Hausanschluss dimensionieren

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Re: Hausanschluss dimensionieren

Beitragvon rolandp » Di 23. Aug 2016, 07:33

NH Sicherung vom EVU 63A dann ist die Zählervorsicherung meist Neozed Bauform bei max. 40A geht bei einem Selektivfaktor von 1,6 nicht mehr...

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Re: Hausanschluss dimensionieren

Beitragvon flow2702 » Di 23. Aug 2016, 09:05

ecopowerprofi hat geschrieben:
Dann habe ich bestimmt auch von "bei Längen unter 2m" geschrieben, es bezog sich auf den Zählerschrank und wir reden im Zusammenhang mit dem Hausanschluss. Aber wenn Du alles nur halb wieder gibst ......


Dadurch wird es auch nicht richtig.
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Re: Hausanschluss dimensionieren

Beitragvon flow2702 » Di 23. Aug 2016, 09:12

Berndte hat geschrieben:
Das Denken, dass man in Verteilungen den Querschnitt kleiner nehmen kann ist schon sehr alt und nicht mehr Zeitgemäß.
Jetzt könnt ihr wieder mit Normen und Richtlinien aus dem letzten Jahrtausend kommen ... man macht es trotzdem nicht (mehr).


Völlig richtig. Und gestimmt hat das auch noch nie - das ist einfach so eine Urban Legend, die sich leider nicht ausrotten lässt.
Der Ursprung dürfte darin liegen, dass es tatsächlich zulässig wäre, dass sich die Schutzeinrichtung für eine Leitung nicht unbedingt an deren Anfang befindet und somit der Querschnitt auch schon vor der Schutzeinrichtung verringert werden dürfte. Dann sind aber besondere Bedingungen an die Kurzschlusssicherheit zu erfüllen etc., alles in allem nicht wirklich praxisrelevant.
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Re: Hausanschluss dimensionieren

Beitragvon ecopowerprofi » Di 23. Aug 2016, 09:38

flow2702 hat geschrieben:
Und gestimmt hat das auch noch nie - das ist einfach so eine Urban Legend, die sich leider nicht ausrotten lässt.

Eben kein urban legend. Als ich noch jede Menge Hausinstallationen gemacht habe, gab es nur Automatenbrücken mit 6². Die Sicherung im EFH gabs nur im HAK und die betrug beim RWE (heute Westnetz) immer 63A. Heute gibt es auch 10². Es ist ein Unterschied ob ich eine Industrie- oder Hausinstallation mache. Im Wohnhausbereich (auch mit Wallbox) habe ich nie eine Dauerbelastung von 63A über mehr als eine Stunde. In der Industrie muss man so etwas auch für 24h Dauerbetrieb auslegen und da belastet man 10² dann höchstens mit 35A, vor allem wenn die auf einer Kabelpritsche mit hunderte anderen Kabeln liegen. Teilweise legt man zwei Kabel parallel um die thermische Abstrahlung zu verbessern.
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Re: Hausanschluss dimensionieren

Beitragvon mlie » Di 23. Aug 2016, 12:17

rolandp hat geschrieben:
NH Sicherung vom EVU 63A dann ist die Zählervorsicherung meist Neozed Bauform bei max. 40A geht bei einem Selektivfaktor von 1,6 nicht mehr...


Die 80er Jahre sind vorbei! Zählervorsicherungen gibt es seit 15 Jahren nicht mehr, das sind jetzt SLS. TAB lesen bildet.

Es geht hier um einen Neubau, heute gibt es 63A NH im HAK, danach SLS63A und dann Zähler, Blockklemme, Haus. Der SLS macht bei 67A nach wenigen Minuten dicht. Regional könnten 50A vorgeschrieben sein, aber hierzulande ordern alle Elektriker im Neubau 3x63A, bei einem Hausneubau für 180k€ fallen die paar Euro Baukostenzuschuss nicht ins Gewicht.

Ist aber schon erstaunlich, wie das hier wieder ausartet, am "So 21. Aug 2016, 02:56" wurde bereits alles Relevante gesagt.
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Re: Hausanschluss dimensionieren

Beitragvon EVduck » Di 23. Aug 2016, 13:09

mlie hat geschrieben:
Die 80er Jahre sind vorbei! Zählervorsicherungen gibt es seit 15 Jahren nicht mehr, das sind jetzt SLS. TAB lesen bildet.

Ich glaube kaum, das die Bundesdeutschen TAB in der Alpenrepublik gelten. ;)
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Re: Hausanschluss dimensionieren

Beitragvon ecopowerprofi » Di 23. Aug 2016, 13:58

mlie hat geschrieben:
Zählervorsicherungen gibt es seit 15 Jahren nicht mehr, das sind jetzt SLS.

Mal ne dumme Frage: Was bedeutet nach Deiner Meinung die Abkürzung S L S und werden diese nicht vor dem Zähler eingesetzt ???

Hier ein Literatur Hinweis, denn lesen bildet nach deiner Meinung ja:
https://de.wikipedia.org/wiki/Selektive ... tzschalter
Damit man nicht zu lange unnützes lesen muss hier ein Auszug:
Auf Grund eines Prozesses gegen den VDEW-Musterwortlaut der TAB 2000, § 7.4 und einem vom Gericht vorgeschlagenen Vergleich, der im Dezember 2005 angenommen wurde, ist die TAB überarbeitet und es ist im unteren Anschlussraum des Zählerplatzes eine „selektive Überstromschutzeinrichtung“ vorzusehen, wobei der SH-Schalter nur beispielhaft in Klammern angeführt ist. Es sind also auch andere selektive Lösungen für den Kurzschlussschutz zulässig

Des weiteren gilt, dass der VNB nur was vorschreiben kann, was der Netzsicherheit dient. Für die Netzsicherheit ist es unerheblich ob ein SLS, ein Linocur, NH-Sicherung o.ä. genommen wird. Dies obliegt nur in der Zuständigkeit des ausführenden Installateurs.
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Re: Hausanschluss dimensionieren

Beitragvon EVduck » Di 23. Aug 2016, 14:23

ecopowerprofi hat geschrieben:
mlie hat geschrieben:
Zählervorsicherungen gibt es seit 15 Jahren nicht mehr, das sind jetzt SLS.

Mal ne dumme Frage: Was bedeutet nach Deiner Meinung die Abkürzung S L S und werden diese nicht vor dem Zähler eingesetzt ???

@eco: stell dich bitte nicht dümmer, als du bist. Du weißt genau was mlie sagen wollte.
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Re: Hausanschluss dimensionieren

Beitragvon 0000 » Di 23. Aug 2016, 15:58

freunde freunde wir haben uns doch alle lieb. Bitte sachlich bleiben.

Gruß!
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Re: Hausanschluss dimensionieren

Beitragvon rolandp » Di 23. Aug 2016, 20:01

Hallo,

wenn man immer einen Neubau hat wenn man sich ein E-Auto anschafft na dann versteh ich das...wenn man aber ein bestehendes Haus das 15 Jahre alt ist und eine Zählervorsicherung hat dann sind es 40A bei einer EVU Absicherung mit 63 A egal wo der Strom fliest in D oder in A.

Ihr solltet Euch mal einen normalen Umgangston angewöhnen wenn man hier einen Beitrag für Problemlösungen anbietet !

Nur zur Info ich hab das gerade erst mit der Kelag (RWE) gesprochen und ein Umbau auf die neueren technischen Grundlagen für die vollen 63A kostet viel zu viel Geld.

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