Hilfsbatterie nach 6 Monaten defekt

Re: Hilfsbatterie nach 6 Monaten defekt

Beitragvon Tigger » Sa 16. Dez 2017, 12:30

Leute, im Ernst? Ihr habt im vollgeladenen Zustand 28 kWh Strom dabei. Aber die möchte man nicht nutzen, sondern macht sich Gedanken darum, dass die 12V-Hilfsbatterie stärker ausgelegt sein müsste? Selbst 2% Restkapa der HV-Batterie sind mehr, als der Bleiakku überhaupt zu bieten hat.
Also aus diesem Teil der Diskussion bin ich raus. ;-)
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Re: Hilfsbatterie nach 6 Monaten defekt

Beitragvon EddyB » Sa 16. Dez 2017, 12:53

Was nutzt die größte Kapazität der Hauptbatterie, wenn sie durch suboptimale Ladeprogrammierung nicht ausreichend den Weg in die 12V Batterie findet.
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Re: Hilfsbatterie nach 6 Monaten defekt

Beitragvon UliK-51 » Sa 16. Dez 2017, 12:53

Helfried hat geschrieben:
Das heißt, man darf den Wagen immer erst unmittelbar Sekunden vor dem Aussteigen ausschalten und nicht etwa ausschalten und dann noch ein Lied im Radio fertig hören, oder?


das gleiche Problem hatte ich kürzlich bei meinem 'Verbrenner' Citroen C5III. Bei jetzt sinkenden Temperaturen kam oft die Meldung: Energiesparmodus aktiv.
Die Folge war der Ausfall etlicher Komponenten, bis hin zu weiteren Störmeldungen, Notlaufprogramm, etc. Das Radio schaltete, auf dem Parkplatz angekommen, nach zwei Minuten ab.
Die Ursache: Es gibt ein Batteriesteuergerät, das die Akkuladung bei ca. 12, 6V begrenzt, um Kraftstoff zu sparen. Ab 12,3 V wird das Energiesparprogramm aktiv- eine sehr kleine Nutzspanne des Akkus also.
Ergo habe ich jetzt das Batteriesteuergerät abgesteckt und fahre seither pannenfrei.

Vielleicht ist es beim Ioniq ja ähnlich?

Grüße, Uli
Ioniq electric.
Was ich heute kann besorgen, ...mach ich gar nicht oder morgen.
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Re: Hilfsbatterie nach 6 Monaten defekt

Beitragvon Tigger » Sa 16. Dez 2017, 12:56

EddyB hat geschrieben:
Was nutzt die größte Kapazität der Hauptbatterie, wenn sie durch suboptimale Ladeprogrammierung nicht ausreichend den Weg in die 12V Batterie findet.

Okay, das muss noch kurz sein:
Bremspedal treten, Powerknopf drücken, im Kombiinstrument leuchtet das grüne Licht für Fahrbereitschaft auf und, oh Wunder, die 12V-Schiene wird komplett aus dem HV-Teil versorgt und die 12V-Batterie im gleichen Moment geladen.
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Re: Hilfsbatterie nach 6 Monaten defekt

Beitragvon EddyB » Sa 16. Dez 2017, 13:35

Klar, soweit ja auch bekannt. Dennoch ist bisher unbekannt mit welchen Ladeparametern die 12V Batterie vom Auto gepflegt wird. Da die Batterie offensichtlich sehr schnell leer wird ist es wahrscheinlich, dass sie nie richtig voll geladen wird. Das werde ich untersuchen. Der Grund dafür ist ganz einfach: Ausschließlich eine stets ganz voll geladene Batterie ist vorder Haupttodesursache geschützt: Sulfatierung.

http://www.dvddemystifiziert.de/batterien/carfaq16.html
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Re: Hilfsbatterie nach 6 Monaten defekt

Beitragvon Sawok » Sa 16. Dez 2017, 13:45

Kannst dir sparen, habe mein 12v Ladegerät mal angehängt, hat nach ca. 20 min Batterie voll angezeigt und das Laden beendet. Sieht aus als wenn die 12v auch vollgeladen wird vom Auto, war beim Ampera nicht so, da wurden Teilmengen reingeladen, nie bis voll, im Winter hab ich dann nachdem einmal das Ding leer war ab und an mal selbst nachgeladen. Bei meinem Weg von 2x 7 km täglich ist die 12v Schiene mit Lüfter, Licht, Sitzheizung etc. schon ganz gut belastet.
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Re: Hilfsbatterie nach 6 Monaten defekt

Beitragvon LtSpock » Sa 16. Dez 2017, 14:37

EddyB hat geschrieben:
Ohne spezielle Ladekennlinie können AGM und Gelbatterien nicht korrekt geladen werden.

Da würde man noch einen Ladebooster benötigen, was aber hier unsinnig wäre. Besser ist es eine LiFePo Batterie einzubauen, welche von der Kapazität kleiner sein kann, da diese einerseits tiefer entladen werden kann und andererseits mit der Kennlinie für die Starterbatterie geladen werden kann. Brandgefahr besteht bei LiFePo auch keine und meistens ist da ein Blancer eingebaut ist auch ein Tiefentladeschutz noch integriert.

http://www.liteblox.de

Für den Ioniq wäre eine LiFePo mit 12—18Ah passend, das entspricht einem Pb-Äquivalent von ca. 40Ah. Muss ja keine von liteblox sein. :D

z.B. die hier: http://www.all-batteries.de/lithium-eis ... l9134.html
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Re: Hilfsbatterie nach 6 Monaten defekt

Beitragvon Tigger » Sa 16. Dez 2017, 14:42

EddyB hat geschrieben:
Dennoch ist bisher unbekannt mit welchen Ladeparametern die 12V Batterie vom Auto gepflegt wird.

Ich glaub', Du machst Dir da zu viel Gedanken: Da gibt es keinerlei Parameter. Sobald die Fahrbereitschaft da ist, übernimmt der DC/DC-Wandler und versorgt die 12V-Schiene mit >14,x V. In dem Moment wird die 12V-Batterie geladen, wenn voll, dann voll. Da hängt aber kein eigenes BMS dahinter...

Von gestern:
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Re: Hilfsbatterie nach 6 Monaten defekt

Beitragvon EddyB » Sa 16. Dez 2017, 16:43

Na ist doch echt ergiebig dieser Thread und Arbeit erspart er auch noch. Thx. Simulierte LiMa Spanung bei Zündung ein - So soll es ein. Jetzt fange ich schon an zu reimen. :D

Da bleiben ja für die berichteten Probleme mit leeren 12V Batterien nicht mehr viele Ursachen übrig. Konstuktive aber wohl eher nicht. ;)
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Re: Hilfsbatterie nach 6 Monaten defekt

Beitragvon Twizyflu » So 17. Dez 2017, 00:59

Einfach 2 Grundregeln beachten

1. Nicht bei ausgeschaltetem Auto die 12V Verbraucher lange strapazieren

2. Nicht im "Zündung Modus" dasselbe machen

:D fertig
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