Ladetechnik Kia Soul EV

Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon dehell » Mi 10. Jun 2015, 16:31

Ich würde immer etwas von der maximal möglichen Leistung weg bleiben, d.h. auch bei 20A Absicherung nicht dauerhaft mit 20A Laden. Nach meinen Aufzeichnungen lädt der interne Lader mit konstanter Leistung, wenn Du also 20A frei gibst, über mehrere Stunden mit diesem Strom.

Die beste Ladetechnik (immer ganz zyklen oder Teilladungen) ist immer noch sehr umstritten und wird fast monatlich neu erfunden. Einem Li-Ion oder Li-Po Akku schadet nach jetziger Erkenntnis eine Teilladung nicht. Deshalb wird der Begriff 'Zyklenzahl' (Anzahl Ladungen) mehr und mehr durch die 'atembare Kapazität' ersetzt, also wieviel Ladung ich insgesamt laden und entladen kann.
Was man allerdings immer wieder hört, dass sowohl komplette Vollladungen, wie auch Tiefentladungen der Batterie schaden. Dem begegnen die Autobauer damit, etwas größere Batterien einzubauen und diese nie ganz leer bzw. ganz voll zu machen.
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Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon mulapower » Do 18. Jun 2015, 14:38

Attendorner hat geschrieben:
300bar hat geschrieben:

Ich nutze aktuell dieses Kabel als Ladestation.



Was es nicht alles gibt... Wenn dein Nachbar auch so ein Kabel nutzt und Ihr zeitgleich eure Autos ladet, habt ihr ein Problem.
Du allein sorgst ja schon für eine Schieflast in deiner Straße.
Wenn der dritte dann noch seinen Nudeltopf auf den Herd stellt, rücken die Jungs von den Stadtwerken an und stellen Fragen an dich als Betreiber dieser Ladeeinrichtung. Dann habt ihr nämlich eine Phase am Trafo geschossen. (Unser Wohngebiet hier ist zumindest so knapp bemessen)

Selbst wenn sich jeder an die technischen Anschlussbedingungen hält, wird dieses Problem sowieso irgendwann aufploppen.
Nur halt später... Dann ist es aber nicht dein Problem, wenn du dich an die Regeln gehalten hast...




Zum Thema Schieflastgrenze...wenn die EVU`s es damit mal ernst nehmen würden, würde sie auch die Einspeisephase bei einer KWK oder PV Anlage vorschreiben wenn diese unter 4,6 kW liegen würden, machen sie aber überwiegend nicht !

Das derzeitige Schieflastgrenzenmodell ist in meinen Augen Schwachsinn ! Natürlich sollte eine Phase nicht über gebührt belastet werden weil es sich sonst negativ auf die Netzstabilität auswirkt, ABER.... Wenn zufällig 3-4 Fahrzeuge mit 4,6 kW an der ein und der selben Phase Zapfen in einer Strasse und 5-10 PV Anlagen Typ pre 2011 auf der anderen Phase einspeisen (weil nicht durch das EVU vorgegeben / abgefragt) was haben wir dann .... ? richtig Schieflast ! Zufällig hat Frau Müller gerade den Föhn und den Wäschetrockner auf der gleichen Phase wie die einphasigen e-Mobile laufen. Was sagt der Transformator dann ? nix .. er regelt das durch Phasenverschiebung aus, und die mittlerweile so zahlreichen Generatoren der Windkraftanlagen tragen auch noch zur Netzstabilität bei weil diese ebenfalls in Bereich der Blindleistung verschoben werden.

wieder eine Hürde mehr um es den Endverbrauchern etwas schwerer und teurer zu machen ;)... in anderen EU Ländern Gelten übrigens anderen Schieflastgrenzen (NL 9 kvA, Italien 6kvA etc.. ) Sinn würde für mich eine vorgeschriebene Phase ergeben.

Haus 1 mit E-Mobil 6,6 an L1
Haus 2 mit 1 Phasiger PV ebenfalls an L1
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Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon Hasi16 » Do 18. Jun 2015, 14:59

Da sagt die mathematische Statistik aber, dass du mit deiner Annahme daneben liegst.

Viele Grüße
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Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon mulapower » Do 18. Jun 2015, 15:10

Hasi16 hat geschrieben:
Da sagt die mathematische Statistik aber, dass du mit deiner Annahme daneben liegst.

Viele Grüße
Hasi16



Statistiken .... zeig mir eine die die Realität der Alltäglichkeit korrekt widerspiegelt :lol:
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Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon homer-j » Mo 22. Jun 2015, 17:43

Nachdem ich mich schon länger mit der Anschaffung eines E-Autos befasse und dann beim Kia freudig festgestellt habe, dass er einen 6,6 KW Lader hat... Habe ich die Diskussion hier richtig interpretiert dass ich ZU HAUSE die 6,6 kW praktisch vergessen kann? (Wenn es legal ablaufen soll)

Welche MAX. KW kann ich legal daheim laden und was für eine Stromleitung brauche ich dafür? (16/32A?)
Im mom. Ist noch alles offen, aber wenn die Leitung mal liegt, dann liegt sie
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Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon Jan » Mo 22. Jun 2015, 17:54

Also wenn Du eine 32 A Dose in der Garage hast, ist in Deinem Haus jede Phase richtig abgesichert. Bei mir hat das mit dem Testsoul ganz wunderbar mit maximaler Ladung geklappt. Und was nun die Schieflast betrifft, so scheint es am Verbrauch Deiner Wohnumgebung zu liegen. In einer normalen Bebauung geht dann Deine Schieflast völlig unter, der Grund, warum einige Versorger Dich wie ein kaputtes Auto ansehen, wenn Du nachfragst. Es soll aber auch Orte geben, wo das zu Problemen führen kann. Nur wie gesagt, ziehst Du aus einer Phase etwas mehr Strom, Deine Nachbarn aus anderen Phasen, passiert Null. Und so wird es dann auch meistens laufen. einfach mal beim Versorger fragen. Aber Deiner 32 A Dose ist es, wie gesagt, völlig egal.
Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
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Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon 300bar » Mo 22. Jun 2015, 18:32

Hallo homer-j,

Du solltest einen 32A Anschlus legen lassen. Einen teueren Fi typ B kannst Du Dir sparen (betrifft nur Zoe)
Es genügt ein FI Typ A, wie normalerweise sowieso verwendet.
Generell wird das Thema Schieflast etwas überbewertet.
Wenn Du ganz sicher gehen willst, kannst Du bei Deinem Energieversorger nachfragen.
Selbst wenn Du nur 20A verwenden würdest. Brauchst Du einen 32A Anschluss.
Am günstigsten ist ein mobiles Ladekabel, wie von mir wie weiter vorne vorgestellt. Dann brauchst Du nur eine CEE 32A Dose,
Welche einfach installiert ist und auch für andere Zwecke verwendet werden kann.
Die Leistung zwischen 8A und 32A flexibel eingestellt werden.
Damit lädt der Soul in 4,5 Stunden von 0 auf 100%
Gruß Reinhard
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Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon Digitaldrucker » Mo 22. Jun 2015, 20:43

Als "noch-nicht-Besitzer" lese ich grad ein wenig im US-Handbuch, wenn Zeit ist.

Da bin ich nun über die Empfehlungen zum Laden gestolpert. Es wird dor ausdrücklich empfohlen "normal" zu laden - womit das Typ-1-Laden gemeint ist. Ausschließliches Schnellladen über CHAdeMO wäre nicht so gut für die Batterie... frei mit Google übersetzt:

"Die Akkuleistung und die Haltbarkeit kann sich verschlechtern, wenn das Schnellladegerät ständig verwendet wird. Die Verwendung von Schnellladung sollte minimiert werden, um zu helfen die Lebensdauer der Hochspannungsbatterie zu verlängern.


Zugegeben hatte ich mich so ein wenig auf die ABB Terra Triplechargersäule "vor meiner Nase" versteift. Nicht grade weil es kostenlos ist, sondern weil ich den Hobel da - wenn auch nur mit 20 kW - fix wieder geladen bekomme.

Weiterhin wohne ich aktuell in einem großen 110-Parteien-Haus zur Miete - da is nix so einfach mit Steckdose, schon gar nicht auf meinem Außenstellplatz.

Ok, wir wollen bis Ende des Jahres noch umziehen und ich werde dabei mal Möglichkeiten einer 32A CEE abchecken - oder zumindest Schuko...

Kann mir trotzdem jemand mit Fachwissen die "neue Angst" nehmen, wie schädlich nun regelmässiges Laden von vielleicht geringstens 10-20% auf 84% SOC mittels CHAdeMO 20 kW für die Batterie ist... oder halt wünschenswerter Weise eben nicht...

:roll:
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Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon 300bar » Mo 22. Jun 2015, 21:08

Wegen 20kw semi-schnelladen musst Du dir keinen Kopf machen.
Gemeint ist schnelladen mit 50 kW. Am Schnellader bekommst Du nie 100%
Das ist auf Dauer nicht vorteilhaft.

Abgesehen davon solltest Du dir trotzdem ein Typ2 auf Typ1 kabel zulegen. Das wirst immer wieder mal brauchen.
Dann hast Du automatisch auch schnarchladen mit 6,6 kW

Eigentlich sollte die Regel lauten abwechslungsreich zu laden.
Soll heissen: nicht immer ganz leer fahren, öfters mal nachladen, möglichst nicht ganz leer oder voll längere Zeit stehen lassen, etc.
So das der Akku immer wiedermal unterschiedliche Ladebereiche bekommt.
Gruß Reinhard
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Re: Ladetechnik Kia Soul EV

Beitragvon E_souli » Mo 22. Jun 2015, 21:57

Digitaldrucker hat geschrieben:
Als "noch-nicht-Besitzer" lese ich grad ein wenig im US-Handbuch, wenn Zeit ist.

Da bin ich nun über die Empfehlungen zum Laden gestolpert. Es wird dor ausdrücklich empfohlen "normal" zu laden - womit das Typ-1-Laden gemeint ist. Ausschließliches Schnellladen über CHAdeMO wäre nicht so gut für die Batterie... frei mit Google übersetzt:

"Die Akkuleistung und die Haltbarkeit kann sich verschlechtern, wenn das Schnellladegerät ständig verwendet wird. Die Verwendung von Schnellladung sollte minimiert werden, um zu helfen die Lebensdauer der Hochspannungsbatterie zu verlängern.


Zugegeben hatte ich mich so ein wenig auf die ABB Terra Triplechargersäule "vor meiner Nase" versteift. Nicht grade weil es kostenlos ist, sondern weil ich den Hobel da - wenn auch nur mit 20 kW - fix wieder geladen bekomme.

Weiterhin wohne ich aktuell in einem großen 110-Parteien-Haus zur Miete - da is nix so einfach mit Steckdose, schon gar nicht auf meinem Außenstellplatz.

Ok, wir wollen bis Ende des Jahres noch umziehen und ich werde dabei mal Möglichkeiten einer 32A CEE abchecken - oder zumindest Schuko...

Kann mir trotzdem jemand mit Fachwissen die "neue Angst" nehmen, wie schädlich nun regelmässiges Laden von vielleicht geringstens 10-20% auf 84% SOC mittels CHAdeMO 20 kW für die Batterie ist... oder halt wünschenswerter Weise eben nicht...

:roll:



ab und an mit einerklassischen AC Ladung auf 100 % vollladen ist ok - nur Chademo ist nicht gut
Manche finden Schukosteckdosen auf Langstrecke cool,
weil sie sich schämen würden, einen Abschlepper zu holen, wenn nix mehr geht.
Saugeil, sinnvoll und genau so funktioniert E Mobilität in den Köpfen einzelner.
Knaller :-)
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