gelöst:Allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter Typ B ?

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Re: Allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter Typ B

Beitragvon STEN » Fr 9. Nov 2012, 00:23

Man bekommt die aber schon ab 480€. Da würde ich lieber ein paar Minuten
länger suchen.
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Re: Allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter Typ B

Beitragvon EVplus » Fr 9. Nov 2012, 00:44

In der Bucht ,z.B. Siemens Fi allstrom 40 A für 249.- Sofortkauf.... einfach mal suchen. Ich habe unter 150.- bezahlt für den Siemens 5Sm 3344 -4 allstromsensitiv......

Grüsse EVplus
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Re: Allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter Typ B

Beitragvon Matthias » Fr 9. Nov 2012, 10:31

Welche Mindestanforderung muss der FI haben, wenn ich einmal eine Typ2 Dose mit 32A und eine CEE blau mit 16 A installieren möchte? Bei welchem Nennfehlerstrom sollte der FI auslösen - 0,3A oder 0,03A?
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Re: Allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter Typ B

Beitragvon green_Phil » Fr 9. Nov 2012, 11:18

Ich hätte da auch noch eine Frage: Wenn ich das richtig verstanden habe, könnte auch das Auto die Funktion des FIs Typ B übernehmen, wenn es damit ausgestattet wäre. Gehe ich also Recht in der Annahme, dass dieser FI auch z.B. in der ICCB eingebaut sein könnte? So hätte ich - egal wo ich lade - immer den FI dabei. (Wenn Bettermann das einbauen könnte, wäre es tatsächlich möglich an jeder CEE Drehstromdose zu laden, auch in der Scheune vom Bauern...)
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Re: Allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter Typ B

Beitragvon Jogi » Fr 9. Nov 2012, 15:14

Die Bucht ist echt ein Phänomen... ;)

Zur Technik:

Soweit ich weiß, sollte der Fehlerstrom max. 30mA betragen.

Wenn in der Box ein Typ B eingebaut ist, ist das schon mal besser als ein Typ A, aber immer noch suboptimal, denn dann ist die Zuleitung zur Box nicht abgesichert.
Besser wäre ein FI, der direkt im Netzstecker integriert ist.
Da habe ich leider noch nichts "von der Stange" gefunden, wird wohl auch auf eine Eigenbaulösung hinauslaufen...

Die Fehlerstromüberwachung im Auto kann verhindern, dass bei einem technischen Defekt (Masseschluss) Gleichspannung von der Fahrbatterie (400V!) an der Karosserie anliegt, insofern ist sie schon notwendig.
Aber sie kann nicht verhindern, dass ein vorgelagerter FI Typ A durch einen fehlerhaften Gleichstrom (der ja offenbar auch in der Ladebox erzeugt werden kann), "blind" wird, und ggf. nicht auslöst, wenn ein AC-Fehlerstrom auftritt.


Gruß Jogi
Wenn früher alles besser war,
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Re: Allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter Typ B

Beitragvon Oeko-Tom » Fr 9. Nov 2012, 15:26

Jogi hat geschrieben:
Die Bucht ist echt ein Phänomen... ;)

Zur Technik:

Die Fehlerstromüberwachung im Auto kann verhindern, dass bei einem technischen Defekt (Masseschluss) Gleichspannung von der Fahrbatterie (400V!) an der Karosserie anliegt, insofern ist sie schon notwendig.
Aber sie kann nicht verhindern, dass ein vorgelagerter FI Typ A durch einen fehlerhaften Gleichstrom (der ja offenbar auch in der Ladebox erzeugt werden kann), "blind" wird, und ggf. nicht auslöst, wenn ein AC-Fehlerstrom auftritt.


Gruß Jogi


Ist das der einzige Grund für einen Typ B ? Den FI im Zählerkasten soll man ja sowieso monatlich mittels Prüfknopf testen ob er noch funktioniert. Falls er dann defekt ist tausche ich den FI Typ A halt aus.

Gruß Öko-Tom
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Re: Allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter Typ B

Beitragvon Jogi » Fr 9. Nov 2012, 16:50

Oeko-Tom hat geschrieben:
Jogi hat geschrieben:
Die Fehlerstromüberwachung im Auto kann verhindern, dass bei einem technischen Defekt (Masseschluss) Gleichspannung von der Fahrbatterie (400V!) an der Karosserie anliegt, insofern ist sie schon notwendig.
Aber sie kann nicht verhindern, dass ein vorgelagerter FI Typ A durch einen fehlerhaften Gleichstrom (der ja offenbar auch in der Ladebox erzeugt werden kann), "blind" wird, und ggf. nicht auslöst, wenn ein AC-Fehlerstrom auftritt.


Ist das der einzige Grund für einen Typ B ? Den FI im Zählerkasten soll man ja sowieso monatlich mittels Prüfknopf testen ob er noch funktioniert. Falls er dann defekt ist tausche ich den FI Typ A halt aus.

Das "Blindwerden" ist kein Defekt des Typ A, sondern tritt auf, wenn ein glatter oder geglätteter Gleichstrom über ihn fliesst.
Den erkennt er sowieso nicht, aber er erkennt dann u. U. auch keinen AC-Fehlerstrom mehr.
Wenn der DC-Fehlerstrom wieder weg ist, funktioniert der Typ A wieder ganz normal.
Das Risiko besteht einfach darin, dass beides gleichzeitig auftritt. Zugegeben, ziemlich unwahrscheinlich, aber eben nicht ausgeschlossen.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter Typ B

Beitragvon Oeko-Tom » Fr 9. Nov 2012, 16:56

Und was passiert, wenn dieser unwahrscheinliche Fall auftritt und nur ein FI Typ A eingebaut ist? Brennt dann mein Zählerkasten ab?
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Re: Allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter Typ B

Beitragvon Jogi » Fr 9. Nov 2012, 17:06

Oeko-Tom hat geschrieben:
Und was passiert, wenn dieser unwahrscheinliche Fall auftritt und nur ein FI Typ A eingebaut ist? Brennt dann mein Zählerkasten ab?

Das wär' noch das harmloseste.
Im schlimmeren Fall hat dein Kind gerade dann die Finger am Auto und ist anderweitig leitend mit Erde verbunden.
Das willst du nicht erleben.
Wenn früher alles besser war,
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Re: Allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter Typ B

Beitragvon Oeko-Tom » Fr 9. Nov 2012, 17:18

OK! Das hast mich überzeugt. Ob nun laut Norm vorgeschrieben oder nicht.
In Punkto Sicherheit werde ich nicht sparen und im Zählerkasten einen allstromsensitiven FI Typ B einbauen lassen. (Auch wenn mein Hauselektriker meint, die Gleichstromseite müßte im Fahrzeug abgesichert sein).

Gruß Öko-Tom
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