Anschaffung Ladestation

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Anschaffung Ladestation

Beitragvon StephanFrings » Di 20. Mär 2018, 17:02

Hallo zusammen,

ich sondiere gerade mal Markt und Angebote bzgl einer privaten Ladestelle.
Momentan tendiere ich zu einer New Motion Advanced. Dann kann ich auch meinen Firmenwagen sehr gut mit organisieren. Meine Frage, weil ich von verschiedenen Elektriketen spannede Preisunterschiede bzgl der Installation habe und ich mir das jetzt zumindest einmal logisch zusammen biegen will. Arbeitslohn ist ja vergleichbar. Spannend für mich ist die Absicherung.

https://www.elektromax24.de/ABB-F204-B- ... .-3kA-4TE#
der müsste doch gehen oder ?
Und dazu
https://www.elektromax24.de/abb-s203-c3 ... 2-a-3p-na#

müsste doch reichen, jetzt nicht unbedingt da gekauft, aber zumindest als "den anforderungen entsprechend?
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Re: Anschaffung Ladestation

Beitragvon Michael_Ohl » Di 20. Mär 2018, 17:06

Sicherungsautomaten müssen gebrückt sein, damit alle gemeinsam auslösen. FI Type B ist nicht zwingend seit es für E-Autos einen eigenständigen Type FI Type A EV gibt der deutlich Preiswerter ist.

mfG
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Re: Anschaffung Ladestation

Beitragvon Ecano » Di 20. Mär 2018, 17:13

Ich habe mir kürzlich diesen hier bestellt:
http://www.automation24.de/schutztechnik/leitungsschutzschalter-siemens-5sy4332-6-i85-1144-0.htm

Dieser ist nur 3-polig, in Deutschland ausreichend.

Den teuren B-FI Schalter spare ich mir, ich kaufe mir eine Wallbox mit Gleichfehlerstromerkennung. Somit reicht ein normaler FI Schalter aus.

Aber ansonsten hast du das Richtige ausgesucht.

Das Teure ist halt die Arbeitszeit.
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Re: Anschaffung Ladestation

Beitragvon ecopowerprofi » Di 20. Mär 2018, 17:16

Im TN-Netz ist eine 4 pol. Sicherung nicht erforderlich. Ob am heimischen Standort ein TN oder ein TT-Netz vorhanden ist, kann man beim Netzbetreiber erfragen. Nach VDE ist nur ein FI vom Typ A vorgeschrieben. Bei einphasige Ladegeräte im Fahrzeug ist der Typ B grundsätzlich nicht erforderlich. Nur beim ZOE gibt es eine galvanische Verbindung vom Netz zur Batterie aber die Fahrzeugelektronik überwacht den Fehlerstrom. Daher kenne ich kein Fahrzeug wo ein Gleichfehlerstrom auftreten kann. D.h. es genügt in jedem Fall der Typ A.

PS: Genau genommen ist der Typ B gar nicht erlaubt, da dieser ein Auslösestrom von 30 mA hat. Vorgeschrieben ist aber, wenn ein Gleichfehlerstrom möglich ist, ein Auslösewert von 6 mA.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Anschaffung Ladestation

Beitragvon StephanFrings » Di 20. Mär 2018, 17:37

Jetzt bin ich ein kleines Stück schlauer und ein kleines Stück mehr verwirrt :-)
Ecano hat geschrieben:
Ich habe mir kürzlich diesen hier bestellt:
http://www.automation24.de/schutztechnik/leitungsschutzschalter-siemens-5sy4332-6-i85-1144-0.htm

Dieser ist nur 3-polig, in Deutschland ausreichend.

Den teuren B-FI Schalter spare ich mir, ich kaufe mir eine Wallbox mit Gleichfehlerstromerkennung. Somit reicht ein normaler FI Schalter aus.

Aber ansonsten hast du das Richtige ausgesucht.

Das Teure ist halt die Arbeitszeit.


Hatte ich auch überlegt, die wallbe als alternative. Ich wäre aber gerne in nem Verbund wo New Motion und Entega funktioniert, berufsbedingt.
Das Siemensding ist ja schonmal günstiger.
Jetzt bleibt noch die Suche nach nem sinnvollen und nicht zu teuren FI
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Re: Anschaffung Ladestation

Beitragvon StephanFrings » Di 20. Mär 2018, 17:39

ecopowerprofi hat geschrieben:
Im TN-Netz ist eine 4 pol. Sicherung nicht erforderlich. Ob am heimischen Standort ein TN oder ein TT-Netz vorhanden ist, kann man beim Netzbetreiber erfragen. Nach VDE ist nur ein FI vom Typ A vorgeschrieben. Bei einphasige Ladegeräte im Fahrzeug ist der Typ B grundsätzlich nicht erforderlich. Nur beim ZOE gibt es eine galvanische Verbindung vom Netz zur Batterie aber die Fahrzeugelektronik überwacht den Fehlerstrom. Daher kenne ich kein Fahrzeug wo ein Gleichfehlerstrom auftreten kann. D.h. es genügt in jedem Fall der Typ A.

PS: Genau genommen ist der Typ B gar nicht erlaubt, da dieser ein Auslösestrom von 30 mA hat. Vorgeschrieben ist aber, wenn ein Gleichfehlerstrom möglich ist, ein Auslösewert von 6 mA.


Bei New motion steht das in der Installation: 30mA Typ B oder 30mA Typ A in Kombination mit zugehörigem Zubehör,
das eine Stromabschaltung bei DC-Leckstrom von mehr als 6mA
sicherstellt.

was ist denn ein Typ A mit zugehörigem Zubehört?
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Re: Anschaffung Ladestation

Beitragvon Ecano » Di 20. Mär 2018, 18:23

StephanFrings hat geschrieben:
ecopowerprofi hat geschrieben:
Im TN-Netz ist eine 4 pol. Sicherung nicht erforderlich. Ob am heimischen Standort ein TN oder ein TT-Netz vorhanden ist, kann man beim Netzbetreiber erfragen. Nach VDE ist nur ein FI vom Typ A vorgeschrieben. Bei einphasige Ladegeräte im Fahrzeug ist der Typ B grundsätzlich nicht erforderlich. Nur beim ZOE gibt es eine galvanische Verbindung vom Netz zur Batterie aber die Fahrzeugelektronik überwacht den Fehlerstrom. Daher kenne ich kein Fahrzeug wo ein Gleichfehlerstrom auftreten kann. D.h. es genügt in jedem Fall der Typ A.

PS: Genau genommen ist der Typ B gar nicht erlaubt, da dieser ein Auslösestrom von 30 mA hat. Vorgeschrieben ist aber, wenn ein Gleichfehlerstrom möglich ist, ein Auslösewert von 6 mA.


Bei New motion steht das in der Installation: 30mA Typ B oder 30mA Typ A in Kombination mit zugehörigem Zubehör,
das eine Stromabschaltung bei DC-Leckstrom von mehr als 6mA
sicherstellt.

was ist denn ein Typ A mit zugehörigem Zubehört?


Ich lese das so, dass die NewMotion WB einen Typ B fordert bzw einen Typ A, der aber mit dem Zubehör den Gleichfehlerstrom überwacht. Das wird dann wohl auf den Tyb B herauslaufen.

Bei Webasto steht z.B bei der techn Spezifikation der https://webasto-charging.com/default// Pure:

Reststromschutzvorrichtung: Allstromsensitiver DC Fehlerstromschutz 6mA zum Schutz des in der Hausinstallation zu installierenden RCD IΔN=30mA Typ A
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Re: Anschaffung Ladestation

Beitragvon ecopowerprofi » Di 20. Mär 2018, 18:50

Ecano hat geschrieben:
Ich lese das so, dass die NewMotion WB einen Typ B fordert bzw einen Typ A

Nochmal, die können schreiben was sie wollen aber der Typ B hat einen Auslösestrom von 30 mA und der ist viel zu hoch und daher ist der Typ B unzulässig. Wenn dann muss es in D 6 mA sein. Da beißt die Maus kein Faden ab. Die liefern auch in andere Länder und da kann ja ein Typ B mit 30 mA ausreichend sein. Aber in jeder Installationsanleitung steht auch, dass die örtlichen Vorschriften zu beachten sind.

Die 6 mA dienen nur dazu den FI, der für die übrige Hausinstallation vorgesehen ist, gegen "Erblinden" zu schützen. Die müssen nur überwacht werden, wenn die 6 mA auch auftreten können. Eine separate Zuleitung mit eigenem FI Typ A ist aber nach VDE ausreichend und wird auch empfohlen. Dann kann der "Haus-FI" niemals erblinden.

PS: Ein hintereinander schalten von FI's mit gleichem Auslösewert (z.B. 30 mA) ist wegen fehlender Selektivität nach VDE unzulässig.
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Re: Anschaffung Ladestation

Beitragvon Nichtraucher » Di 20. Mär 2018, 19:47

NewMotion sieht in der Installationsanleitung einen 40A Leitungsschutzschalter vor.
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Re: Anschaffung Ladestation

Beitragvon Trumpetzky » Do 22. Mär 2018, 07:31

Warum muss es eine fest installierte, verkabelte Ladebox sein, an der auch noch permanent ein Kabel herum hängt?

Ungeachtet dessen, dass diese Wallboxen sicher in vielen Bereichen ihre Berechtigung haben, und es zig Begründungen für eine Festinstallation geben wird (Diebstahl bis Optik), würde ich nichtmehr auf meine Go-E Ladebox verzichten wollen.

Ich habe eine Ö-Norm konforme (und überprüfte) Starkstrominstallation in meiner Garage und habe aufgrund von Bautätigkeiten auch eine voll belastbare 32A Kraftstromdose einbauen lassen.

An dieser hängt nun die Go-E Box wodurch ich 3phasig bis 32A laden kann.

DIe Box ist mit einer Halteplatte stationär montierbar, und man kann sie jederzeit im Auto mitführen. Mithilfe der optionalen Adapterkabel ist 1/3-Phasig Laden über CEE Rot/Blau, sowie 1 Phasig über SchuKo möglich. Das ist eine Flexibilität, auf die ich nichtmehr würde verzichten wollen.
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