Was kostet der Akku?

Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Jossle » Di 12. Dez 2017, 12:23

Was den Wertverlust angeht, so gibt es unabhängig vom Antrieb immer eine schöne Möglichkeit festzustellen was in etwa pro Monat oder auf die gewünschte Laufzeit als Wertverlust einzurechnen ist. Einfach mal die Leasingraten und den Restwert für die Übernahme für den Zeitraum ausrechnen lassen. Die Werte passen trotz Zinsen ganz gut, denn die Leasinggesellschaften wollen damit ja Geld verdienen und nicht drauflegen und im Zweifel werden (wenn nicht vom Hersteller subventioniert) die eher mit größeren Risiken rechnen als mit zu geringen. Ich gehe übrigens davon aus, dass die guten Elektrofahrzeuge, die es jetzt schon auf dem Markt gibt, nur den normalen Wertverfall haben werden, weil die Nachfrage nach gebrauchten stetig steigen wird, aber nur eine begrenzte Menge zur Verfügung steht. Nicht jeder wird sich gleich einen neuen Kaufen wollen und können. Also "no Panik" :D
Seit dem 07.11.17 mit dem Ioniq unterwegs :D
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon sensai » Do 14. Dez 2017, 23:43

tja, ganz ehrlich?
der Preis vom Akku ist für mich persönlich nicht relevant. Habe noch nie beim Autokauf nach dem Preis vom Tauschmotor gefragt,
warum sollte ich das dann beim EV tun.

Die wirklich guten Garantie für uns "early birds" sind doch kein Grund, sich darüber Gedanken zu machen.

Aktuell hat meine Zoe 41 tkm drauf mit vernachlassbaren Servicekosten. Jetzt kriegt die Frau die Ladezicke.
Bis sie 150.000 km auf der Uhr hat, werden noch locker 5 Jahre vergehen. Eine vergleichbarer Verbrenner hat einen
Marktwert von etwa 1,5 teuros. Noch a bissi weiterfahren und danach wird die Hülle entsorgt und die Frau bekommt
einen anderen EV. Bis dahin gibt es sicher genügend Alternativen.

Den Ioniq fahre ich die nächsten 2 bis 3 Jahre. Dann hat er etwa 50 tkm auf der Uhr und wird verkauft.
Dank der Förderung wird der Wertverlust sich in Grenzen halten. Ich bin sicher, unter dem Wertverlust von einem
Verbrenner ohne Förderung mit dem gleichen Listenpreis und Laufleistung zum Verkaufstermin.
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und damit: ein 100% Auspuff freier Haushalt 8-)
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Twizyflu » Fr 15. Dez 2017, 10:21

Und genau darum ist eine ordentliche Garantie absolut top.
Denn sie bietet nicht nur noch Jahre Sicherheit für den neuen Käufer sondern bedeutet auch, dass es Ersatzteile gibt für den Fall des Falles UND noch viel wichtiger: Die Käufer (Zweit, Drittbesitzer) wissen ja, dass sie dafür auch weniger Geld ausgeben müssen.

Ich sehe Ende 2018 wenn ich den IONIQ verkaufen möchte (zugunsten eines Model 3 hoffentlich) kein Problem, dass der mir noch über 20.000 EUR bringt (1,5 Jahre alt, 50.000 km angepeilt).
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Karlsson » Fr 15. Dez 2017, 15:30

Twizyflu hat geschrieben:
Und genau darum ist eine ordentliche Garantie absolut top.
Denn sie bietet nicht nur noch Jahre Sicherheit für den neuen Käufer sondern bedeutet auch, dass es Ersatzteile gibt für den Fall des Falles UND noch viel wichtiger: Die Käufer (Zweit, Drittbesitzer) wissen ja, dass sie dafür auch weniger Geld ausgeben müssen.

Auch 5 oder 7 Jahre sind mal vorbei und die Zeit ist noch immer viel zu kurz für einen Totalverlust.
Wen es nicht interessiert, der soll froh sein, aber es gibt wirklich keinen Grund, gegen die Bekanntgabe des Preises zu sein. Transparenz ist auf jeden Fall ein Vorteil und das wird sich auch am Markt niedergeschlagen. Dazu ist es nur zur Zeit noch zu früh bei der mickrigen Auswahl.
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Twizyflu » Fr 15. Dez 2017, 15:57

Na klar. Ich bin für jede Option FÜR den Kunden.
Ich bin auch froh, dass Renault endlich den Mietzwang beendet hat.
Autos müssen komplett im Eigentum des Käufers stehen dürfen ;)
Egal ob es um einen Abschreibposten für eine Firma geht oder für einen Privaten Pensionisten, der halt gerne 15 Jahre mit dem Auto fahren will und immer gekauft hat.

Abhängigkeit ist nie gut. Denn ohne Batterie ist das Auto wertlos.

Dennoch geht es nicht um Totalverlust, aber ein 7 Jahre alter IONIQ wird keine 10.000 EUR mehr Wert sein.
Es sind die ZOEs jetzt nach 3-4 Jahren schon nur noch 8000 EUR Wert.
nach 7 Jahren kannst du 5000 dranmachen und die kriegt man dann +/- wohl immer.

Totalverlust wäre eine defekte Batterie. Wer weiß was sich in 7 Jahren noch so tut.
Eine Degradation sagen wir auf 70% zB. hieße für manche immer noch 19,6 kWh nutzbar -> sind also gut und gerne 150 km im Sommer und 120 km im Winter Reichweite.

Und anders herum:
Wenn ich das Auto als 2 Jährigen weiterbringe hat der oder diejenige, welche das Auto kauft, immer noch 6 Jahre "Ruhe".
(außer sie kommt über 200.000 km). Und in 6 Jahren zB. keine 89 EUR pro Monat zu bezahlen heißt: 72 x 89 EUR gespart.
Sind 6408 EUR - und die Batterie - so grottig die auch war / ist - gehört einem dann trotzdem - die kann man immer noch in Teilen ausschlachten oder verkaufen.
Und ich behaupte: Damit lässt sich sicher was anstellen ;)

Beim ZOE habe ich zwar immer die Sicherheit, zahle aber sicher nicht weniger und keiner weiß was nach 8 Jahren ist.
Und selbst dann gehörts einem trotzdem nicht und NEU gibts schon garnix sondern eine Batterie mit mehr als 75% Kapazität.

Ich habe aber keine Lust dann für eine 85% SOH Batterie zB. genauso viel zu bezahlen wie für eine "neue" (im Monat).

Darum: Ja Transparenz -> her mit den Preisen
Trotzdem: Immer lieber Kauf als Miete außer man verkauft das Auto selbst (für sich als Neuwagenkäufer) eher wieder, als was die Miete ausgemacht hätte in der Nutzungsdauer. Und selbst dann kann man trotzdem argumentieren: Hätte ja eh so oder so noch Garantie.

Ich will nur das ganze Auto erwerben und außer beim Mietmodell der ZOE, ist das bei ALLEN anderen auch der Fall. Auch wieder bei Nissan.
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon claassimon » Fr 29. Dez 2017, 22:13

Sucht jemand einen Akku aus einem neu zugelassenen ZOE, der mit Batterie gekauft worden ist. Ich habe bei Renault eine Upgrade-Batterie bestellt. Renault möchte die fast neuwertige nicht zurücknehmen. Sie hat Nennkapazität 22 kw, ist aus Lithium Ionen hergestellt. Wiegt 290 kg Hat jemand Interesse ?
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon 0cool1 » Fr 29. Dez 2017, 23:09

Einen Totalverlust wird es wohl nach 8 Jahren oder 200000km nicht geben.
Aber selbst wenn, dann sind das beim Ioniq (34000€) schlimmstenfalls 4250 Euro pro Jahr oder 0.17ct/km Wertverlust.

Selbst bei Twizyflus Gebrauchten wären es bei 20000€ und 150000km noch 0.13ct/km.

Für mich als Vielfahrer mit 50000km/Jahr ein annehmbarer Preis.

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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Karlsson » Fr 29. Dez 2017, 23:22

0cool1 hat geschrieben:
Für mich als Vielfahrer mit 50000km/Jahr ein annehmbarer Preis.

Dann ists für Dich ja ok. Mir wäre das zu hoch.

claassimon hat geschrieben:
Sucht jemand einen Akku aus einem neu zugelassenen ZOE,

Das wird leider schwer, weil die anderen Zoe Besitzer in der Regel nicht aus ihrem Vertrag kommen.
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon drilling » Sa 30. Dez 2017, 00:51

Es gab doch hier mal jemanden der eine Zoe ohne Akku gekauft hat, der hat möglicherweise Interesse.
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon T1D » Sa 30. Dez 2017, 02:53

claassimon hat geschrieben:
Sucht jemand einen Akku aus einem neu zugelassenen ZOE, der mit Batterie gekauft worden ist. ... Wiegt 290 kg Hat jemand Interesse ?
hmm, wenn ich das Ding in den Kofferraum von meinem Ioniq reinkriege... - Nee, Quatsch, war 'n Scherz.
Aber hatten wir hier im GE nicht mal jemanden der über ein Akku-Erweiterungsprojekt nachgedacht hat? Vielleicht sprichst du den mal an.
Lieber Blödeleien als blöde Laien... :D
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