Wallbox für IONIQ in Mainz

Wallbox für IONIQ in Mainz

Beitragvon thelectric » Sa 14. Okt 2017, 15:52

Hallo Zusammen,

als waschechter Elektro-Neuling habe ich mich nun für einen IONIQ entschieden und stehe vor dem für mich noch undurchsichtigen Wust der vielen Wallboxen.

Natürlich möchte ich meinen IONIQ so schnell wie möglich laden, muss aber erst mit einem Elektriker besprechen, wie viele Phasen er mir da überhaupt hinlegen kann. Mal angenommen, es gingen 3, gibt es eine Wallbox, die dann zunächst mit dem IONIQ volle Ladeleistung (also nur 1 Phase) bietet, aber für den Fall, dass ich in zwei Jahren dann einen anderen Wagen nehme, der dann mit einem möglicherweise anderen Stecker (und dann 3 Phasen vielleicht) auch geladen werden kann? Oder ist der Stecker schon fast so stark Standard, dass vermutlich ein Auto in zwei Jahren den auch haben wird?

Ich habe hier zwei zusätzliche Probleme/Fragestellungen:
Die eine Wallbox soll an meinen Arbeitsplatz, und da unterstützt mich die Firma zumindest in der Hinsicht, dass sie es mir ermöglicht und ich eine Wallbox meiner Wahl installieren darf. Zuhause habe ich das Problem, dass ich in einer Gemeinschafts-Tiefgerage mit rund 50 Stellplätzen stehe. Derzeit lädt da niemand elektrisch, es sind auch keine Steckdosen vorhanden. Von einem IONIQ-Händler habe ich gehört: Das können sie vergessen. Es gibt in den Eigentümersitzungsprotokollen bisher noch keine Besprechung und Entscheidung dazu oder gar dafür. Gibt es hierzu irgendwelche Erlebnisse hier im Forum, wo es schonmal gut und einfach ging, bzw. welche Informationen der Hausverwaltung hilfreich sein können, das durchzuwinken?
Und angenommen, es würde genehmigt werden, ist es besser, gleich eine Box für zwei Autos zu holen (falls meine Frau auch mal elektrisch fährt), oder holt man dann besser eine zweite dazu, wenn es soweit ist?

Bei beiden Boxen, sowohl in der Firma als auch zuhause, möchte ich "abschließen" können, so dass nur ich da laden kann, bzw. derjenige, dem ich den Schlüssel oder den Chip gebe. Und falls es etwas mit "Intelligenz" gibt: Zumindest zuhause ist in der Tiefgarage kein Mobilfunkempfang, falls Statusmeldungen so übertragen werden würden. In der Firma wäre das denkbar.

Ich bin im im Klaren, dass ich die Installationskosten vermutlich selbst tragen muss, brauche also nur die Genehmigung.
Leider ist hier in Mainz die Ladesituation mit öffentlichen Säulen sehr mau, ich weiß nur von einer öffentlichen in der Innenstadt.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich schon alle Fragen bzgl. Wallboxen gestellt habe, aber ich bin mir sicher, dass ich nicht der erste bin, der sein Auto selbst betanken wollte (sagt man "betanken"?), und freue mich auf eure, gerne kurzen, Tipps, was für euch eine gute Lösung geworden ist.

Ist man mit NewMotion und Plugsurfing-Account ausreichend ausgestattet, um unterwegs zu laden, oder was fehlt mit dann da noch?

Viele Grüße
Thomas

P.S.: eine Gleichstromlademöglichkeit in der Firma oder Zuhause zu installieren ist vermutlich von den Anschaffungskosten her zu teuer derzeit, vermute ich?
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Re: Wallbox für IONIQ in Mainz

Beitragvon Electric-Dele » Sa 14. Okt 2017, 16:59

Hallo,

das Ergebnis meiner Wallbox-Suche aufgrund ähnlicher Kriterien war die KeContact P30 b-series (mit RFID und festem Ladekabel) von KeBa. Das Teil lässt sich flexibel konfigurieren und bietet alles, was mein Hausanschluss zulässt (s. Foto). Man kann sie über verschiedene Versandhändler beziehen und von einem EV-erfahrenen Elektroinstallateur anschließen lassen. Die Box könnte zumindest die Lösung für das erste Problem sein. Das Gemeinschafts-Tiefgaragen-Problem könnte heftiger sein...

Viele Grüße,

Dele
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“Yvee”: IONIQ electric, Premium (Marina Blue) mit Schiebedach. Bestellt am 29.05.17 - Liefertermin: 28.04.18 :D
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Re: Wallbox für IONIQ in Mainz

Beitragvon gekfsns » Sa 14. Okt 2017, 17:00

Ich kenne einen Fall der sich in der Tiefgarage eine Campingsteckdose genehmigen ließ, hat das in der Eigentümerversammlung durch gekommen da auch viele andere eine Steckdose am Stellplatz haben wollten, um z.B . einen Staubsauger oder ein Ladegerät für den 12V Bleiakku anstecken zu können.
Den Fehler, vor dem Erhalt des Ioniq unbedingt eine Wallbox haben zu wollen, macht glaube ich fast jeder. Wenn man den Ioniq eine Weile fährt, merkt man schnell dass man das fast nie braucht. Eine rote oder blaue CEE Dose mit einem 16A Ladeziegel reicht für 10%/h, also grob 20km/h. Ich glaube man nimmt an dass man oft nachts mit leeren Akku ankommt und morgens mit 100% weiter muss. Kommt das wirklich so oft vor ?
Hatte es bisher ein einziges Mal und dann hab ich einfach unterwegs am Schnellader kurz nachgeladen.
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Re: Wallbox für IONIQ in Mainz

Beitragvon Roland81 » Sa 14. Okt 2017, 20:57

Ob CEE oder Wallbox ist für mich weniger ein Thema der Ladeleistung, sondern mehr ein Punkt der Bequemlichkeit und Sicherheit.
Jedesmal den Ziegel rauskramen und dann evtl. hinter das nasse Teil einpacken? Nö.
Da ich nur ein 5x2,5mm² in den Garten liegen habe hat sich eine einphasige Wallbox mit 16A angeboten. So bleiben 2 Phasen für den Garten.
CEE wollte ich nicht, da ich weder Garage noch Carport habe und ein Nachbarskind doch mal auf die Idee kommen könnte dran rumzuspielen.
Andere User aus dem Forum haben jedoch auch mit dem Ladeziegel oder einer CEE blau in Kombination mit dem Volvo Ladekabel sehr schöne Lösungen realisiert, die - je nach Anwendungsfall - einer Wallbox hinsichtlich Bequemlichkeit - in nichts nachstehen.
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Re: Wallbox für IONIQ in Mainz

Beitragvon Twizyflu » Di 17. Okt 2017, 16:03

Gleichstromladestationen sind sehr teuer, ja.
Für 10 kW "made in china" kann man sicher so um die 4000 EUR rechnen.

Die Frage ist einfach nur, ob man lieber überall einfache praktische CEE Drehstromdosen montieren lässt und dann zB. eine go-e kauft, die man aufhängen und mitnehmen kann und die auch recht günstig ist (22 kW, WLAN) oder ob man sagt: Ne ich will was fixes, stationäres und dafür zB. mit fixem Kabel.
Dann spart man sich natürlich das herumgetrage.

Wobei man durchaus fast 2 go-e bekommt für den Preis einer guten Wallbox mit fixem Kabel.

Im Endeffekt können die stationären Lösungen teilweise MEHR als die mobilen.

Ich selbst verkaufe meinen Kunden als mobile Lösung entweder einen NRGkick, der den Vorteil hat, dass das Typ 2 Kabel schon "integriert" ist oder eben den go-eCharger, weil er WLAN hat, erweiterbar (Updates) ist und App Unterstützung mit sich bringt und weil man da jedes Fahrzeug mit dem eigenen Kabel anstecken kann.
Als stationäre Lösung ist definitiv wie oben gezeigt eine KEBA (b-Serie als Standard, c-serie wenn zB. später mit PV Überschuss geladen werden können soll oder wenn man via OCPP usw. andere Dinge ansteuern lassen will) oder für eine hochwertige Premium Lösung mit zB. 2 Typ 2 Anschlüssen, eine ENSTO Wallbox.

Für Firmen habe ich eine professionelle Standsäule mit 2 Anschlüssen im Einsatz, deren Preis bewegt sich aber bei ca. 5000 EUR inkl. MwSt.).

Der Vorteil der mobilen Lösungen ist halt wie eingangs erwähnt, dass eine normale CEE Steckdose genügt.
Das heißt da muss sonst nix mehr montiert werden. Bei den fixen Wallboxen ist das halt der Fall (außer man hat eine mit CEE Stecker dabei) und dann kann man sie im Regelfall auch nicht mitnehmen.
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Re: Wallbox für IONIQ in Mainz

Beitragvon Langsam aber stetig » Mi 18. Okt 2017, 13:04

Tiefgarage mit vielen Eigentümern ist immer problematisch. Irgendwann soll es ja ein Gesetz geben. Daher könnte es das einfachste sein, sich eine Schuko-Steckdose genehmigen zu lassen. Von der Ladeleistung genügt das für fast alle völlig aus, auch auf 10 A gedrosselt. Von Elektroauto muss man ja nichts sagen... Dann aber die Leitung gleich so ausführen lassen, dass man später auch eine leistungsfähigere Wallbox anschließen kann (wenn möglich würde ich eine Leitung für dreiphasig 32 A, also 22 kW, legen lassen).
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Re: Wallbox für IONIQ in Mainz

Beitragvon thelectric » Sa 21. Okt 2017, 09:56

Herzlichen Dank für eure Rückmeldungen. Das mit der Steckdose wäre zumindest eine Idee, dass ich da laden "könnte", ob ich es dann auch "dürfte", bzw. wie das in einem Schadensfall aussähe, wenn etwas passiert, bzgl. Haftung und Versicherung, wäre noch mal eine andere Frage.

Eine feste Installation sagt mir irgendwie mehr zu als diese go-e und wie sie alle heißen. Die ist dann einfach da und ich kann mit de fest angeschlossenen Kabel loslegen. Bzw. – wenn ich eine go-e z in der Garage nicht sicher verschließen kann, so dass sie einfach abzuziehen und mitzunehmen ist, wenn ich nicht da bin – will ich sie ja auch nicht ständig in dem eh schon nicht so üppigen Kofferraum mitnehmen müssen.

Zumindest habe ich jetzt grob ein Gefühl für die Lage und werde mit der Hausverwaltung mal sprechen, welche Regeln gelten, wenn ich mein Auto saugen will. Mit einem Industriestausauger mit 3000 Watt... :)
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Re: Wallbox für IONIQ in Mainz

Beitragvon Twizyflu » Sa 21. Okt 2017, 12:31

Eine vernünftige Entscheidung :)

PS: Wenn Überschussladung und Co nicht so wichtig ist - was ja auch wieder Geld spart - genügt auch zB. eine KEBA b-serie (zB. mit RFID und Buchse - dann kann auch ein Typ 1 Auto mit Typ 2 auf Typ 1 Ladekabel zB. jederzeit anschließen.
Und wenn das nicht wichtig ist, lässt man das Typ 2 Kabel (oder eines) dort hängen.
Falls das öffentlich ist und jemand es klauen (abziehen) kann, dann einfach eine Variante mit fixem Kabel nehmen.
Und die Sache hat sich. In 90% der Fälle wird man es nur mehr mit Typ 2 Autos zu tun haben (PHEV, Elektro).
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Re: Wallbox für IONIQ in Mainz

Beitragvon thelectric » Mo 6. Nov 2017, 17:41

Es wurde jetzt eine KEBA b-Serie bei mir, die heute kam und in 2 Wochen in der Garage an die Wand montiert werden soll vom Elektriker. 3 Phasen werden dann noch hingelegt und ich freue mich schon auf den Einsatz.

Vielen Dank für eure Rückmeldungen.
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Re: Wallbox für IONIQ in Mainz

Beitragvon Twizyflu » Di 7. Nov 2017, 12:50

thelectric hat geschrieben:
Es wurde jetzt eine KEBA b-Serie bei mir, die heute kam und in 2 Wochen in der Garage an die Wand montiert werden soll vom Elektriker. 3 Phasen werden dann noch hingelegt und ich freue mich schon auf den Einsatz.

Vielen Dank für eure Rückmeldungen.


Viel Freude damit und vielen Dank.
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