Beste Ladestrategie für Vielnutzung?

Re: Beste Ladestrategie für Vielnutzung?

Beitragvon ClarkKent » Mo 13. Nov 2017, 17:12

Der Akku soll mir eben nicht nach der Garantie um die Ohren fliegen (ich weiß, dass das scherzhaft gemeint war;) - die Langzeit-Ladestrategie soll ja eben bewirken, dass der Akku auch nach den 8 Jahren bzw 200.000 km noch möglichst 80 oder möglichst mehr Prozent Leistungsfähigkeit hat...
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Re: Beste Ladestrategie für Vielnutzung?

Beitragvon IO43 » Mo 13. Nov 2017, 17:40

Stell Dir vor, Du pflegst Deinen Akku, ich nicht.
Stell Dir vor, Dein Akku geht nach 9 Jahren kaputt, meiner bereits nach 7.5 Jahren.
Und nun stell Dir Dein Gesicht vor und danach meins :lol:

Mach Dir keinen Kopf ;)
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Re: Beste Ladestrategie für Vielnutzung?

Beitragvon Helfried » Mo 13. Nov 2017, 18:02

Ein bisschen länger als 7,5 Jahre könnte der Akku bei guter Pflege schon halten, denk ich.
Täglich voll laden, wenn es nicht sein muss, muss nicht sein. :)
Ist ein bisschen, wie jeden Tag All you can eat zu spät abends.
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Re: Beste Ladestrategie für Vielnutzung?

Beitragvon erunner » Mo 13. Nov 2017, 18:10

Tja,
ich glaube folgende Thesen sind eher unstrittig:

1. Es für den Akku vorteilhaft ist möglichst wenig in den Grenzbereichen der Kapazität gelagert zu werden.
2. Es für den Akku besser ist nicht zu schnell geladen zu werden.
3. Es für den Akku eher abträglich ist, insbesondere bei niedrigem Ladestand, hoch belastet zu werden.
4. Höhere Temperaturen sind für den Akku eher nachteilig. Im Betrieb als auch bei der Lagerung.

Ob oder wie man daraus in seinem Alltag eine Strategie machen möchte bzw. es umsetzten kann oder es einem der Aufwand Wert ist, das sei mal dahin gestellt. Genauso unbekannt ist, ob der Aufwand einer Strategie im Verhältnis zum Nutzen steht. Möglicherweise sind die internen Schutzmechanismen des Herstellers schon so gut, das der Effekt einer "Strategie" so gering ist, das man es hätte auch lassen können......wer weiß.....wahrscheinlich kann das nur der Hersteller zufriedenstellend beantworten.

Ich als Hersteller würde aber wahrscheinlich so bauen, das ich die Garantiezeit weitgehend sicher habe. Und das dabei die "heavy User" vielleicht in die Garantie fallen würde ich zu einem bestimmten Prozentsatz akzeptieren.
Daher denke ich kann eine Strategie durchaus Sinn machen, um die Lebenszeit und die Kapazität des Akkus zu optimieren/erhalten. (wenn man das Fahrzeug lange halten will, sonst ist es eh egal)
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Re: Beste Ladestrategie für Vielnutzung?

Beitragvon ClarkKent » Mo 13. Nov 2017, 19:49

:thumb: :danke:
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Re: Beste Ladestrategie für Vielnutzung?

Beitragvon Langsam aber stetig » Mo 13. Nov 2017, 20:07

MSThrek hat geschrieben:
Also wenn ich von der Arbeit nach Hause komme hänge ich das Kabel dran und morgens nehme ich es ab. Er wird immer alle 3 Tage voll geladen. Ich laufe doch nicht nach 2 Stunden zum Auto um den Ladevorgang zu beenden.

Wenn Du immer ungefähr zur gleichen Zeit los fährst, kannst Du den Ladetimer so stellen, dass er, wenn Du losfährst ungefähr 80% geladen hat.

Ich denke aber auch, dass es nicht wirklich notwendig ist. Die Kapazität ist schon nicht so riesig, da möchte man sie auch zur Verfügung haben.
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Re: Beste Ladestrategie für Vielnutzung?

Beitragvon gekfsns » Mo 13. Nov 2017, 20:28

Ich lasse den Akkustand währen der Arbeitswoche mit Hilfe des Ladetimer meist zwischen 40% - 70% pendeln. Macht mir keinerlei Aufwand. Nicht nur um den Akku zu schonen, denn da würde ich auch bei 100% Ladungen auch kein echtes Problem sehen.
Ich mache es auch um einen möglichst hohen Ökostromanteil zu nutzen. Momentan kann ich in der Arbeit noch nicht laden. D.h. ich kann nur über Nacht laden und da wäre es umwelttechnisch der Worst Case wenn ich ausgerechnet um 18:30 lade.
Ich hab eine schlaue Internetseite gefunden die behauptet dass bei meiner Postleitzahl der Anteil von echtem Ökostrom zwischen 1:00 und 4:00 morgens am höchsten ist, liegt anscheinend an den Wasserkraftwerken in meiner Nähe und dem sehr geringen Verbrauch zu der Zeit. Dachte zuvor ich müsste bei Sonnenschein laden, hab aber gelernt dass der Zusatz-Verbrauch da größer ist als der Zugewinn durch Fotovoltaik - zumindest in meiner Gegend (wenn man der Quelle trauen kann)
Ich lade daher werktags von 1:00 - 4:00 und habe damit auch die typischen 30% Verbrauch von 40% auf 70% Akkustand wieder gefüllt - so Kleinigkeiten machen mir einfach Spaß :)
Die letzten Tage musste ich ungewöhnlich viel und weit fahren, da lade ich dann natürlich auch auf 100%, genauso wenn ich für das Wochenende Ausflüge plane.
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Re: Beste Ladestrategie für Vielnutzung?

Beitragvon e-Go » Mo 13. Nov 2017, 20:41

Das Handbuch empfiehlt die normale Aufladung um die Hochspannungsbatterie in optimalem Zustand zu halten.
Außerdem wird eine Ladung auf 100% empfohlen, wenn der Ladestand unter 20% liegt.
Das soll man einmal im Monat machen. Also ist es Quatsch, immer nur bis 80% zu laden, oder wie seht ihr das?
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Re: Beste Ladestrategie für Vielnutzung?

Beitragvon gekfsns » Mo 13. Nov 2017, 20:47

Ich sehe bei meiner Methode keinerlei Abweichung zwischen den Zellspannungen, also kein Bedarf deswegen auf 100% zu laden
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Re: Beste Ladestrategie für Vielnutzung?

Beitragvon Lotzekov » Di 14. Nov 2017, 09:47

Ich halte die Akkus für inzwischen so gut, dass das egal sein sollte, und für solche Fragen ist meiner Meinung nach das BMS zuständig. Außerdem … die Akkupreise sind im freien Fall und werden auch noch viel weiter fallen, da würde ich erwarten, dass eine Batterie in 8 Jahren nur noch recht wenig kostet. Gut, wenn man die Ressourcen schonen will, ist man an einer langen Lebenszeit interessiert, würde ich auch so sehen, aber sonst … just use it.

Ggf. behältst du die Batterie auch gar nicht so lange, weil du ein Upgrade machen kannst auf eine größere.
– Der obige Post kann Spuren von Ironie und/oder Sarkasmus enthalten –

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