CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon 150kW » Mo 27. Feb 2017, 13:16

Nordstromer hat geschrieben:
Die Hersteller kann man nicht dazu zwingen...
Der Markt zwingt sie. Kein AC laden wäre ein immenser Wettbewerbsnachteil.

Nordstromer hat geschrieben:
Ich wüsste aus Sicht der Unternehmen auch kein Argument warum man uns als Kunden da entgegenkommen sollte. Es geht um sehr viel Geld.
Mit AC Lader verkauft man Autos -> Geld / Ohne nicht -> kein Geld
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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon MineCooky » Mo 27. Feb 2017, 13:20

150kW wir haben doch keine Ahnung ;)
Was wir nicht bedenken ist, das jeder gerne unterwegs nochmal volltankt/laden will bzw daheim für einen Haufen Geld eine CCS/CHAdeMO-Lademöglichkeit einrichetn will. ;)
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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon Tigger » Mo 27. Feb 2017, 13:34

Ich lasse mich überraschen, was kommt. Sich anzumasen zu wissen, was denn definitiv kommen wird und was die Hersteller auf jeden Fall produzieren werden: Respekt, Eure Glaskugeln müssen super sein. ;-)

Aber zurück zum Thema an Hand eines einfachen Rechenbeispeiels (fiktive, aus der Luft gegriffene Zahlen):
Option A, 7.3kW AC, Preis ~32.000,- €
Option B, 22kW AC, Preis ~35.000,- €
Option C, keine AC-Ladung, Preis ~30.000,- €
Mobiler 20kW-DC-Lader für 5.000,- €.
Ergebnis: Anstatt 22kW AC habe ich 20kW DC. Ab dem zweiten Fahrzeug spare ich 5.000,- € pro Fahrzeug. ;-)

Jetzt spinnen wir noch weiter: Ein gut ausgebautes Netz dieser DC-Lader, wie bei der Drehstromkiste, bzw. wie die CF-Boxen. Hätte sich vor x Jahren keiner vorstellen können, dass so etwas klappt. Mittlerweile ist es Realität.

Einfach und vielleicht auch naiv gefragt: Warum soll ich in jedes Fahrzeug die Ladestromelektronik verbauen, wenn ich diesen Punkt auslagern kann?
Anders gefragt: Warum sind die Benzimpumpen in den Zapfsäulen verbaut und nicht in den Fahrzeugen? Idealerweise noch mit verschiedenen Pumpleistungen. Ausser bei Renault, die pumpen am schnellsten, brauchen dann aber auch wieder spezifische Zusatzanbauten an der Zapfsäule, damit die Normen eingehalten werden?
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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon Nordstromer » Mo 27. Feb 2017, 13:38

MineCooky hat geschrieben:
150kW wir haben doch keine Ahnung ;)
Was wir nicht bedenken ist, das jeder gerne unterwegs nochmal volltankt/laden will bzw daheim für einen Haufen Geld eine CCS/CHAdeMO-Lademöglichkeit einrichetn will. ;)


Nein es ging um die Machbarkeit bzw. die Kosten und darum ob so was in größerem Umfang wenn ja wie flächendäckend denkbar wäre. Und das unter der Annahme das die Hersteller mittelfristig AC nicht mehr anbieten. Begründet habe ich das auch. Ich habe es aber nicht zur Disposition gestellt, weil es in erster Linie um CCS (und anfänglich auch Chademo) im mehr oder weniger privaten Bereich ging.
Wenn ihr die Ansicht nicht teilt haltet euch doch einfach raus. So wird es nur unübersichtlich und weicht von der Hauptfrage ab. Oder war das der tiefere Sinn eurer Übung?
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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon wchriss » Mo 27. Feb 2017, 15:46

Nordstromer hat geschrieben:
Nein es ging um die Machbarkeit bzw. die Kosten und darum ob so was in größerem Umfang wenn ja wie flächendäckend denkbar wäre. Und das unter der Annahme das die Hersteller mittelfristig AC nicht mehr anbieten. Begründet habe ich das auch. Ich habe es aber nicht zur Disposition gestellt, weil es in erster Linie um CCS (und anfänglich auch Chademo) im mehr oder weniger privaten Bereich ging.


Nun ja machbar finde ich ist das mit viel Arangement schon. Allersind nicht zum jetzigen Zeitpunkt, da ist kein wirklicher Bedarf vorhanden, solange alle mit AC laden können. Ich persönlich denke das wird auch so bleiben das ein AC-Lader an Board ist, das ist doch ein wichtiger Besandteil des E-Mobilen alltags, das ich praktisch überall laden kann, wenn auch langsam.
Und Sorry wieso sollte ich den Wunsch verspüren zur Tanke (Ladesation) zu fahren, wenn ich auch zu Hause laden kann, in meinem Fall für 12cent/kw/h ( PV-Anlage).
Die größte Change die wir haben, so einfach verschenken unabhängig zu Laden !! kann ich mir nicht vorstellen das sich das durchsetzt.
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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon Nordstromer » Mo 27. Feb 2017, 16:21

wchriss hat geschrieben:
Nordstromer hat geschrieben:
Nein es ging um die Machbarkeit bzw. die Kosten und darum ob so was in größerem Umfang wenn ja wie flächendäckend denkbar wäre. Und das unter der Annahme das die Hersteller mittelfristig AC nicht mehr anbieten. Begründet habe ich das auch. Ich habe es aber nicht zur Disposition gestellt, weil es in erster Linie um CCS (und anfänglich auch Chademo) im mehr oder weniger privaten Bereich ging.


Nun ja machbar finde ich ist das mit viel Arangement schon. Allersind nicht zum jetzigen Zeitpunkt, da ist kein wirklicher Bedarf vorhanden, solange alle mit AC laden können. Ich persönlich denke das wird auch so bleiben das ein AC-Lader an Board ist, das ist doch ein wichtiger Besandteil des E-Mobilen alltags, das ich praktisch überall laden kann, wenn auch langsam.
Und Sorry wieso sollte ich den Wunsch verspüren zur Tanke (Ladesation) zu fahren, wenn ich auch zu Hause laden kann, in meinem Fall für 12cent/kw/h ( PV-Anlage).
Die größte Change die wir haben, so einfach verschenken unabhängig zu Laden !! kann ich mir nicht vorstellen das sich das durchsetzt.


Aktuell wäre die CCS/Chademo Punkte nur eine Ergänzung und um auf Strecken schnell zwischenladen zu können.

Richtig für uns early adopter mit Garage ist die AC Ladeoption ein wichtiger Bestandteil. Den Hersteller muss das aber weniger tangieren. Sonst würde ja alle drei Phasen wenigstens optional gegen Aufpreis anbieten. Und aus Unternehmersicht hat eine EV das nur DC kann schon einen ziemlichen Charme. Ich bin da nicht so optimistisch.

Zum Thema zurück. Ja Engagement ist wichtig. Und kein ehrenamtliches oder privat freiwilliges. Es muss von Anfang an auch professionell sein damit es auch entsprechend funktioniert.
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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon 150kW » Mo 27. Feb 2017, 17:11

Nordstromer hat geschrieben:
Richtig für uns early adopter mit Garage ist die AC Ladeoption ein wichtiger Bestandteil. Den Hersteller muss das aber weniger tangieren. Sonst würde ja alle drei Phasen wenigstens optional gegen Aufpreis anbieten.
Die Hersteller müssen einen Mittelweg finden. Nicht zu viele Optionen weil Optionen die Sache insgesamt wieder teuer macht, aber auch nicht zu wenig damit nicht zu viele Kunden abspringen.
Siehe auch Tesla: Nur noch ein Ladegerät das Software-begrenz ist.
Daher ist es richtig das die Hersteller nicht hinterher sind das Maximum rauszuholen, aber ganz weglassen geht eben auch nicht.


Und zum Thema CCS Ladegerät Selberbau: Will man das wirklich professionell aufziehen, kostet das ordentlich Kohle. Wäre schon interessant das zu machen, aber wenn man damit durch ist, haben die Chinesen bestimmt schon ein fertiges im Angebot das günstiger ist.
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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon Nordstromer » Mo 27. Feb 2017, 17:25

150kW hat geschrieben:
Die Hersteller müssen einen Mittelweg finden. Nicht zu viele Optionen weil Optionen die Sache insgesamt wieder teuer macht, aber auch nicht zu wenig damit nicht zu viele Kunden abspringen.
Siehe auch Tesla: Nur noch ein Ladegerät das Software-begrenz ist.
Daher ist es richtig das die Hersteller nicht hinterher sind das Maximum rauszuholen, aber ganz weglassen geht eben auch nicht.


Und zum Thema CCS Ladegerät Selberbau: Will man das wirklich professionell aufziehen, kostet das ordentlich Kohle. Wäre schon interessant das zu machen, aber wenn man damit durch ist, haben die Chinesen bestimmt schon ein fertiges im Angebot das günstiger ist.


Dann warte ich eben auf die Chinesen :lol:

Aber zum Szenario noch mal. Letzten Endes brauchen wir alle ein Auto oder genau genommen die meisten von uns wollen eines. Die Hersteller, Vater Staat und die Versorger wissen um diese "Schwäche". Wenn das nicht so wäre würden sich EVs mit einem Einphasen Lader nicht verkaufen bzw. angeboten. Wir akzeptieren das. So wie auch ohne AC Auto bzw. EV gefahren würde. Dann eben nur mit DC. Und das wissen die ganz genau. Wir können nur das Auto selbst bauen, oder und das ist meine Überlegung alternativ mit einer eigenen und passenden Ladeinfrastruktur kontern.

Daher auch meine Neugierde. Der Ioniq hat ja AC und ich werde den sicher lange fahren.
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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon wchriss » Mo 27. Feb 2017, 17:29

@Zum Thema zurück. Ja Engagement ist wichtig. Und kein ehrenamtliches oder privat freiwilliges. Es muss von Anfang an auch professionell sein damit es auch entsprechend funktioniert.@

Proffesionell heist kostenintensiv, das wird nicht funktionieren. Wieso sollte jemand 5k für eine DC-Lader für Zuhause ausgeben ?
Dann noch Jährlich die Abrechnung dazu, das ist dann nichts anderes als es REW und Konsorten machen. Zuhause brauche ich auch keine Schnellademöglichkeit denn da steht das Fahrzeug eh viele Stunden. Das ist meiner Ansicht nach auch mit ein Grund wieso noch nicht mehr Drehstromlader angeboten werden, und Absatztechnisch gesehen gibt es einen größeren Markt mit einem 1- Phasennetz.

Das Drehstromnetz funktioniert nur weil es einfach und kostengünstig ist, und jeder auch sein Fahrzeug daran laden kann.

@Und aus Unternehmersicht hat eine EV das nur DC kann schon einen ziemlichen Charme.@
Sehr zweischneidig, einerseitz gebe ich dir recht, weil das System einfacher wird. Andererseitz ist das "Ladegerät" nicht viel anders als ein normales Netzteil, und die gibt es massenweise, kosten also nicht viel. Ich würde mal sagen, da liegen wir im Massenmarkt bei rund 100,-€ (Herstellerseitger Preis). Dann gehe die Dinger auch hin und wieder kaputt, also ein Folgemarkt für die Hersteller und nicht für den Ladesäulenanbieter !! Und du darft wetten das dies auch die KFZ-Werkstätten freut, denn die haben bei einem E-Molil ohnehin weniger Verdienstmöglichkeit.
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Re: CCS/Chademo mit 11/22kW für Zuhause?

Beitragvon Nordstromer » Mo 27. Feb 2017, 17:34

wchriss hat geschrieben:
@Zum Thema zurück. Ja Engagement ist wichtig. Und kein ehrenamtliches oder privat freiwilliges. Es muss von Anfang an auch professionell sein damit es auch entsprechend funktioniert.@

Proffesionell heist kostenintensiv, das wird nicht funktionieren. Wieso sollte jemand 5k für eine DC-Lader für Zuhause ausgeben ?
Dann noch Jährlich die Abrechnung dazu, das ist dann nichts anderes als es REW und Konsorten machen. Zuhause brauche ich auch keine Schnellademöglichkeit denn da steht das Fahrzeug eh viele Stunden. Das ist meiner Ansicht nach auch mit ein Grund wieso noch nicht mehr Drehstromlader angeboten werden, und Absatztechnisch gesehen gibt es einen größeren Markt mit einem 1- Phasennetz.

Das Drehstromnetz funktioniert nur weil es einfach und kostengünstig ist, und jeder auch sein Fahrzeug daran laden kann.

@Und aus Unternehmersicht hat eine EV das nur DC kann schon einen ziemlichen Charme.@
Sehr zweischneidig, einerseitz gebe ich dir recht, weil das System einfacher wird. Andererseitz ist das "Ladegerät" nicht viel anders als ein normales Netzteil, und die gibt es massenweise, kosten also nicht viel. Ich würde mal sagen, da liegen wir im Massenmarkt bei rund 100,-€ (Herstellerseitger Preis). Dann gehe die Dinger auch hin und wieder kaputt, also ein Folgemarkt für die Hersteller und nicht für den Ladesäulenanbieter !! Und du darft wetten das dies auch die KFZ-Werkstätten freut, denn die haben bei einem E-Molil ohnehin weniger Verdienstmöglichkeit.


Naja ich dachte eher so. Es finden sich sagen wir 5000 am Anfang und bei 500 wird das Equipment platziert. Lage ist wichtig. Also Parkplatz und nicht alle in einer Gegend usw.
Alle können dort laden und zukünftige Mitglieder auch. Es muss ein fairer Ausgleich gefunden werden. Im Prinzip teilt man sich die Kosten und am Ende sollte es bei guter Auslastung für alle lohnend sein. Zugegeben sehr theoretisch aber der Ansatz wäre so.
Und dann sollte es wachsen um wirklich konkurrenzfähig zu bleiben und beim Profit nur minimals bzw. alles in Ausbau und Erhalt. Jeder der sich engagiert sollte dafür auch bezahlt werden. Das meint Professionalität. Das ist m.E. von Anfang an wichtig.
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