Probefahrt / Testbericht / Fahrprotokoll Kia Soul EV

Probefahrt / Testbericht / Fahrprotokoll Kia Soul EV

Beitragvon BrainBug0815 » Di 15. Dez 2015, 01:23

Hallo erstmal an alle.
Ich lese schon einige Zeit mit und möchte jetzt auch mal was beitragen.

Ich interessiere mich schon länger für Elektroautos und habe natürlich wie viele andere auch schon diverse Phasen durchlaufen. Skepsis, Neugier, Interesse, Zweifel an Reichweite,...
Nach einigen kurzen Testfahrten war mir klar: mein nächster Wagen soll elektrisch betrieben sein.
Die letzte Frage die ich mir noch stellte war: komme ich für meine üblichen Fahrten mit einer Ladung aus?
  • also Fahrt zur Arbeit (Berganteil und dann noch Autobahn, keine Lademöglichkeit in der Firma)
  • Reserve für diverse Besorgungen
In Anbetracht der möglichen 200km+ bzw 150km durchschnitt des Soul EV konnte ich beide Fragen locker mit JA beantworten.
Nur: welchen Einfluss haben kalte Temperaturen?
Weiters muss man ja damit rechnen, dass der Akku mit den Jahren auch schwächer wird.

Also wollte ich es genauer wissen und eine etwas ausführlichere Testfahrt machen;
Ein paar meiner üblichen Tage durchspielen; und das bei möglichst kaltem Wetter.
(hat leider trotz Testfahrt Mitte Dezember nur für -3 Grad Tiefsttemperatur gereicht)
Und falls dann noch - sagen wir mal - 20-30% Reserve bleiben hab ich auch keine Angst vor einem alternden Akku.
Klar hängt das von der Fahrweise ab, aber mir geht es um den worst case. keine Prospektreichweiten.
Also: beim Pendeln mit Autobahnanteil, Bergfahrten und winterlichen Temperaturen.
Und das ganze ohne mich mit LKWs bei 90 zu duellieren sondern einfach im Verkehr mitzuschwimmen. also 100-120 im Berufsverkehr und vielleicht kurz mal darüber um einen Überholvorgang schneller abzuschließen. Landstraße 90-95, vorausschauendes Fahren und rekuperieren wo es eben geht.

Nachdem ich von diversen Test- und Erfahrungsberichten vom Kia Soul EV angetan war, hab ich ihn mir für einen ausgiebigen Test über’s Wochenende ausgeborgt.
Das Wetter könnte zwar ruhig noch schlechter dafür sein, aber knapp über und unter 0 sollte ja schon mal gut zeigen wie es im Winter aussieht.

Zuerst hab ich mir mal den Verbrauchsverlauf angesehen. war schon ganz aufschlussreich:
Es gab zwar “Ausreißer” runter auf 15KWh, aber der Großteil der Fahrten war zwischen 18-24KWh.
Diese Fahrten waren alle Anfang Dezember 2015 im Raum Graz; die Temperaturen lagen zu der Zeit bei 0-10 Grad.
Man darf dabei aber auch nicht vergessen dass gerade bei kurzen Probefahrten sicher viele einfach mal die Beschleunigung testen wollen und eher nicht verbrauchsoptimiert fahren.
Das gleich mal vorweg: war bei mir zu Beginn genauso :-)

Und los gehts:
3 Grad, Berufsverkehr. Stop & Go. ich hab Zeit. Auto fährt sich entspannt. Sitzposition ist angenehm hoch - fast schon SUV-style. Platzangebot gut (übrigens auch auf der 2. Reihe).
Ungewöhnlich ist die breite C-Säule, nimmt einiges an Sicht weg...und an das im Spiegel sehr klein wirkende Heckfenster musste ich mich auch erst mal gewöhnen.
Die Pausen nutze ich um durchs Menu zu klicken. ist teilweise nicht ganz intuitiv, aber man gewöhnt sich schnell daran. Noch schnell im Navigationssystem meine Adresse eingegeben und wieder ein paar Meter weiterrollen.
Und da bin ich auch schon auf der Autobahn. Einiges los. ich schwimme bei 80-120 mit. Wenn kurz mal Luft ist geh ich auch auf 140 hoch.
Bei dieser Fahrt will ich rausfinden wieviel Reichweite mir trotz der schlechten Fahrweise und 3°C bleibt. Dann noch meinen Berg/Hügel hoch (inkl. Spielen mit dem Gas) und ich bin auch schon daheim.
Ergebnis:
30km gefahren; Reichweite sank um 31km; Durchschnittsverbrauch bei 23,5KWh; selbst bei dieser Fahrweise sind also ca 110km pro Ladung möglich. nicht schlecht.

Dann noch eine Runde mit der neugierigen Familie. Kindersitz montieren funktioniert nicht auf anhieb: die Isofix Haken sind tief im Polster - da muss man an den Schienen mitschieben damit sie einrasten.
So, jetzt fahren wir eine kleine Runde: zuerst Bergab, dann durch ein Ortsgebiet, über eine Landstraße und wieder den Berg rauf. Temperatur mittlerweile bei 1°C
Ergebnis:
9km gefahren; Reichweite sank um 11km; Durchschnittsverbrauch bei 22,9KWh;
Da hätt’ ich mir weniger erwartet - liegt aber wohl am Berganteil.

Zuhause angekommen (hab den Wagen kurz abgestellt) hatte ich Probleme das Auto in die Garage zu fahren: es fuhr einfach nicht los.
Nach mehrmaligem Starten gings dann doch. Lag daran dass ich beim Starten vergessen hatte das Bremspedal zu treten. Anfängerfehler.

Am nächsten Tag war erstmal einkaufen angesagt. Kofferraum ist zwar nicht gerade groß, aber 3 Kisten Wasser haben schon Platz. Und noch ein Korb auf der Rückbank. passt.
Tipp: wer beim Einkaufen auch laden will sollte die Kabel aus dem Kofferraum holen bevor er vollgepackt ist :-)
Nachdem die Familie und der Einkauf wieder zu Hause waren musste ich ein paar EV Interessierte&Skeptiker besuchen. Also diverse Testfahrten, natürlich auch mit Beschleunigungstests (anscheinend denkt jeder bei Elektroauto an diese 12V-5km/h Spielautos für Kinder).
Alle waren positiv überrascht - Generationsübergreifend.
Danach wollte ich unbedingt einen 50KW Chademo-Ladevorgang testen. “Leider” hatte ich noch zu viele Kilometer im Tank.
Eigenartige Situation: ich muss Kilometer machen damit sich eine Schnellladung auszahlt. Verkehrte Welt.
Nachdem ich den Akku auf 25% entleert hatte gings zur Ladestation.
Wie soll’s anders sein? von Verbrennern verparkt. Ich hatte Glück - ein Fahrzeugbesitzer kam gerade zurück und machte nach meinem Hinweis den Parkplatz mit den Worten “Die gibts ja wirklich” frei. Scherzkeks.
Stecker rein, Chademo gewählt, RFID Karte dran und los. Charger meldet 45Minuen für eine Ladung auf 80% - hab ich mir schneller erhofft. Gut, endlich mal Zeit um die Zeitung zu lesen.
45Minuten später war der Akku auf 84% und ich fuhr nach Hause. den Rest hab ich über Nacht mit Schuko geladen.
Ergebnis:
116km gefahren; Durchschnittsverbrauch bei 20,5KWh; langsam wird’s also besser, Trotz wechselnder Testfahrer und Autobahn.

Sonntagsausflug.
alles in allem 42km; Aus Interesse nochmal zur Chademo Säule trotz relativ vollem Akku.
Natürlich parkt wieder ein Verbrenner drauf. Diesmal standesgemäß ein Dicker BMW SUV. Toll.
Ergebnis:
Durchschnittsverbrauch bei 19,7KWh; es geht langsam runter.

Nachdem ich das Auto am nächsten Tag zurückstellen muss und ich es spannender machen will lade ich ihn über Nacht nicht auf.
Akku bei 72%

So, noch eine Fahrt in die Firma und dann zum Händler. (Autobahn 100-120 und Stadtverkehr)
Ich komme mit 46% Ladestand an. Durchschnittsverbrauch 19,9KWh.
Warum ich mir nur jemals Sorgen bezüglich Reichweite gemacht habe? hmmmmm.



Fazit:
Ich für meinen Teil weiß jetzt dass ich bei leichter Anpassung meiner Fahrweise auch im Winter bis zu 150km schaffen kann. Komme ja jetzt schon rein rechnerisch auf 135km. Da kanns auch noch gerne kälter werden.
Und im Sommer sollten die 200 leicht zu packen sein. zumindest ohne Autobahn.

Was hab ich sonst noch rausgefunden?
  • ich habe an nur einem Wochenende Elektroauto aufgehört über Reichweite nachzudenken - es ist einfach nur toll zu fahren (abgesehen von meinem Fahrprotokoll)
  • meine Startschwierigkeiten hatten eine einfache Ursache: nach dem Betätigen des Startknopfes blieb ich manchmal nicht lange genug auf der Bremse und das Auto war dann im Modus “Zündung ein - Motor aus”. wird zwar durch ein Symbol am Armaturenbrett angezeigt, könnte aber ruhig etwas presenter sein
  • Ein Ersatzakku würde derzeit 15.000€ kosten. bumm. das hat gesessen. Ich rede mir ein dass das in 7 Jahren sowieso viieeeeel billiger bei höherer Kapazität sein wird….der Schlag sitzt aber noch immer tief…wenn man den Preisunterschied zu einem Soul Verbrenner bedenkt macht das erst recht gar keinen Sinn….ich wische den Gedanken mal weg...
  • Man soll auch einzelne Akku-Blöcke tauschen können falls welche defekt sind, hilft aber nichts wenn der gesamte Akku einfach altersbedingt degeneriert...ich wische nochmals...
  • 2017 soll es ein Facelift geben - mir egal...es wäre nur dann interessant zu warten wenn es auch ein wichtiges Technikupdate gibt - aber leider keine Infos darüber
  • Verbrenner auf Ladestationen nerven - vielleicht sollte ich mal auf einer Tankstelle parken? hmmmm

Ich werde wohl nächstes Jahr meinen Alltags-Verbrenner auf den Markt werfen und mir ein Elektroauto kaufen.
Bis auf den Allradantrieb (den ich, wenn ich ehrlich bin, nur ein paar mal im Jahr wirklich brauche - ihn dann aber anbete) werde ich nichts vermissen.
Der Soul ist derzeit mein Favorit weil IMHO einfach Preis / Leistung am besten ist. Wie seht ihr das?

Aber wer weiß schon was es in den nächsten Monaten noch für Neuigkeiten am Markt geben wird.
VW hat was für Jänner angekündigt (hoffentlich ein Hammer um von ihren Dieselautos abzulenken), auf den Tesla 3 bin ich auch schon gespannt….Danach fälle ich meine Entscheidung.

So, wer bis hier hin durchgehalten hat: ich hoffe es hilft euch weiter.
Danke an Kia Robinson in Graz für die Testfahrt. I’ll be back.

lg
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Re: Probefahrt / Testbericht / Fahrprotokoll Kia Soul EV

Beitragvon xado1 » Di 15. Dez 2015, 01:52

model 3 nicht vor 2018
deine fahrweise ist wahrscheinlich noch verbrennerlastig
teste mal den leaf,kommt nächstes jahr mit 30kw/h akku
vergiß VW
fragst du bei einem verbrenner auch was ein neuer motor kostet?

guter bericht
um 1uhr 52 darfst du dir von mir keinen roman als antwort erwarten :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.
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Re: Probefahrt / Testbericht / Fahrprotokoll Kia Soul EV

Beitragvon BrainBug0815 » Di 15. Dez 2015, 02:22

Model 3: ja, ich weiß - bin einfach neugierig ob es Wert wäre zu warten.

meine Fahrweise: ja, ganz sicher :-)
aber wie gesagt, ich wollte weniger rausfinden wie gut ich bzw das Auto sein kann, sondern eher wie gut es bei suboptimalen Bedingungen trotzdem ist.

Verbrenner Motor & Akku Vergleich: der Vergleich hinkt ein wenig. der Motor hält üblicherweise ein Auto-leben lang.
Das wird auch beim Elektromotor zutreffen. Aber beim Akku muss ich zumindest mit Leistungseinbußen rechnen.
Ich fahre meine Autos grundsätzlich sehr lange. da muss ich diese Eventualität einplanen.
Aber auch bei einem Weiterverkauf ist das relevant.
Die 7Jahre/150000km Garantie ist schon mal eine Aussage die Vertrauen schafft. Sie basiert aber nicht auf Langzeiterfahrungen sondern auf beschleunigten Tests zum Verschleiß (gut, ist eine Annahme von mir aber die übliche Vorgehensweise bei so etwas)
Ich lass mich deshalb auch nicht von einem Kauf abhalten.
Hab die Info nur weitergeben wollen weil diese Fragen nach den Austauschkosten immer wieder gestellt werden und mir bisher nur für den Leaf ein Preis zu Ohren gekommen ist.

Und was hast du gegen diese Uhrzeit? da hat man als Familienvater endlich seine Ruhe :D
Außerdem wollte ich den Bericht fertigstellen solange das Gedächtnis noch frisch ist.

Wenn ich die Zeit & Möglichkeit habe noch andere Autos zu testen werde ich davon berichten.
Hab ja keinen Stress mit der Neuanschaffung.
Wobei: bei der Heimfahrt mit meiner alten Kiste wäre ich liebend gerne umgekehrt um den Soul zurückzuholen :lol:
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Re: Probefahrt / Testbericht / Fahrprotokoll Kia Soul EV

Beitragvon Gsxrreiter » Di 15. Dez 2015, 02:28

xado1 hat geschrieben:
deine fahrweise ist wahrscheinlich noch verbrennerlastig

fragst du bei einem verbrenner auch was ein neuer motor kostet?


Der Verbrauch war schon relativ hoch, eigentlich sollte der Soul sparsamer sein als ein Zoe.
Mit von mir getesteten Zoe 240er (2 Tage lang) war ich bei rund 0-5 Grad Außentemperatur und 22-24 Grad Heizungseinstellung bei rund 16kW/h im Schnitt was den Verbrauch angeht.
Am zweiten Tag mit Expresszuschlag bei rund 20 kW/h und gesamt knapp 240km gefahren.
Ansonsten bin ich morgen mit dem Soul auf Testfahrt, mal sehen wie es im Vergleich zum Zoe laufen wird.

Warum soll es gleich neuer Verbrenner-Motor sein?
Gibts genügend austausch oder gebrauchte Triebwerke für kleines Geld, die zu haben sind falls irgendwas sein sollte.
Hier hat man bei den Verbrennern deutlich bessere Karten.
Ich kann nur für mich sprechen und nach über 30 Verbrenner-Fahrzeugen, keine Motorschäden trotz Laufleistungen von über 200tkm.
Dagegen sollte man sich über den Accu in den E-PKWs doch mal seine Gedanke machen ob es in einigen Jahren im Winter nicht mal etwas knapp mit der Reichweite werden könnte.
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Re: Probefahrt / Testbericht / Fahrprotokoll Kia Soul EV

Beitragvon BrainBug0815 » Di 15. Dez 2015, 02:46

Ich bin mir sicher dass ein geringerer Verbrauch möglich ist. aber sooo schlecht finde ich ihn jetzt gar nicht:
mein Gesamtdurchschnitt war bei 20.8kWh

Wenn ich bedenke dass ca 15kWh angegeben werden, die Temperaturen aber derzeit niedrig sind und ich an jedem Tag entweder Autobahn mit 100-120km/h (schwankende Geschwindigkeit im Berufsverkehr) und/oder "Testpiloten" mit Hang zum Durchzugs-Test besucht habe, bin ich eigentlich zufrieden. und am Weg nach Hause hab ich ja auch einen "Berg" zu erklimmen (120 höhenmeter diff) :-)

die Heizung war übrigens auf 20.5 Grad eingestellt. das reicht völlig. Im Winter muss ich nicht im T-Shirt fahren. und für die Frau gibts ja die Sitzheizung :-D
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Re: Probefahrt / Testbericht / Fahrprotokoll Kia Soul EV

Beitragvon xado1 » Di 15. Dez 2015, 04:45

ich hab mit dem leaf jetzt im winter so um die 20 kw/h,aber da ist vor jeder fahrt ca. 10 min vorheizen dabei,und auch heizen auf 23 grad während der fahrt.
die akkus sehe ich als das wenigste problem .
ich glaube auch,daß es bald entscheidende verbesserungen in der technik geben wird.
war ja überall so,fernseher,handys....immer wenn man glaubt es wird nichts besseres kommen,dann hat man meist schon wieder was altes gekauft.
beim leaf ist jetzt ein markt für 200.000 fahrzeuge da,irgendein anbieter kommt dann sicher mit einem stärkeren akku,wenn nicht nissan selber.
ich seh das ganz entspannt,ich hab jetzt 40.000km und 290 schnellladungen,und der akku hat die selbe leistung wie vor 2 jahren
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Re: Probefahrt / Testbericht / Fahrprotokoll Kia Soul EV

Beitragvon Gsxrreiter » Di 15. Dez 2015, 08:25

Klar wird es Verbesserungen geben, leider kaum für das bereits gekaufte Fahrzeug und dann noch zum Nulltarif.
Nach 2 Jahren lässt sich kaum was verlässliches über das langfristige Akkuverhalten sagen.
Lass die Fahrzeuge erst mal aus der Garantie wie beim Soul von 7 Jahren bzw. seiner Kilometer Begrenzung kommen.

Was den Verbrauch angeht ist, dann alles was über dem Geschwindigkeitsbereich von 90-100km/h liegt, schlecht für Reichweite und Stromkosten.
Das kann der Fahrzeug Lenker aber selbst beeinflussen wie man es gerne hätte.

Wir haben aktuell bei uns +6 Grad und um 9:30 kann ich den Soul abholen. :D
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Re: Probefahrt / Testbericht / Fahrprotokoll Kia Soul EV

Beitragvon 300bar » Di 15. Dez 2015, 09:52

ja, die Temperaturen und Winterreifen knabbern momentan schon an der Reichweite.
Vergangene Woche hatte ich zwei Fahrten kreuz und quer im Schwarzwald mit 150 und 170 km.
Am deutlichsten war es bei der ersten Farht zu spüren. Früh morgens hatte es auf dem höchsten Punkt -5 Grad.
Da bin ich im Gesamtverbrauch schon mal über 17kWh/100 km gelandet.
Die zweite Fahrt war mit etwas gemäßigter Temperatur bei knapp 15kWh/100km gelandet.
Jeweils bis 1000 Meter in die Höhe und etwas eilig hatte ich es auch.


Wir haben aktuell bei uns +6 Grad und um 9:30 kann ich den Soul abholen.

Na, dann viel Spaß beim Fahren.

Zur besseren Beurteilung des Verbrauchs vor jeder Fahrt die Durchschnittsanzeige des Verbrauchs kWh/km resetten.
Das geht rechts am Lenkrad mit der mittleren Taste.
Gruß Reinhard
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Re: Probefahrt / Testbericht / Fahrprotokoll Kia Soul EV

Beitragvon 300bar » Di 15. Dez 2015, 10:09

BrainBug0815 hat geschrieben:
Der Soul ist derzeit mein Favorit weil IMHO einfach Preis / Leistung am besten ist. Wie seht ihr das?

Habe ich beim Erwerb genauso gesehen und hat sich im nachhinein immer wieder bestätigt.
Mein persönliches Luxusbedürfnis wird komplett befriedigt.
Wenn man schon als E-Mobilist schon etwas mehr Zeit im Fahrzeug verbringt, dann sollte es auch bequem sein.
Habe seit Mai über 15000km und noch nix bereut.
Auch etwas längerer Strecken sind machbar, brauchen jedoch etwas Planung und natürlich etwas mehr Zeit als im Verbrenner.
Bis jetzt die weiteste Strecke lag bei 550 km.
Strecken mit 150-250 km kommen bei mir öfters mal vor und sind in einigermaßen vernünftigen Zeitfenstern recht gut zu bewältigen.
Gruß Reinhard
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Re: Probefahrt / Testbericht / Fahrprotokoll Kia Soul EV

Beitragvon solar man » Di 15. Dez 2015, 10:22

@Brain Bug0815
Bis auf den Allradantrieb (den ich, wenn ich ehrlich bin, nur ein paar mal im Jahr wirklich brauche - ihn dann aber anbete) werde ich nichts vermissen.


Der Soul geht extrem gut auf nicht asphaltierte Wege. Trial würde ich trotzdem nicht machen, wegen der fehlenden Bodenfreiheit. Kürzlich fuhr ich einen sehr steilen und feuchten Bergweg hoch (Steigung ca.15-20%). Mit einem Zweirad angetriebenen Verbrenner hätte ich den Pfad nicht geschafft. Mit Conti Ultragrip 9 Reifen und der hervorragenden Traktionskontrolle des Souls waren durchdrehend Antriebsräder kein Thema. Selbst durch aufgeweichten Untergrund krabbelte das Auto gut kontrollierbar weiter. 4X4 wirst du nicht vermissen ;)
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