Hyundai Ioniq vs. Tesla Model 3

Re: Hyundai Ioniq vs. Tesla Model 3

Beitragvon AgV8DdmU » Fr 12. Okt 2018, 11:22

juanmax hat geschrieben:
mitleser hat geschrieben:
juanmax hat geschrieben:
Quadrat weil die Strecke zwei mal kommt!

Theoretisch richtig aber praktisch fallen bei der Auffahrt keine Wandlungsverluste durch Reku an :!:

!? Wieso nicht? Die Energie geht über die genau selbe Komponente zurück.


Leute, holt mal eure Mechanik/Physik-Bücher raus und studiert diese...

Rauf 37kWh/100km
Runter -14kWh/100km

Mittelwert 11,5kWh/100km

Ebene 8,5kWh/100km
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Re: Hyundai Ioniq vs. Tesla Model 3

Beitragvon Helfried » Fr 12. Okt 2018, 11:30

juanmax hat geschrieben:
deswegen kann man auch so rechnen.


Jeieiein… Wenn man "auch so rechnet", muss man die Steilheit der Strecke in die Rechnung mit einbeziehen, dann wird es aber schwierig. Selbst der Großglockner hat sehr unterschiedlich steile Passagen.
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Re: Hyundai Ioniq vs. Tesla Model 3

Beitragvon Odanez » Fr 12. Okt 2018, 11:36

ok verstehe, das mit dem Quadrat ist weil wenn man bei sagen wir 50% Wirkungsgrad 10kWh zum beschleunigen reinsteckt, bleiben 5kWh Energie kinetisch und 5kWh Wärme, bei wiederum 50% Wirkungsgrad beim bremsen kommen aus den 5kWh kinetischer Energie 2,5kWh elektrische und 2,5kWh Wärmeenergie raus. Somit hat man nur noch 1/4 der Energie wieder drin, die am Anfang drin war, wenn man mal die Energie nicht berücksichtigt, die zum Fahren gebraucht wird. Bei 80% Wirkungsgrad dann 64%, 90% sind es 81%, usw.

Praxisversuche würden dann daraus bestehen, dass man eine Strecke mit konstanter Entfernung nimmt, einmal ohne Steigung, dann mit, vorausgesetzt Start- und Endpunkt liegen gleich, und dann die Differenz aus den beiden Stromverbräuchen rechnen, um zu sehen, wie hoch tatsächlich der Verlust durch das bergauf und -abfahren ist.
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Re: Hyundai Ioniq vs. Tesla Model 3

Beitragvon MaXx.Grr » Fr 12. Okt 2018, 12:53

juanmax hat geschrieben:
Quadrat weil die Strecke zwei mal kommt!


Du rechnest wie ein Politiker - solange bis das Ergebnis paßt. Solltest Du das als Beleidigung empfinden entschuldige ich mich jetzt schon...

Wenn etwas zweimal "kommt" dann drückt es allein schon die deutsche Sprache korrekt aus - nimm es mal 2... Aber das darfst Du nicht doppelt machen. Wenn Du also irgendetwas in Deiner Rechnung doppelt nimmst weil die Strecke zweimal kommt mußt Du dann aber auch nur die einfache Streckenlänge verwendet haben, also nur hoch bzw. runter.

Ferner solltest Du Dir noch überlegen daß bei Deiner Art zu Rechnen nur der horizontale Anteil der Strecke herangezogen werden darf, nicht der längere tatsächlich gefahrene auf der Schräge.

Aber vielleicht ist das alles in meinem Blondinenkopf durcheinander geraten und die Praxis viel besser geeignet sich den Rekuperationsverlusten zu nähern. Und dazu ist ja schon genug geschrieben worden in diesem Forum. Einfach mal die Suche belästigen...

Grüazi MaXx

P.S. Mal abgesehen davon daß dies nix mehr spezifisch mit dem Threadthema zu tun hat...
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Re: Hyundai Ioniq vs. Tesla Model 3

Beitragvon yankee » Fr 12. Okt 2018, 16:24

MaXx.Grr hat geschrieben:
juanmax hat geschrieben:
Quadrat weil die Strecke zwei mal kommt!


Du rechnest wie ein Politiker - solange bis das Ergebnis paßt. Solltest Du das als Beleidigung empfinden entschuldige ich mich jetzt schon...

Wenn etwas zweimal "kommt" dann drückt es allein schon die deutsche Sprache korrekt aus - nimm es mal 2...

Also ich glaube es würde der Lösungsorientierung näher kommen, wenn alle mal eine Runde durchatmen und den eigenen Post nochmal lesen vor dem Abschicken.

Mathematik: Wenn etwas sagen wir mal... einen Wirkungsgrad von 70% hat (also =0,7) und man nimmt eine Schubkarre voll Energie und schiebt die da durch, dann hat man 70% am Ende noch und 30% sind futsch. Ich glaube da sind wir uns alle einig. Wenn man jetzt die verbleibenden 70% nochmal durch die gleiche Maschine jagt, wieviel der ursprünglichen Energie hat man dann noch? Sagen wir mal wir hatten ursprünglich 100 Einheiten, dann haben wir nach dem ersten Durchlauf noch 100*0,7=70 Einheiten. Wenn wir die 70 Einheiten nochmal durch die Maschine laufen lassen, dann bleiben noch 70*0,7 = 49 Einheiten über. Also rund die Hälfte von dem was ursprünglich mal da war. Das kann man auch direkt ausrechnen: 100*0,7*0,7=49. Oder das ganze noch kürzer ausgedrückt: 100*0,7^2=49. Für jedes durchschieben kommt eine Potenz dazu. "*2 nehmen" würde bedeuten, dass die Effizienz auf 1,4 (also 140%) gesteigert wird und da sollte direkt auffallen dass das nicht möglich ist.

Ich nehme an, dass es hier ein Missverständnis gibt wovon man ausgeht:
- Den Effiziengrad muss man quadrieren, wenn man einen Prozess zweimal laufen lässt und vom Ursprungswert ausgeht.
- ODER ALTERNATIV kann man die Menge Energie zweimal mit dem Wirkungsgrad multiplizieren (NICHT: die Energie mit dem Wirkungsgrad mal zwei) um die verbleibende Menge Energie zu bekommen.

Lässt man beide Sätze auf sich in Ruhe wirken merkt man, dass es das Gleiche ist, obwohl da einmal "quadrieren" und einem "mal zwei nehmen" steht. Also ihr habt beide recht, schreibt aber völlig aneinander vorbei.
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Re: Hyundai Ioniq vs. Tesla Model 3

Beitragvon tom9404 » Fr 12. Okt 2018, 17:07

Teslas M3 fehlt aus bekannten Gründen halt, aber dennoch interessant.
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/e ... adac-test/
seit dem 29.10.2018 Kona 64 Kwh in bunt
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Re: Hyundai Ioniq vs. Tesla Model 3

Beitragvon BernhardLeopold » Fr 12. Okt 2018, 18:02

tom9404 hat geschrieben:
Teslas M3 fehlt aus bekannten Gründen halt, aber dennoch interessant.
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/e ... adac-test/

Leider haben sie bei den Teslas nicht den S100 D dabei, der wäre bei Stromverbrauch, Reichweite und vor allem Kosten/Reichweite deutlich weiter vorne.
Und auch ZOE wird durch die gewählte Modellversion Intens mit den 17"-Rädern unter ihrem Wert geschlagen.
Graz, Österreich - ZOE Life 04/2013 - Model 3 LR AWD bestellt
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Re: Hyundai Ioniq vs. Tesla Model 3

Beitragvon IO43 » Fr 12. Okt 2018, 18:09

Ist es wirklich relevant wie das Verhältnis von Reichweite und Anschaffungskosten ist? Da hat wohl wieder die Verbrennerdenke zugeschlagen, Hubraum pro Euro.
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Re: Hyundai Ioniq vs. Tesla Model 3

Beitragvon MaXx.Grr » Fr 12. Okt 2018, 19:35

yankee hat geschrieben:
Ich nehme an, dass es hier ein Missverständnis gibt wovon man ausgeht:
- Den Effiziengrad muss man quadrieren, wenn man einen Prozess zweimal laufen lässt und vom Ursprungswert ausgeht.
- ODER ALTERNATIV kann man die Menge Energie zweimal mit dem Wirkungsgrad multiplizieren (NICHT: die Energie mit dem Wirkungsgrad mal zwei) um die verbleibende Menge Energie zu bekommen.


Danke für Deine ruhigen Worte - da hast Du völlig Recht :-D Tut mir leid, bei mir waren die Finger schneller als die Gedanken. Ich war geistig bei der doppelten Strecke und deshalb wollte ich das partout nicht quadriert haben. Nichtsdestotrotz muß die Strecke halbiert werden wenn die Berechnung zweimal durchgeführt wird, nicht?

Aber das Threadthema entfernt sich immer mehr von meinem Geschreibsel - deshalb lassen wir es jetzt am besten gut sein...

Grüazi MaXx
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Re: Hyundai Ioniq vs. Tesla Model 3

Beitragvon Haifisch » Fr 12. Okt 2018, 22:11

AgV8DdmU hat geschrieben:

Physik ist nicht so seins ... selber Lesen mag er auch nicht?

Bitte schön, es wird serviert 8-)

https://de.wikipedia.org/wiki/Rollwiderstand#Rollwiderstandskoeffizient
Rollwiderstand => Masse Ioniq * Erdbeschleunigung * Rollbeiwert => 1500kg * 9,81m/s² * 0,012 => 177kgm/s² => 177N

https://de.wikipedia.org/wiki/Str%C3%B6mungswiderstand#Abh%C3%A4ngigkeit_des_Str%C3%B6mungswiderstandes
cW-Wert Ioniq 0,24 * Stirnfläche ca. 2,22² => 0,533m²

Die cW*A-Werte gibt es auch bei https://ecalc.ch/evcalc.php

Google-Suche nach "cW-Wert ioniq" liefert gleich als 2. Hit => https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=2ahUKEwj64-qNqf_dAhXvoIsKHXKrChEQFjABegQICBAC&url=https%3A%2F%2Fwww.hyundai.news%2Ffileadmin%2Fde%2FPressemappen%2FIoniq%2FIONIQ_2017_5_Technische_Daten.pdf&usg=AOvVaw1XEzYTlZDVx03_DWvULhIE


Ja, Physik ist nicht so jedermanns Sache, das stimmt wohl.
Wo wir gerade dabei sind...
Vielleicht verstehst Du meine Frage nicht, wahrscheinlich habe ich mich auch einfach schlecht ausgedrückt:
Erst mal danke für die Artikel, die ich aber auch schon so kenne.
Die ursprüngliche Frage von mir war: Wie kommst Du auf einen Mehrverbrauch von deutlich über 1kWh?
Du berechnest den Rollwiderstand...okay, Wie kommst Du auf den Rollbeiwert von 0,012? Das kann man doch so nicht machen? Je aufgepumpter der Reifen ist, umso niedriger ist dieser Wert und der eh schon sehr kleine Unterschied von 177 zu 200N beim Tesla (also 23N Differenz = fast nix) wird marginal. Wurde der Luftdruck im Reifen bei dem Test angegeben? Selbst wenn mit normalem Druck gefahren wurde, ist der Unterschied winzig und kann m.M.n. nicht so so einem Mehrverbrauch wie von Dir berechnet führen, oder wie sieht Deine Rechnung dahingehend aus?
Im Normalfall kann man ja sehr gut beobachten, daß ein schwereres Auto deutlich weiter rollt, da es mehr gespeicherte Energie hat, die vorher ja reingesteckt wurde und später rausgeholt wird. Die Walkarbeit der Reifen vernichtet kaum etwas davon.

Danke auch für den cWA-Wert, doch leider kannte ich auch diese Seite...hatte schon in einem anderen Post angezweifelt, ob das so stimmen kann, also wirklich korrekt für den Elektro ist (oder für den Hybrid, was vielleicht sogar näher liegend ist).
Der cW Wert wird mit 0,24 angegeben...für alle drei Modelle. Das kann doch nicht sein. Die beiden Hybride sind vorne offen und haben doch damit einen höheren Wert, oder? Stimmt dadurch tatsächlich die Stirnfläche von 2,22m²?
Diese Frage konnte mir leider auch noch niemand beantworten. Ich hatte die Hoffnung auf Dich gesetzt, weil Du hier immer sehr interessante Zahlen postest. Vom Prinzip gehe ich ja davon aus, daß die Zahlen eher für den Elektro stimmen als für die anderen aber wissen kann ich es nicht...vielleicht sind die Effekte dabei aber genauso gering wie die bei der Walkarbeit?
Altes Auto: Peugeot 208 Diesel
Seit 07.09.2018: Ioniq Style in Silber. 7000 km gefahren.
Bild
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