilt unabhängig der Tageszeit.
Von irgendjemandem hier habe ich mal was von 12.000 kWh Wärmepumpenstrom gelesen, in der genannten Beispielregion kosten die bei Yello Strom als Standardtarif 2294,60€, ergibt 0,191 €/kWh. Wer unbedingt "Wärmepumpenstrom" will, muss den lokalen Anbieter nehmen der neben 0,193 €/kWh auch noch zusätzlich 42,38€/a Grundgebühr haben will.
Hier ist der Wärmepumpenspezialtarif also schon mal teurer als ein Standardtarif mit jährlichem Wechsel.
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Re: HT/NT Zähler für EV-Ladeanschluss?

Beitragvon Elektrofix » Mo 30. Nov 2015, 21:05

p.hase hat geschrieben:
… der rundsteuerempfänger müsste dann von wem auch immer neu gestellt werden, keine ahnung, angeblich macht man heute keine zeitschaltuhr mehr rein für die HT/NT-umschaltung. ich frage mich wieso auch nicht?
Das mit der Sperrstunde, ist das immer zur gleichen Zeit, oder variiert es ein wenig? Wenn es variiert, das ist es ein Lastabwurf und keine Sperrstunde, d.h. Du kannst den Anbieter wechseln wie Du willst, der Netzbetreiber wird die WP immer als Last abwerfen, wenn das Netz im kritischen Bereich kommt. Dafür sind Rundsteuerempfänger eigentlich gebaut worden, wenn viel Strom aus der Grundlast da ist, wird er übrig und der Rundsteuerempfänger schaltet, die Nachtspeicheröfen heizen auf.
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Re: HT/NT Zähler für EV-Ladeanschluss?

Beitragvon p.hase » Mo 30. Nov 2015, 21:38

alles schon möglich. aber meine WP frisst 2,87kW und mein nissan 3.45kW, der alte hat 3,74kW gezogen. kein argument also pro WP.
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Re: HT/NT Zähler für EV-Ladeanschluss?

Beitragvon Joe-Hotzi » Mo 30. Nov 2015, 22:04

Elektrofix hat geschrieben:
Das mit der Sperrstunde, ist das immer zur gleichen Zeit, oder variiert es ein wenig?

Zumindest bei mir ist es einfach eine "dumme", plombierte Zeitschaltuhr - nix Lastabwurf oder Steuerung von außen ...
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Re: HT/NT Zähler für EV-Ladeanschluss?

Beitragvon eDEVIL » Mo 30. Nov 2015, 23:17

Bei mir ist es x im dig. Zaehler einprogrammiert. Keine umschaltung zw. So/wi
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: HT/NT Zähler für EV-Ladeanschluss?

Beitragvon flow2702 » Di 1. Dez 2015, 00:12

Meine Güte, sorry, aber was habt ihr denn für be********e Verträge?
Diese Sperrzeiten haben doch nur den Sinn und Zweck, gegebenenfalls auftretende Lastspitzen abzufangen, oder nicht? Wenn die jetzt in schöner Regelmäßigkeit jeden Tag, am besten auch noch immer zu den selben Zeiten auftreten, dann muss man da mal gegen die Versorger vorgehen! Eine Lastspitze, die so vorhersehbar ist, dass die Sperrzeit per Zeitschaltuhr (!) geschaltet wird, kann man doch auch anders abfangen!
Junge junge, die Sperrzeit ist doch nicht dafür gedacht, dass das EVU pauschal einfach mal drei Stunden täglich nicht liefern braucht.
Was sagt denn da der Verbraucherschutz dazu?
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