Steckdosenbelastung und 12V-Batterie

Steckdosenbelastung und 12V-Batterie

Beitragvon Helfried » So 7. Mai 2017, 08:23

Die beiden "Zigarettenanzünder"-Steckdosen im Ioniq sind mit jeweils 180 Watt beschriftet. Kann ich diese Leistung bei beiden gleichzeitig abrufen, also 360 Watt?

Oder geht dann der 12-Volt-Akku in die Knie? Kommen die 360 Watt sofort aus der Hochvoltbatterie (Fahrakku) oder erst, wenn die 12-Volt-Hilfsbatterie leer ist und nachgeladen werden muss?
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Re: Steckdosenbelastung und 12V-Batterie

Beitragvon gekfsns » So 7. Mai 2017, 08:34

Wenn das Auto nicht fahrbereit ist kommt der Saft nur aus dem 12V Bleiakku und wird anscheinend auch erst nachgeladen wenn man den Fahrzustand aktiv hat, oder wenn er alle paar Tage den Zustand vom Bleiakku überprüft. (genaue Zeitspanne steht hier irgendwo im Forum).
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Re: Steckdosenbelastung und 12V-Batterie

Beitragvon Gambiter » So 7. Mai 2017, 08:37

Die Leistung kommt grundsätzlich aus dem 12V Akku. Dieser wird während der Fahrt aber ständig
nachgeladen! Die Ladespannung liegt bei ca. 14 bis 14,4 Volt.
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Re: Steckdosenbelastung und 12V-Batterie

Beitragvon Helfried » Di 9. Mai 2017, 10:08

Wenn man nun über längere Zeit 360 Watt entnimmt, regt sich dann der Bordcomputer über den aus seiner Sicht seltsamen Stromverlust auf?
Autos anderer Marken stehen in Verdacht, dieses Problem zu haben. Zumindest könne es böse Eintragungen im Fehlerregister geben, und bei Gewährleistungsansprüchen gebe es dann Zoff.

Der Outlander hat "offizielle" 230-Volt-Steckdosen, aber was darf man beim Ioniq offiziell alles machen mit den 12-Volt-Dingern? Kann ich meine Hobbys damit betreiben?
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Re: Steckdosenbelastung und 12V-Batterie

Beitragvon Tigger » Di 9. Mai 2017, 10:38

360W = 30A bei 12 V... Wieviel hat der Bleiakku im Ioniq? 50/60 Ah? Da ist dann nach ziemlich kurzer Zeit Schicht im Schacht, wenn Du die beiden Dosen ausnutzt ohne "die Zündung" an zu haben...
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Re: Steckdosenbelastung und 12V-Batterie

Beitragvon Helfried » Di 9. Mai 2017, 10:41

Na, schon mit Zündung an. Ich möchte bei stehendem Auto meine Hobbys mit Strom versorgen, etwa Modellhuberers.
Der Strom soll natürlich aus der Fahrbatterie kommen.
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Re: Steckdosenbelastung und 12V-Batterie

Beitragvon Tigger » Di 9. Mai 2017, 11:11

Dann wirst Du es mit den 360W nicht schaffen den Fahrakku ernsthaft zu belasten. Es sei denn Du fliegst mit den Hubbies tagelang ohne mit dem Auto mal zum Laden zu fahren. ;-)

Aber evtl. dann ein Ladegerät besorgen, welches Du direkt an die Pole der Bleibatterie klemmen kannst. Die Bordsteckdosen würde ich nicht die ganze Zeit voll belasten wollen.
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Re: Steckdosenbelastung und 12V-Batterie

Beitragvon Helfried » Di 9. Mai 2017, 11:26

Der Modellhubschrauber hat nur 1000 Watt, bei durchschnittlich 8 Flügen pro Nachmittag braucht er also nur 2 kWh. Das ist nicht viel. Meist bemerken aber dann Kumpels die Genialität so eines E-Autos und wollen ihre Modelle auch mit laden.

Wenn man nun z.B. 5 Kilowattstunden aus dem Fahrakku rauszieht ohne zu fahren, könnte ich mir schon vorstellen, dass der Bordcomputer suspekte Reaktionen zeigt und Rückfragen stellt.
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Re: Steckdosenbelastung und 12V-Batterie

Beitragvon Spaßbremse » Di 9. Mai 2017, 11:42

Die Frage ist eher, wie leistungsfähig ist die Elektronik, die den Bleiakku aus der Hochvoltbatterie speist / lädt. Und da würde ich mir nicht viel Hoffnung machen. Ich glaube nicht, dass der von Dir gewünschte Nutzungsfall berücksichtigt wurde. Ich würde mal tippen, dass die Elektronik eine Leistung von 1/10 C hat, als etwa 6 A. Und somit ist die Energiemenge, die Du aus dem Bleiakku ziehen kannst sehr begrenzt.
Es grüßt der Norman

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Re: Steckdosenbelastung und 12V-Batterie

Beitragvon Tigger » Di 9. Mai 2017, 11:49

Spaßbremse hat geschrieben:
dass die Elektronik eine Leistung von 1/10 C hat, als etwa 6 A.

Ich würde da eher von 30A ausgehen. Würde zumindest die Beschränkung der beiden Bordsteckdosen von jeweils 180W erklären.
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