Grundsatzdiskussion Akkukosten Ausstattungsmerkmale

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Re: SmartED 4, bekommt er den 43kW-Lader der Zoe? Oder gar C

Beitragvon Karlsson » So 14. Aug 2016, 17:56

umberto hat geschrieben:
Was Renault da antreibt, weiß nur Renault. Aber man kann halt auch nur verlangen, was man am Markt durchsetzen kann.

Der Kunde hat ja weiterhin die Möglichkeit, den Akku zu mieten, wenn der Preis ihm zu hoch erscheint.

umberto hat geschrieben:
Bei denen, die Geld verdienen, klappt das offensichtlich besser als bei den anderen. :-)

Dann gibt es aber halt auch noch welche, die heute Geld verdienen und welche, die es in 10 Jahren tun oder immer noch tun oder dann erst tun.

umberto hat geschrieben:
Warum sollten sie das tun, so lange die Verbrenner noch so hohe Renditen abwerfen?

Um sich einen guten Platz in der E-Mobilität zu sichern, der ein wesentliches Standbein für die 2020er werden könnte. Durch die hohen Stückzahlen sollten sich niedrigere Herstellungskosten realisieren lassen, die dann einen Wettbewerbsvorteil bedeuten wenn die Kunden anfangen, E-Fahrzeuge in der Breite nachzufragen.

umberto hat geschrieben:
Und der will gerade SUVs und das kam für viele Hersteller in der Menge überraschend!).

Geht ja auch elektrisch und etwas höher bietet sich mit einem Akku im Boden eh an.
Gibt ja auch immerhin schon Model X und als Teilzeitstromer Outlander, Mercedes GLC350E, Q7 E-Tron....glaube irgendwas von Volvo und VW wollte dann ja noch den Tiguan als GTE nachschieben.
Wobei die SUV teils ja auch wieder flacher werden. Die Studie vom Audi Q6 E-Tron ist 2cm flacher als der Zoe. Das nähert sich doch schon wieder einer Kombiform an.
Der Kia NIro wurde auch schon als Zwitter zwischen SUV und Kombi betietelt. Man muss halt heute alles irgendwie SUV nennen, dann kaufen das die Leute. Und sei es eine aufgebockte A-Klasse als GLA. Aber sieht ja auch flott aus, auch wenn das mit Geländewagen jetzt nicht mehr wirklich was zu tun hat.

umberto hat geschrieben:
Bedenke bitte, daß die Teile 2009/2010 mit einer Stückzahlprognose bis ca. 2020 beim Lieferanten bestellt wurden.

Kann ich mir nicht vorstellen, da das Upgrade doch wohl ca um den Jahreswechsel kommen wird, wenn der Leaf auch zum zweiten Mal andere Zellen im gleichen Gehäuse.
Und der erste Wechsel brachte ja wohl schon was...

http://europe.autonews.com/article/20160811/ANE/160729938/nissan-europe-sales-boss-sees-suvs-outselling-traditional-body
Guillaume Cartier hat geschrieben:
My order book is increasing. I've got more demand than I'm able to build at the moment. It's a good sign.

Wenn sie das alte Design schon so relativ gut loswerden, was wird denn passieren wenn 2020 die 2. Generation mit gefälligerer Optik und ohne Reichweitenangst da ist:
Guillaume Cartier hat geschrieben:
The Leaf's range was 160km. Now it's 250km. I guarantee that by 2020 we will be at nearly 500km. When the cars can travel more than 400km to 500km, all the range anxiety will be gone.
?

Da müssen dann ja auch langsam mal Skaleneffekte greifen. Auch VW will 2020 beim Elektro ja von den Kosten vergleichbar mit dem Verbrenner liegen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das hinhaut, wenn man bis Ende 2019 nur das allernötigste tut und nicht auf Stückzahlen kommt.

umberto hat geschrieben:
Wenn der was ändert, muß Renault was am Auto ändern und sie haben eine Variante im Ersatzteilgeschäft mehr usw.

Nicht wenn es abwärtskompatibel ist. Es wird ja reichen, wenn Nissan für den 2011er Leaf einen Ersatzakku mit größerer Reichweite hat.

umberto hat geschrieben:
Und da kriegen wir auch die Kurve zum Threadtitel zurück: wenn die Kunden ihren Smartie wirklich nur urban nutzen, braucht er halt kein CCS. Klar gibt es ein paar Freaks, für die er mit CCS attraktiv wäre, aber für die rechnet sich der ganze Aufwand nicht.

Ich glaube zwar nicht, dass der Aufwand hoch wäre, halte hier den Nutzen aber halt auch für gering. Groß mehr als 22kW wird der kleine Akku eh nicht vertragen und das bringt der Renaultmotor ja eh schon mit. Wahrscheinlich auch noch ein bisschen mehr, auch wenn sie es zur Zeit nicht freigeben.

Ob es da irgendwann mal ne Tuningszene geben wird? Statt den TDI im Golf zu chippen, könnte man ja auch den Zoe R240 dazu bewegen, mit mehr als 22kW zu laden.
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Re: SmartED 4, bekommt er den 43kW-Lader der Zoe? Oder gar C

Beitragvon umberto » So 14. Aug 2016, 19:14

Karlsson hat geschrieben:
Um sich einen guten Platz in der E-Mobilität zu sichern, der ein wesentliches Standbein für die 2020er werden könnte.


Das ist doch nicht Olympia. Wozu heute Geld verbrennen, wenn man in der Lage ist, sobald es eine entsprechende Nachfrage gibt ein passendes Angebot zu haben? Und das ist halt nicht heute und vermutlich auch noch nicht 2020, aber bald darauf.
Und wie kurz das Gedächtnis der Kunden ist, sieht man ja gerade an VW. Immer noch weltweit meistverkaufter Hersteller...

Gibt ja auch immerhin schon Model X und als Teilzeitstromer Outlander, Mercedes GLC350E, Q7 E-Tron....glaube irgendwas von Volvo und VW wollte dann ja noch den Tiguan als GTE nachschieben.


Paß auf, in drei Jahren jammern hier die ersten wieder, daß sie sich nicht entscheiden können. :-)

Wobei die SUV teils ja auch wieder flacher werden. Die Studie vom Audi Q6 E-Tron ist 2cm flacher als der Zoe. Das nähert sich doch schon wieder einer Kombiform an.


Ein SUV ist ja auch nur ein Kombi mit größeren Rädern...

Und der erste Wechsel brachte ja wohl schon was...

Welcher Wechsel?

Gruss
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Re: SmartED 4, bekommt er den 43kW-Lader der Zoe? Oder gar C

Beitragvon Twizyflu » Mo 15. Aug 2016, 09:18

Nachdem ich das RLink im smart gesehen habe wurde mir schon etwas schlecht
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Re: SmartED 4, bekommt er den 43kW-Lader der Zoe? Oder gar C

Beitragvon streetfighter » Mo 15. Aug 2016, 09:35

Ich weiß nicht was Du hast. Ich komme seit drei Jahren mit dem RLink hervorragend zurecht. Im Gegensatz um aktuellen Navi im
Smart.
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Re: SmartED 4, bekommt er den 43kW-Lader der Zoe? Oder gar C

Beitragvon Twizyflu » Mo 15. Aug 2016, 11:23

Das Rlink selbst ist auch nicht das Problem.
Die Software ist es und war es. Mittlerweile bzw. seit 5004 ist es gut.
Davor schmierte es recht oft ab oder Bluetooth koppelte nicht richtig.
Android 2.x als Kern ist halt hoffnungslos veraltet.
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Re: SmartED 4, bekommt er den 43kW-Lader der Zoe? Oder gar C

Beitragvon streetfighter » Mo 15. Aug 2016, 11:24

Das mit den Abstürzen kann ich so nicht bestätigen. Kommt nur schon mal vor das es recht lange braucht zum starten.
Bluetooth klappt jedesmal.
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Re: SmartED 4, bekommt er den 43kW-Lader der Zoe? Oder gar C

Beitragvon Twizyflu » Mo 15. Aug 2016, 11:37

Das Starten war meist recht flott. Es sei denn man saß länger drin, dann ging es ja manchmal von alleine aus wenn das Relais beim Laden "abgedreht" hat.
Bluetooth hatte ich manchmal das Problem, dass mich wer anruft, du willst abheben, und er hat nicht abgehoben - nix ging.

Sowohl Android als auch iPhone. Da waren die ersten Firmwares noch total mies, danach ging es ganz gut.

Hier könnte Renault endlich soviel machen, aber Rlink 1 wird nicht mehr supported - wurde ja gesagt.
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Re: SmartED 4, bekommt er den 43kW-Lader der Zoe? Oder gar C

Beitragvon rollo.martins » Mo 15. Aug 2016, 15:58

Naja, Smart hat bisher den Sync für die ferngesteuerte Heizung etc auch nicht hinbekommen...

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Re: SmartED 4, bekommt er den 43kW-Lader der Zoe? Oder gar C

Beitragvon umberto » Mo 15. Aug 2016, 18:34

Twizy, was soll das Geranze? Ja, die R-Link-Software war faul, aber inzwischen läuft sie (immerhin noch über 2.5 Jahre mit Updates versorgt worden, welches Android-Gerät wird so gut supported?). Wen interessieren alte Softwarestände? Mein erster Linux-Kernel 1.2.13 war auch nicht dolle... :-)

Und was der smart bekommt, ist wieder weitereinwickelt, also kein Grund es schlecht zu machen.

Gruss
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Re: SmartED 4, bekommt er den 43kW-Lader der Zoe? Oder gar C

Beitragvon Karlsson » Mo 15. Aug 2016, 19:11

umberto hat geschrieben:
Das ist doch nicht Olympia. Wozu heute Geld verbrennen, wenn man in der Lage ist, sobald es eine entsprechende Nachfrage gibt ein passendes Angebot zu haben?

Ich bezweifele eben, dass man dann in derselben Lage ist, ein entsprechendes Angebot zu haben, wenn man noch einige Jahre auf Sparflamme fährt.
Natürlich soll kein Geld verbrannt, aber eben auch nicht groß welches verdient werden. Man sollte das als Investition in die Zukunft befreifen. Es muss natürlich auch zu den eigenen Möglichkeiten passen.
Ich denke aber auch, dass man bei einigen E-Autos mal Einstiegsmodelle mit dem Rotstift schaffen könnte. Antrieb und Lader sollten vollwertig bleiben, aber warum muss ein Zoe in der Basis denn ein Navi, die exklusiven Sitze, einen hydraulischen Haubenlifter etc haben?

umberto hat geschrieben:
Paß auf, in drei Jahren jammern hier die ersten wieder, daß sie sich nicht entscheiden können. :-)

Ja. Ich bin mir aber relativ sicher, dass es dann immer noch keine breite Auswahl an bezahlbaren und familientauglichen kompakten Erstwagen geben wird, weder als BEV noch als PHEV.

Einen Ersatz hierfür in elektrisch

Unbenannt.JPG


Von mir aus auch 50% teurer - wären dann 18,5k€

Wo es dann Auswahl gibt, sind das eher solche Angebote

Unbenannt2.JPG


sprich 3-facher Preis, keine AHK, Kofferraum ein Drittel kleiner und dafür komme ich dann elektrisch zur Arbeit, aber auf dem Rückweg springt wahrscheinlich schon wieder der Benzängmotor an.

umberto hat geschrieben:
Ein SUV ist ja auch nur ein Kombi mit größeren Rädern...

Beim A6 E-Tron fast ja, in der Regel sind sie aber halter kürzer und höher.

umberto hat geschrieben:
Welcher Wechsel?

25% größerer Akku zum Modelljahr 2016.
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