effizientes Fahren mit dem Ioniq

Re: effizientes Fahren mit dem Ioniq

Beitragvon wp-qwertz » Do 19. Jan 2017, 18:06

ich kenne den ioniq nicht, abe rich stelle mir den tempomat ein und rekuperiere so ohne an geschw. zu verlieren :D (bei tesla möglich - beim zoe nicht, der wurde immer schneller...)
werde naturstrom.de kunde: http://links.naturstrom.de/lm4j und tu gutes: die "Andheri-Hilfe Bonn e.V." bekommt den wechselbonus.
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Re: effizientes Fahren mit dem Ioniq

Beitragvon Aleko86 » Do 19. Jan 2017, 18:10

Das gilt alles nur solange man keine Geschwindigkeitsbegrenzung hat. Alles andere würde ich tatsächlich mit dem Tempomat es regeln. Dieser hält die Geschwindigkeit am besten. Ich unterstelle mal, dass der Ioniq dabei auch bremsen kann. Alles andere würde mich arg wundern (besonders wegen dem ACC).


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Re: effizientes Fahren mit dem Ioniq

Beitragvon mitleser » Do 19. Jan 2017, 18:52

dieter32 hat geschrieben:
Da jede Umwandlung von Energie mit Verlusten behaftet ist, macht Reku 0, also rollen lassen, am meisten Sinn

ammersee-wolf hat geschrieben:
Reku 0 , also Wagen rollen lassen, ist am effektivsten.

Ich lade euch ein nach Wuppertal zu kommen. Hier könnt ihr erfahren wie es ist, wenn der Energiegewinn durch Rekuperation größer ist als der Energieverlust durch doppelte Umwandlung.
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Re: effizientes Fahren mit dem Ioniq

Beitragvon dieter32 » Do 19. Jan 2017, 19:30

@mitleser

Das kann ich mir so nicht vorstellen.

Den Berg runter macht rekuperieren natürlich Sinn, wenn das Auto nicht zu schnell werden darf bzw. unten am Berg langsamer gefahren werden muss.

Wenn ich aber durch rekuperieren langsamer werde und möchte unten am Berg wieder schneller fahren, dann benötige ich zum wieder beschleunigen mehr Strom als ich durch das rekuperieren, also Bremsen, gewonnen habe. Wenn das nicht so wäre, dann könnte ich ja mit der Energie von 1km bergab fahren mehr als 1km wieder bergauf beschleunigen. Wäre ja schön, geht aber nicht.
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Re: effizientes Fahren mit dem Ioniq

Beitragvon ammersee-wolf » Do 19. Jan 2017, 19:37

Es gibt im Tagebau tatsächlich einen Kipper, der bergab mehr rekuperiert als er beim Hochfahren verbraucht. Aber... bergab hat er die Mulde mit zig Tonnen Gestein gefüllt. Bergauf ist er wieder leer.

Wenn du also mit Durst zum Wirt fährst hast du Verbrauch X. Säufst du dann dort wie ein Wasserbüffel und fährst nach Hause bergab, ist die Energie, die du rekuperierst, eventuell tatsächlich größer. :mrgreen:

Wenn du rekuperierst, bzw. dein Auto, wird Wärme erzeugt. In der Steuerelektronik, aber auch in den Batterien. Alleine diese Wärmeentwicklung bedeutet schon Verlust in Höhe X der wiedergewonnenen Energie.
Wenn du nur rollst, erwärmt sich Nichts.
Bitte jetzt nicht mit Reibung der Reifen auf dem Asphalt kommen, der die Reifen erwärmt. ;)


Gefunden im TFF-Forum http://tff-forum.de/viewtopic.php?f=55&t=4608&p=64555
Der Reku-Wirkungsgrad liegt so um die 75%. Bedenkt bitte die uralte Bergfahrer-Regel, die grob für alle EV gilt:

100 Höhenmeter bergauf kosten ca. 4 km (typische) Reichweite.
100 Höhenmeter bergab bringen ca. 3 km (typische) Reichweite zurück.

Belegt durch Akku- und EV-Funde seit der Steinzeit. Theoretisch bestätigt durch Physiker von Isaac Newton über Albert Einstein bis zu Stephen Hawking.

LG
Frank

PS: Wuppertal ist mir bei den Temperaturen mit dem ZOE zu weit entfernt.
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+06 17 ZOE LIFE ZE 40
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+04 2016 Opel Ampera (gebr.)
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Re: effizientes Fahren mit dem Ioniq

Beitragvon MSThrek » Do 19. Jan 2017, 19:48

dieter32 hat geschrieben:
Da jede Umwandlung von Energie mit Verlusten behaftet ist, macht Reku 0, also rollen lassen, am meisten Sinn.

Beim Rekuperieren den Berg runter wandelt das Auto nur einen Teil der kinetischen Energie in Strom für den Akku um. Wenn du anschliessend wieder Beschleunigen musst steckst du mehr Strom in den Motor als du beim Bremsen erzeugt hast.


Das war auch mein Gedankengang. Ich muss den Ioniq endlich fahren um alles mal testen zu können. :D
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Re: effizientes Fahren mit dem Ioniq

Beitragvon trischmiw » Do 19. Jan 2017, 19:57

Am besten keinen großen Kopf darum machen sondern den aktuellen Verbrauch anzeigen lassen und die erste Zeit ein bisschen beobachten. Es wird nicht lange dauern, bis du selber merkst, wie es am besten ist. Wenn du die Strecke öfter fährst kannst du ja beobachten, wie viel SOC du bei unterschiedlichen Fahrstilen verlierst. Dann suchst du dir das effektivste aus und alles wird gut.
Willi
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