CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon HubertB » Mo 27. Feb 2017, 19:35

Du meinst ein Genossenschaftsmodell, wo z.B. 10 Mitglieder jeweils einen Lader finanzieren?
Das müsste sich mal ein Jurist ansehen. Sobald das als Stromverkauf angesehen brauchst Du eine Konzession.
Dann kommt das Finanzamt und will sehen ob da nichts zu holen ist, usw.
Am Ende brauchst Du ein paar Mitarbeiter die das professionell managen.
Die wollen aber auch bezahlt werden.
Die Konstruktion müsste schon sehr schlank sein damit das funktioniert.
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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon Nordstromer » Mo 27. Feb 2017, 19:43

HubertB hat geschrieben:
Du meinst ein Genossenschaftsmodell, wo z.B. 10 Mitglieder jeweils einen Lader finanzieren?
Das müsste sich mal ein Jurist ansehen. Sobald das als Stromverkauf angesehen brauchst Du eine Konzession.
Dann kommt das Finanzamt und will sehen ob da nichts zu holen ist, usw.
Am Ende brauchst Du ein paar Mitarbeiter die das professionell managen.
Die wollen aber auch bezahlt werden.
Die Konstruktion müsste schon sehr schlank sein damit das funktioniert.


Ungefähr so. Schlank und transparent. Langfristig eine Option falls das DC Szenario eintreten sollte. Grundsätzlich aber auch eine denkbare Option um Langstrecke attraktiver zu machen und v.a. jenen vor Ort zusätzliche Optionen zu bieten, die nicht zu Hause und auch nicht am Arbeitsplatz laden können.
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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon HubertB » Mo 27. Feb 2017, 20:30

Das müsste eine bestehende Energiegenossenschaft unter ihre Fittiche nehmen. Dann wären die Themen Konzession und Steuern in guten Händen. Sie könnten dann gleich ihren eigenen EE Strom vermarkten.
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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon wchriss » Mo 27. Feb 2017, 21:33

@Nordstromer@ Jetzt verstehe ich wie du das meinst, über eine Gensossenschaft das ganze regeln, könnte sogar ganz funktionieren, bräuchten aber denke ich jemand er sich im Bereich Stromverkauft bereits auskennt.

Ich bin mir da ziemlich sicher das dieses Vorhaben als Stromverkauf gilt. Das mit der Konzession könnte evtl. mit einem kleinen Stromerzeuger geregelt werden wie z.B. diesem: https://www.e-werke-haniel.de/oekostrom/
Regional mit einigen kleinen Anbietern und 100% Naturstrom das ganze dann Flächendecken aufziehen, hm ja könnte mir sogar gefallen. Der Genossenschaftsgedanke ist wirklich gut, bin mit meiner Firma selber bei einer dabei und habe dabei fast nur Vorteile.
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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon Nordstromer » Di 28. Feb 2017, 12:42

Mit einem Versorger zusammen zu gehen ist sicher kein schlechter Vorschlag. Dennoch sollte die Sparte eigenes DC Netz eigenständig sein was die Entscheidungen angeht. Schließlich wissen wir sicher besser wo die Ladepunkte sein müssten.
Und der Versorger sollte keiner dieser Multis sein. Ich wüsste nicht mal ob Lichtblick geeignet wäre. Groß wären sie aber vielleicht wäre dieses Vorhaben gar nicht (mehr) in ihrem Interesse.
Und als Genossenschaft war erst mal nur ein spontaner erster Gedanke. Nicht in Stein gemeißelt ;)
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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon Tho » Di 28. Feb 2017, 14:53

Bürgerenergiegenossenschaften habe meist auch keine Stromhandelslizenz, da sie nur im Bereich des EEG arbeiten, wo man keinen echten Stromhandel betreibt.
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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon TRON » So 16. Apr 2017, 13:03

Nordstromer hat geschrieben:
Wie wäre z.B. eine Genossenschaft als Rechtsform geeignet?

Ich vermute schon das Staat (Steuern) und Unternehmen (Herstelle und Stromanbieter) eine Vereinheitlichung anstreben die am Ende nur noch DC vorsieht. Wenn die sich einig sind werden wir als Kunden kaum was machen können. Ein eigenes DC Ladenetz was nur minimals profitabel ist wäre dann zumindest eine Option. Angelehnt an der Schwarm Idee. Je mehr mitmachen desto besser. Und wenn wir als Genossenschaft (oder als Verein oder was auch immer) im Jahr einige hundert solcher Ladegeräte nachfragen müsste sich das doch auch positiv auf den Preis auswirken.

Wahrscheinlich ein Traum. Wir als Konkurrenz zu den Konzernen. Wie Linux gegen Microsoft.


Wir bauen gerade in Kooperation mit Studenten ein System auf, womit jeder Hauseigentümer einen Stromtankstellenanschluss anbieten kann. Im Gegensatz zum Drehstromnetz, das auf Spenden angewiesen ist, kann das System den abgegebenen Strom direkt abrechnen. Es muss also kein Hauseigentümer Stromanbieter sein, das Zentralnetz bietet den Strom an und rechnet dann auch mit dem Nutzer direkt ab. Der Hauseigentümer bekommt eine Gutschrift für seine Leistung (Parkplatz) und gut ist.

Wir sind das Volk und bestimmen wo es lang geht, dank Internet brauchen wir keinen mehr, der uns Vorschriften macht.
Nehmt Euch Elon Musk als Vorbild, der macht einfach und sagt nicht "man müsste".

Wer Interesse hat ab Herbst Pilottestuser zu sein bitte bei mir melden.

Schöne Ostern
Rafael
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