Was kostet der Akku?

Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Karlsson » Mo 11. Dez 2017, 20:42

IQ1117 hat geschrieben:
Da ich immer damit rechne, sowieso nichts mehr für meinen Alten zu bekommen, mache ich mir wohl mit Recht keinen Kopf über den Wertverlust.

Da wird für mich gerade ein Schuh draus wenn es um den Kauf eines Diesels geht. Kriegt man gerade super günstig. Und alles was man nicht für bezahlt, kann er nicht mehr verlieren.
Beim E-Auto ist der Preis dagegen ziemlich hoch und gerade beim Ioniq würde ich ein hohes Wertverlust Risiko sehen, weil 28kWh schon bei Markteintritt nicht doll waren. Wenn der Wagen mal 5 Jahre alt wird, sowieso nicht.

Tigger hat geschrieben:
Den Preis für einen Austauschakku würde ich eher mit dem Preis für einen Austauschmotor gleichsetzen. Und da ist es einfach so, dass ab einem gewissen Alter ein defekter Motor ein wirtschaftlicher Totalschaden ist. Und bisher wusste ich noch bei keinem meiner Autos was ein Austauschmotor kosten würde, noch hat es mich jemals interessiert.

Nein, das würde ich nicht so sehen, weil die Langzeiterfahrungen völlig fehlen. Wenn es ein Risiko gibt, muss auch klar sein, wie hoch es ist, sonst kann man es nicht einschätzen. Das heißt der Preis muss bekannt sein. Und um den Wagen in 7 Jahren komplett abzuschreiben, ist der einfach zu teuer.
Ich kaufe mir auch bewusst kein DSG, weil mir die Risiken bzgl der Folgekosten zu hoch sind.
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Haifisch » Mo 11. Dez 2017, 20:44

@Karlsson
Leider kann ich Deine Argumentation auch nicht wirklich nachvollziehen, ob man jetzt genug Geld hat oder nicht. Zum heutigen Zeitpunkt ist es nun mal irrelevant was ein Akku in 5 oder 8 Jahren kostet. Wird es dann überhaupt tatsächlich einen passenden Ersatz geben? Was wird es für ein Akku sein (Zellchemie)? Vielleicht kostet er ja nur 1000€ bei dreifacher Kapazität? Vielleicht ist der Kapazitätsverlust auch unter 5%? Alles denken an die Zukunft wird von der Realität ad absurdum geführt, Solange Du Garantie hast, ist erst mal alles im grünen Bereich. Was danach kommt...man wird es sehen, wenn es soweit ist.
Da gebe ich auch gerne den Vorrednern recht, die sagen, daß ein Akku eher was mit einem Austauschmotor zu tun hat. Auch die Geschichte, daß man sich den Akku für die Photovoltaikstromspeicherung in den eigenen Keller hängt oder es einen Zweitmarkt für gebrauchte Akkus gibt...alles möglich. Einige behaupten, ein E-Auto hätte einen großen Wertverlust durch die rasant fortschreitende Technik...andere sagen, der Werterhalt ist sehr viel besser wie bei einem Verbrenner (derzeit bei Tesla)...
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Karlsson » Mo 11. Dez 2017, 20:54

Haifisch hat geschrieben:
Leider kann ich Deine Argumentation auch nicht wirklich nachvollziehen,

Das kannst Du nun so sehen. Es gibt aber kein Argument dagegen, den Preis heute zu kennen.
Als Käufer will ich den Status Quo wissen. Wie das dann zukünftig aussieht, ist Spekulation. Aber ich habe erstmal eine Ausgangsbasis. Dass Akkus allgemein günstiger werden, hilft den Besitzern der Drillinge auch nicht, der Preis bleibt hoch und die Hersteller haben das Monopol.

Haifisch hat geschrieben:
Was danach kommt...man wird es sehen, wenn es soweit ist.

Sorry, aber das wird einfach viele nicht überzeugen. Die bleiben dann beim Verbrenner und ich kann es ihnen nicht verübeln.

Dieses Schönreden von schlechtem Verhalten der Hersteller bringt uns doch nicht weiter. Legt den Finger in die Wunde, dann wird es vielleicht irgendwann besser.
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon gekfsns » Mo 11. Dez 2017, 21:26

Bei der Diskussion wäre es interessant zu wissen wie schnell der Akku beim Ioniq altert.
Hält er wirklich 20 Jahre durch, wie es z.B. für den i3 angeblich geplant ist, dann ist ein Tausch einzelner Module nur bei einem technischen Defekt nötig Dann könnte man sich auch gebrauchte Module von Unfallern einbauen.
Gibt es dagegen eine schnelle Alterung, wie z.B. bei den ersten Leaf Akkus in heißen Gegenden, dann ist es durchaus interessant was der Akkutausch nach 8 Jahren kosten würde. Würde die Akkuqualität den ersten Leafs entsprechen und ein Tausch kostet dann wirklich >12t€, dann wäre das meiner Meinung nach schon eine finanzielle und auch ökologische Katastrophe.
Bei Tesla gibt es schon erste positive Langstreckenerfahrung, ich hoffe das Hyundai bei der Auswahl der Zellentechnologie nicht den Controllern die Auswahl treffen lassen hat sondern von Akkuexperten die ein ewiges Akkuleben im Blick hatten. Ich hab da Vertrauen in die Qualitätsansprüche von Hyunda - bei VW z.B. wäre ich da mit der Verbrenner-Erfahrung, die ich machen müsste, skeptisch.
Ich persönlich plane den Ioniq keine 20 Jahre zu fahren, mir ist es aber schon sehr wichtig ein ökologisch sinnvolles Auto gekauft zu haben - ansonsten hätte ich ja weiterhin Verbrenner fahren können.
Als Zweitwagen würde mich der i3 noch interessieren, seine Konstruktion mit Alu/Karbon und die technische Aussagen dass der Akku auf 20 Jahre ausgelegt wurde, könnte ein interessanter Zweitwagen sein den man auch länger als 20 Jahre fahren könnte. Ich denke da an den Audi A2, mit seiner Alu-Karosse schweineteuer - aber es fahren immer noch viele rum und sehen aus wie am ersten Tag. Hoffentlich fallen die i3 Preise noch möglichst tief bevor die Restwerte stagnieren (wie beim A2) , momentan ist er als Zweitwagen noch viel zu teuer.
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Kupferpfennig » Di 12. Dez 2017, 09:17

Kann für den IONIQ keine Preise nennen. Für den Leaf muß man ca. 5.000,- Euro inkl. Fracht für den 24kw Akku bezahlen.

https://www.nissanpartsdeal.com/parts/n ... 3nf9d.html

Wären dann um die 240,- € / KW für die fertige Zelle. Wird jedes Jahr billiger. Ein AT Getriebe oder ein AT Motor (Verbrenner) kostet auch was ...
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Tigger » Di 12. Dez 2017, 09:37

Kupferpfennig hat geschrieben:
Wären dann um die 240,- € / KW für die fertige Zelle. Wird jedes Jahr billiger. Ein AT Getriebe oder ein AT Motor (Verbrenner) kostet auch was ...

Ich vermute, dass ist der Punkt, auf den Karlsson hinaus will: Wenn ich mir jetzt einen Verbrenner kaufe, dann kann mir der Händler sehr genau sagen welche Kosten auf mich zukommen, wenn der Motor zum jetzigen Zeitpunkt getauscht werden müsste.
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Thopomas » Di 12. Dez 2017, 10:02

Also ich verstehe nicht warum der Preis des Akkus ein Geheimnis ist.

Für mich als baldigen Vielfahrer ist das Kaufentscheidend, weil ich bei meiner zukünftigen Kilometerleistung bald aus der Garantie draußen bin.

Natürlich wäre es mir am Liebsten, wenn der Akku gar nicht schlechter werden würde, aber realistischerweise muß ich einen Tausch in Betracht ziehen, wenn ich nicht einfach das ganze Auto wegwerfen will, was ökologisch ein Wahnsinn wäre.

Ich bin noch am Suchen, aber derzeit ist der Leaf mein Favorit aufgrund des Akkupreises. Alles andere spricht eigentlich für den Ioniq (Design, Reichweite, Effizienz, keine Datenkrake).

Meine Frage an die mitlesenden Autohändler: Was kostet der Akku?
Derzeit noch Smart-Verbrenner :oops:
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Blue shadow » Di 12. Dez 2017, 10:24

Geheimnisse...

Weil die preise bei den koreaner/andere erschütternd sind und käufer durch die grosszüge garantien geblendet sind.
Arbeitseinheiten sind genauso unbekannt.

4 jahre suche ich nach secondlife profis ....die gibt es nicht...sma?.....das heisst DIY.....jaja kommt irgendwann

Mag sein das nissan die preise genannt hat, weil sie schneller fällig werden...allerdings weigert sich nissan die akkugrösse an den technischen fortschritt anzupassen, obwohl sie es könnten

Bei hohen laufleistungen ist die zoe mit akkumiete gar nicht übel
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Twizyflu » Di 12. Dez 2017, 11:07

Naja was heißt hier geblendet.
Die Garantie xy hab ich und die ist sehr großzügig definiert.
Was bringen mir 41 kWh wenn nach 100.000 - 150.000 km usw. die Garantie futsch ist?
Es gibt halt keine prozentuellen Vergleichswerte.
Denn 66% oder 9 von 12 Balken oder wie beim IONIQ nicht mal 100% schriftlich fixierte "70%", sind eben keine Hausnummer.
Bis ein ZOE Akku 66% hat hat der wohl 300.000+ km drauf und soviel soll mal einer in 5-6-8 Jahren fahren.
Bis dahin ist das Auto schon eher fertig (Gelenke usw.).

Dass die IONIQ Batterie was kostet zeigt eher, dass hier einfach auch eine top Zellchemie zum Einsatz kommt, die flottes Laden ermöglicht und bisher zumindest degradationstechnisch gut dasteht, was man so hört.
Ladeinfrastruktur & Ladekabel: https://www.nic-e.shop
Jetzt Frühlingsaktion im Shop bis 30.04.2018!

Aktuelles E-Fahrzeug: seit 04/17: Hyundai IONIQ Elektro Style
Bald: Hyundai KONA Elektro 64 kWh - Sangl #107 :mrgreen:
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Re: Was kostet der Akku?

Beitragvon Blue shadow » Di 12. Dez 2017, 11:26

Gewagte these...nur ein teures preisschild kleben...reicht nicht um etwas wertvoller zu machen

Liegt eher an der kleinserien manufaktur.....tesla volle pulle....andere pusteblume

Wir haben jetzt erst 12 monate ioniq und 36 kia soul...bislang wenig makel und lange garantien zeigen zuversicht beim hersteller.

Aber mit ampera, ipace, minitesla, kona und egolf nachfolger kommt musik ins system....wildecker herzbube zu la brass banda
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