Welche Batterievariante für den Kona?

Unter welchen Umständen kommt für euch die kleine Variante mit 39kWh beim Kona in Betracht

1. wenn ich dadurch den Kaufpreis €3.000,- reduzieren kann
1
1%
2. wenn ich dadurch den Kaufpreis €6.000,- reduzieren kann
17
19%
3. wenn ich dadurch den Kaufpreis mindestens €8.000,- reduzieren kann
12
13%
4. Da gibt es keine Diskussion. Ich will die 64kWh Variante oder gar keinen Kona.
61
67%
 
Abstimmungen insgesamt : 91

Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon harlem24 » Mi 14. Mär 2018, 17:03

Auch der Ioniq lädt nur an einer Säule >50kW schneller.
Deswegen glaube ich nicht, dass die große Batterie an einer "normalen" Schnellladesäule wirklich merkliche Vorteile bietet.
Bei allem was mehr Leistung bietet wird die große Batterie sicherlich ihre Vorteile haben.
Solange die aber noch rar gesät sind denke ich, dass es mit der Großen länger dauert bis man weiter kommt.
Aber wie gesagt, warten wir noch ein paar Monate, dann wissen wir alle wie es wirklich ist.
Gruß

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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon Twizyflu » Do 15. Mär 2018, 08:54

Und dennoch kann die 64 kWh aufnehmen und man hat Vorteile im Alltag
Mehr Reichweite
Backup / Sicherheit

Effektiv wird es wohl etwas mehr als eine Stunde sein
Und dann passt das :)
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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon umrath » Do 15. Mär 2018, 10:51

Ich gehe davon aus, dass der vermeintliche Vorteil, mit der kleinen Batterie Geld zu sparen, langfristig ins Gegenteil kippt. Selbst wenn man initial 6000 € weniger ablatzen muss, wird man diese 6000 € auch später beim Verkauf weniger bekommen.
Zusätzlich hat man noch andere Effekte: Die 39 kWh sind schon heute nichts besonderes mehr und in Zukunft eher wenig. Man hat dann also ein Fahrzeug, dass einen vergleichsweise kleinen Akku hat und entsprechend schlechter zu verkaufen sein dürfte.
Ein weiterer Effekt (neben der lahmen Ladeleistung) ist der höhere Verschleiß. Wenn ich einen kleinen Akku habe, der für meine Fahrten locker reicht, so wird dieser Akku aber trotzdem im Verhältnis stärker belastet: Mehr Zyklen, öfter am Limit, etc. Damit wird der Akku schneller an sein Lebensende kommen.

Meine Meinung: Jeder, bei dem die Kosten nicht den Unterschied zwischen "kann ich mir leisten" und "nee, ist zu teuer" ausmachen, sollte lieber zum großen Akku greifen. Langfristig dürfte das die cleverere Entscheidung sein.
Zuletzt geändert von umrath am Do 15. Mär 2018, 14:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon TomTomZoe » Do 15. Mär 2018, 14:02

Sehe ich auch so wie umrath.

Ist den nun schon bekannt wie die Akkukonfiguration beim 39kWh und 64kWh Akku ist unter der Annahme daß es identische Zellen sind? Der kleine hat ja dreifünftel der Kapazität des großen Akkus, darum tippe ich auf:

64kWh: 96s5p (Ladeleistung x)
39kWh: 58s5p (ergäbe annähernd gleiche Ladeleistung x), der 39er soll aber gleich viel Zeit fürs Laden benötigen wie der 64er, daher tippe ich hier eher auf die Konfiguration 96s3p (Ladeleistung 3/5 von x)
Zuletzt geändert von TomTomZoe am Fr 16. Mär 2018, 14:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon jo911 » Do 15. Mär 2018, 16:04

Auja, da mache ich auch mit:
Allerdings mit anderem Ansatz. Der Motor des 64ers hat die 1,5fache Motorleistung. Ich gehe aber davon aus, daß es sich um den gleichen Motor handelt!
Um eine 1,5 fache Leistung zu bekommen, muss die Spannung um Faktor 1,14 Steigen, denn (wenn ich mich recht erinnere)dann steigt der Strom im Motor um 1,14 im Quadrat. Damit hätte die 64er 1,14 mal soviele Zellen in Reihe, wie die kleine. Gehen wir für die große von optimalen 96s aus, bleiben für die kleine 84s. Bei ca. 63Ah Zellen wären das für die kleine dann 2p und für die große Batterie 3p
Ergo: 39kWh mit 84s2p und 64kWh mit 96s3p
Damit kommen wir am 50kW Lader (125A) für die kleine auf max. 43kW und für die große Batterie (bei 100kW Ladern) auf 56,6kW. Warum? Durch Parallelschaltung einer 3. Zellen sinkt zwar der Innenwiderstand des Packs um Faktor 1,5, jedoch steigt er durch dir Reihenschaltung auch wieder um Faktor 1,14.
So. Wo habe ich mich verrechnet? :mrgreen:
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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon spark-ed » Do 15. Mär 2018, 16:32

Oh je. Ihr rechnet euch da aber ganz schön was zurecht :lol:
Um die 1,5fache Leistung abzurufen, reicht es bei identischer Spannungslage auch nur den Strom am Motorregler um den Faktor 1,5 zu erhöhen.
Die Leistung an den meisten DC Ladesäulen ist aber, wie richtig angemerkt auch hauptsächlich durch den Strom limitiert.
Da bringt eine geringere Spannungslage durch weniger Zellen in Reihe halt auch Nachteile. Der Innenwiderstand der Zellen ist bei der Ladeleistungsfrage nur zweitrangig für batterieinterne Ladeverluste interessant.

Ich gehe davon aus, dass mancher Kona mit 64kWh häufig als Brötchenhol-Zweitfahrzeug mit 5000km/a sein Dasein fristen wird, während wir einige 39kWh Modelle entgegen ihres Naturells auch auf Langstrecken sehen werden (Was lange nicht so tragisch wäre wie ersteres Beispiel)
Am Ende muss sich jeder die Batteriefrage selbst beantworten können. Eventuell hilft dieses Thema bei der Entscheidungsfindung ;)
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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon Twizyflu » Do 15. Mär 2018, 22:52

Beim ZOE heißt es, wär auch nur einfach ein Modul weniger vorhanden wie beim Ampera e :D
Die Berechnung ist ja nicht ganz unsinnig, denn er lädt ja "langsamer" da gleich lange, aber für weniger Kapazität.
Er muss also schneller runter (CV).

Aber gut debattiert ihr nur ruhig - für mich gibt es nur 64 kWh :D
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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon harlem24 » Do 15. Mär 2018, 23:10

Wie gesagt, es bezieht sich auf Säulen mit einer Leistung von >50kW.
Solange es die nur in homöopathischen Dosen gibt, sehe ich kaum Vorteile in der großen Batterie.
Kann jetzt natürlich sein, dass Hyundai wirklich nur einen Unterschied von 3000€ nimmt. Dann wäre man doof wenn man den Kleinen nehmen würde.
Gruß

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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon Twizyflu » Do 15. Mär 2018, 23:32

Ja ich weiß schon was du meinst.
Aber dann kann man gleich beim IONIQ bleiben, da der gleich flott lädt an 50 kW (vermutlich) aber auch weniger verbrauchen wird (realistische Annahme).

Und die größere Batterie wird halt noch brav weiter volldampf ziehen wenn die kleinere schon drosselt.

Ich sehe keinen Grund - außer der Preisunterschied wäre echt krass und man hat die Mehr-Reichweite nicht nötig - die kleine Batterie zu wählen.

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Re: Welche Batterievariante für den Kona?

Beitragvon Nur_noch_elektrisch » Fr 16. Mär 2018, 01:16

Ich habe an einigen grafischen Darstellungen in den Hyundai-Videos der zwei Batterievarianten beobachtet, dass sich die Varianten darin unterscheiden, dass unter der Rückbank beim 39er wohl keine Zellen sind.
Was sagt uns das bezüglich der Konfiguration der Zellen? Kann man nur daraus Rückschlüsse ziehen?
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