Ladetechnik Kia Soul EV

Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon TeeKay » Di 23. Jun 2015, 11:29

300bar hat geschrieben:
Du solltest einen 32A Anschlus legen lassen. Einen teueren Fi typ B kannst Du Dir sparen (betrifft nur Zoe)

Falsch. Das betrifft alle Ladegeräte, die Drehstrom verarbeiten.
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
Benutzeravatar
TeeKay
 
Beiträge: 10833
Registriert: Di 15. Okt 2013, 10:40
Wohnort: Berlin und Frankfurt

Anzeige

Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon eDEVIL » Di 23. Jun 2015, 12:30

Da ja der SoulEV angeblich mit 100KW laden kann, ist doch 50KW keine Schnelladung :twisted:

Neben der LAdeleistung sind Faktoren wie das ewig vollgeladen ehrum stehen lassen, zu lange fast leer herumstehen lassen, mit kaltem Akku vollstrom geben etc. imho viel entscheidender.

Wenn man sich mehr Puffer im Akku lassen muß und täglich voll läd, weil man aus Prinzip immer max. 6,6KW laden möchte, kann das mehr schaden, als wenn man täglich 10 min mit 50KW läd.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

Umfrage: ZOE Fahrwerk frühzeitige Defekte
Benutzeravatar
eDEVIL
 
Beiträge: 11278
Registriert: Di 2. Jul 2013, 08:10

Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon 300bar » Di 23. Jun 2015, 12:37

TeeKay hat geschrieben:
300bar hat geschrieben:
Du solltest einen 32A Anschlus legen lassen. Einen teueren Fi typ B kannst Du Dir sparen (betrifft nur Zoe)

Falsch. Das betrifft alle Ladegeräte, die Drehstrom verarbeiten.

Dann erkäre mir bitte, welchen Nachteil ein FI Typ A bei Laden mit 6,6 kW haben soll.
Ich konnte noch keinen feststellen.
Gruß Reinhard
------------------------
Kia Soul EV seit April 2015
Benutzeravatar
300bar
 
Beiträge: 789
Registriert: Mi 25. Mär 2015, 08:35
Wohnort: Gundelfingen

Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon 300bar » Di 23. Jun 2015, 12:41

eDEVIL hat geschrieben:
Da ja der SoulEV angeblich mit 100KW laden kann, ist doch 50KW keine Schnelladung :twisted: .

Ich gehe von der verfügbaren Praxis aus und nicht von der möglichen Zukunft. Aber nur kein Neid .. :D

eDEVIL hat geschrieben:
Neben der LAdeleistung sind Faktoren wie das ewig vollgeladen ehrum stehen lassen, zu lange fast leer herumstehen lassen, mit kaltem Akku vollstrom geben etc. imho viel entscheidender.

Wenn man sich mehr Puffer im Akku lassen muß und täglich voll läd, weil man aus Prinzip immer max. 6,6KW laden möchte, kann das mehr schaden, als wenn man täglich 10 min mit 50KW läd.

Meine Rede. Das meine ich mit abwechslungsreichem Laden. Betrifft eigentlich jedes Fahrzeug / Akku.
Gruß Reinhard
------------------------
Kia Soul EV seit April 2015
Benutzeravatar
300bar
 
Beiträge: 789
Registriert: Mi 25. Mär 2015, 08:35
Wohnort: Gundelfingen

Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon homer-j » Di 23. Jun 2015, 19:07

Danke euch bezüglich der Antworten zum Stromanschluss.
Ich dachte schon, dass ich um die 32 Ampere nicht drum rum komme, aber so kann ich wenigstens alles voll ausnutzen, -oder zumindest bis 4,6 KW. Bei mir machen 2-3 Stunden Laden über Nacht schon einen Unterschied, da ich oft spät nach Hause komme und morgens zur Frühschicht gleich weiter muss.
Und ich weis jetzt immerhin, was ich dem Elektriker eigentlich sagen muss :-) Ich hoffe er wird dann schon wissen, was für ein FI da rein muss...
homer-j
 
Beiträge: 14
Registriert: Sa 11. Apr 2015, 19:30
Wohnort: Biberach (Riss)

Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon TeeKay » Mi 24. Jun 2015, 11:22

300bar hat geschrieben:
TeeKay hat geschrieben:
Falsch. Das betrifft alle Ladegeräte, die Drehstrom verarbeiten.

Dann erkäre mir bitte, welchen Nachteil ein FI Typ A bei Laden mit 6,6 kW haben soll.
Ich konnte noch keinen feststellen.

Mag daran liegen, dass 6,6kW kein Drehstrom sind, sondern eine einphasige Ladung.
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
Benutzeravatar
TeeKay
 
Beiträge: 10833
Registriert: Di 15. Okt 2013, 10:40
Wohnort: Berlin und Frankfurt

Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon TeeKay » Mi 24. Jun 2015, 11:24

homer-j hat geschrieben:
Und ich weis jetzt immerhin, was ich dem Elektriker eigentlich sagen muss :-) Ich hoffe er wird dann schon wissen, was für ein FI da rein muss...

Da würde ich nicht drauf wetten. Wenn das kein Elektriker ist, der sich mit Ladetechnik auskennt, kommen am Ende die verrücktesten Sachen heraus. An irgendeinem Flughafen hat die Baufirma auch einfach eine Typ2-Dose ohne jede Elektronik dazwischen an das Stromkabel angeschlossen. Und in Brandenburg wurden diverse öffentlich zugängliche, von den Gemeinden gekaufte 3-phasige Typ2-Wallboxen ohne FI Typ B oder A(EV) installiert.
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
Benutzeravatar
TeeKay
 
Beiträge: 10833
Registriert: Di 15. Okt 2013, 10:40
Wohnort: Berlin und Frankfurt

Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon 300bar » Mi 24. Jun 2015, 12:25

TeeKay hat geschrieben:
300bar hat geschrieben:
TeeKay hat geschrieben:
Falsch. Das betrifft alle Ladegeräte, die Drehstrom verarbeiten.

Dann erkäre mir bitte, welchen Nachteil ein FI Typ A bei Laden mit 6,6 kW haben soll.
Ich konnte noch keinen feststellen.

Mag daran liegen, dass 6,6kW kein Drehstrom sind, sondern eine einphasige Ladung.

So wird es wohl sein. Ich selbst bin elektrotechnisch ein echter Tiefflieger. ;)
Meine Informationen habe ich aus Gesprächen wie Bettermann. Eine Ladestelle, welche nur mit 6,6kW verwendet wird benötigt keinen FI Typ B.

Der normale Hauselektriker versteht die Anweisung: mache eine CEE 32A anschlussdose mit Typ FI A.
Gruß Reinhard
------------------------
Kia Soul EV seit April 2015
Benutzeravatar
300bar
 
Beiträge: 789
Registriert: Mi 25. Mär 2015, 08:35
Wohnort: Gundelfingen

Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon pvie » So 17. Jan 2016, 12:04

Bevor ich das Forum entdeckt habe griff ich einen Artikel über einen Langzeittest eines EV auf (imiev, 40.000km). Dort wurde nach 3 Jahren am selben Fahrzeug ein Kapazitätsverlust von 17% festgestellt. Der Hersteller ist natürlich verwundert und meint, dass das erst bei 100.000 km eintreten soll.
Zitat aus dem Beitrag: "Bei Schnellladungen verteilt sich die Stromladung ungleich auf die Zellen. Die ersten Zellen werden stärker geladen als die hinteren", erläutert Sommer. Doch es sei wichtig, dass die Zellen häufig auf dasselbe Niveau aufgeladen werden. Auch beim Jahresservice sei die gleichmäßige Stromversorgung der Zellen ein wichtiger Bestandteil. Sommer: "Sobald wir Auffälligkeiten bei der Ladekapazität entdecken, gehen wir der Sache natürlich nach, aber das ist bisher noch nicht passiert." Sollte doch die Ladekapazität über die Maßen sinken, dürfte das ein Fall für die Garantie sein."
Quelle: http://www.format.at/leben/auto-motor/o ... st-5225079

1. Ich glaube nicht, dass KIA für den Soul einen neue Batterie erfunden hat sondern einfach nur simuliert hat wie groß das Risiko eines Garantiefalls ist. Und somit beschränkt KIA die unkontrollierte AC-Ladung aus Garantiegründen und für DC wurde die Kennlinie optimiert.
2. Wer schneller Laden möchte muss die Batterie präzise überwachen! Es gibt keinen Memory-Effekt aber offenbar eine Zell-Ladung-Balance einzuhalten.
3. Ich denke, dass KIA Techniker einen Ladelogger eingebaut haben und auch genau wissen wie oft der AC oder DC geladen wurde. Wer ex-Werk manipuliert verliert die Garantie und eine Garantie ist bei einem EV noch wichtiger als bisher.
4. Bei ChadeMO wird die Ladung über elektr. Steuerung überwacht, und wie das EV geladen wird gibt der EV-Hersteller über Kennlinien vor und das ist – denke ich- streng geheim. Fragt sich nur ob der Kunde eines EV darüber in Kenntnis gesetzt wird, wenn KIA im Garantiezeitraum die Kennlinie „anpasst“, damit die Batterie ja nicht schnell genug altert! Wahrscheinlicher ist, das sie die Zellen vorerst nur umordnen.
5. CCS und CAdeMO sollen aber kompatibel sein. Wer hingegen eine PV zum Laden verwendet und neben dem Netzstrom noch eine Solar Batterie betreibt sollte genau durchrechnen lassen was hier am effizientesten ist (AC vs. CCS/CHAdeMO).
6. Wer einen Soul anschafft sollte bei der langfristigen Kalkulation lieber mit 70% von 80% Ladekapazität ausgehen. Da erscheinen Ranking von Lauftests mit EVs, die mit neuen Batterien bestückt sind, wohl eher irreführend.


+) Soul-Garantie: "7 Jahre oder 150.000km (je nachdem was zuerst eintritt und die Kapazität 70% der Nennkapazität nicht mehr überschreitet" Quelle: KIA Prospekt-2016 Österreich
pvie
 
Beiträge: 1
Registriert: So 17. Jan 2016, 10:53

Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon 300bar » So 17. Jan 2016, 13:13

Hallo pvie,

zuerst einmal willkommen im Forum.

So ganz schlau werde ich zu Motivation und Inhalt Deines Beitrags nicht.
Du liest einen inhaltlich fragwürdigen Artikel aus 11/2014 (da gabs den Soul in DE noch gar nicht) und leitest davon ab, dass der Hersteller Kia bei der Garantie der Batterie und bei Inspektionen manipuliert. Mutige Unterstellungen!
Das Ganze noch garniert mit halbgaren Empfehlungen, z.B. wie "schneller Laden" möglich ist und wie die Langzeitkalkulation des Soul zu bewerten ist.
Das Sahnehäubchen sind dann aussagen wie "CCS und CAdeMO sollen aber kompatibel sein"
Last but not least, hat Dein Beitrag mit dem eigentlichen Thema des Thread nichts am Hut.

Was genau wolltest Du eigentlich mitteilen?
Gruß Reinhard
------------------------
Kia Soul EV seit April 2015
Benutzeravatar
300bar
 
Beiträge: 789
Registriert: Mi 25. Mär 2015, 08:35
Wohnort: Gundelfingen

Anzeige

VorherigeNächste

Zurück zu Kia Soul EV

 
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste