Der Wallbox-Kampf

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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon ecopowerprofi » So 18. Sep 2016, 07:41

trilobyte hat geschrieben:
da werden jetzt auch +-12V Signale erzeugt.

Dann würden die die Norm mal einhalten aber auch nur, wenn die die -12V auch auswerten. Das geht aus der Beschreibung nicht hervor und was ich bezweifele. Lt. Beschreibung heben die nur hervor, dass der Tesla damit nun auch funktioniert. Ein mangelhaftes Produkt würde es trotzdem bleiben.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon rolandk » So 18. Sep 2016, 11:10

ecopowerprofi hat geschrieben:
michaell hat geschrieben:
Klar hast du Workshop gemacht, mit deinen eigenen verkauften Steuerungen

Erzähl nix. Beim Roland muss man auch seine Steuerung nehmen und wenn man nicht fertig wird, dann nimmt er die wieder mit und man darf beim nächsten mal wieder dabei sein.


Wieso verbreitest Du hier solche Lügen? Keiner mußte bei den Workshops die Steuerung nehmen. Und regelmäßig waren auch Leute dabei die eine eigene Steuerung (z.B. von Phoenix) mitgebracht haben.
Und den Rest des Unfugs kommentiere ich mal lieber nicht, weil es wunderbar zeigt, wie einem die Worte in dem Mund verdreht werden.

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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon bernd » So 18. Sep 2016, 11:11

Ich bin vielleicht vorbelastet, aber ich finde manche Argumente ungerecht.

Ich hab beide Boxen die erste von Berndtes Workshop, die zweite von Ecos Workshop.

Bei beiden Workshops wurde die Steuerplatine vom "Veranstalter" erworben, beide kosten im Grunde das gleiche.

Bei beiden Workshops wurde vorher eine Einweisung bzw. ein Hinweis auf die Gefahren gegeben.
Bei Berndte musste jeder alles Werkzeug mitbringen, bei Eco war das auch so, aber er hat trotzdem alles doppelt mitgebracht und zur Verfügung gestellt.

Die Hilfestellung während der Bauphase war beiden gegeben.
Die Endkontrolle ebenfalls, jede Box wurde inspiziert und an einer Zoe ausprobiert.

Zu der Technik oder "Sicherheit" der beiden Platinen kann ich nichts sagen, beide tun das was sie sollen und darauf kommt es mir als Betreiber an.

Das Eco seine Plantine auch in seinen Ladeboxen als Komplettlösung anbietet ist doch für einen Händler der davon lebt normal.
Man soll doch froh sein das man bei Ihm die Platinen für ein Selbstbauprojekt auch einzeln bekommt.

Das jeder sein " Baby" als das schönste und tollste darstellt sei unbenommen.

Und wenn die beiden sich weiter um irgendwelche Stromvorgaben prügeln wollen kann ich gerne Wattebällchen beisteuern mit denen die sich dann bewerfen können.

Ich finde die ganze Sache inzwischen völlig überladen.
Ich finde es gut das es inzwischen eine breite Palette an günstigen Ladeboxen für jeden Anwendungsfall gibt.
Da findet jeder den Hersteller/Workshop den er mag.
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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon ecopowerprofi » So 18. Sep 2016, 11:27

ecopowerprofi hat geschrieben:
Ein mangelhaftes Produkt würde es trotzdem bleiben.

Zur Klarstellung: Das bezog sich nicht auf die Steuerung vom Roland.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon lingley » So 18. Sep 2016, 13:15

bernd hat geschrieben:
Ich bin vielleicht vorbelastet, aber ich finde manche Argumente ungerecht..

Ungerecht ist, nicht näher genannte Produkte ohne Beweise hier als mangelhaft zu bezeichnen um eigene Produkte ins Rampenlicht zu stellen.
Ich wiederhole mich, das hat für MICH einen faden Beigeschmack, denn das macht kein anderer Hersteller hier.
Das ist meine Meinung und nun mein letztes Wort dazu.
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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon trilobyte » So 18. Sep 2016, 13:33

naja dass der fehlende diodentest ein sicherheitsmangel ist ist nunmal fakt und kein bashing.

gruss
siegi
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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon Bernd_1967 » Fr 23. Sep 2016, 10:38

Also, ich möchte hier nochmal was Grundsätzliches fragen:

Wenn ein Auto mit max. 11KW AC laden kann, 3x16A an 240V, wozu brauche ich eine Wallbox?

Das Auto könnte doch einen Stecker CEE rot 16 A haben. Dann kann doch jede Steckdose CEE rot 11KW.

Wieso muss da was kommunizieren? Ich versteh den Aufwand nicht !

Wäre nett, wenn mir jemand das ausführlich erklärt, warum man das komplizierter baut.

Könnte ja verstehen, dass Autos , die mit 22KW laden können, eine Kommunikation brauchen ,wenn sie an einer 11kW Steckdose eingestöpselt werden.
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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon panoptikum » Fr 23. Sep 2016, 11:09

Weil nicht nur die maximale Leistung der Box kommuniziert wird, sondern auch wieviel Leistung das Kabel verträgt und einiges mehr.
Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/IEC_62196_Typ_2
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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon Bernd_1967 » Fr 23. Sep 2016, 11:37

Wie geschrieben: Wenn das e-Auto nur 11 kW ziehen kann und eine CEE Rot für 3x16A ausgelegt ist, was soll man da noch kommunizieren?
Warte mal ab, was das FL vom e-Golf kann, welche Kabel dabei sind und dann setze ich mich damit auseinander.
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Re: Der Wallbox-Kampf

Beitragvon HubertB » Fr 23. Sep 2016, 12:06

Unterschied Typ 2 zu CEE:

Die Dose ist nur unter Spannung wenn der Ladevorgang läuft.
Der Stecker ist verriegelt und kann nicht unter Last abgezogen werden (es gibt auch Typ2 Dosen ohne Verriegelung, bevor ich jemand korrigiert).
Die maximale Ladeleistung des Kabels wird über Widerstandscodierung kommuniziert.

Das sind wesentliche Sicherheitsmerkmale die CEE nicht bieten kann. Das Auto erwartet die Kommunikation mit der Ladestation, sonst wird die Ladung nicht gestartet.
Der Ladecontroller muss entweder in der Ladestation sein (Wallbox) oder im Kabel (Notladekabel -> Schuko oder Mobilbox ->CEE + Schuko mit Adapter).
Du kannst sehr wohl an einer CEE laden wenn Du z.B. einen NRGKick oder Juicebooster benutzt. Die übernehmen dann die Kommunikation mit dem Fahrzeug. Billiger als eine feste Wallbox sind die aber auch nicht.
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