Mein erster Eindruck vom Ioniq

Mein erster Eindruck vom Ioniq

Beitragvon yankee » Sa 2. Jun 2018, 20:44

Ich überlege mir ein E-Auto zu kaufen, bin jedoch noch ganz am Anfang gerade in der Phase "Marktsondierung".

Kurzer Hintergrund zu mir: Ich fahre ca. 20.000km im Jahr, davon 90% Autobahn, typischerweise 60km am Stück, längstens 140km am Stück (1-3x im Monat), zu 99% alleine im Auto mit maximal einem großen Koffer. Ich suche was komfortables. Wenn man damit schnell fahren kann umso besser, aber solange man sich einigermaßen entspannt zurücklehnen kann fahre ich auch durchgehend 100km/h ;-). Der Besitz eines Autos sehe ich als "Übergangstechnologie", bis es autonom fahrende Carsharing-Autos gibt, die man zu seinem Haus ordern kann und dann wieder wegschicken kann ;-). Aber bis dahin wird wahrscheinlich noch eine Weile vergehen und so werde ich wohl doch nochmal was anschaffen. Wie man schon zwischen den Zeilen lesen kann begeistere ich mich für autonomes Fahren und natürlich auch für elektrisches Fahren, denn niemand braucht den Lärm und Gestank eines Verbrenners ;-).

Als Einstieg in die Marktsondierung miete ich gerade für 4 Tage einen Ioniq Premium. Jetzt ist der erste der 4 Tage um und hiermit dokumentiere ich mal was mir soweit aufgefallen ist, in der Hoffnung, dass es noch anderen hilft. Natürlich bin ich auch an euren Tipps&Tricks&Emphelungen interessiert.


Tag 1
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Ich fahren morgens über die leere Autobahn und nehme mir vor herauszufinden was der IONIQ so an Strom frisst wenn ich so schnell fahre wie möglich. Keine leichte Aufgabe, denn ein erheblicher Teil der Strecke ist auf 100km/h begrenzt und eine längere Baustelle kommt da noch dazu. In dem freigegeben Abschnitt (grob geschätzt ein Drittel der Strecke), gebe ich Vollgas. Ab 170km/h regelt der Motor ab. 175km/h Maximalgeschwindigkeit erreiche ich letztlich mit viel Geduld. Der Bordcomputer quittiert die Fahrt mit:

Stecke: 57km (>90% davon Autobahn, grob 20km "Volle Pulle")
Verbrauch: 16,8 kwh/100km
Verbleibende Reichweite: 120km


Auf dem Rückweg, probiere ich dann eine Sparvariante aus. Ich fahre maximal 110km/h, wenn weniger erlaubt ist, dann das was erlaubt ist.

Der Bordcomputer sagt:

Strecke: 57km (>90% davon Autobahn)
Verbrauch: 10,8kwh/100km
Verbleibende Reichweite: 60km

(Auf der Webseite gibt Hyundai einen Verbrauch von 11,5 kWh/100 km. Offenbar lässt sich der Wert problemlos unterbieten, wenn man nur bereit ist langsam zu fahren.)

Heizung/Klimaanlage war in beiden Fällen ganz normal im Automatikmodus im Betrieb. Viel zu tun hatte die allerdings trotzdem nicht, dann die Außentemperaturen sind außen aktuell doch eher angenehm.

Es ist also klar ersichtlich wie stark die Geschwindigkeit den Verbrauch beeinflußt. Was mich wundert, ist dass nach der Karacho-Fahrt die Reichweite 120km war und nach weiteren 60km Sparfahrt genau 60km abhanden gekommen ist. Ich hätte gedacht der Computer rechnet dann nochmal neu. Andererseits sind die letzten 10km meiner morgendlichen Fahrt ein erheblicher Teil im "low-speed-Bereich", vielleicht rechnet der so kurzfristig?

Was mir während der Fahrt aufgefallen ist:

Zu aller erst: Der Ioniq fährt sich super angenehm. Trotz E-Motor und toller Beschleunigung aus dem Stand ist der Ioniq kein Sportwagen. Das merkt man, aber wollte ich auch garnicht. Ich will ein komfortables Alltagsauto und nach dem ersten Tag würde ich sagen: Genau das bietet der Ioniq.

Was im mir im Detail aufgefallen ist:

1. Sie Sicht nach vorne und zu den Seiten ist recht gut, die Sicht nach hinten ist eine Katastrophe. Zum Rückwärtsfahren gibt es eine Rückwärtsfahrkamera, aber danach zu fahren braucht noch etwas Erfahrung und Vertauen.

2. Der Abstandshaltetempomat ist für mich eine echt coole Sache. Aber er arbeitet mir nicht vorrausschauend genug. Wird der Vordermann plötzlich um wenige km/h langsamer, dann bremst der IONIQ schonmal plötzlich übertrieben. Ich habe bei meiner Testfahrt auf dem Rückweg, wo einiges an Verkehr war dies in einer Baustelle gut testen können. Fängt der IONIQ an zu bremsen drücke ich den Tempomat augenblicklich aus und lasse den IONIQ einfach ohne Rekuperation rollen. Kurz danach, wenn der Vordermann wieder Gas gibt, schalte ich den Tempomat wieder an und der IONIQ fährt brav hinterher. Obwohl die Situation immer wieder durchgespielt habe, war es nie nötig zu bremsen/rekuperieren, nur rollen hat immer gereicht. Es enttäuscht mich etwas, dass ich das hier besser managen kann als der IONIQ selbst. Denn für nötig halte ich das nicht. Der IONIQ müsste einfach etwas großzügiger mit der Auslegung des Abstands zum Vordermann sein und diesen mehr "federn" lassen. Ich habe schon probiert die Reaktionszeit auf "langsam" zu stellen, aber ich bin mir noch nicht ganz sicher ob das überhaupt einen Unterschied macht. Trotzdem empfinde ich den Abstandstempomat als eine große Hilfe, denn in weniger dynamischen Situationen leistet er gute Dienste und auch in der beschriebenen Situation nimmt er einem viel anstrende Fußarbeit ab... Man muss den nur die ganze Zeit managen.

3. Vom Lane Assist habe ich mir mehr versprochen. Ständig piept er, weil ich angeblich meine Hände nicht am Lenkrad hätte. Tatsächlich hat der Lane Assist keine Ahnung ob meine Hände am Lenkrad sind, er merkt nur ob ich Lenkbewegungen durchführe. Aber wenn es nichts zu tun gibt, was soll ich Lenkbewegungen machen? Was mir zu funktionieren scheint ist die ganze Zeit einen leichten Druck gegen den Lane-Assist auszuüben. Einfach dafür mit ein bis zwei Fingern kontinuierlich einen minimalen Lenkdruck ausüben und schon ist der Lane-Assist glücklich. Man muss dabei aber wirklich gefühlvoll sein. Technisch ist da sicherlich mehr möglich. Praktisch kann ich mir vorstellen, dass man sich an den Lane-Assist gewöhnt. Manchmal führt die Gewöhnung aber auch zu Überraschungen: Wenn man das Lenkrad gefühlvoll in die richtige Richtung drückt, dann "hilft" der Lane-Assist mit und es geht alles wirklich mit Fingerspitzengefühl. Immer wieder kam es auf meinen Fahrten heute jedoch dazu, dass ich mich plötzlich wunderte, warum die Lenkung so schwergängig ist. Ein Blick auf die Lane-Assist-Kontrolleuchte zeigte dann jeweils: Die Spurerkennung hat aufgegeben. Ohne etwas davon zu vermelden. Ich bin mir noch nicht ganz im Klaren ob der Lane-Assist so ein nettes Gimick ist oder tatsächlich etwas sehr hilfreiches. Morgen will ich mal den Lane-Assist ausschalten um einen Vergleich zu bekommen.

4. Maße - Der Ioniq ist deutlich größer als der Polo den ich bisher fahre. Eigentlich kein Problem, denn eigentlich fahre ich sowieso nur zu Zielen an denen es Platz genug gibt. Trotzdem freue ich mich auch im geräumigen Parkhaus mit dem Polo gerne darüber wie einfach und mühelos man nicht nur in jede Parklücke reinsaust, sondern auch dass man selbst eingekesselt von zwei SUVs noch reichlich Platz zum ein und Aussteigen hat. Das geht beim Ioniq schon noch, aber hätte ich die Wahl, dann würde ich den Ioniq lieber eine Nummer kleiner nehmen, denn eigentlich ist alles was hinter dem Fahrersitz noch kommt für mich Verschwendung ;-).

5. Die Einstellung der Rekuperationsstufe: Das Feature gefällt mir unglaublich gut. Im Normalbetrieb schalte ich die Rekuperation aus und versuche das Ausrollen so abzuschätzen, dass ich mit passender Geschwindigkeit an passender Position bin. Das geht natürlich nicht immer, insbesondere deswegen nicht, weil der Ioniq wirklich richtig gut rollt. Beim Aufschließen auf vorrausfahrenden Verkehr geht das sehr gut (schade dass der Abstandshaltetempomat das nicht so gut macht) und auch bei sich ändernden Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Ampeln bei denen man schon hart vermutet, dass diese in wenigen Sekunden umspringen sind mit Rollen gut zu meistern. Der Versuch an einer roten Ampfel zum Stehen zu kommen wird dagegen als großes Verkehrshindernis enden. Hier aber vorrausschauend mit den Fingern die passende Rekuperationsstufe eingelegt sorgt für ein gleichmäßiges verlustarmes (hoffentlich) entschleunigen und kann kurz danach wieder rausgenommen werden. Das macht Spaß!

6. Die Sitze - Die sind einigermaßen bequem, aber da ich sehr groß bin (1,95m) muss ich den Sitz sehr weit nach unten fahren, weil sonst die Decke nahe kommt. Dann sind meine Oberschenkel nicht mehr auf dem Sitz. Das ist eine Weile lang OK, wird aber doch schnell unbequem... Vorallem wenn man ohnehin schon den halben Tag auf anderen Sitzen die nicht optimal sind gesessen hat. Also Sitzflächenvorderkante nach ganz oben. Reicht immernoch nicht. Dann den Sitz weiter nach hinten... Aber dann ist das Lenkrad so weit weg. Ich fürchte das das allerdings ein Problem ist, bei dem ich in vielen Autos Probleme habe. Ich spiele morgen nochmal mit der Konfiguation, vielleicht finde ich eine bessere Lösung.

Tag 2
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Wieder fahre ich meine übliche Strecke, diesmal mittags hin und abends zurück. Jetzt will ich es wissen: Wie sparsam kann man den Ioniq fahren? Ich fahre maximal 90 km/h, die Klimaanlage schalte ich auf nur Lüftung (vorrausgesetzt das ist es was der Knopf tut den ich gedrückt habe, aber der Verbrauch der Klimaanlage hat 0 angezeigt und es wurde warm). Der Bordcomputer quittiert die Fahrt mit:

Strecke: 57km
Verbrauch: 9,5kwh/100km
Restreichweite (voll aufgeladen losgefahren): 185km

Am Ziel lade ich auf und auf dem Rückweg versuche ich nochmal ein ein etwas schnelleres, aber ich finde doch noch relativ normales Profil aus mit maximal 130km/h. Ergebnis:

Strecke: 57km
Verbrauch: 13,6kwh/100km
Restreichweite (vollgeladen gestartet): 165km

Interessant: Nur 90km/h zu fahren bringt schon nochmal was, aber der Effekt haut einen nicht gerade um. Wenn Sonntag ist und keine LKWs vorhanden sind, wo ich mich dahinter klemmen kann, dann fühle ich mich schon als Verkehrshindernis. Das Tempo ist nicht mehr so angenehm. Bei dem Reichweitengewinn muss man bedenken, dass ca. 5km Baustelle mit 80km/h waren und ein nochmal erheblicher Teil der Strecke Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100km/h hat. Entsprechend dürfte meine Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen dem 110km/h und dem 90km/h Profil noch schwächer sein als es erstmal aussieht und damit der Effekt auch großer, als sich direkt erkennen lässt.
Auf dem Rückweg habe ich dann mit 130km/h 26% mehr verbraucht als mit 110km/h. Bedenkt man auch hier wieder, dass ich nur auf ca. 1/3 der Strecke die 130 wirklich fahren konnte, dann ist der Aufschlag schon sehr erheblich! Ich frage mich ob das überhaupt sein kann (trotzdem muss ich natürlich anmerken, dass der Wert von 13,6kwh auf 100km mir immernoch sehr gut erscheint).

Auf der Fahrt habe ich nochmal erheblich mit der Sitzposition gespielt und darauf geachtet, was mir daran auffällt. Es ist doof, dass da nichts ist, wo man während die Hände am Steuer ist die Ellebogen gemütlich ablegen kann. Andererseits... Denke ich gerade darüber nach ob das nicht grundsätzlich immer so ist. Ich habe die Lenkradposition etwas variiert und auch den Sitz verstellt und habe letztlich eine etwas bessere Position gefunden als gestern, finde aber trotzdem dass das noch besser sein könnte, aber es wäre gut genug für mich.

Wie am Tag vorher vorgenommen habe ich den Lane Assist heute ausgeschaltet. Und zum Vergleich zwischendurch auch immer mal wieder ein. Leider komme ich doch eher zu dem Schluss, dass der für mich eher ein Gimmick ist als eine große Hilfe. Wenn es reichen würde die Hände einfach am Lenkrad zu haben, dann wäre das sehr angenehm, aber dadurch dass man ständig am Lenkrad wackeln muss hält sich der Spaß in Grenzen.

Auch auf den Fahrtkomfort, besonders auf die Geräusche und Vibrationen habe ich nochmal bewusst geachtet und entsprechend auch nochmal bewusst festegestellt wie toll es ist elektrisch zu fahren. Die Abrollgeräusche sind auf der Autobahn zwar immernoch da und machen einen erheblichen Anteil der Geräuschkulisse aus und auch den Wind hört man vorbeirauschen, aber es ist trotzdem viel schöner als in einem Verbrenner. Aus reiner Neugier müsste ich nochmal zum Vergleich einen Verbrenner fahren der selber gut gedämmt und eher leise ist. Vielleicht einen A3 mit einem Sechszylinder oder so, aber das wäre nur akademisch. Im Vergleich zu meinem alten Polo ist es auf jeden Fall ein riesen Gewinn.

Tag 3
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Mein heutiges Ziel liegt "draußen auf dem Land". Ich fahre erstmal 60km über die Autobahn und dann nochmal 40km über immer kleiner werdende Landstraßen. Die Autobahn ist jetzt genug getestet, also liegt der Fokus darauf, wie sich der Ioniq auf den letzten 40km schlägt. Als ich von der Autobahn abfahre resete ich den Bordcomputer. Autobahnausfahrt und Ziel liegen in etwa auf gleicher Höhe, aber dazwischen ist es ziemlich hügelig. Ich fahre zwar so vorrausschauend wie möglich, aber sonst nicht sehr sparsam. Ich genieße die satte Beschleunigung und fahre so zügig wie es die Straßen erlauben. Und zu meiner Überraschung stelle ich den Ioniq mit 9,6kWh/100km ab! Ich bin sensationell überrascht!

Nebenbei bin ich entzückt, wie schön sich der Ioniq auf der kurvenreichen Tour fährt. Auch die Geräuschkulisse ist nochmal ein ganzes Stück ruhiger als auf der Autobahn, denn wegen dem geringeren Tempo sind die Abrollgeräusche natürlich leiser und nicht zuletzt ist weniger Lärm durch andere Autos da. Geräuschlos macht die geballte Beschleunigung noch viel mehr Spaß.

Während der Fahrt bemerke ich wie ich am Rücken anfange zu schwitzen. Die Klimaanlage steht auf 22°C, draußen sind es eher 23°C. Da fällt mir ein, dass dieses Auto doch mit einer Sitzbelüftung ausgestattet ist. Die probiere ich direkt mal aus. Zu meiner Überraschung ist der kühlende Effekt am Rücken augenblicklich spürbar und sehr angenehm. Das einzige was daran leicht stört, ist dass die Lüftung dabei Geräusche macht. Aber das lässt sich wohl verschmerzen.
Zuletzt geändert von yankee am Mo 4. Jun 2018, 15:46, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Mein erster Eindruck vom Ioniq

Beitragvon Wiese » So 3. Jun 2018, 08:48

Das kann ich im Großen und Ganzen alles bestätigen. Da ich nur 178 groß bin, passt der Sitz und was dazu gehört gut.
Dann warten wir mal auf Tag 2.
Umweltrelevantes: ab 2007 5,76 kWp PV, ab 2008 Naturstromkunde, ab 2009 20m² Thermie, ab Mai 2006 Honda Civic Hybrid
Eine Frau, 2 Kinder, 3 Enkel, eine Katze :old:
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Re: Mein erster Eindruck vom Ioniq

Beitragvon gekfsns » So 3. Jun 2018, 09:14

@yankee
Respekt, hast schon am ersten Tag schon einiges an Erfahrung gesammelt, kann fast alles so bestätigen.
Zum Spurhalte-Assistent, ich finde ihn vor allem auf der Autobahn auf der mittleren Spur entspannend, aber auch auf normaler Langstrecke hab ich ihn immer gern an. Wo ich ihn abschalte sind kurvige und enge Landstraßen.
An vieles, wie dem Abstandstempomat, gewöhnt man sich schnell.Zum Beispiel versucht er auch mit Abstand 4 verkrampft den Abstand penibel einzuhalten anstatt den Puffer sinnvoll zu nutzen. Da muß ich ihn manchmal abschalten denn das kann auch gefährlich werden.Zum Beispiel fuhr in einer Autobahnbaustelle eine Mini-Fahrerin mit zu wenig Minimalabstand hinter mir her. Der LKW weit vor mir bremste ziemlich stark. Anstatt die 70m Abstand zum langsamen Abbremsen zu nutzen, ging der Ioniq genauso in die Eisen wie der LKW vor mir. Ich sah in den Rückspiegeln Reifenqualm aufsteigen - war verdammt knapp hinter mir. Die Mini-Fahrerin hatte dazugelernt, ich aber auch - hab den Daumen bei solchen Situationen immer in der Nähe vom Lenkradtaster zum deaktivieren des Tempomaten. Es gibt die Möglichkeit die Regelcharakteristik in 3 Stufen zu beeinflussen, mir ist das aber zu wenig.
Ist alles jammern auf hohem Niveau :)
Viel Spaß noch bei der Probefahrt und hoffentlich eine möglichst kurze Wartezeit - der Ioniq ist perfekt für Dich.
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Re: Mein erster Eindruck vom Ioniq

Beitragvon St3ps » So 3. Jun 2018, 10:31

Mit dem Gaspedal kann man den Tempomaten auch übersteuern. Ich habe ihn auf Stufe 3, passt bisher sehr gut, eventl. muss man ihn halt manuell der Situation anpassen, welchen Abstand man zum Vordermann haben will.

Der Lane-Assist bringt m.E.n. nur auf der Autobahn was oder bei vergleichbaren Straßen, die bei mir aber abseits der Autobahn nicht wirklich vorhanden sind.

An die Rückfahrkamera gewöhnt man sich, auch leider, viel zu schnell, aber bei dem großen und unübersichtlichen IONIQ eine Wohltat. Persönlich richte ich mich nach der blauen Linie, die Gelbe ist da nur als Anhaltspunkt zu gebrauchen.

Das Lenkrad müsstest Du eigentlich auch bewegen können (also nicht nur nach oben/unten sondern auch rein/raus).
Hyundai IONIQ Elektro Premium SD (Marina Blau). Elektrisch unterwegs im schönen Sauerland seit 11.12.2017.

Bild ab WB/LS
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Re: Mein erster Eindruck vom Ioniq

Beitragvon Jan » So 3. Jun 2018, 11:37

Die Rückfahrkamera ist noch immer nicht meins. Es liegt aber an mir, denn ich traue dem Bild nicht. Ist natürlich völliger Blödsinn, denn die Kamera kann nur die Realität abbilden, aber eine Extrablick kann ich mir einfach nicht verkneifen. :) Toll finde ich auch die 360 Grad Ansicht bei anderen Fahrzeugen. Vielleicht kommt da bei Hyundai ja auch nich was.
Der Spurhalte Assistent klappt meistens ganz gut, aber mit Sonne auf der Nase, Schlagschatten von der Seite oder starken Seitenwind, kommt er nicht zurecht. Spiegelungen auf der Straße zeigen auch oft Fehler. Trotzdem eine tolle Sache. Ich hätte gern den Beifahrersitz auch elektrisch und eine plane Ladefläche. Ach ja und das Radio. Es wiederholt oft schon gesendete Fragmente. Kennt Ihr das auch? Hat bestimmt etwas mit dem Pufferspeicher zu tun. Ja und sonst? Einfach klasse dieses Spaßgerät. :)
Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
Der Ioniq wartet schon auf die ersten Sonnenstrahlen. :)
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Re: Mein erster Eindruck vom Ioniq

Beitragvon MitmRadldo » So 3. Jun 2018, 11:47

Jan hat geschrieben:
Ach ja und das Radio. Es wiederholt oft schon gesendete Fragmente. Kennt Ihr das auch? Hat bestimmt etwas mit dem Pufferspeicher zu tun.


Kommt wohl von der automatischen FM/DAB+-Umschaltung, je nach Empfangslage. Wenn der eingestellte Sender sowohl analog als auch digital ausgestrahlt wird, ist DAB+ normalerweise bevorzugt. Sollte man aus dem Sendegebiet kommen, wird auf FM umgeschaltet. Umgekehrt genauso. Leider kriegen es viele Sender nicht hin, FM und DAB+ ohne 1-5 s zeitlichen Vorsatz zu senden. Vielleicht liegt es auch an den Radiogeräten. Beim automatischen Umschalten hört man das entsprechend.
30.01.2018. Das UFO ist gelandet. :mrgreen:
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Re: Mein erster Eindruck vom Ioniq

Beitragvon HubertB » So 3. Jun 2018, 12:34

Das kann der Sender nicht kompensieren, da verschiedene DAB Empfänger unterschiedliche Latenz haben. Das müsste das Radio machen. Bis zu 6s Audiopuffer wäre dafür notwendig.
Twizy seit 3/2015, Zoe Q210 12/2015-11/2017, Ioniq seit 12/2017, Kona bestellt
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Re: Mein erster Eindruck vom Ioniq

Beitragvon yankee » Mo 4. Jun 2018, 07:28

Danke für eure Kommentare soweit. Ich habe gerade meinen Bericht von Tag 2 an den ersten Post ergänzt. Ich bin schon ganz traurig, dass die Hälfte der Zeit schon um ist...
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Re: Mein erster Eindruck vom Ioniq

Beitragvon Cliffideo » Mo 4. Jun 2018, 07:46

Verrätst Du uns, wo und zu welchem Preis Du den Ioniq gemietet hast und wieviel Kilometer Du fahren darfst in dieser Zeit?
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Re: Mein erster Eindruck vom Ioniq

Beitragvon yankee » Mo 4. Jun 2018, 08:19

Cliffideo hat geschrieben:
Verrätst Du uns, wo und zu welchem Preis Du den Ioniq gemietet hast und wieviel Kilometer Du fahren darfst in dieser Zeit?

https://www.snappcar.de/auto-mieten/aut ... 8f59a15fe8

Kurz: 57,50 € / Tag, 100km pro Tag inklusive, Mehrkilometer 23cent (20cent + 15% Servicegebühr). Nicht gerade "hinterhergeworden", aber für 4 Tage OK und bisher sehr schnell und unkompliziert.
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