Der Wallbox-Kampf

Alles rund ums Elektroauto-Laden / Ladeboxen / Ladegeräte

Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon EVduck » Fr 23. Sep 2016, 12:04

Bernd_1967 hat geschrieben:
Wenn ein Auto mit max. 11KW AC laden kann, 3x16A an 240V, wozu brauche ich eine Wallbox?
Das Auto könnte doch einen Stecker CEE rot 16 A haben. Dann kann doch jede Steckdose CEE rot 11KW.
Wieso muss da was kommunizieren? Ich versteh den Aufwand nicht!

Dann will ich mal ausholen...
DEIN Auto kann nur 11kW laden, aber es gibt andere, die können 22kW, 16,5kW, 33kW oder auch 43kW laden. Als Infrastrukturanbieter habe ich ein Intresse daran, dass alle diese Autos an meiner Station laden können. Also muss die Infrastruktur dem Auto die maximale Stromstärke mitteilen.
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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon Bernd_1967 » Fr 23. Sep 2016, 12:37

EVduck hat geschrieben:
Bernd_1967 hat geschrieben:
Wenn ein Auto mit max. 11KW AC laden kann, 3x16A an 240V, wozu brauche ich eine Wallbox?
Das Auto könnte doch einen Stecker CEE rot 16 A haben. Dann kann doch jede Steckdose CEE rot 11KW.
Wieso muss da was kommunizieren? Ich versteh den Aufwand nicht!

Dann will ich mal ausholen...
DEIN Auto kann nur 11kW laden, aber es gibt andere, die können 22kW, 16,5kW, 33kW oder auch 43kW laden. Als Infrastrukturanbieter habe ich ein Intresse daran, dass alle diese Autos an meiner Station laden können. Also muss die Infrastruktur dem Auto die maximale Stromstärke mitteilen.



OK, alles wegen der Infrastruktur. Verstehe.
Aber: Für zuhause müsste es eine günstige Möglichkeit geben an CEE 16A zu laden.
Da zieht ja keiner den Stecker ab.
Da weiß man ja, dass oder ob in der Garage noch ein Auto geladen wird und kennt die Netzbelastung.

So wie ich das nun verstanden habe, gibt es also keine Möglichkeit, dass VW ein "Zuhauseladekabel" baut und die Kommunikation nicht fordert. Schade. Dann eben kompliziert.
Und wer unterwegs so eine mobile Wallbox dabei hat, weiß ja auch nicht, wie das Netz des Bekannten aussieht.
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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon HubertB » Fr 23. Sep 2016, 13:39

Deswegen kann man bei den mobilen Lösungen die Ladeleistung runterregeln um sie den Begebenheiten anzupassen.
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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon rolandk » Fr 23. Sep 2016, 13:47

Bernd_1967 hat geschrieben:
Aber: Für zuhause müsste es eine günstige Möglichkeit geben an CEE 16A zu laden.
Da zieht ja keiner den Stecker ab.
Da weiß man ja, dass oder ob in der Garage noch ein Auto geladen wird und kennt die Netzbelastung.

So wie ich das nun verstanden habe, gibt es also keine Möglichkeit, dass VW ein "Zuhauseladekabel" baut und die Kommunikation nicht fordert. Schade. Dann eben kompliziert.
Und wer unterwegs so eine mobile Wallbox dabei hat, weiß ja auch nicht, wie das Netz des Bekannten aussieht.


Die Ladesteuerung steckt im Fahrzeug. Und die will/muß sich mit der Steckdose (Typ2) unterhalten. Man kann es auch kompliziert machen und einen zweiten Anschluß für die Schukosteckdose a la Rasenmäher fest ins Auto einbauen. Aber warum sollte man das tun? Das kostet Geld und kann nicht vernünftig genutzt werden.... Obwohl, wenn ich mir Deinen Gedankenweg anschaue frage ich mich tatsächlich warum VW eine Typ2 Kupplung am Fahrzeug hat. Bei den Ladeströmen (max 3.6 kW) reicht tatsächlich eine Rasenmäherkupplung aus.... Oder man macht es wie beim Staubsauger mit einrollbaren Kabel.

Und wer eine mobile Ladebox dabei hat, sollte sich tunlichst darüber informieren, wo er sich anschließt. Wenn er Glück hat fliegt im Fehlerfall nur die Sicherung, ansonsten kann es ziemlich heiß werden.

Empfehlung: Informiere Dich umfassend hier im Forum (und im Wiki) über Ladetechniken. Manche Dinge offenbaren ich erst auf dem zweiten Blick.

Gruß
Roland

PS.: der Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten. Ironieallergiker sollten also aufpassen.
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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon darklight » So 25. Sep 2016, 11:20

So der Kampf ist entschieden.
Wir werden jetzt höchstwahrscheinlich zum Laden für zu Hause die Abl Surum 3 Single nehmen mit integriertem Ladekabel und Rfidkartenleser. :)
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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon rolandk » So 25. Sep 2016, 11:39

darklight hat geschrieben:
und Rfidkartenleser. :)


Aha, und wozu soll sowas zu Hause sinnvoll sein? Außer das es ein Teil ist, das zusätzlich kaputt gehen kann/wird.

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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon darklight » So 25. Sep 2016, 11:51

Mein Mann bekommt evtl. nächstes Jahr ein Elektroauto von der Firma aus als Dienstwagen. Haben uns gedacht wegen der Abrechnung. Wobei wir noch nicht wirklich wissen wie das dann laufen soll, wenn er für die Arbeit zu Hause lädt und der Strom von der Photovoltaikanlage kommt.
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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon rolandk » So 25. Sep 2016, 12:46

darklight hat geschrieben:
Mein Mann bekommt evtl. nächstes Jahr ein Elektroauto von der Firma aus als Dienstwagen. Haben uns gedacht wegen der Abrechnung.


Zur Mengenbestimmung benötigt man einen Zähler, keinen RFID-Leser.

Schau Dich vorher noch einmal um, was Du wirklich benötigst. Beispiele und Ideen gibt es hier in Hülle und Fülle. Was wirklich niemand benötigt ist ein RFID-Leser.

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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon ecopowerprofi » So 25. Sep 2016, 14:24

darklight hat geschrieben:
wenn er für die Arbeit zu Hause lädt und der Strom von der Photovoltaikanlage kommt.

Wo der Strom beim Laden herkommt ist nicht relevant. Ihr hab ja auch einen Strombezug aus dem Netz. Wie schon geschrieben wurde, würde ein Stromzähler direkt vor der Wallbox reichen und die gemessene Strommenge mit den kWh-Preis des Stromlieferanten multipliziert und schon hat man den Betrag für die Abrechnung. Wenn man kein anderes E-Mobil hat, muss man auch nicht nach jedem Ladevorgang abrechnen. Es genügt dann wohl eine monatliche Abrechnung. Ich glaube nicht das der Buchhalter der Firma auf Einzelabrechnungen besteht. Tut er bei den bisherige Tankvorgänge garantiert auch nicht.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon darklight » So 25. Sep 2016, 14:33

Hallo danke für die Rückinfo.
Das mit dem RFID habe ich nun anscheinend erfolgreich ausgeredet.

Wir haben "leider" zwei E-Autos.

Bisher ist es bei den Verbrennerfahrzeugen so, dass die Firma jeden Tankbeleg sehen will. Wie das beim Elektroauto ist, kann ich nicht sagen da dieses Auto das erste seiner Art wäre. ;)
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