Crowdfunding für openDC_Charger? Eure Meinung

Alles rund ums Elektroauto-Laden / Ladeboxen / Ladegeräte

Soll die Weiterentwicklung eines openDC-Chargers durch ein Crowdfunding finanziert werden?

Finde ich super und würde es durch eine Beitrag unterstützen
25
68%
Finde ich zwar gut, habe aber keinen Bedarf und würde es deshalb nicht unterstützen
5
14%
Finde ich zwar gut, habe aber keine Möglichkeit so etwas selber zu bauen und deshalb auch nicht unterstützen
5
14%
Absolut unnötig, die Grosshersteller werden schon bald etwas passendes anbieten
2
5%
 
Abstimmungen insgesamt : 37

Re: Crowdfunding für openDC_Charger? Eure Meinung

Beitragvon v@13 » So 30. Apr 2017, 16:41

:back to topic:
... dauernd ist die Batterie voll, sie ist einfach viel zu klein, so viel kann ich gar nicht fahren. ;)
v@13
 
Beiträge: 156
Registriert: Do 31. Mär 2016, 15:56

Anzeige

Re: Crowdfunding für openDC_Charger? Eure Meinung

Beitragvon Ahvi5aiv » Mo 1. Mai 2017, 18:46

Ich mente es so wie es die NLG machen. Volle Leistung schon bei niedriegen Spannungen. 320 V müsste es beim NLG664 sein.
Die teuertsen Komponenten sind die Übertrager meines Wissens nach. Da wird wohl häufig zu wenig Reserve eingeplant und sie gehen dann zu früh in die Remanenz. Der Eingangsteil muss ausserdem eh für volle Leistung ausgelegt sein. Dann kann man den Sekundärteil auch gleich für höhere Ströme auslegen die man vorzeitig leistungsbezogon abregelt. Das macht dann nur noch unerhebllich höhere Kosten aus. Ich schätze das sind nicht mehr als 10% zusätzliche Materialkosten.

PS: Was ist denn daran OT?

Edit: Problemwörter durch Smartphone Worteresetzung :-) korrigiert.
Zuletzt geändert von Ahvi5aiv am Mo 1. Mai 2017, 22:34, insgesamt 1-mal geändert.
Ahvi5aiv
 
Beiträge: 1258
Registriert: Mi 18. Mär 2015, 06:32

Re: Crowdfunding für openDC_Charger? Eure Meinung

Beitragvon v@13 » Mo 1. Mai 2017, 20:19

Soll die Weiterentwicklung eines openDC-Chargers durch ein Crowdfunding finanziert werden?
... dauernd ist die Batterie voll, sie ist einfach viel zu klein, so viel kann ich gar nicht fahren. ;)
v@13
 
Beiträge: 156
Registriert: Do 31. Mär 2016, 15:56

Re: Crowdfunding für openDC_Charger? Eure Meinung

Beitragvon Ahvi5aiv » Mo 1. Mai 2017, 22:59

bernd71 hat geschrieben:
Da du das ja abschätzen kannst wie viel es güstiger ist musst du ja wissen was man dafür benötigt und was entsprechende Bauteile kosten. Wie sieht es denn mit einem passenden Lastwiderstand aus, mit dem man eine 43KW Schaltung testen kann? Oder ist das eine der üblichen Luftnummern wenn hier jemand wieder abschätzt was irgendwas einem Hersteller kostet.

Wenn ich das so einfach könnte hätte ich es schon gemacht.

Aber mal in Kürze:
1~ zu 3~ Eingang sind statt 4 größere Leistungshalbleiter dann 6 kleinere Leistungshalbleiter.
Man bekommt dann auch gleich eine höhere Zwischengleichspannung was die Strombelastung reduziert (ca. 560 V statt ca. 310 V). Edit: Und die Eingangskondensatoren können theoretisch kleiner werden. Aber in das Thema PFC muss ich mich nochmal einlesen.
Wenn man dann statt 3 Netzteile für 3 Phasen nur ein größeres Netzteil nimmt dann benötigt man auch nur einen Übertrager, einen Leistungsendstufe und eine Rückkopplung.
Ahvi5aiv
 
Beiträge: 1258
Registriert: Mi 18. Mär 2015, 06:32

Re: Crowdfunding für openDC_Charger? Eure Meinung

Beitragvon Ragnarok » Di 2. Mai 2017, 09:20

Hallo strahler,

schön, dass du es nun geschafft hast. :D

@all: Ich verstehe die Preise als einzelne Prototypenpreise für den Versuchaufbau. Wenn das Design mal final ist und z.B. 100 Stück gefertigt werden sollen, dann sollten die Preise noch purzeln.
Ragnarok
 
Beiträge: 199
Registriert: So 27. Dez 2015, 14:18

Re: Crowdfunding für openDC_Charger? Eure Meinung

Beitragvon strahler » Di 2. Mai 2017, 09:58

Ganz herzlichen Dank für eure Meinungen und Beiträge

Aus euren Kommentaren ist mir klar geworden, dass ich mich in zwei Dingen zuwenig klar ausgedrückt habe:

1. Die Preisangabe von € 1500.-- für das Leistungsmodul ist der Protoypaufbau und hat wenig mit dem voraussichtlichen Endpreis des Produktes zu tun. Da ich alle Bauteile quasi als Einzelstücke kaufen muss und vor allem die Printplatte und die mechanischen Bauteile (z.B. Kühlprofil) als Einzelstück herstellen lassen muss, wird das viel teuerer, als wenn später z.B. nur schon 10 Stück gebaut werden könnten. Meine vorsichtige Schätzung ergibt für ein Leistungsmodul Materialkosten in der Höhe von ca. € 400.-- bei ca. 10 Stück.

2. Das hier vorgestellte Projekt ist noch kein fertiges Ladegerät. Es geht hier lediglich um das Leistungsmodul, das aus der Netzspannung die erforderliche regelbare Gleichspannung für das Laden der Batterie bereitstellt. Es fehlt die ganze Steuerung und Kommunikation sowohl auf der Netzseite, als auch auf der Gleichstromseite (Protokoll CCS oder Chademo). Beides wird mit einem uController (Arduino o.ä) realisiert und ist von den Materialkosten her viel kleiner als der Leistungsteil, aber ein hoher Aufwand in der Softwareentwicklung. Ich selber bin kein IT-Mensch und kann das nicht realisieren. Vielleicht findet sich aber jemand, der das machen will und sich dem opensource-Gedanken anschliesst. Ich habe das Projekt ins Leben gerufen, weil es meiner Meinung nach bis jetzt kein passendes Leistungsmodul zu kaufen gibt, das für ein Ladegerät verwendet werden könnte.

Zu den technischen Anmerkungen möchte ich mich eigentlich nicht im Rahmen dieses Fadens äussern, das würde den Zweck und den Rahmen dieses Themas verfehlen. Gerne mache ich aber ein neues Thema auf, um über technische Aspekte des Leistungsteils zu diskutieren. Hier geht es wirklich darum, zu klären, ob es Sinn macht das Projekt weiterzuführen.

Nun meine Zwischenbilanz zum Thema:
Es haben sich 25 Personen an der Abstimmung beteiligt und davon 17 dem Projekt positiv zugestimmt. Das freut mich auf jeden Fall, vielen Dank. Andererseits sind auf goingelectric ca. 10'000 Mitglieder registiert und davon haben sich bis jetzt also "nur" 0.25% überhaupt für das Thema interessiert. Angenommen die 17 Personen würden sich finaziell beteiligen und ich nehme mich noch dazu, dann würde es im Durchschnitt einen Beitrag von ca. € 200.-- pro Person bedeuten. Damit ist das Ergebnis für mich noch keine hinreichende Begründung für die Fortsetzung des Projektes. Aber wir können noch weiter ein bisschen grundsätzlich über den Sinn eines solchen Projektes diskutieren.
BMW i3 REX - vernünftiger Kompromiss, aber Ziel noch nicht erreicht
strahler
 
Beiträge: 56
Registriert: Sa 4. Apr 2015, 09:01

Re: Crowdfunding für openDC_Charger? Eure Meinung

Beitragvon Ragnarok » Di 2. Mai 2017, 10:29

Ich würde gerne technisch diskutieren, daher mach doch bitte ein neues Thema auf.
Wie sieht es mit einer Projekthomepage aus? Soll ein Redmine aufgesetzt werden?
Ragnarok
 
Beiträge: 199
Registriert: So 27. Dez 2015, 14:18

Re: Crowdfunding für openDC_Charger? Eure Meinung

Beitragvon strahler » Di 2. Mai 2017, 12:54

Ragnarok hat geschrieben:
Ich würde gerne technisch diskutieren, daher mach doch bitte ein neues Thema auf.
Wie sieht es mit einer Projekthomepage aus? Soll ein Redmine aufgesetzt werden?


Eine Projekthomepage gibt es bis jetzt nicht. War ja auch nicht nötig, da ich bis jetzt alleine daran gearbeitet habe. Falls aber mehr Leute an dem Projekt mitarbeiten wollen, wäre ein Projektmanagement bestimmt sinnvoll. Du kennst dich offensichtlich mit Redmine aus - ich nicht. Ich habe noch nie damit gearbeitet.
BMW i3 REX - vernünftiger Kompromiss, aber Ziel noch nicht erreicht
strahler
 
Beiträge: 56
Registriert: Sa 4. Apr 2015, 09:01

Re: Crowdfunding für openDC_Charger? Eure Meinung

Beitragvon AbRiNgOi » Di 2. Mai 2017, 13:17

strahler hat geschrieben:
...Ich selber bin kein IT-Mensch und kann das nicht realisieren. Vielleicht findet sich aber jemand, der das machen will und sich dem opensource-Gedanken anschliesst. ....


Hi, ich bin zwar noch ein AC Lader mit 22kW in der Garage, aber die Zukunft ist nicht auf zu halten und 22kW OnBoard Ladegeräte werden auf kurz oder lang in den Fahrzeugen aussterben, auch denkt mein Schwiegersohn über ein Elektrofahrzeug nach und eine ZOE ist Ihm (mit Familie) zu klein. Die Versorgungsleitung von 5 x 6mm² haben wir am Wochenende schon mal vorsorglich auf seinem Grundstück verlegt, das Haus dazu wird aber erst in 2 Wochen geliefert die Garage erst in zwei Monaten...

Daher und weil mich solche Geschichten immer interessieren, bin ich auf diesen Threat aufmerksam geworden und kann vielleicht ein paar Dinge von der IT Seite einbringen.

Da steht zuerst einmal das Thema OpenSource im Raum.Ganz schlau bin ich aus dem CCS Standard noch nicht, ob die Spezifikation nun offen gelegt ist oder nicht.
http://www.charinev.org/ccs-at-a-glance/ccs-specification/
Auf jeden Fall würde ich mal versuchen hier die Infos ab zu fragen:
http://www.charinev.org/ccs-at-a-glance/design-guide/

Diese Richtlinien dürften viel beschreiben, was in Hardware, Software und Sicherheit zu beachten ist.

Tesla ist diesem Konsortium beigetreten um eine CCS Adapter für seine Fahrzeuge bauen zu können:
http://teslamag.de/news/tesla-charging-interface-initiative-charin-8016

Hätte Tesla beitreten müssen um einen solchen Adapter zu bauen? Wenn nein, warum hat Tesla das dann gemacht?
Zuletzt geändert von AbRiNgOi am Di 2. Mai 2017, 13:21, insgesamt 1-mal geändert.
ZOE Live seit 7/2013
neues Ladegerät bei 60.500km
AHK legal Typisiert seit 18.07.2017
neuer Motor bei 71.250km

Zwischenstand: 71.250 km nach 4 ½ Jahren

Sion Nr.2877 vorbestellt am Freitag, 29.Dezember 2017 12:00
Benutzeravatar
AbRiNgOi
 
Beiträge: 3175
Registriert: Do 27. Jun 2013, 16:43
Wohnort: Guntramsdorf (bei Wien)

Re: Crowdfunding für openDC_Charger? Eure Meinung

Beitragvon eDEVIL » Di 2. Mai 2017, 13:21

strahler hat geschrieben:
...Meine vorsichtige Schätzung ergibt für ein Leistungsmodul Materialkosten in der Höhe von ca. € 400.-- bei ca. 10 Stück.

Für wieviel wäre ein dreiphasiges Leistungsmodul mit 22 KW denkbar? Wenn man das für 1500 EUR hin bekommt, wäre auch eine anwendung als NAchrüstlader für DC-Fahrzeuge denkabr. Für 2K EUR einem LEaf AC22 beibringen dürfte doch für eine Reihe von Leuten von Interesse sein.

Da die Protokollanpassung/Programmierung Ladecontroler ein wesentlicher Arbeitpunkt ist, steht und fällt das Projekt mit einem entsprechenden Programierer.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

Umfrage: ZOE Fahrwerk frühzeitige Defekte
Benutzeravatar
eDEVIL
 
Beiträge: 11382
Registriert: Di 2. Jul 2013, 08:10

Anzeige

VorherigeNächste

Zurück zu Ladeequipment

 
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste