Der Akku des Ioniq

Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon palim_palim » Mo 20. Mär 2017, 19:51

Helfried hat geschrieben:
Was ein Akku in 8 Jahren kostet, kann heute unmöglich jemand wissen.
Dass sich ein neuer Akku aber nach 8 Jahren nicht mehr rentieren wird, ist auch klar. Du kaufst ja auch kein neues Getriebe, wenn eine 10 Jahre alte Verbrennerhütte einen Schaden hat dort.


Wie definierst du "rentieren"?
Wenn das Auto insgesamt noch gut da steht, fände ich es eine Ressourcenverschwendung, es zu verschrotten, nur weil der Ersatz Akku zu teuer ist. 8 Jahre ist doch nichts bei einem gut gepflegten Auto. Bei unserem 20 Jahre alten Cabrio sind teilweise noch die Schutzfolien von der Auslieferung vorhanden . :lol: ;)
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon gekfsns » Mo 20. Mär 2017, 20:04

Habt Ihr schon mal einen Verbrenner mit 8 Jahren verkauft ?
Ich war die letzten male dabei jedes mal ziemlich gefrustet weil, trotz guter Ausstattung und guter Pflege, nicht mal 6000€ drinnen war. Ich hatte jedes mal das Gefühl ein Auto quasi verschenken zu müssen das der Käufer dann weitere 8 Jahre fahren kann. Beim Ioniq hab ich beim Kauf die max 6000€ fehlenden Restwert psychisch schon eingepreist, sollte ich dann mit 10 Jahren und 250tkm noch paar € bekommen, wo ich mir sicher bin, dann freu ich mich über das unerwartete Geld. Bei den Gebrauchtwagenpreisen von i3 und Leaf sehen die Chancen gar nicht mal so schlecht aus, auch mit 60% Kapazität wäre er ja immer noch ein tolles Mama-Taxi.
Ich glaub kaum das jemand in ein 10 Jahre altes Elektroauto noch einen komplett neuen Akku einbauen lassen wird, bis dahin wird die Technik viel zu weit fortgeschritten sein - ähnlich wie mit der PC Technik in den 90er Jahren.
Beim i3 kann ich mir noch gut vorstellen dass sich das wegen der vermutlich ewig haltbaren Karosse, ähnlich dem Audi A2, lohnen könnte. Aber ob da BMW wirklich so lange Ersatz anbietet ? Ich bin da skeptisch und da er für meine Autobahnstrecken und als echtes Familienauto absolut nicht passend war wurde es der Ioniq. Mit den 10t€ Preisunterschied kommt er mir auch im worst case, Totalverlust nach 8 Jahren, immer noch günstiger. Ich bin mir aber sicher dass er die >10 Jahre locker schafft.
Zuletzt geändert von gekfsns am Mo 20. Mär 2017, 20:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon Karlsson » Mo 20. Mär 2017, 20:07

gekfsns hat geschrieben:
Habt Ihr schon mal einen Verbrenner mit 8 Jahren verkauft ?
Ich war die letzten male dabei jedes mal ziemlich gefrustet weil, trotz guter Ausstattung und guter Pflege, nicht mal 6000€ drinnen war. Ich hatte jedes mal das Gefühl ein Auto quasi verschenken zu müssen das der Käufer dann weitere 8 Jahre fahren kann.

Ja, diverse Autos. Mein letzter war 11 und noch für diverse Jahre gut.
Und weil ich sehe, wie viel man da für wie wenig kriegt, finde ich den Gedanken auch total reizvoll, ein so billig erstandenes Auto mit einem frische Akku noch mal für viele Jahre fit zu machen.
Das entspricht dann halt nicht mehr der neuesten Mode => und?
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon palim_palim » Mo 20. Mär 2017, 22:26

Karlsson hat geschrieben:
Mein letzter war 11 und noch für diverse Jahre gut.
Und weil ich sehe, wie viel man da für wie wenig kriegt, finde ich den Gedanken auch total reizvoll, ein so billig erstandenes Auto mit einem frische Akku noch mal für viele Jahre fit zu machen.


+1
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon neutrino » Di 21. Mär 2017, 00:36

Helfried hat geschrieben:
Was ein Akku in 8 Jahren kostet, kann heute unmöglich jemand wissen.
Dass sich ein neuer Akku aber nach 8 Jahren nicht mehr rentieren wird, ist auch klar. Du kaufst ja auch kein neues Getriebe, wenn eine 10 Jahre alte Verbrennerhütte einen Schaden hat dort.


Hi!

Da wäre ich nicht so sicher, denke es gibt viele die sehr auf ihre Autos aufpassen, wenn der Gesamtzustand gut ist, und man dann in 8 Jahren vielleicht günstig einen Akku bekommt der doppelt soviel kWh wie heute hat (so die Hoffnung) hätte man für wenig Geld dann noch etliche Jahre sehr viel Auto.

Das mag sicher nicht für alle gelten, für einen Vielfahrer der jedes Jahr 50.000 km draufspult wird das nicht interessant sein, aber jemand der sein Auto vielleicht nur für 15000 km nutzt und drauf aufpasst und er sonst in der Garage steht... , da würde man vielleicht sehr gerne nochmal ein paar Tausend Euro reinstecken wenn er dann noch 5 oder 10 Jahre fährt.
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon PeterHusum » Di 21. Mär 2017, 07:12

Also ich sehe es auch gelassen. Wenn ich bedenke was ich in den letzten Jahren in mein Auto reingesteckt habe. Fahre etwa 25000 pro Jahr. 65 km am Tag hin und 65 km zurück zur Arbeit. Eine ideale Strecke also. Bei der Arbeit laden (0,24€/kw). Wird also schon mal günstiger als mit meinen Diesel. Und Wertverlust hatte ich bei meinem jetzigen genug. Vor 4 Jahren gekauft 13000€ und jetzt bekomme ich vielleicht noch 4-5tsd. Plus alle Ersatzteile von bestimmt 5-6tsd was ich bezahlt habe. Also 13000 in 4 Jahren . Es kann nur besser werden
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon KyRo » Di 21. Mär 2017, 07:54

Wer weiß ob es überhaupt jemals einen nennenswerten Verlust innerhalb der Gesamtlebensdauer kommt. Schaut euch doch mal die Zahlen von BMW i3 mit kleinem Akku oder Kia Soul an, sprich Autos mit aktiver Temperierung. Da gibt es auch nach 100TKM keinen merklichen bzw. Z. T. Nicht mal messbaren Verlust. Und der Ioniq macht die gleiche Laufleistung mit weniger Zyklen dank größerem Akku und geringerem Verbrauch. Zudem: ich bin zwar kein Akku Spezialist, aber diese ultraflachen Pouch Zellen im Ioniq sind rein von ihrer Mechanik her bzgl. Temperaturgradienten, Wärmeableitung etc. den prismatischen oder zylindrischen Zellen überlegen.

Ich mache mir da jedenfalls wenig Gedanken.
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon Twizyflu » Di 21. Mär 2017, 10:00

DonDonaldi hat geschrieben:
Tho hat geschrieben:
Wie ist eigentlich der Ersatzteilpreis, sollte der Akku nach Garantieende ausfallen? :lol:


Sicher nicht mehr als bei der ZOE :lol:


Oder gleich die ganze ZOE :D
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon Twizyflu » Di 21. Mär 2017, 10:28

Mache mir auch wenig Sorgen.
Sogar die alten ZOEs nach 4 Jahren haben noch 100% SOH teilweise (jetzt wo das Software Update den fehlerhaften Algorithmus behoben hat) bzw. 98, 99%.
Die Zellen halten ganz sicher lange durch!
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Re: Der Akku des Ioniq

Beitragvon Karlsson » Di 21. Mär 2017, 10:34

Hui, in dem Fall würde ich aber die Finger von dem Auto lassen.
Genau wegen solchen Befürchtungen ist es für mich wichtig, den Preis zu kennen.

An eine Akkulebensdauer über das gesamte Fahrzeugleben glaube ich noch nicht. Und selbst wenn es so sein sollte, spricht ja nichts dagegen, den Preis zu kennen.
Man kann das ja persönlich unwichtig finden, aber es gibt IMO kein Argument gegen die Offenlegung des Preises.

Twizyflu hat geschrieben:
Sogar die alten ZOEs nach 4 Jahren haben noch 100% SOH teilweise (jetzt wo das Software Update den fehlerhaften Algorithmus behoben hat) bzw. 98, 99%.
Die Zellen halten ganz sicher lange durch!

Komische Definition von "alt" hast Du da. Meiner ist jetzt 4 Jahre "alt", ich finde das ziemlich jung.
Es sind nach dem Update 98%.
Was die Zahl aber genau bedeutet, sei dahingestellt. Von den 26kWh werden ja nur 22,x freigegeben.
Mich stimmt das optimistisch, dass der Akku auch 8 Jahre hält. Heißt aber noch längst nicht, dass nach 10 Jahren nicht doch ein neuer fällig wird.
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