AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

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Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon lingley » Mo 28. Dez 2015, 20:41

Nebenbei sei bemerkt ...
der Trick mit einer veränderbaren Kabelcodierung, bei ausreichender PWM, eine dreiphasige Ladung während des Ladens auf kleinste Leistungswerte zu zwingen, funktioniert mit dem ABL-EVCC Controller nicht.
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Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon Berndte » Mo 28. Dez 2015, 21:02

Warum nicht? Wie äußert sich das denn?
Der Ladecontroller bekommt von der Spielerei ja nichts mit.
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Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon tango » Mo 28. Dez 2015, 23:45

Hallo Berndte,

danke für die schnelle Antwort. Habe mich mal etwas durch Deinen Ladesäulen-Thread gehangelt. Etwa in der Hälft kommt dann der Hinweis auf die Ladeleistungsreduzierung. Das Poti - hast Du das vorne im Typ-2-Stecker verbaut, oder in der Ladesäule? Das mit der Blindleistung ist natürlich Käse, auch wenn ich es nicht bezahlen muss, aber sowas bring ich nicht übers Herz.

Wenn ich es richtig verstehe, dann kannst Du mit "Manipulation" der Widerstandskodierung auch solche Ladekontroller runterregeln, die das im laufenden Betrieb eigentlich gar nicht mögen (z.B. Phoenix). Das hat natürlich auch was. Nicht ganz nach Regel, aber so what...
Gruß

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Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon lingley » Mo 28. Dez 2015, 23:45

@Bernd, ich melde mich mal später wg. Details per PN
@All, Entschuldigung für meinen off topic Post zum EVCC hier ...
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Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon ecopowerprofi » Mo 28. Dez 2015, 23:52

tango hat geschrieben:
Gerne hätte ich aber in der Wallbox eine Funktionalität, dass bei kleineren Ladeleistungen eben nur einphasig geladen wird.

Geregelt wird nur einphasig. Dreiphasig macht keinen Sinn, da die meisten Eigenerzeugungsanlagen weniger als 10 kW haben und man ja eigentlich ab 0 aufwärts regeln will. Die Dreiphasigkeit wird nur bei der Schnellladung aktiviert und wird dann auch nicht geregelt. Man will ja möglichst schnell die Batterie wieder voll haben. Ein zweites Schütz gibt dann die beiden anderen Phasen frei. Beim Umschalten wird das CP-Signal unterbrochen und das Ladeschütz abgeworfen. Das haben wir an einer ZOE getestet und die Bordelektronik ist nicht in Rauch aufgegangen. Einzig die Anzeige der Restladedauer bekam vom Umschalten nichts mit und errechnete die Restladedauer falsch. Obwohl es funktioniert empfehle ich den Ladestecker am Auto zu ziehen, dann umzuschalten und dann den Stecker neu zu stecken. Man weiß ja nie, welche Änderungen mal eingebaut werden um ein paar Cent zu sparen.

Berndte hat geschrieben:
Das funktioniert über die Veränderung der Widerstandscodierung im Ladekabel.

Ist war ursprünglich dafür nicht gedacht. Das sollte doch die PWM bewirken. Mit der PWM kann man die Ladeleistung von einer Steuerung regeln lassen.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
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Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon Ahvi5aiv » Mi 30. Dez 2015, 09:20

Mei hat geschrieben:
ecopowerprofi hat geschrieben:
Da ich die nackte Platinen z.Zt. nur aus der Prototypfertigung zur Verfügung stehen, sind sie vergleichsweise sehr teuer. .....


Dann bestell die einfach mal billiger ;)

http://www.elecrow.com/20pcs-2-layer-pcb-p-1176.html

Einer der Gründe warum ich danach gefragt habe ob die Schaltung, Layouts usw. veröffentlicht werden z.B. unter einer offenen Lizenz :-)
Ich würde es auch vorziehen eine Platine vom Entwickler zu beziehen als selber zu ätzen oder gar einzeln herstellen zu lassen. Aber falls das gerade nicht geht oder zu lange dauert hätte ich dann eine 2. Möglichkeit in der Hand es für mich zu beschleunigen.
Vielleicht hilft eine Sammelbestellung von Platinen? Ich würde aber eher versuchen die noch stark zu verkleinern ;-)
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Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon Mei » Di 20. Dez 2016, 23:16

Michael_Ohl hat geschrieben:
In meiner mit einem 12F875 gebauten Lösung habe ich anfangs auch nur von 0 Volt bis plus 12 Volt gearbeitet. Ergebnis ist Kangoo lädt, ZOE lädt, E-Up lädt aber Tesla lädt nicht.
Der wertet also als einziges unserer E-Autos tatsächlich die -12 Volt aus. ....


gibt es da inzwischen mehr Infos drüber, welches Auto die -12V dringend braucht?
Wie sieht es bei einem iOn aus?
Füe ohne -12V hätte ich in der Bastelkiste genug zeug da um schnell mal was auf Lochraster zu basteln. Für -12V müsste ich erst was bestellen.
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Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon Mei » Fr 23. Dez 2016, 17:05

Der iOn geht auch ohne die -12V.
Hab es ausprobiert mit meiner selbstgebauten DigitalEVSE ;)
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Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon v@13 » Do 13. Apr 2017, 08:24

Ich wollte an dieser Stelle einfach nur mal :danke: sagen für diese tolle Anleitung.

Stromversorgung steht:
DSC_0469.JPG

weiter gehts ...
... dauernd ist die Batterie voll, sie ist einfach viel zu klein, so viel kann ich gar nicht fahren. ;)
v@13
 
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Re: AnalogEVSE Eigenentwicklung Ladesteuerung

Beitragvon Markus_up » So 16. Apr 2017, 18:17

Badenser hat geschrieben:
...Also habe ich mir überlegt, ob man das ganze nicht auch viel einfacher mit einer analogen Schaltung aufbauen kann....
Um einen dauerhaften Anlaufpunkt für Interessenten zu haben, habe ich eine Webseite mit allen Details erstellt: http://analogevse.xyz
Viele Spaß beim Nachbauen,
Bernhard


Von mir auch ein :danke: fürs Entwickeln und Bereitstellen

Platine ist zwar noch nicht bestellt, aber wie es aussieht bald 8-)


edit:
AnalogEVSE hat geschrieben:
Rechtecksignal:
Ein Komparator erzeugt ein Dreiecksignal, das von einem zweiten Komparator in ein Rechtecksignal umgewandelt wird. Die Referenzspannung dieses zweiten Komparators legt die Impulsbreite fest und kann mit einem externen Widerstand eingestellt werden. Ohne externen Widerstand beträgt der Ladestrom 8A.

Gibt es eine Möglichkeit den Ladestrom weiter zu senken ?
Ciao Markus
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