Praxisnahe Autobahnreichweite bei 120-130km/h

Re: Praxisnahe Autobahnreichweite bei 120-130km/h

Beitragvon tohe1979 » Mo 3. Jul 2017, 17:58

Einen Schnitt von 130 km/h zu erreichen finde ich egal auf welcher AB in Deutschland recht schwer. Auf meiner täglichen Pendelstrecke A96 und A7 hab ich das noch nicht geschafft. Auch nicht um kurz vor 5 Uhr früh. Oder nach Mitternacht. Auch ohne Baustellen und Lkw. Ist eh viel zu anstrezund stressig so zu rasen. Tempomat 120 find ich perfekt für mich. Mit LKAS und Abstandstempomat wird das bestimmt noch besser. Kommt Zeit kommt IONIQ .

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Re: Praxisnahe Autobahnreichweite bei 120-130km/h

Beitragvon HeinHH » Mo 3. Jul 2017, 22:02

tohe1979 hat geschrieben:
Einen Schnitt von 130 km/h zu erreichen finde ich egal auf welcher AB in Deutschland recht schwer.

Null Problemo: A24 Sonntag Morgen um 6:30. Auch in Ostfriesland kein Thema. Ist eher eine Frage des PKWs und wie lang die Strecke sein soll. Zu "normalen" Zeiten kann man an den selben Stellen natürlich von einem 130km/h Schnitt nur träumen :-)

Bye Thomas
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Re: Praxisnahe Autobahnreichweite bei 120-130km/h

Beitragvon akg » Mo 3. Jul 2017, 22:16

Wenn mein IONIQ da ist werde ich auf jeden Fall die Strecke Ausgang Jadgbertunnel (westlich von Jena) bis Raststätte Hörselgau (zwischen Gotha und Eisenach) testen (A4). Hier ist maximal auf 130 beschränkt, ansonsten frei. Die Strecke ist rund 70 km lang.
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Re: Praxisnahe Autobahnreichweite bei 120-130km/h

Beitragvon nr.21 » Mo 3. Jul 2017, 22:39

wenn bei Autotests der Verbrauch gemessen wird, interessiert doch auch der reale (Momentan-)Verbrauch bei verschiedenen Geschwindigkeiten. Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist nicht sehr aussagekräftig. Kann ja sein, dass man ne halbe Stunde Vmax fährt und 10 min durch eine Baustelle schleicht. Ich habe den Threadtitel so verstanden, dass es um den Verbrauch bei einer Tempomatgeschwindigkeit von 120-130 km/h geht.
Am "Stammtisch" rechnet man ja eher anders herum: da wird mal ein Stückchen aufs Gaspedal gedrückt und dann behauptet, das Wägelchen brauche bei 180 Sachen nur 7 Liter...
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Re: Praxisnahe Autobahnreichweite bei 120-130km/h

Beitragvon T1D » Mo 3. Jul 2017, 23:43

Weil hier einige so auf der Durchschnittsgeschwindigkeit bestehen...

Vor ein paar Wochen sind wir mit Urlaubsgepäck von Leibzig nach Waldenburg (Hohenlohe) gefahren. Letzter Ladepunkt war T&R Frankenhöhe Nord bei Aurach an der A6. Da die letzte Etappe also nicht sooo lang war und ich unbedingt wissen wollte wie die Kiste so springt, habe ich den Tempomaten auf 180 eingestellt und habe das Auto einfach mal machen lassen. Abstand war auf 3 von 4 eingestellt, Sportmode um auch die letzten paar kw und nm freizuschalten, Fahrbahn trocken, Temp. 25° mit Klima, leichter Gegenwind, böig, Reifendruck 3,0 bar.

Nun ist die A6 schon dafür bekannt nicht gerade leer zu sein, aber dennoch hätte ich erwartet, dass mehr als nur 3-4 Mal kurz am Anschlag läuft. Am Ende hatten wir eine gefühlt endlose Reihe von Brems- und Beschleunigungsvorgängen und Schleichfahrtanteile bis herunter auf unter 90 km/h, über 18 kwh/100km Verbrauch und das Entspannte am fahren mit dem Ioniq war dahin. Wir waren nicht sehr viel schneller als bei vorherigen Ioniq-Fahrten auf diesem AB-Stück, eher genauso schnell wie vorher mit dem Tuning-Diesel. Einen 130er Schnitt haben wir jedenfalls nicht erreicht obwohl die Einstellung des Tempomaten ja wohl eher als extrem anzusehen ist. Wenn Fossil-Schleicher den Weg freigemacht haben gab es auch gleich per Gasfuß (oder eher Stromfuß?) einen Override des Tempomaten um die Beschleunigung zu forcieren.
(Gelernt habe ich auf der Fahrt, dass es mir unheimlich schwer fällt zu warten bis der Wagen selbst bremst. Er hat auf dieser Fahrt zwar alles problemlos richtig gemacht, aber ich fahre trotzdem viieel vorausschauender und damit stressfreier als der elektrische Geshebelknecht)


Was ich damit sagen will: Ein Schnitt sagt wenig aus, weil man je nach Verkehr u.U. selbst mit extremem Energieeinsatz nicht viel mehr Schnitt erreicht. Daher kann man daher m. E. nur sagen mit welcher Zielgeschwindigkeit man sich auf den Weg gemacht hat und wie dicht der Verkehr grob geschätzt war. Da kann man sich eher ein Vorstellung machen als mit einer reinen Schnittangabe.
Lieber Blödeleien als blöde Laien... :D
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Re: Praxisnahe Autobahnreichweite bei 120-130km/h

Beitragvon St3ps » Di 4. Jul 2017, 07:54

T1D hat geschrieben:
(Gelernt habe ich auf der Fahrt, dass es mir unheimlich schwer fällt zu warten bis der Wagen selbst bremst. Er hat auf dieser Fahrt zwar alles problemlos richtig gemacht, aber ich fahre trotzdem viieel vorausschauender und damit stressfreier als der elektrische Geshebelknecht)


Naja, das System sehe ich auch nur für den Notfall ein, da es kein Autopilot ist. :) Vllt. kann man es bei Tesla so machen, aber ich sehe ein E-Auto nicht zum rasen. Ich werde, demnächst wenn ich mal mein Wägelchen bekomme, auf der "Überführung" nach Hause, meine Standardstrecke A40/45 (Bochum-Dortmund-Lüdenscheid) mit ca. 135 km/h (+/-) Tacho (oder halt das max. erlaubte, sind ja auch Baustellen mit 80 und um's Westhofener Kreuz 100 km/h nur erlaubt. Das dürfte dann eine persönliche praxisnahe Reichweite ergeben.

Aber das größte Problem ist doch, gibt es eine allgemein gültige praxisnahe Autobahnreichweite, wenn man bedenkt wieviele Faktoren darauf Einfluss haben? (Temperatur, Regen, Schnee, Glätte, Verkehr, Baustellen, Tempolimits, ...).
Hyundai IONIQ Elektro (Marina Blau) mit Schiebedach und in Premium-Qualität. Bestellt am 07.06.17 (31.01.17) beim Autohaus Darmas in Wattenscheid. Elektrisch unterwegs im schönen Sauerland seit 11.12.2017.
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Re: Praxisnahe Autobahnreichweite bei 120-130km/h

Beitragvon Twizyflu » Di 4. Jul 2017, 08:52

Darum habe ich ja angefangen vor geraumer Zeit, nur noch Videos oder Fotos zu posten.
Weil sonst wird einem einfach gar nix mehr geglaubt so nach dem Motto: Eh klar, das Auto, das er fährt ist das Bessere.
Ist halt nur witzig, wenn man zufällig nur ein 30.000 EUR Auto hat - wo soll ich mir die eGolf und Tesla Werte herausziehen wenn ich keinen hab!?

200-230 km im Sommer
170 km bin ich zuversichtlich, im Winter.

Ich fahre ja meist eh nur 105 km/h Tempomat (dann muss ich bei Tunnel und Baustellen so gut wie nie eingreifen).
Shop https://www.nic-e.shop | YouTube-Kanal https://www.youtube.com/channel/UC7uzeZzsjUvhpjX1cN4L5ig
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Re: Praxisnahe Autobahnreichweite bei 120-130km/h

Beitragvon bangser » Di 4. Jul 2017, 09:25

Twizyflu hat geschrieben:
200-230 km im Sommer
170 km bin ich zuversichtlich, im Winter.

Kann ich bestätigen.
Der Fadentitel heißt ja "Praxisnahe Autobahnreichweite bei 120-130km/h" und nicht Durschnitt.
Ich fahre immer mit Tempomat 130km/h, Heizung/Kühlung auf 21°C und komme je nach Verkehr, Topographie, Wetter und Temperatur auf 13,3-14,5kWh/100km. Also 210-190km praxisnahe Autbahnreichweite. Wenn ich Langstrecke fahren, plane ich mit Etappen bis maximal 180km, je nach Ladeverfügbarkeit. Auf der Landstrasse mit 100km/h max. sind die 230km locker drin. Kommt bei meinen Fahrprofil aber äußerst selten vor.
Zuletzt geändert von bangser am Di 4. Jul 2017, 15:33, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Praxisnahe Autobahnreichweite bei 120-130km/h

Beitragvon corwin42 » Di 4. Jul 2017, 09:39

bangser hat geschrieben:
Ich fahre immer mit Tempomat 130km/h, Heizung/Kühlung auf 21°C und komme je nach Verkehr, Topographie Wetter und Temperatur auf 13,3-14,5kWh/100km. Also 210-190km praxisnahe Autbahnreichweite.


Das hört sich gut und realistisch an. D.h. wenn ich den Tempomat auf ca. 130 stelle und im Verkehr mitschwimme, d.h. viele Abschnitte dadurch auch langsamer fahre komme ich knapp 200km weit. Ich werde trotzdem mit ca. 150km Etappenlänge planen wenn möglich, damit ich immer noch eine Notreserve habe.
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Verbrauch incl. Ladeverluste, Vorheizen etc.:Bild
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Re: Praxisnahe Autobahnreichweite bei 120-130km/h

Beitragvon bangser » Di 4. Jul 2017, 15:28

@corwin42: Genauso!
Ich rechne im Sommer mit 170km Etappen und im Winter mit 150km.
Wenn im Sommer mal einer mit 180km dabei ist, geht das auch.
Das mit der Reserve ginge eh nur, wenn du dann in 50km eine andere (Schnell-)Lademöglichkeit hast.
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