crohm vs Bettermann

Alles rund ums Elektroauto-Laden / Ladeboxen / Ladegeräte

Re: crohm vs Bettermann

Beitragvon molab » So 26. Mai 2013, 18:51

Robert hat geschrieben:
Und der Typ B ist ein empfehlenswertes/notwendiges Upgrade ?


Beim ZOE ja. Wurde hier viel diskutiert.
Wer meint, den FI Typ B persönlich nicht zu brauchen: Ok - dann kann man den FI Typ A aber auch gleich weglassen, der wirkt ja eh nicht beim Zoe. Ist dann noch billiger :roll:
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Re: crohm vs Bettermann

Beitragvon bm3 » So 26. Mai 2013, 19:29

So ein FI-Schalter kann auch ganz schön behindern bei der ganz normalen Nutzung. Ich würde den der drinn ist so lassen. :D
Viele Elektriker sind ja auch so ziemlich FI-geschädigt, wenn du nicht aufpasst bauen die dir in jede Ecke noch nen FI rein. :D
Ich hab schon paar Fälle jetzt gesehen wo Elektriker unbedingt noch einen FI-Schalter in die PV-Anlage hängen wollten. Der wurde dann später gegen ein weniger sensitives Modell ausgetauscht und zum Teil flog er dann auch wieder raus als die Kunden es einfach leid waren. :mrgreen:
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Re: crohm vs Bettermann

Beitragvon ATLAN » So 26. Mai 2013, 20:54

Robert hat geschrieben:
Und der Typ B ist ein empfehlenswertes/notwendiges Upgrade ?


An sich wird er in den Elektrotechnischen Vorschriften als Schutzmaßnahme hier gefordert.
Betrache den Schutzschalter wie einen Airbag - Wenn man merkt das man Ihn bräuchte isses zu spät, aber trotzdem gibts zigtausende Airbags die ihr Leben lang nie benötigt werden.

MfG Rudolf
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Re: crohm vs Bettermann

Beitragvon ATLAN » So 26. Mai 2013, 21:10

bm3 hat geschrieben:
So ein FI-Schalter kann auch ganz schön behindern bei der ganz normalen Nutzung.


Bei intakten Betriebsmitteln & korrekter Auslegung der Parameter gibt es KEINE wie auch immer gearteten Probleme.
Wenn dauernd wo ein FI abschaltet dann hat das seinen grund in form eines schadhaften Gerätes / Installation oder er passt nicht für den Anwendungsfall, weil falsch ausgelegt.

Für alle FI-Skeptiker empfehle ich den Besuch eines Elektro-pathologischen Museums, zB. das in Wien http://www.josephinum.meduniwien.ac.at/josephinum/museum-im-josephinum/

MfG Rudolf
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Re: crohm vs Bettermann

Beitragvon bm3 » So 26. Mai 2013, 23:10

Naja,

im Fall der betroffenen Photovoltaikanlagen sind es wohl irgendwelche kapazitiven Leckströme auch bedingt durch die Trafolose Technik die da für Probleme sorgen. Diese Ströme sind aber normal.
Will man die unterbinden steht die Anlage still.
Der ZOE ist ja auch ziemlich trafolos noch dazu mit dicken Strömen....
Obwohl trafolos, da bin ich mir nicht sicher, es sind wohl Hf-Trafos verbaut .

Viele Grüße:

Klaus
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Re: crohm vs Bettermann

Beitragvon lingley » So 26. Mai 2013, 23:21

Robert hat geschrieben:
Eine mobile Box 3 phasig mit Typ 2 Kabel, CEE 16 rot und Kupplung CEE blau auf 16A. Regelbar von 6 bis 30 Ampere. Das ganze um wohlfeile € 880.-

Frage doch mal nach was die mobiBox mit FI-B kostet ...
... und noch ne bitte Robert : was für Abmessungen hat die Betterman-Lösung ?
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Re: crohm vs Bettermann

Beitragvon René » Do 30. Mai 2013, 23:21

Hallo ab 32A sollte es ein FI Typ B sein.
Perfekte Lösungen gibts von Siemens unter www.siemens.de/siplus-ecc
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Re: AW: crohm vs Bettermann

Beitragvon molab » Fr 31. Mai 2013, 06:02

bm3 hat geschrieben:
Naja,

im Fall der betroffenen Photovoltaikanlagen sind es wohl irgendwelche kapazitiven Leckströme auch bedingt durch die Trafolose Technik die da für Probleme sorgen. Diese Ströme sind aber normal.
Will man die unterbinden steht die Anlage still.


Sorry, aber hast Du mal eine Quelle? Ich halte das für schlicht falsch.

Zumindest die trafolosen SMA Wechselrichter haben alle ab Werk einen FI TypB direkt eingebaut, selbst die billigsten / einphasigen für rund 1000 EUR (Sunny Boy 3000 TL 21 etc).

Der Zoe halt nicht. Aber nicht, weil der nicht nötig wäre, sondern weil Renault ihn vergessen oder gespart hat. Dann muss er zumindest in den ICCB.

Außerdem bekommen Wechselrichter immer ihren eigenen Zweig zum Hausanschluss. Beim ICCB nicht so einfach...

Anders nur bei den kleinen chinesischen Balkonanlagen, die sind aber auch nicht zugelassen - aus gutem Grund.

Wie gesagt: mir ist total egal, wenn sich jemand selbst gefährdet. Aber andere zu gefährden, nur um ein paar Euros bei einem 20000 EUR Auto zu sparen finde ich daneben. Und wenn Du Deine zitierten Aussagen und die noch weiter oben nicht belegen kannst, sondern Dir nur mal "gedacht" hast, finde ich das ebenfalls unverantwortlich.

Eine fachgerechte Installation galvanisch nicht getrennter Komponenten mit FI TypB behindert gar nichts, allenfalls den Totengräber.
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Re: AW: crohm vs Bettermann

Beitragvon molab » Fr 31. Mai 2013, 06:55

René hat geschrieben:
Hallo ab 32A sollte es ein FI Typ B sein.
Perfekte Lösungen gibts von Siemens unter http://www.siemens.de/siplus-ecc


Wieso kommt es da auf die Ampere an? Der Brusa hat 32A und ist galvanisch getrennt, ihm reicht ein FI TypA (siehe Spezifikation). Alles was nicht galvanisch getrennt ist (wie zB Chamäleon) braucht einen FI TypB, auch bei 6A Ladestrom.

Was kostet die Siemens Steuerung? Phoenix Contacts hat auch sowas flexibles, aber das kostet solo schon 500 EUR und da fehlt ja noch ein bisschen was an Bauteilen bis zur Ladebox.
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Re: crohm vs Bettermann

Beitragvon lingley » Fr 31. Mai 2013, 13:44

Hallo Rene,
die Siemens Pilotbox SIPLUS ECC (CM-230 SM) habe ich mir schon vor ca. 6 Monaten mal angeschaut ( damals ca.700€ ),
weil ich ein softwaremäßig zu steuerndes Pilotmodul zur Ansteuerung i.V. einer PV suchte.
Hätte man sich damit eine Box selber zusammenstellt, ich habe die Preise nicht mehr da damals viel zu teuer,
kam da laut meiner Erinnerung mit FI-B und pipapo mehr als 2000 Euro raus !

Hier sind, und da geht's hier ja im Threat, Bettermann und crOhm heute weit besser aufgestellt.

vg lingley
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