E-Car Neuling -aufladen zu Hause

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Re: E-Car Neuling -aufladen zu Hause

Beitragvon Lokverführer » Fr 12. Aug 2016, 17:59

Die Batterie explodiert sicher nicht bei falscher Einstellung des ICCB :lol:

Das einzige was dir bei falscher (=zu hoher) Einstellung passieren kann ist, dass die Sicherung fliegt. Bei zu niedriger Einstellung dauert halt das Laden länger ;)
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Re: E-Car Neuling -aufladen zu Hause

Beitragvon TMi3 » Fr 12. Aug 2016, 18:03

JoDa hat geschrieben:
@TMi3
Wenn du den JB2 an deiner CEE32-Dose ansteckst, löst bei dir der 16A Leitungsschutzschalter nur dann nicht aus, wenn du vor dem ersten Anstecken beim JB2 den Ladestrom manuell auf 16A einstellst. (JB2 merkt sich dann die letzte manuelle Einstellung, auch bei Stromausfall.)

Danke, hab ich schon gemacht aber mein i3 zieht eh nicht mehr als 3x16A.
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Re: E-Car Neuling -aufladen zu Hause

Beitragvon JoDa » Fr 12. Aug 2016, 21:16

Hallo Jörg,
gratuliere dir zum Kauf! :hurra:

Das "Batterie Managment System" BMS im Elektroauto steuert den Ladestrom, insofern kann dir "die Batterie nicht um die Ohren fliegen".
Das IC-CPD (unter Elektromobilisten kurz "Ziegel" genannt) im Ladekabel legt nur den maximalen Ladestrom fest welchen das Auto vom Netz entnehmen darf.
Bei einer fremden Steckdose kann es schon mal passieren das man am Ziegel den max. Ladestrom zu groß einstellt. (z.B. Wenn man bei einer fremden CEE32 ansteckt und sich darauf verlässt, das sie Normkonform mit 32A abgesichert wird. Stattdessen kann sie wie bei TMi3 auch mit nur 16A abgesichert sein.) Dann schaltet Netzseitig der Leitungsschutzschalter (Umgangssprachlich: Die Sicherungen) den Strom aus. Was ärgerlich sein kann, wenn man keinen Zugang zum Leitungsschutzschalter hat, und daher den Strom nicht wieder einschalten kann.

Im JB2 wird durch das Einstecken des Adapters schon der Maximalstrom vorgegeben. Man braucht also normalerweise nichts einstellen. Daher wird es als laienbedienbar (Umgangssprachlich: Idiotensicher ;) ) beworben. (Wenn man die Absicherung der Steckdose kennt, kann man den Maximalstrom aber auch manuell vergrößern um die Ladezeit zu verringern.). Außerdem ist der JB2 Überfahrsicher. (Ist aber sehr unwahrscheinlich den Ziegel zu Überfahren :) )
Beim NRGkick hat man mehr Optionen (normales oder langes Ladekabel, mit oder ohne Bluetooth). So lange du das NRGKick nur zu Hause verwendest, musst du am NRGKick auch nichts verstellen.
Sowohl NRGKick als auch JB2 sind empfehlenswerte Geräte von denen die ersten ZOE Käufer nur geträumt haben. (einfache Bedienung, keine Ladeabbrüche mit der "Ladezicke" ZOE, Kompakte Bauweise, Wasserfest, Diebstahlsicher da Typ2-Anschluss während der Ladung verriegelt ist, Fehlerstromauslöser AC>30mA und DC >6mA eingebaut)

Hmm, du schreibst du möchtest eine "Idiotensichere" Lösung, dann wird es wohl das JB2 werden.
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Re: E-Car Neuling -aufladen zu Hause

Beitragvon Vegan.Zombie » Do 18. Aug 2016, 06:21

Guten Morgen,

habe mich zum kauf des JB2 entschieden, nächste Woche Mi. ist es soweit, dann hol ich meine Französin ab. :)
Der Elektrobetrieb, der damals bei ir die Reperatur durchgeführt hat, ist noch in Betrienbsferien. Aber da ich ja die "noch" kostenfrie Lademöglichkeit quasi vor der Nase hab, eilt es nicht wirklich.


Nochmals danke für die vielen Antworten und eine schöne Restwoche,
Jörg 8-)
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Re: E-Car Neuling -aufladen zu Hause

Beitragvon mz3c » Do 18. Aug 2016, 17:08

Also ich lade unsere Zoe an einer normalen Schuko Dose mit den 10A einphasig. Bisher haben wir den Wagen immer locker voll bekommen. Fahrleistung sind 70 km täglich. Wenn es mal schnell gehen muss, dann gibt es drei 22kW Ladesäulen innerhalb von 400m, dann wird da halt nochmal genuckelt.

Diesen Plan B habe ich aber im ersten Jahr noch nie gebraucht.

Imho sind die 22 kW Ladepunkte zuhause eher: "schneller, weiter, höher" Wünsche, aber kein Muss!

Viele Grüße
Sebastian
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Re: E-Car Neuling -aufladen zu Hause

Beitragvon Schneemann » Do 18. Aug 2016, 18:34

Auch von mir Gratulation zu deiner Entscheidung. Ich habe mir den NRGKick zugelegt und will mir auch eine 32A-Dose verlegen lassen. Das ist in meinen Augen die zukunftsträchtige Lösung für E-Mobilität. Leider beläuft sich ein erstes Angebot auf über 1300 Euro. 300 Euro Material und 1000 Euro Arbeitslohn. Ich bin mal gespannt, wie teuer es bei dir werden soll. Ich werde das so nicht annehmen, denke jetzt eh erstmal über eine Lösung mit Fotovoltaik nach.
Meine Erfahrungen mit der E-Mobilität auf Kennzeichen E

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Re: E-Car Neuling -aufladen zu Hause

Beitragvon EV-Jens » Do 18. Aug 2016, 20:09

Vegan.Zombie hat geschrieben:
Wir haben leider noch einen Dachständer, von dem wir den Strom geliefert bekommen.

Hallo Jörg,

Dachständer klingt nach alt klingt nach wenig belastbar. Wieviele Leitungen kommen denn da aufs Dach, 2 oder mehr?
Aber selbst wenn Du theoretisch 3x16A zur Verfügung hast, kannst Du die nicht komplett zum Laden verwenden denn dann dürftest Du in dieser Zeit weder staubsaugen, noch Haare fönen, noch Wasch- oder Geschirrspülmaschine oder andere Großverbraucher laufen lassen.
Ich hoffe, Du hast einen kompetenten Elektriker :idea: der weder pauschal "geht nicht" sagt, noch irgendwas fragwürdiges installiert.

Gruß Jens
"Unkraut ist die Opposition der NaturBildgegen die Regierung der Gärtner." (O. Kokoschka)

[Ex: Scootelec, EVT168, Saxi, Renault Express, Th!nk. Zoe R90 seit 24.02.17]
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Re: E-Car Neuling -aufladen zu Hause

Beitragvon Fluencemobil » Do 18. Aug 2016, 20:27

Schneemann hat geschrieben:
Auch von mir Gratulation zu deiner Entscheidung. Ich habe mir den NRGKick zugelegt und will mir auch eine 32A-Dose verlegen lassen. Das ist in meinen Augen die zukunftsträchtige Lösung für E-Mobilität. Leider beläuft sich ein erstes Angebot auf über 1300 Euro. 300 Euro Material und 1000 Euro Arbeitslohn. Ich bin mal gespannt, wie teuer es bei dir werden soll. Ich werde das so nicht annehmen, denke jetzt eh erstmal über eine Lösung mit Fotovoltaik nach.

Wenn du das Auto mit zur Arbeit nimmt (schichtsystem ausgenommen) kannst du nur am WE den PV Strom ins Auto Laden. ;)

Günstigste Möglichkeit ist dann, einen Adapter (CEE 16a rot auf CEE 16a Blau max. Dann 3,7 kW) zwischen deine steckdose und dem JB2 zwischen zu schalten. Oder vom Elektriker noch eine schukodose neben die cee16A setzen lassen, mit der kommen dann nur gut 2 kWh pro Stunde in den Akku der zoe.

Oder wird es eine 10kw PV Anlage?
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Ich empfehle einen Batteriemietvertrag bei Renault mit einer Rechtsschutzversicherung zu kombinieren.
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Re: E-Car Neuling -aufladen zu Hause

Beitragvon TeslaMS » Mi 14. Sep 2016, 09:32

JoDa hat geschrieben:
Hallo Jörg,

.....
Sowohl NRGKick als auch JB2 sind empfehlenswerte Geräte von denen die ersten ZOE Käufer nur geträumt haben. (einfache Bedienung, keine Ladeabbrüche mit der "Ladezicke" ZOE, Kompakte Bauweise, Wasserfest, Diebstahlsicher da Typ2-Anschluss während der Ladung verriegelt ist, Fehlerstromauslöser AC>30mA und DC >6mA eingebaut)

Hmm, du schreibst du möchtest eine "Idiotensichere" Lösung, dann wird es wohl das JB2 werden.


Unsere Ladezicke Zoe Q210 liefert Fehlerströme, die den DC FI des JB2 auslösen, was zum Ladeabbruch führt. :(
Werde sehen, ob die Renault Garage das beheben kann?
S85 mit Doppellader (Sept. 2013); Zoe Q210 22 kWh (Sept 2016); Model 3 (Anfang 2019 ?), VW iBuzz (2022 ??)
Tesla Weiterempfehlungs-Link für kostenlose, unbegrenzte Supercharger-Nutzung: http://ts.la/alex2404
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Re: E-Car Neuling -aufladen zu Hause

Beitragvon TeslaMS » Mi 14. Sep 2016, 14:50

Löst die NRGkick erst bei höherem DC Fehlerstrom aus als der JB2? So dass die NRGkick bei Fehlerströmen weiter lädt, bei denen der FI der JB2 bereits unterbricht?
S85 mit Doppellader (Sept. 2013); Zoe Q210 22 kWh (Sept 2016); Model 3 (Anfang 2019 ?), VW iBuzz (2022 ??)
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