Frage zur Winterreichweite

Re: Frage zur Winterreichweite

Beitragvon gekfsns » Di 18. Jul 2017, 21:33

So lange Strecken täglich mit ZOE, noch dazu wenn man vom 7er kommt - ich weiß nicht ....
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Re: Frage zur Winterreichweite

Beitragvon Log » Mi 19. Jul 2017, 06:12

gekfsns hat geschrieben:
Mir müssen uns ja deswegen nicht gleich in die Haare kriegen :lol:
Wäre halt schade wenn sich jemand ein 30t€ Auto kauft und dann womöglich im ersten Winter enttäuscht wird.
Wenn der Threadersteller seine Strecke posten würde, dann könnte man im Stromtankstellenverzeichnis kurz schauen ob es für die wirklich sehr wenigen spannenden Tage einen einfachen Plan B gibt. Vielleicht ist es dort aber auch generell wärmer wie bei mir, bei mir gibt es alle paar Jahre noch richtig Winter mit richtig viel Schnee :)
Einen Plugin würde ich auf gar keinen Fall kaufen, den würde ich nur in Betracht ziehen wenn ich normal 5km pendle und am Wochenende dann 600km mit 150 km/h Autobahn fahren will/muss


Oder der PlugIn das einzige Auto sein soll und man doch noch in den Urlaub will. Diese Lagertrennung ist ja echt schlimm hier (PlugIN = Teufel und der Ioniq die eierlegende Wollmichsau. Ich fahre 90% mit meinem GTE elektrisch. Wenn es auf die AB geht kann ich locker und ruhig mit 140-220 km/h düsen. Emmisionsfrei in der Stadt bzw Umland und auf der AB dann mit Verbrenner und das bei 4,5-6l /100km bei 120-150 km/h. Ja in meiner Gegend sind 150 km/h ein normales Tempo auf der AB.

Insgesamt ist die Reichweite des TE stark an der Grenze des Ioniqs im Winter, wenn man hier so mit liest. Hier eine Empfehlung auszusprechen finde ich waghalsig. Ioniq mit 40 kWh Akku und es wäre kein Problem aber leider gibt es ihn noch nicht.
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Re: Frage zur Winterreichweite

Beitragvon Leaf » Mi 19. Jul 2017, 07:04

gekfsns hat geschrieben:
So lange Strecken täglich mit ZOE, noch dazu wenn man vom 7er kommt - ich weiß nicht ....

ALSO in dem Falle würde ich ein gebrauchtes Model S empfehlen (ab ca. 45.000 Euro)

Ich glaube wirklich, dass es nicht wenige AG gibt, die gerne in ein Solarcarport oder zumindest in ein paar Wallboxen investieren würden, wenn man sie einfach mal auf diese Idee bringt. (Mittlerweile darf der AG dem AN erfreulicherweise den Strom schenken ohne dass der AN den als geldwerter Vorteil versteuern muss.)
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Re: Frage zur Winterreichweite

Beitragvon IO43 » Mi 19. Jul 2017, 08:54

Log hat geschrieben:
Diese Lagertrennung ist ja echt schlimm hier (PlugIN = Teufel und der Ioniq die eierlegende Wollmichsau.


Das Wort "Hybrid" ist ja schon von der Herkunft her negativ besetzt. Da brauch man sich nicht wundern ;)

Mir persönlich ist es vollkommen egal, ob sich jemand für ein BEV, einen PHEV, einen Benziner oder Diesel entscheidet. Das muss jeder wissen. Ich habe mir ein BEV gekauft, um möglichst wenig defektfreudige Teile am Auto zu haben.
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Re: Frage zur Winterreichweite

Beitragvon biker4fun » Mi 19. Jul 2017, 12:53

Der TE hat sich zwar nicht mehr zu seiner Strecke (Topologie) geäußert, ich würde aber sagen, dass die Reichweite quasi fast immer reichen sollte. Es wird sicherlich einige Tage im Winter geben, wo es knapp wird und man ggfs. gegensteuern muss (niedrigere Geschwindigkeit, Driver-only-Modus bei Heizung etc.). Sollte es ganz Dicke im Winter kommen, kann es auch sein, dass es möglicherweise knapp nicht reicht. In jedem Fall bestehen künftig keine Reserven (Alterung Batterie). Wenn man also auf Nummer sicher gehen will, muss ein Fahrzeug mit größerer Batterie her. D.h. entweder bis voraussichtlich Ende 2018 beim Ioniq warten (dort soll angeblich die größere Batterie kommen), auf den Hyundai Kona warten (vermutlich früher verfügbar als der Ioniq mit größerer Batterie). Ansonsten wird es Ende 2017/Anfang 2018 noch den neuen Leaf geben (mutmaßlich mit 40er und 60er (etwas später) Batterie). Auch der KIA Niro wird als BEV in 2018 erwartet (allerdings Batteriegröße derzeit noch ungewiss). Letztlich klar, ist aktuell die Zoe mit 40er Batterie verfügbar.
Wie man sieht, gibt es und wird es demnächst Alternativen an BEV geben. Und wenn ich mir die aktuelle Lieferzeit des Ioniq so ansehe, würde es bei einer Bestellung wohl auch 2018 bis zur Auslieferung werden.
Noch ein Wort zum PHEV: wenn dem TE die genannten Reichweiten auch für sein sonstiges Fahrprofil ausreichen, sehe ich auch keinen Grund einen PHEV anzuschaffen.
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Re: AW: Frage zur Winterreichweite

Beitragvon Helfried » Mi 19. Jul 2017, 13:00

biker4fun hat geschrieben:
Driver-only-Modus bei Heizung etc.).


Ich fürchte, den gibt's nur bei der Kühlung, oder?
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Re: Frage zur Winterreichweite

Beitragvon IO43 » Mi 19. Jul 2017, 13:05

Nein, Driver-Only funktioniert auch im Heizbetrieb.
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Re: Frage zur Winterreichweite

Beitragvon biker4fun » Mi 19. Jul 2017, 13:18

Ich müsste mich jetzt schwer täuschen, meine mich aber erinnern zu können (April mit Heizungsnutzung ist lange her... ;-) ), dass der Modus auch mit Heizung funktioniert. Aber egal, der Punkt ist, dass ggfs. "Sparmaßnahmen" notwendig werden könnten.
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Re: Frage zur Winterreichweite

Beitragvon Helfried » Mi 19. Jul 2017, 14:58

IO43 hat geschrieben:
Nein, Driver-Only funktioniert auch im Heizbetrieb.


Dann schreibt es meine Bedienungsanleitung falsch. Ist aber kein Wunder, dort steht viel Blödsinn. Von gefährlichen Abgasen, würgenden Startermotoren und so Dinge. Die sollten das Manual mal übelarbeiten.
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Re: Frage zur Winterreichweite

Beitragvon IO43 » Mi 19. Jul 2017, 16:13

Ja, in der Bedienungsanleitung steht es nur zur Entlastung der Klimaanlage bei der Kühlfunktion.
Als ich meinen Ioniq abgeholt hatte, war es ha draußen noch richtig zapfig, da hatte ich das noch ausprobieren können. Wie viel das einspart, kann ich Dir aber nicht sagen, das müssten die Leute beantworten, die den Ioniq im Winter schon hatten.
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