Ioniq für meinen Alltag?

Re: Ioniq für meinen Alltag?

Beitragvon Elektro-Hai » Di 13. Mär 2018, 23:06

Exelicer hat geschrieben:
Ich wohne in Berlin in einer Mietwohnung 2. Etage.



Ich wohn 3. Etage und unser i3 mit nur 120 km Reichweite und ausschliesslich öffentlichem Laden geht hier prima. Täglich Zehlendorf und zurück. Seit Sept. 4.000 km .

Die Langstrecke wird gehen, hängt ggf. von der Richtung ab. CCS Richtung Dresden ist derzeit noch ein bisschen mau. Nach Hamburg oder Hannover gehts ganz gut.

Probiers testweise aus und merk wie es sich anfühlt.

Grüsse
Heie



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Re: Ioniq für meinen Alltag?

Beitragvon T1D » Di 13. Mär 2018, 23:27

Solange Du nicht die ewig defekte Säule am Alex zu Deiner Hauptsäule machst müßte eigentlich alles bunt sein.

Leih Dir doch mal für die Fahrt zu den Verwandten einen Ioniq und probier das Ganze mal aus. Kannst ja vorher hier nochmal die alten Hasen fragen wie sie das mit der Routen- und Ladestoppplanung angehen. Nach dem Versuch kannst Du die Sache gleich viel besser einschätzen. (Strominator verleiht sowas...)
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Re: Ioniq für meinen Alltag?

Beitragvon gemike » Mi 14. Mär 2018, 08:40

Eine weitere Sache, die beim ausschließlich öffentlichen Laden nicht übersehen werden darf ist der teils sehr hohe Strompreis (Minutenpreis). Auch das spricht möglicher Weise gegen die Anschaffung eines E-Autos, wenn man über keine eigene Lademöglichkeit verfügt.
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Re: Ioniq für meinen Alltag?

Beitragvon Jan » Mi 14. Mär 2018, 09:03

Dein Grundproblem würde ein größerer Akku auch nicht lösen, denn er verschafft Dir nur etwas mehr Zeit. Es ist das immer wieder kehrende Grundproblem und das lässt sich eben mit Ladesäulen in Großstädten so nicht lösen, jedenfalls nicht für die Masse. Der große Vorteil von E Autos, sie können laden, während sie stehen. Und sie stehen wie Verbrenner, viele Stunden am Tag. Genau an diesen Stellen müssen einfache Steckdosen vorhanden sein, damit kleiner Strom rieseln kann. Jeder Parkplatz in Deutschland braucht eine einfache Lademöglichkeit, wenn E Mobilität gelingen soll und das gilt gerade für die Großstädte. Ohne einfaches Laden wird es dort keine E Mobilität geben. Ladesäulen sind gut, richtig und wichtig, noch wichtiger aber eben die tägliche kleine Dosis.
Und für Dich gilt, Du musst Dir genau diese Steckdose suchen, sonst wirst Du auf Dauer mit einem E Auto nicht glücklich werden. Also, erst eine Lademöglichkeit finden, die in Deinen Alltag passt, Nachbar im Erdgeschoss, Steckdose am Arbeitsplatz, direkt neben dem Arbeitsplatz, wo auch immer. Strom gibt es zum Glück überall in Deutschland. So gesehen lässt sich ein E Auto also deutlich besser laden, als man Sprit für den Verbrenner findet. :)
Und was den Ioniq betrifft, gleich geht’s wieder los und ich freue mich schon sehr auf elektrischen Fahrspaß. :)
Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
Der Ioniq wartet schon auf die ersten Sonnenstrahlen. :)
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Re: Ioniq für meinen Alltag?

Beitragvon Exelicer » Mi 14. Mär 2018, 09:09

hghildeb hat geschrieben:
Ich rate ja eigentlich jedem ohne feste Lademöglichkeit (noch) vom E-Auto ab.
Aber bei 125km wöchentlicher Fahrleistung sehe ich jetzt auch kein Problem, am Wochenende mal zu einem der über 30 Schnellader in Berlin zu fahren und dort eine Kaffeepause zu machen.


Hab eben das vorgeschlagene Ladestationenverzeichnis geschaut. In Berlin Biesdorf gibts nur Typ2 Lader... Ostberlin scheint allgemein viel schlechter mit Ladesäuler ausgestattet zu sein als Mitte und Westberlin. Und was ich gestern Abend gesehen habe, kann der Ioniq bei Typ2 ja nur mit ca. 6kw/h laden. Das wird dann wohl also nichts. Weil ich schätze mal, dass es verboten ist, dass Auto die ganze Nacht an so einer Station stehen zu haben, wenn er dann wahrscheinlich 2Uhr nachts fertig ist und man erst Früh um 7 los macht. Weil eine Station mit 2x Typ2 ist tatsächlich in 200m von meiner Wohnung entfernt.

trekki1990 hat geschrieben:
Mal ganz anders gedacht. Smart ED gebraucht oder neues Modell und für die längeren Strecken Bahn? Wundert mich eh dass man in Berlin ein Auto braucht... Da ist doch vieles sogar zu Fuß oder Fahrrad erreichbar.


Ich bin absolut kein Fahrrad Typ 25km jeden Tag wäre auch etwas viel und mit den Öffis brauche ich knapp eine Stunde zur Arbeit und das gleiche wieder nach Hause. Mit Auto geht es frühs zw. 30-45min und Abends zw. 20-35min. Ich spare also ca. 1h pro Tag, wenn ich nicht die Öffis nutze. Zudem sind die Öffis echt ätzend. Im Winter hustet und niest es die ganze Zeit in den Dingern und im Sommer erschwitzt man, weil es keine Klima gibt. Zudem sind die Bahnen hoffnungslos überfüllt. An einigen Stationen kommt man garnicht rein, weil schon überfüllt. Und jedes Jahr dann der Busersatzverkehr, weil wieder das notdürftigste an den Schienen geflickt wird. Und mind. 2-3 pro Woche dann die Ausfälle, wo man dann nochmal 10-20min warten muss. Ich hab mir das 3 Jahre mit den Öffis angetan und bin sehr froh, dass ich aktuell die Parkmöglichkeit beim Büro habe. Ich komm halt vom Land, aus einer Kleinstadt. Ich bin Auto gewohnt und die Öffis sind alles andere als gut hier in Berlin.

Zudem kostet das BVG Aboticket fast soviel wie eine Tankfüllung. Und ein Auto hätte ich wegen eigener Famile mit Kind sowieso. Hätte ich das Auto nur für die Fahrt zur Arbeit wäre es teuer aber so nimmt es sich fast nichts.

Elektro-Hai hat geschrieben:
Exelicer hat geschrieben:
Die Langstrecke wird gehen, hängt ggf. von der Richtung ab. CCS Richtung Dresden ist derzeit noch ein bisschen mau. Nach Hamburg oder Hannover gehts ganz gut.


Mist ich fahre Richtung Dresden und dann Richtung Hof...


Lustig, der Ioniq hat exakt den gleichen Keyless Go Schlüssel wie mein i40. Auch wenn das System ja nicht sooo sicher ist, es ist mega praktisch.
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Re: Ioniq für meinen Alltag?

Beitragvon trekki1990 » Mi 14. Mär 2018, 09:19

Dass es so schlimm mit den Öffis in Berlin aussieht wusste ich nicht... Ist ja echt bescheuert :/

Fakt ist, das kann keiner bestreiten, muss die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut werden.

Momentan ein E-Auto zu fahren heißt auch sich aus der eigenen Komfortzone zu bewegen. Leider sind da momentan noch ein paar Abstriche zu machen.

Ich bin in der tollen Lage ein Eigenheim zu besitzen wo ich jeden Tag Laden kann und immer mit vollem Akku starte.

So lange Mieter keine Möglichkeit haben "an der Laterne" zu nuckeln oder die Ladung so schnell wie Flüssigtreibstoff von statten geht, wird es schwierig bleiben.

Wie schon gesagt, der IONIQ macht 80% in ca. 15-30min mit seinen max. 70kw Ladeleistung. Der Kona hat zwar einen dickeren Akku, braucht dafür dann aber wieder länger. Die Energie muss ja eh durch die Leitung.

Eventuell wäre ein PHEV erst mal ein Kompromiss den man vielleicht eingehen muss.

VG
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Re: Ioniq für meinen Alltag?

Beitragvon Helfried » Mi 14. Mär 2018, 09:23

Exelicer hat geschrieben:
kann der Ioniq bei Typ2 ja nur mit ca. 6kw/h laden. Das wird dann wohl also nichts. Weil ich schätze mal, dass es verboten ist, dass Auto die ganze Nacht an so einer Station stehen zu haben, wenn er dann wahrscheinlich 2Uhr nachts fertig ist und man erst Früh um 7 los macht.


Es sind immerhin 6,6 kW. Kw/h gibt's nicht. Freilich kannst du die Nacht nutzen dafür. Der Ioniq braucht 5 Stunden, bis er voll ist. Er ist das optimale Stadtauto (Überland natürlich auch).
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Re: Ioniq für meinen Alltag?

Beitragvon Exelicer » Mi 14. Mär 2018, 09:24

gemike hat geschrieben:
Eine weitere Sache, die beim ausschließlich öffentlichen Laden nicht übersehen werden darf ist der teils sehr hohe Strompreis (Minutenpreis). Auch das spricht möglicher Weise gegen die Anschaffung eines E-Autos, wenn man über keine eigene Lademöglichkeit verfügt.


Da wäre eine Innogy Säule in der Nähe.
4,95€/Monat + 0,30 €/khw oder 0,13€/Min. je nach Gleichstrom oder Wechselstom wie es aussieht. Die 5€ wären erstmal wurst. 30 Cent sind schon etwas teurer als Zuhause. Ist halt auch echt die Frage, ob man da über Nacht stehen dürfte.
https://www.innogy.com/web/cms/de/38116 ... gs/epower/

Jan hat geschrieben:
Dein Grundproblem würde ein größerer Akku auch nicht lösen, denn er verschafft Dir nur etwas mehr Zeit. Es ist das immer wieder kehrende Grundproblem und das lässt sich eben mit Ladesäulen in Großstädten so nicht lösen, jedenfalls nicht für die Masse. Der große Vorteil von E Autos, sie können laden, während sie stehen.

Ja das ist absolut richtig. Großstädte haben einen Wechsel eigentlich am nötigsten, wenn man die Luftbelastung nimmt. Berlin scheint aber allgemein kein besonders gutes Vorbild zu sein, was das Thema betrifft.

Mehr Zeit durch einen größeren Akku gibt aber auch mehr Sicherheit und Komfort, wenn man mal eine etwas längere Strecke hat. Weil es kann doch auch mal sein, dass die Säulen belegt oder defekt sind. Und wie gesagt, dass man nicht mit 100km/h auf der Autobahn fahren muss. Die gut 200km beim Ioniq sind aber grundsätzlich schon ausreichend. Etwas mehr wäre aber sicher nicht verkehrt.
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Re: Ioniq für meinen Alltag?

Beitragvon ex-wrangler » Mi 14. Mär 2018, 09:32

Diese Aussage gefällt mir sehr gut.
Das ist das richtige Motto für jene, die E-Mobilität als realistische Möglichkeit sehen.

plock hat geschrieben:
Die richtige Einstellung hast du eigentlich schon, jetzt fehlt dir nur noch das richtig Auto.
Toyota Prius 3 Plug In

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Re: Ioniq für meinen Alltag?

Beitragvon Exelicer » Mi 14. Mär 2018, 09:36

trekki1990 hat geschrieben:
Dass es so schlimm mit den Öffis in Berlin aussieht wusste ich nicht... Ist ja echt bescheuert :/

Fakt ist, das kann keiner bestreiten, muss die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut werden.

Momentan ein E-Auto zu fahren heißt auch sich aus der eigenen Komfortzone zu bewegen. Leider sind da momentan noch ein paar Abstriche zu machen.

Ich bin in der tollen Lage ein Eigenheim zu besitzen wo ich jeden Tag Laden kann und immer mit vollem Akku starte.

So lange Mieter keine Möglichkeit haben "an der Laterne" zu nuckeln oder die Ladung so schnell wie Flüssigtreibstoff von statten geht, wird es schwierig bleiben.

Wie schon gesagt, der IONIQ macht 80% in ca. 15-30min mit seinen max. 70kw Ladeleistung. Der Kona hat zwar einen dickeren Akku, braucht dafür dann aber wieder länger. Die Energie muss ja eh durch die Leitung.

Eventuell wäre ein PHEV erst mal ein Kompromiss den man vielleicht eingehen muss.

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Also für mich wäre entweder ganz oder garnicht. Elekto und Verbrenner, also alles doppel mitschleppen und auch die ganzen Nachteile mit Verschleiß und Wartung vom Verbrenner weiterhin dabei zu haben, wäre keine Option. Und leider gibts hier keine Schnelllader. Ich muss mir mal die Ladestation in der Nähe anschauen, ob die wirklich nach kw oder nach Minuten abrechnet, dass läst die Webseite von Innogy ja offen.

Den Kona hab ich nur ganz kurz angeschaut. Er sieht schon optisch gut aus und ist evtl. auch etwas weiter entwickelt als der Inoq. Auch das die Ladebuchse vorn ist, scheint viel sinnvoller als an der Seite hinten wie beim Ioniq. Er wird aber auch deutlich teurer werden, schätze ich mal. Bisher war ich aber nicht so der SUV-Typ. Gerade bei Elekto weiß ich nicht. Soviel Gewicht macht ja auch wieder ineffizienter. Aber ich schau mal, wenns dazu Test gibt, wenn er auf dem Markt ist.
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