Wie gut sind die Assistenzsysteme?

Re: Wie gut sind die Assistenzsysteme?

Beitragvon stevelectric » So 25. Jun 2017, 12:17

bangser hat geschrieben:
Tja, manchmal sind die vielen Tasten am Lenkrad ein Segen. Bei Tesla musst du tief ins Untermenü am Touchscreen dafür.

Es stimmt so nicht, wir haben einen extra Hebel am Lenkrad zur Steuerung der Assistenzsysteme, und über ein Drehen desselben lässt sich kinderleicht der Abstand zum Vorausfahrenden einstellen. Ganz so verrückt war der Designer dann doch nicht :D
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Re: Wie gut sind die Assistenzsysteme?

Beitragvon Helfried » Di 4. Jul 2017, 09:07

Motiviert von den hohen Schäden im Rehtod-Thread, würde ich gerne wissen, welche Signale eigentlich die Radarsensoren liefern.

Sagt das Radargerät dem Wagen nur, Hindernis im Weg ja/nein, oder liefert es der Software auch die Position bzw. Bewegungsrichtung mehrerer Objekte (Menschen, Mauern, parkende Autos etc.), sodass die Software einen gewissen Interpretationsspielraum der Sensordaten zulässt? Könnte die Software intelligenter werden mit den aktuell verwendeten Sensoren oder liefern die Sensoren nur eher einfache, dumme Daten?
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Re: Wie gut sind die Assistenzsysteme?

Beitragvon IO43 » Di 4. Jul 2017, 09:15

Eine grundsätzlich berechtigte Frage. Nur woher sollen wir wissen, was der Wagen an Informationen erkennt und verarbeitet? :roll:

Ich könnte Dir nur aus den bisherigen Erfahrungen sagen, wo mir die Assistenten mal Probleme bereitet haben oder was Ihnen schwer fällt. ;)
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Re: Wie gut sind die Assistenzsysteme?

Beitragvon Helfried » Di 4. Jul 2017, 09:21

Ich meinte jetzt eigentlich die Schnittstelle zw. Radar und Software auf technischer Ebene.
Ist das Radar eine Black Box, die fertige Ergebnisse liefert oder muss/darf/kann die wageneigene Software die Daten noch großartig interpretieren?
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Re: Wie gut sind die Assistenzsysteme?

Beitragvon proton56 » Di 4. Jul 2017, 18:30

Zurück zu “wie gut sind die Assistenzssysteme“
Ich kürzlich auf A9 kurz hinter Nürnberg zwischen Lauf und Plech die kurvige dreispurige Strecke den Berg hoch auf der Mittelspur. Tempomat auf den max. erlaubten 120, rechts LKWs:
In langgezogener Linkskurve denkt der Abstandstempomat, daß der mit 80 den Berg hochkriechende LKW auf der rechten Spur vor mir fährt und bremst abrupt ab obwohl vor mir FREI ist. Geometrisch fährt er ja tatsächlich vor mir, allerdings sollte man meinen , daß die Kamera des Spurhalteassistenten mit dem Radar komuniziert, oder?
Jedenfalls war ich froh, daß niemand hinter mir war, denn das verrückte Abbremsen wäre für meinen Hintermann sehr überaschend und unverständlich gewesen.
Ich habe den Tempomaten abgestellt, wie ich übrigens auch den Spurhalteassistenten nervig fand, weil ich lieber lenke als dauernd durch Gepiepe ans lenken erinnert zu werden, obwohl ich die Hand leicht am Lenkrad habe.....
Habt Ihr ähnliche Erlebnisse gehabt?

P.S.: Der eigene ist bestellt. Die Erfahrung (im wahrsten Sinn des Wortes) war auf leider nur auf einer Überführungstour.Bin Nr. 295 und bin mal gespannt.....
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Re: Wie gut sind die Assistenzsysteme?

Beitragvon gekfsns » Di 4. Jul 2017, 20:30

Helfried hat geschrieben:
Ich meinte jetzt eigentlich die Schnittstelle zw. Radar und Software auf technischer Ebene.
Ist das Radar eine Black Box, die fertige Ergebnisse liefert oder muss/darf/kann die wageneigene Software die Daten noch großartig interpretieren?

Es gibt da verschiedene System, welche wo die Verarbeitung in dem Sensor-Steuergerät geschieht und welche, wo mehrere Sensorsignale in einem gemeinsamen Steuergerät kombiniert werden. Ich stelle mir das verarbeitete Raradsignal vor wie eine 3D schwarz/weiß Kamera mit schlechter Auflösung, schlechtem Blickfeld und einer Differenzgeschwindigkeits-Information zu jedem Pixel.
Gibt Systeme da wird das Kamerabild mit dem Radarbild kombiniert um ein besseres Gesamtergebnis zu erhalten. BMW hat im i3 z.B. nur ein einfaches Kamerasystem, blendet das die Sonne oder ist Nebel dann ist es genauso blind wie der Fahrer selbst - ein absolutes no go für mich. Ausgerechnet bei schlechter Sicht würde man die System am nötigsten gebrauchen. Andere verlassen sich nur auf das Radar und können dann stehende Hindernisse nicht erkennen da sie die, genauso wie Straßenschilder, ausmaskieren. Gibt da nette Forenbeiträge. Mit denen fährt man ungebremst auf das stehende Auto vor der Kreuzung auf, nur wenn es leicht rollt wird es erkannt.
Da der Ioniq sehr gut an der Kreuzung bis 0 abbremst vermute ich dass er das Radarsignal und das Kamerabild kombiniert, kann es aber nicht sagen weil es dazu keine Dokumentation gibt. Vielleicht fährt mal jemand mit abgeklebter Kamera mit adpativen Tempomat an die Kreuzung und checkt ob er bis auf 0 abbremst (nicht ernst gemeint) :lol:

Was im Ioniq wirklich drinnen ist, hab noch nicht's darüber gefunden.
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Re: Wie gut sind die Assistenzsysteme?

Beitragvon Helfried » Di 4. Jul 2017, 20:36

gekfsns hat geschrieben:
Mit denen fährt man ungebremst auf das stehende Auto vor der Kreuzung auf


Das macht der Ioniq gerne, der Tempomat erkennt keine stehenden Autos. Außer, sie sind zuvor gerollt.
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Re: Wie gut sind die Assistenzsysteme?

Beitragvon hghildeb » Do 20. Jul 2017, 18:46

Das stimmt leider, bin da auch schon oft erschrocken in die Eisen gegangen.
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Re: Wie gut sind die Assistenzsysteme?

Beitragvon Twizyflu » Fr 21. Jul 2017, 10:58

Echt?!
Ich fahre oft auf eine Kreuzung zu wo schon einer an der Ampel wartet und der IONIQ bremst herunter.
Er bimmelt auch, wenn ich zu schnell ranfahre (habe deshalb die Warnung von früh auf normal umgestellt, sonst wirds nervig).

Und neulich fuhr ich als linksabbieger über die Kreuzung und gegenüber war ein Auto etwas über der Linie unter der Ampel.
Der IONIQ fuhr mit Tempomat (war 35 km/h eingestellt oder so - zum Testen) und hat auch nicht in der Kurve herausbeschleunigt, aber er bimmelte und zeigte an HINDERNIS ERKANNT .... oder so eine Meldung ca. kam im Display. Sonst nix.

Komisch...
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Re: Wie gut sind die Assistenzsysteme?

Beitragvon Alex1 » Fr 21. Jul 2017, 11:42

Ist wohl noch Forschung angesagt... :twisted:
Herzliche Grüße
Alex
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