Diskussion über Akkulebensdauer

Re: Diskussion über Akkulebensdauer

Beitragvon Helfried » So 10. Sep 2017, 13:44

Ich habe keine Links auswendig parat, aber google mal nach Renault Fluence zum Beispiel! Oder Renault Zoe, da wurde oft hinterher mit Software der Gesundheitszustand wieder angehoben. Ältere Nissans sollen auch ihre Probleme haben.
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Re: Diskussion über Akkulebensdauer

Beitragvon wogue » So 10. Sep 2017, 14:19

@ Wiese: Genau so sehe ich das auch. :applaus:
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Re: Diskussion über Akkulebensdauer

Beitragvon TeeKay » So 10. Sep 2017, 15:21

Zoe R 240 hat geschrieben:
Bei Renault würde ich mir allerdings, wie bei Tesla, eine 80% Grenze für die normale Ladung wenn keine Langstrecke anliegt.

Wenn Renault 100% anzeigt, sind das nur 4,1V pro Zelle. Wenn Tesla bis 80% lädt, dann sind das 4,1V pro Zelle. Du solltest also eher fordern, dass Renault wie Tesla eine echte 100% Ladung anbietet.
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Re: Diskussion über Akkulebensdauer

Beitragvon E-Mobil-Fan » So 10. Sep 2017, 15:21

Hallo zusammen
habe gerade in einem anderen Thread über unsere 3-Jahres Erfahrung mit dem E-Golf berichtet:
e-golf-batterie-reichweite/e-golf-200-km-reichweite-t10995.html
Kurz zusammengefasst: Reichweitentest heute ergab 190 km(vor 3 Jahren 203 km) - Batterieanzeige nach Komplettladung jetzt 180 km (anfangs 190 km) - würde bedeuten, dass die Batteriekapazität etwa 5-6% in 3 Jahren / 43.000 km verloren hätte.
Jetzt 100% dieselfrei! E-Golf seit 2014 - Passat GTE seit 2017.
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Re: Diskussion über Akkulebensdauer

Beitragvon Zoelibat » So 10. Sep 2017, 15:28

Nie 100% voll lange stehen lassen, nie ganz leer stehenlassen. Das ist mein Akkuschonungsprogramm. Fertisch! :lol:
250-Euro Gutschein für Renault-Neukäufer und Vorführwagen-Käufer!
Näheres hier: https://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-allgemeines/renault-aktion-bring-your-friends-t4960-140.html#p610816
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Re: Diskussion über Akkulebensdauer

Beitragvon IO43 » So 10. Sep 2017, 15:36

Das scheitert bei mir schon am Stehenlassen :lol:
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Re: Diskussion über Akkulebensdauer

Beitragvon trekki1990 » So 10. Sep 2017, 15:59

Wiese, sehr ausführlicher Beitrag. Danke dafür.

Viele Schreiben jetzt wieder, man solle bei kaltem Fahrzeug kein Vollstrom fahren, erst warm fahren wie beim Verbrenner. Wie schon gesagt das BMS im Twizy lässt das ja gar nicht zu und selbst im Warmen Zustand gibt's Vollstrom auch nur für 10 Sekunden danach wird die Leistung reduziert.

Da Renault damals mit dem Twizy Vorreiter war, wollten die natürlich keine schlechte Presse. Denke deswegen wurde das BMS so konservativ programmiert. Auch wurde der Akku wie ein Panzer gebaut.

Es wäre halt echt interessant an die Daten des internen Netzes des Ioniq zu kommen, ähnlich wie beim OVMS beim Twizy. Es ärgert mich dass ich noch keinen zum "Auseinandernehmen" und "Rumspielen" habe.

Würde mich halt interessieren was das BMS dort macht, bei z.B. kaltem Wetter oder heißer Sommerhitze usw.

Ich denke aber auch beim IONIQ schlägt das alles nicht so ins Gewicht mit den Temperaturen, da ja auch hier aktives Thermalmanagement betrieben wird. Ähnlich wie bei Tesla.

Auch wurde hier viel über neuer Akku nach n Jahren diskutiert. Was beim IONIQ unschlagbarer Vorteil ist der kleine Akku. Eventuell gibt's in 8 Jahren Dritthersteller die sich auf Kaufakkus spezialisiert haben und für vertretbare Kosten sogar welche mit größerer Kapazität anbieten können. Die Technik der Akkus wäre ja dann in 8 Jahren auch weiter.

Fakt ist ich behandle meinen Twizy nicht gerade zimperlich. Ich lade immer voll (soweit das BMS halt hergibt), lasse ihn dann auch mal ein Wochenende stehen. Ich lade halt voll wenn Sonne da ist. Da warte ich ja nicht dann. Ich fahre sehr sportlich (habe auch den Twizy getuned mit dem OVMS, höhere Endgeschwindigkeit und mehr Nm, dadurch zieht er generell mehr am Akku als stock) und behandle das Gaspedal sagen wir Mal digital. Also entweder 0 oder 1 Und das unabhängig von der Ladung oder den Witterungsbedingungen. Und was soll ich sagen, das mache ich seit ich ihn habe. Fahre den Akku im Prinzip immer im Fenster zwischen 70 und 100%. So und meine Reichweite ist sogar noch gestiegen! Als ich ihn gekauft habe bin ich nie über 70km Reichweite gekommen. Letztens hatte ich eine Anzeige von 80km drauf. Der SOH des Akkus wird mir mit 104% angezeigt. Genau wie am Anfang. Ich mache mir ehrlich gesagt keine Sorgen um die aktuellen Akkus. Und wie gesagt, sollte man auch nicht machen müssen.

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Gruß
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Re: Diskussion über Akkulebensdauer

Beitragvon Teddybär1964 » So 10. Sep 2017, 16:05

Ich muss ja noch Monate auf meinen IONIQ warten und vertreibe mir die Zeit mit dem Sammeln von Infos. In diesem Zusammenhang mal eine Frage:

Ich werde ca. 22.000 Km im Jahr fahren - ca. 10% Autobahn, ca. 20% Stadt und ca. 70% Überland - bis auf ca. 10x im Jahr nicht mehr als max. 80-100 Km pro Tag. Geschätzter Jahresverbrauch ab Zähler / Station ca. 3.300 KW/h. Ich hab 2 Optionen des Ladens.

Option 1: ENTEGA-Flat (kann damit nach derzeitigem Stand fast alles abdecken) und damit dann ca. 130x im Jahr CCS-Laden + ca. 100x kurze "Schnarchladung" im Winter zu Hause (3,7 KW/h CEE-Blau) zur Vorwärmung des IONIQ. Kosten all incl. ca. 500 € im Jahr.

Option 2: ca. 150x im Jahr "Schnarchladung" zu Hause und in der Nähe des Arbeitsplatzes mit 3,7 KW/h respektive 4,6 KW/h und ca. 35-40x CCS-Laden für die Langstrecke (Urlaub,usw.). Kosten dann bei 700-800 € im Jahr.

Die Ladezeit lassen wir mal unberücksichtigt, weil stört mich ja nicht, wenn das Fahrzeug während der Arbeit oder über Nacht steht. Frage für mich ist nur, wie bekommen dem Akku die Schnellladungen auf Dauer. Lohnt es sich die 200-300 Euro pro Jahr zu sparen - oder sollte man lieber langsam (akkuschonend ??) laden ?

Gruß
Michael
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Re: Diskussion über Akkulebensdauer

Beitragvon e-tron2017 » So 10. Sep 2017, 17:42

Hi. Denke Option 2 ist empfehlenswerter. Dazu den Stromanbieter wechseln. Mit einer guten Wechselprämie und du sparst noch mehr. Denn je weniger Schnellladung desto länger hast du Spass/Ausdauer/Reichweite mit dem Akku.
Übrigens hüpfe auch immer aller max. 2Jahre/Laufzeit abhängig von einem zu einem anderen Stromanbieter und spare somit etliche Euro s dank hoher Wechselprämien.
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Re: Diskussion über Akkulebensdauer

Beitragvon Teddybär1964 » So 10. Sep 2017, 17:56

e-tron2017 hat geschrieben:
Hi. Denke Option 2 ist empfehlenswerter. Dazu den Stromanbieter wechseln. Mit einer guten Wechselprämie und du sparst noch mehr. Denn je weniger Schnellladung desto länger hast du Spass/Ausdauer/Reichweite mit dem Akku.
Übrigens hüpfe auch immer aller max. 2Jahre/Laufzeit abhängig von einem zu einem anderen Stromanbieter und spare somit etliche Euro s dank hoher Wechselprämien.


Das mit dem Stromanbieter mach ich schon seit mindestens 10-12 Jahren so. Insofern ist da nix mehr zu sparen. Die 700-800 Euro sind das Minimum wenn ich zu Hause lade.

Ich frag mich halt eben nur, ob ich dem Akku mit 130 statt 40 CCS-Ladungen im Jahr einen "Gefallen" tue und ob das die 200-300 Euro Ersparnis wert ist. Wollte halt mal Meinungen - bzw. Fakten dazu hören.

Gruß
Michael
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