Kaufentscheidung Kia Soul

Re: Kaufentscheidung Kia Soul

Beitragvon Wäller » Di 23. Mai 2017, 15:38

"Tschechen-Kabel" klingt eher nicht nach einem Synonym für hohe Qualität.
Wie ist dieses Thema denn bei Ladekabeln und Wallboxen zu bewerten? Erfüllen die alle ihren Zweck oder gibt es da Produkte, von denen man lieber die Finger lassen sollte?
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Re: Kaufentscheidung Kia Soul

Beitragvon Odysseus » Do 25. Mai 2017, 19:45

Was haltet ihr denn von dieser Ladestation.

http://www.ladesystemtechnik.de/ev-plug ... x-b3200-84

Da ist man ziemlich unabhängig, braucht keine extra Kabel mehr und reicht für den KIA. Ich habe mal angefragt, ob es den auch mit CEE16A gibt. Noch keine Antwort. Eine 16A Drehstromsteckdose findet man überall. Und mehr kann der KIA über Typ1 auch nicht.
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Re: Kaufentscheidung Kia Soul

Beitragvon Naturfreund68 » Fr 26. Mai 2017, 06:14

Odysseus hat geschrieben:
Was haltet ihr denn von dieser Ladestation.

http://www.ladesystemtechnik.de/ev-plug ... x-b3200-84

Da ist man ziemlich unabhängig, braucht keine extra Kabel mehr und reicht für den KIA. Ich habe mal angefragt, ob es den auch mit CEE16A gibt. Noch keine Antwort. Eine 16A Drehstromsteckdose findet man überall. Und mehr kann der KIA über Typ1 auch nicht.


Ja:
"Über Adapter (als Zubehör unter der Art.-Nr. 10000130 erhältlich) kann die Ladebox auch an kleinere CEE- oder Schuko-Steckdosen angeschlossen werden."
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Re: Kaufentscheidung Kia Soul

Beitragvon hk12 » Do 1. Jun 2017, 15:56

Odysseus hat geschrieben:
Was haltet ihr denn von dieser Ladestation.

http://www.ladesystemtechnik.de/ev-plug ... x-b3200-84

Da ist man ziemlich unabhängig, braucht keine extra Kabel mehr und reicht für den KIA. Ich habe mal angefragt, ob es den auch mit CEE16A gibt. Noch keine Antwort. Eine 16A Drehstromsteckdose findet man überall. Und mehr kann der KIA über Typ1 auch nicht.


Hallo,

" Eine 16A Drehstromsteckdose findet man überall. Und mehr kann der KIA über Typ1 auch nicht."

Das ist so nicht richtig:
für die 6,6KW Ladung benötigt der Soul eine Phase 32A !
Über CEE 16A ist nur 3,6KW möglich.

Horst
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Re: Kaufentscheidung Kia Soul

Beitragvon Odysseus » Do 1. Jun 2017, 16:10

Ich habe aber weiter oben gelesen, daß man in Deutschland eine einzelne Phase nicht so hoch belasten darf.
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Re: Kaufentscheidung Kia Soul

Beitragvon hk12 » Fr 2. Jun 2017, 16:34

Hallo Odysseus,

um neue SoulEV Eigner nicht zu verwirren, dann vielleicht zwischen "können" und "dürfen" unterscheiden.

"können" = 6,6KW = 230V ~29A
"dürfen" = 4,6KW = 230V 20A (per Antrag offiziell mehr möglich!)
da 20A > 16A (4,6 > 3,6KW) , macht der 32er Stecker durchaus Sinn. (wer's nicht braucht, braucht es nicht)

Bitte auch mal überlegen, in welchem Netz die nächste 22KW TYP2 Säule welche 7,4KW 1Phasig darf, angeschlossen ist...

Gruß
Horst
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Re: Kaufentscheidung Kia Soul

Beitragvon Wäller » Fr 2. Jun 2017, 21:34

Sich einen 22-kW-Ladeanschluß mit 32A im Haus einzubauen ist nicht verboten und hier ist auch kein besonderer Antrag erforderlich.
Es gibt lediglich eine VDI-Vorschrift, nach der ist für einen 22-KW-Anschluß ein separaten Stromzähler vorgeschrieben.

Die Details muss man bei seinem Netzbetreiber nachfragen, denn diese Regelung wird wohl nicht überall gleich gehandhabt.

(Ich habe genau diese Thematik heute für meine eigene, ab Nov. erf. Ladestation geklärt. Mehrere Telefonate mit meinem Elektriker und Stromlieferanten und so bin ich zu der o.g. Information gekommen).

Und was die hohe Belastung einer einzelnen Phase angeht. Ein großer Elektro-Durchlauferhitzer kann auch schon mal 20 kW Leistungsaufnahme haben - über alle 3 Phasen. Das sind je Phase ca. 12 kW, also weit mehr als die 6,6 kW, die das Elektroauto 1-phasig zieht.
Man muss halt nur darauf achten, dass die Kabelquerschnitte und auch der Stromzähler für so eine hohe Belastung (als Dauerlast) ausgelegt sind.
Bei einem Altbau könnte das eng werden; bei einem Neubau sollte das aber kein Problem sein.
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Re: Kaufentscheidung Kia Soul

Beitragvon Odysseus » Fr 2. Jun 2017, 22:06

@Wäller
Das ist doch mal eine Antwort. :D Ich werde das mal mit meinem E-Fritzen und den E-werken klären.
Danke
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Re: Kaufentscheidung Kia Soul

Beitragvon hk12 » Mo 5. Jun 2017, 14:39

Hallo Wäller,

Du hast Recht, ein 22KW Anschluß ist hier in D idR kein Problem und Details müssen mit dem jeweiligen Netzbetreiber geklärt werden. Warum ein separater Zähler, verschließt sich mir, sofern nicht separat abgerechnet wird. Eine VDI Vorschrift ist mir da nicht bekannt, was aber nicht heißt das es sie nicht geben könnte. Meine durch Fachbetrieb installierten 32er Anschlüsse haben jedenfalls keine separaten Zähler, wobei der vorhandene natürlich entsprechend dimensioniert ist.

Unabhängig davon, das eine Gesamt-Leistungsaufnahme des Durchlauferhitzers von 20KW nicht 12KW pro Phase entspricht, liegt die Sorge der EVUs nicht nur bei der Gesamtanschlußleistung (z.B. des Strassenzuges) sondern auch bei der durch einphasige Nutzung entstehenden Schieflast. Hängen zu viele Verbraucher an einer Phase, kippt diese weg. Was passiert also wenn die Nachbarn Deinem guten Beispiel folgen, und plötzlich auch E-Auto fahren(laden)...?!

Bitte auch einmal diesem Link und denen darunter folgen:
Ladestationen ab 11 kW werden genehmigungspflichtig VDE-AR-N 4100

frohe Pfingsten
Horst
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Re: Kaufentscheidung Kia Soul

Beitragvon Wäller » Mo 5. Jun 2017, 18:19

hk12 hat geschrieben:
Warum ein separater Zähler, verschließt sich mir, sofern nicht separat abgerechnet wird.

Nach Aussage meines Elektriker ist ein separater Zähler erf. und damit auch ein separater Liefervertrag. Das hat mein Stromlieferant (Naturstrom) auf Anfrage auch so bestätgt, mich für Details aber an den Netzbetreiber verwiesen.
Andererseit gilt das natürlich genau gesehen nur für eine fest montierte Wallbox. Bei Verwendung eines mobilen Ladekabel muss mir der Elektriker ja nur eine 32A-Steckdose einbauen. Wofür ich die brauche, muss der ja nicht unbedingt wissen ;)


Unabhängig davon, das eine Gesamt-Leistungsaufnahme des Durchlauferhitzers von 20KW nicht 12KW pro Phase entspricht,

Stimmt, die Stromspannung ist durch Wurzel(3) zu teilen, nicht die Leistung - mein Fehler.

liegt die Sorge der EVUs nicht nur bei der Gesamtanschlußleistung (z.B. des Strassenzuges) sondern auch bei der durch einphasige Nutzung entstehenden Schieflast. Hängen zu viele Verbraucher an einer Phase, kippt diese weg. Was passiert also wenn die Nachbarn Deinem guten Beispiel folgen, und plötzlich auch E-Auto fahren(laden)...?!


Zumindest theoretisch ein Problem.
Praktisch gesehen sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass alle Nachbar ihre Ladestation an der selben Phase angeschlossen haben mit der Anzahl der Ladestationen. Wenn in einem größeren Wohngebiet alle Häuser eine Ladestation haben, dann kann man statistisch davon ausgehen, dass die sich recht gleichmäßig auf die 3 Phasen verteilen und dann sollte sich für das Netz eigentlich keine nennenswerte Schieflast mehr ergeben.

Bei uns im ländlichen Westerwald wird das ohnehin noch mind. 10 Jahre dauern, bis es hier eine nennenswerte Anzahl von E-Autos gibt. Die paar privaten Ladestationen, die es in den nächsten Jahren gibt, werden kaum ausreichen, eine wirkliche Schieflast im Gesamtnetz zu erzeugen.
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