Anlagenplanung (inkl. Kosten)

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Anlagenplanung (inkl. Kosten)

Beitragvon Oeko-Tom » Fr 18. Jan 2013, 13:10

Hier einmal meine Analgenplanung mit ungefähren Kosten:

Zählerkasten:
Austausch der 32A Vorsicherungen auf 50A ???? €
Fehlerstromschutzschalter Typ B allstromsensitiv 40A 161€ (ebay)
Leistungsschutzschalter 3-poilg 32A 20 €
Leistungsschutzschalter 1-polig 16A 10 €
Drehstromzähler digital 100 €
Montagekosten Elektriker (geschätzt 2 Stunden) 150 €

Aussenanlage (unter Carport):
Zuleitung zum Carport ca. 5 m 5x10mm² 40 €
Zuleitung zum Carport ca 5 m 3x4mm² 20 €
Steckdose CEE 5-polig 32A 30 €
Steckdose CEE 3-polig 16A 20 €

Ladekabel:
Ladekabel ICCB von Bettermann 880 €
(regelbar 6-20A stufenlos, umschaltbar auf 30A, Drehstromzähler)
Adapterkabel CEE 32A 5-polig auf CEE 16A 5-polig 25 €
Adapterkabel CEE 32A 5-polig auf CEE 16A 3-polig 20 €
Adapterkabel CEE 16A 3-polig auf Schuko 10 €
2 Verlängerungskabel a 10 m, 5-polig 6mm² für 32A 140 €

Summe: 1626 €

Gruß Tom
ZOE INTENS bis 07/2017 ZOE BOSE seit 07/2017 + Tesla X seit 09/2016
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Re: Anlagenplanung (inkl. Kosten)

Beitragvon EVplus » Fr 18. Jan 2013, 14:07

Wenn Ihr die Anlagenplanung auch von der praktischen Seite betrachtet kann ich Euch mal meine Beobachtungen zur "Anlagenplanung" mitteilen:

1.) Für mich hat sich das Mitnehmen der Wallbox als unpraktisch herausgestellt. Das Lösen des Steckers der CEE 32A Drehstromsteckdose und mal schnell Mitnehmen der Wallbox ist auf Dauer , für mich, keine Lösung.

2.) Ich habe mich dabei erwischt, das Ladekabel nur "schnell" am Auto abzuziehen und im Carport abzulegen.
Die Schlussfolgerung daraus ist , daß im heimischen Carport/ Garage, wo nur mein Fahrzeug aufgeladen wird, eine Wallbox mit fest angebrachtem Kabel und Ladestecker ausreichender Länge ( kein Spiralkabel ) die praktischste Lösung ist. Alternativ die Anschaffung eines zweiten Ladekabels, welches immer in der Wallbox eingesteckt bleibt.

Nachteil: Beschränkung auf eine Steckernorm z.B. nur Mennekes Typ2 Ladekupplung

Im alltäglichen Gebrauch wird wohl jeder "seine" Lösung finden.

Die Fragestellungen mit variabler Ladeleistung und Steuerung um den Eigenverbrauch von PV / Windkraft und BHKW Anlagen besser auszunutzen ist ein separater Bereich. Ich schätze mal, daß da in den nächsten Jahren wir noch einige Neuerungen zu sehen bekommen..

Grüsse EVplus
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Re: Anlagenplanung (inkl. Kosten)

Beitragvon lingley » So 3. Feb 2013, 00:13

Oeko-Tom hat geschrieben:
Hier einmal meine Analgenplanung mit ungefähren Kosten ...

Mal meine Kalkulation ...
Installierter und geprüfter 22kW-Anschluss vom Zählerkasten mit Zähler,FI-B,LS zur Garage mit 5x10mm2 + Erdlankabel.
Abschluß auf abschaltbarer CEE32A 5p Dose.
Summe momentan: 900,-

Eine fest installierte Ladebox Typ2 Mode3 wird per CEE32A 5p Stecker angeschlossen.
Eingeständnis für supersicheres Mode3 Laden zu Hause aller Familienmitglieder !
Kosten zwischen 700,- + 1000,- ?

Für mich unterwegs noch wichtig und geplant:
- Ladekabel ICCB von Bettermann (regelbar 6-20A stufenlos, umschaltbar auf 30A, Drehstromzähler)
- Typ 2 Kabel mit einstellbarer Kodierung
- Adapter CEE32A 5p auf CEE16A 5p; CEE32A 5p auf CEE16A 3p; CEE16A 3p auf Schuko; Verlängerungskabel 5-pol 32A
Kosten ca. 1200,-
Summe ca. 3000,-

vg lingley
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Re: Anlagenplanung (inkl. Kosten)

Beitragvon bassbacke » So 8. Jun 2014, 16:17

Ich bin gerade dabei eine 22 kW KEBA Wallbox (EUR 999 bei http://www.conrad.de) für meinen Renault ZOE durch einen Elektroinstallateur in meiner Garage installieren zu lassen. Zu dem Zweck habe ich versucht mich grundsätzlich darüber zu informieren was wie angeschlossen werden muss. Hintergrund ist, dass ich seit der 9. Klasse Elektronik als Hobby hatte und damit ein Basiswissen.

Was mich jetzt aber umtreibt sind so triviale Dinge wie welche Art von Leistungsschutzschalter sollte man verwenden?
Hier und anderswo findet man dazu durchaus unterschiedliche Meinungen.

Ist ein Leistungsschutzschalter mit 32 A für 22 kW Dauerleistung wirklich ausreichend (Kosten ca. EUR 30)? Was wenn man nicht "nur" eine Stunde damit lädt, sondern mal einen Tesla zu Gast hat, der bei 22 kW auch mal 5 Stunden am Stück saugt?
Teilweise habe ich Anleitungen mit 35 A oder 40 A Leistungsschutzschaltern gesehen, die Teile sind nur sehr viel schwerer zu bekommen und auch deutlich teurer.

Ist die Charakteristik B oder C die "richtige"?
Muss die Vorsicherung einen höheren Strom vertragen?

Ich habe bislang vor einen Leistungsschutzschalter 32 A Charakteristik C und einen Siemens FI (Typ B) im Haus zu haben (habe diesen bei eBay für EUR 165 bekommen) und dann einen weiteren Leistungsschutzschalter 32 A Charakteristik C in der Garage mit einem dazwischengeschalteten Zähler (EUR 45 bei www.amazon.de) und daran dann die KEBA Wallbox. Sollte das so gehen, oder laufe ich hier Gefahr die 22 kW nicht dauerhaft abrufen zu können?

Der Elektroinstallateur hat für die ca. 20 m vom Hausverteiler bis in die Garage ein 5x6mm² Kabel geplant. Reicht das für 22 kW oder sollte man gleich auf 5x10mm² gehen? Das Kabel wird im Boden vergraben und drüber Platten, ist also nicht so schnell warm.
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Re: Anlagenplanung (inkl. Kosten)

Beitragvon Eberhard » Mo 9. Jun 2014, 10:28

Bei 20m würde ich auf mind. 10qmm gehen besser 16qmm, vielleicht kommt ja noch ein 2. eAuto, dann möchte man nicht nochmal buddeln müssen. Nicht vergessen eine Datenleitung mit rein zu legen.

lg

Eberhard
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Re: Anlagenplanung (inkl. Kosten)

Beitragvon eDEVIL » Mo 9. Jun 2014, 10:53

Ich habe auf halber Strecke (8m) gut erreichbar im Treppenhaus eine Unterverteilung installiert, die mit 5x16 angebunden ist und gehe dann von dort mit 5x10 zur Straße (DSK) und mit 5x6 und 5x4 zum Anschluß auf dem Grundstück.

@bassbacke Warum soll ein 32A LS für 32A Verbraucher nicht ausreichen. Selbst bei 35A Last wird dieser erst nach längerer Zeit auslösen. Wenn der Hausanschluß mehr als 35A hat, würde ich gleich 5x16 einbuddeln. Das Kabel macht ja den kleineren Teil der Gesamtkosten aus. Mehr als 5x16 macht im Privathaus meist keinen Sinn, da eine Absicherung mit mehr als 63A dann schon recht kostspielig wird (selbst wenn die Leitung mehr hergeben würde)
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Re: Anlagenplanung (inkl. Kosten)

Beitragvon Eberhard » Mo 9. Jun 2014, 11:01

Man kann auch eine stärkere Leitung schwächer absichern. Plane gerade ein PV-Anlage mit max. 50kW. Als Zuleitung sind für 100A Absicherung mit 150qmm vorgesehen um Leitungsverluste möglichst gering zu halten.
Das würde in deinem Fall 50qmm entsprechen.

Wie du sagst, die eigentliche kabelkosten ist das wenigste. Wenn du aber jedes Jahr €100,-- als vermeidbaren Lade-(Leitungs)verluste hast, wirds auf Dauer richtig teuer.

Die meisten Elektriker haben das noch nicht verinnerlicht, was es bedeutet eine CEE16 oder CEE32 Dose samt Zuleitung über Stunden mit dem Nennstrom zu beaufschlagen.

lg

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Re: Anlagenplanung (inkl. Kosten)

Beitragvon bassbacke » Mo 9. Jun 2014, 12:33

eDEVIL hat geschrieben:
Ich habe auf halber Strecke (8m) gut erreichbar im Treppenhaus eine Unterverteilung installiert, die mit 5x16 angebunden ist und gehe dann von dort mit 5x10 zur Straße (DSK) und mit 5x6 und 5x4 zum Anschluß auf dem Grundstück.

@bassbacke Warum soll ein 32A LS für 32A Verbraucher nicht ausreichen. Selbst bei 35A Last wird dieser erst nach längerer Zeit auslösen. Wenn der Hausanschluß mehr als 35A hat, würde ich gleich 5x16 einbuddeln. Das Kabel macht ja den kleineren Teil der Gesamtkosten aus. Mehr als 5x16 macht im Privathaus meist keinen Sinn, da eine Absicherung mit mehr als 63A dann schon recht kostspielig wird (selbst wenn die Leitung mehr hergeben würde)


Das gesamte Haus hat eine 80 A Panzersicherung, aber es wohnen dort vier Parteien. Ich werde daher so oder so nicht mehr als die 32 A für das Auto haben. Wenn ein zweites e-Auto dazu kommt, werde ich die Wallbox teilen. Deswegen soll dann ja auch der Zähler rein. Macht so oder so aus meiner Sicht erst mal keinen Sinn dann noch mal das Geld für eine zweite Wallbox hinzulegen und ein zweites e-Auto kommt voraussichtlich nicht vor 2017.

Was die 32 A angeht: ich kam ins Grübeln, was passiert, wenn es in der Garage ordentlich warm wird. Auch der Leistungsschutzschalter dürfte bei Dauernennlast warm werden, aber vielleicht mache ich mir auch zu viel Gedanken. Kommt davon, wenn man damit noch keine Erfahrungen hat. :)
Zuletzt geändert von bassbacke am Mo 9. Jun 2014, 12:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Anlagenplanung (inkl. Kosten)

Beitragvon fabbec » Mo 9. Jun 2014, 12:37

Also unsere keba 32a Wallbox hat inkl. neuer Unterverteilung 5x10 Zuleitung 50m und Montage etwa 5500€ gekostet inkl viel eigen Leistung
Plus 350€ Lapp 7m typ 2 Kabel
mit eAuto rund um die Welt https://www.nomiev.com/80edays/blog/ oder fb /NoMiEVmobility/
Tesla 1000EUR Rabat Referral link: http://ts.la/detlef8569
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Re: Anlagenplanung (inkl. Kosten)

Beitragvon bassbacke » Mo 9. Jun 2014, 12:37

Eberhard hat geschrieben:
Bei 20m würde ich auf mind. 10qmm gehen besser 16qmm, vielleicht kommt ja noch ein 2. eAuto, dann möchte man nicht nochmal buddeln müssen. Nicht vergessen eine Datenleitung mit rein zu legen.

lg

Eberhard


Ich werde mal 10 mm² mit dem Elektriker besprechen. Eine Datenleitung habe ich sowieso bereits eingeplant sowie ein normales 230 V Kabel (16 A) für Licht, Garagentoröffner, Netzwerk-Switch, kleine Computer, Schuko in den Garagen (sind drei Fertiggaragen nebeneinander).
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