Frage zu Bau von Lademöglk.bei 1-phasigem Hausanschluss

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Re: Frage zu Bau von Lademöglk.bei 1-phasigem Hausanschluss

Beitragvon ecopowerprofi » Do 1. Dez 2016, 00:41

Karlsson hat geschrieben:
Vergleichsangebote holen....

Toll, wenn der Elektriker aber keine Ahnung hat wie ich am Montag wieder erleben durfte. Der hatte das Kabel für die Ladesäulen auf den gleichen FI wie die Steckdosen für die Putzfrau und die Netzwerkserver gelegt und dann auch noch die Sicherung für das Kabel einschaltet. Beim Kürzen des Kabels war dann die komplette EDV außer Betrieb und zwölf MA konnten erst mal eine Stunde lang Däumchen drehen bis ich die Server auf einen separaten FI und Sicherung gelegt hatte und die Dinger wieder hochgefahren waren. Dass die USV defekt war, wurde dann auch noch festgestellt.

So traurig es ist aber die meisten verstehen von ihrem Fach soviel wie die Kuh vom Gras fressen. Die wissen nur, dass man den gelbgrünen nicht auf eine Phase legen sollte aber sonst sind die von keiner Fachkenntnis getrübt.
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Re: Frage zu Bau von Lademöglk.bei 1-phasigem Hausanschluss

Beitragvon proton56 » Do 1. Dez 2016, 10:31

Hallo Oscar,
wenn es bei uns so weit ist, werde ich auf jeden Fall auf Dich zurückkommen.
So hat sich für mich die viele Fragerei gelohnt. Für den Moment sehe ich klar was ich machen werde:
Die günstige ecoLOAD kommt in die engste Wahl!
Beim IONIQ, den ich ins Auge gefasst habe sobald Anfang 2018 die größere Batterie am Markt ist, sind die Kabel für unterwegs alle dabei, so daß für mich eine einfache einphasige 20A Lademöglichkeit mit stationärem Typ 2 Stecker in der Einfahrt vor der Garage ausreichen wird.
Ende und Danke in die Runde.
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Re: Frage zu Bau von Lademöglk.bei 1-phasigem Hausanschluss

Beitragvon Karlsson » Do 1. Dez 2016, 11:19

Was kostet diese Ecoload denn?

Lass Dich nicht belabern, dass dein Elektriker vor Ort ja eh nicht kompetent sei, eine Steckdose anzuschließen und Du deswegen lieber ein weite Anfahrt zahlen sollst.
Eine CEE blau ist nun wirklich Standard.
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Re: Frage zu Bau von Lademöglk.bei 1-phasigem Hausanschluss

Beitragvon proton56 » Do 1. Dez 2016, 12:27

@Karlson
Es geht um die 20A Absicherung.
Wie ich die Ansagen bisher als Laie richtig verstanden habe, gibt es bei reinen Kabeln eine Codierung, die einphasig bei CEE blau auf 16A limitiert. Richtig?
Wenn ich eine mobile NRG Kick anschließe kann ich die vollen 20A, aber auch mein Budget ausschöpfen.
Die ecoLOAD kann auf 20A eingestellt werden und ist billiger.
Unterwegs werde ich eher schneller laden wollen.
Ist das ein Argument?
Ob höhere Anfahrtskosten als vom Örtlichen anfallen wurde noch nicht besprochen wird aber sicherlich ein Punkt.
Ich denke mal Paketlieferung plus örtlicher Elektriker wird's sein.
Gruß
Wilfried
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Re: Frage zu Bau von Lademöglk.bei 1-phasigem Hausanschluss

Beitragvon Karlsson » Do 1. Dez 2016, 14:34

proton56 hat geschrieben:
Die ecoLOAD kann auf 20A eingestellt werden und ist billiger.

Kann meine Box aus Rolands Workshop auch - in 1A Schritten. Für 1 Phase wäre das recht günstig zu machen, da man auf den teuren FI A(EV) verzichten kann.

proton56 hat geschrieben:
Wie ich die Ansagen bisher als Laie richtig verstanden habe, gibt es bei reinen Kabeln eine Codierung, die einphasig bei CEE blau auf 16A limitiert. Richtig?

Mit der CEE hat das nichts zu tun. Eine Codierung hat das Typ2 Kabel. Aber da solltest Du Dir ohnehin ein Kabel mit 32A Codierung zulegen, um an öffentlichen Säulen die volle Leistung ziehen zu können.

Und Du wirst Dir doch keine Box mit Typ2 Dose für zuhause kaufen...? Dann musst Du ja entweder das Kabel immer auf 2 Seiten stecken oder Du lässt es immer zuhause und kannst dann unterwegs nicht nachladen.
Kaufe Dir etwas mit festem Kabel oder alternativ ein zusätzliches Typ2 Kabel für zuhause. Aber das feste Kabel wird billiger sein.

Merke: es gibt bei Boxen mit Buchse 2 Begrenzungen - eine durch die Box (stellt man in der Box ein) und eine durch das angeschlossene Typ2 Kabel.

Zum Verlegen der Dose - einen Großteil kann man auch als Laie selbst machen. Also das Kabel verlegen, durch Wände führen, verbuddeln... das kann ja immer noch der Fachmann abnehmen und dann erst nach Prüfung anschließen.
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Re: Frage zu Bau von Lademöglk.bei 1-phasigem Hausanschluss

Beitragvon ecopowerprofi » Do 1. Dez 2016, 15:08

Karlsson hat geschrieben:
Kann meine Box aus Rolands Workshop auch - in 1A Schritten.

Hat das einer bestritten. Aber nicht jeder kann oder will oder hat die Zeit eine Box selber zu bauen. Ich werde auch wieder einen Workshop anbieten. Da hat man dann die Alternative zwischen Selbstbau und Kauf.

Karlsson hat geschrieben:
das kann ja immer noch der Fachmann abnehmen und dann erst nach Prüfung anschließen.

Ob der "Fachmann" dann auch weiß was er tut und die spezifischen Anforderung des Autoladens versteht steht auf einem anderen Blatt. Hab inzwischen oft genug das Gegenteil erlebt wie weiter vor bereits geschildert.
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Re: Frage zu Bau von Lademöglk.bei 1-phasigem Hausanschluss

Beitragvon proton56 » Do 22. Jun 2017, 19:27

So,
ich melde mich wieder weil der Ioniq gestern bestellt wurde nachdem ich ihn einige Tage ausgiebig ausprobieren konnte.
Dabei habe ich u.a. auch zu Hause per Schukokabel geladen und habe gesehen, daß er bei Sonne tagsüber in etwa ziemlich genau so viel gezogen hat, wie die PV lieferte. Ja sie gibt es mittlerweile, hat aber nur 4,2kWp.)

Als dann auch die Überführungsfahrt von M nach Leipzig ein Spaß war, ist das Auto nun seit gestern bestellt und kommt, so Buddah will (Korea), im September. Es stehen also Entscheidungen an.

Zu Hause wird es die zwei üblichen Ladeszenarien geben:
1. Laden über Nacht (der Akku im Keller hat nur 4,8kWh und ist schnell leer gezutzelt)) Es wird also nachts das meiste aus dem Netz gezogen. Zeit ist genug, also reicht eine 16 A Absicherung, (besser 20 A?)

2. Laden tagsüber zu Hause wird auch reichlich vorkommen. Dafür möchte ich die PV ausnutzen ohne allerdings viel Steuerelektronik zu verbauen. Mir reicht es wenn z.B. mit einer Ladeleistung von 3,xxkW das meiste vom Dach kommt und es schneller ist als mit Schuko-only. Daß dann aus dem Netz bei Wolken schwankend auch was gezogen wird, ist mir egal. Dafür reicht wohl auch die 16A Absicherung.

In den obigen Seiten standen von Euch schon viele erhellende Dinge, aber ich stelle jetzt als dreiviertel Elektrolaie nochmal zwei einfache Fragen:

1.) An Bord werde ich sowieso ein 32kW kodiertes Kabel Typ 2 für AC unterwegs haben. Ist es nun womöglich so einfach für zuhause einen Adapter(Verbindungsstecker) zu kaufen vom Typ 2 auf CEE blau mit 16A Absicherung (welchen? gibt es das?)?

Und aus die Maus, fertig?

Der Adapter bleibt an der Wand in der Garage hängen. Dort lasse ich eine CEE blau einbauen.
Ist es wirklich so einfach? Ich befürchte, daß ich da was übersehen habe.
Ist natürlich nicht ganz so bequem wie ein Wallbox mit 16A (welche?) Das wäre die zweite Option.

2.) Wozu sollte man NRG Kick oder Juice Booster 2 o.ä. eigentlich noch brauchen, wenn beim Ioniq eh an Bord sind:
- Schuko-Laderiegel serienmäßig fürs Notladen.
- 32kW Typ2 Kabel dazugekauft, um das 20kW Kabel zu ersetzen fürs AC laden unterwegs z.B. häufig in Leipzig.
- Fürs Ausland kann man ja noch Adapterstecker kaufen.
Gibt es dann überhaupt noch einen Fall wofür man die mobilen Ladeboxen braucht?

Ihr habt mir schon so viel Input gegeben. Wenn Euch dazu noch etwas einfällt wäre das prima, auch z.B. ob meine Einfachlösung totaler Quatsch ist - kein Problem.

Hochspannungsgrüße
Wilfried
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Re: Frage zu Bau von Lademöglk.bei 1-phasigem Hausanschluss

Beitragvon HubertB » Do 22. Jun 2017, 22:38

ICCB von Mennekes, bzw. Volvo kann 16A und hat einen CEE blau. Damit hast Du bis zu 3,7 kW.
NRG Kick o.ä. brauchst Du nur wenn Du aus einer CEE rot 32A die max. Möglichen knapp 7 kW ziehen willst.
Ganz ohne Elektronik, nur mit Adapter, lädt das Auto nicht.

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Re: Frage zu Bau von Lademöglk.bei 1-phasigem Hausanschluss

Beitragvon iOnier » Fr 23. Jun 2017, 20:43

proton56 hat geschrieben:
1.) An Bord werde ich sowieso ein 32kW kodiertes Kabel Typ 2 für AC unterwegs haben. Ist es nun womöglich so einfach für zuhause einen Adapter(Verbindungsstecker) zu kaufen vom Typ 2 auf CEE blau mit 16A Absicherung (welchen? gibt es das?)?

Kurzfassung: Gibt's nicht, geht so auch nicht.
Langfassung: siehe auch hier. Beachte vor allem den Abschnitt 5 "Signalisierung". Die Ladestation schaltet die Spannung erst durch, wenn ein Auto angeschlossen ist und Ladebereitschaft signalisiert. Das Auto wiederum braucht über den Anschluss CP Informationen über die max. zulässige Leistung, ohne beginnt es die Ladung nicht, weil es nicht weiß, wie viel Strom es ziehen darf ohne die Leitung zu überfordern.

Was meinst Du, wozu der "Kasten" in Deinem Schuko-Ladekabel ist? Genau genommen ist das eine tragbare Mini-Ladestation für kleine Leistung ...
Gruß
Werner
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