Zoe vs Ioniq

Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon Tigger » Mi 6. Sep 2017, 16:03

midget77 hat geschrieben:
Aber 'mal mit 11(oder sogar)22kW an AC zu laden, wenn DC besetzt, ist sicher besser als mit (max.) 7,2kW

Ja, natürlich... Und mit dem Diesel 1.000 km Reichweite in 5 Minuten zu laden ist noch besser. ;-)

BTW - wenn wir von einer leeren 40kWh-Batterie ausgehen:
7.2kW = 5,55 Stunden = 333 Minuten
11kW = 3,63 Stunden = 218 Minuten
22kW = 1,81 Stunden = 109 Minuten
50kW = 0,8 Stunden = 48 Minuten
70kW = 0,57 Stunden = 34 Minuten

Ob mit 7,2kW oder 11kW macht in meinen Augen keinen Unterschied, das ist typische Heim- und Destinationladung. Ab 22kW wird es dann langsam interessant, aber unterwegs hätte ich auch keine Lust 1,81 Stunden an einem "Schnelllader" zu stehen.

Von daher: AC-Ladung komplett weglassen, Autos günstiger in den Markt drücken und nur noch DC-Lader aufbauen, auch zu Hause!

Diskutieren wir das hier jetzt wieder drölfzig Seiten?
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon IO43 » Mi 6. Sep 2017, 16:27

Ich seh das so:

Der Nutzwert einer 22kW Ladesäule ist in meinem Alltag quasi bei Null. Ob ich nach einem kurzen Einkauf 5-6km mehr im Akku habe oder nicht, dafür stecke ich den Ioniq gar nicht erst an. Das freut die Zoe-Fahrer, da ich keine Säule blockiere. In einer Gegend wo es keine oder nur defekte Schnelllader gibt, wäre man mit dem Ioniq ziemlich in den Ar*** gekniffen :lol:

So betrachtet ist es einfach schade, dass es den Ioniq nicht mit 3P-Lader gibt, gar keine Frage.

Was den Ioniq aber generell auszeichnet, dass er einerseits sehr wenig verbraucht und andererseits bei jedem Wetter und jeder Lage an DC den Akku einfach vollknallt. Gerade am 100kW DC-Lader geht ja richtig die Post ab.

Wenn er beides könnte wäre das natürlich der Hit, so kann ich persönlich aber mit den Gegebenheiten gut leben, nachts mit dem kleinen Akku an die Schuko, unterwegs an den DC-Lader. ;)

Dadurch aber von einem absoluten K.O.-Kriterium zu sprechen, mag für manchen gelten, kann man aber auch nicht verallgemeinern.

In diesem Sinne auf ein friedliches Miteinander! :prost:
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 6. Sep 2017, 16:29

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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon Karlsson » Mi 6. Sep 2017, 16:39

IO43 hat geschrieben:
Der Nutzwert einer 22kW Ladesäule ist in meinem Alltag quasi bei Null. Ob ich nach einem kurzen Einkauf 5-6km mehr im Akku habe oder nicht, dafür stecke ich den Ioniq gar nicht erst an.

Du solltest schon mit echten Werten rechnen. Er lädt ca 2km in einer Minute. Für 3 Minuten stecke ich den auch nicht an. Für 20 Minuten aber schon.

Was für mich einfach gegen den Ioniq spricht, ist der momentane Einstiegspreis. Das bin ich derzeit nicht bereit auszugeben. Nicht für einen Erstwagen und erst recht nicht für einen Zweitwagen.
Klar liegt das daran, dass es keine 2013er Ioniq gibt, aber ändert für mich ja auch nichts.
Wenn sie gleich viel kosten würden, würde ich jetzt wahrscheinlich den Ioniq vorziehen, weil ich dann bald den dreifachen weg zur Arbeit und hohen Autobahnanteil habe anstatt bislang nur Stadtverkehr. Da spielt der einfach seine Effizienzkarte aus.

eDEVIL hat geschrieben:
22kW Only wäre mir auch zu langsam für langstrecke.

Wäre für mich auch nichts für die Langstrecke, aber ich würde für 0€ auch gern gegen einen R90 tauschen, weil ich die Langstrecken eher eh Verbrenner fahre.
Q90 wäre natürlich viel interessanter, aber ich zweifle noch, dass mir das Akkuupgrade den von Renault aufgerufenen Preis wert ist, weil mir der 22kWh im Alltag eigentlich auch reicht.
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon Tigger » Mi 6. Sep 2017, 16:56

AbRiNgOi hat geschrieben:
Und der Traum, den ich aber nicht bei einem einzigen Fahrzeughersteller gesehen habe:

Aber wo ist der Sinn und Vorteil, wenn jedes Fahrzeug diese Technik mit sich rumschleppt? Sie muss bei jedem Auto mitbezahlt werden und es ist jedesmal Gewicht, welches ich durch die Gegend kutschiere.

Bei unseren 3 Fahrzeugen im Haushalt wäre der Traum imho ein transportabler "AllCharger", den ich nur einmal bezahlen muss und bei Bedarf im jeweiligen Fahrzeug mitnehme. Zu 99% reicht es ja morgens vollgeladen von zu Hause loszufahren.
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon eDEVIL » Mi 6. Sep 2017, 17:13

Wenn man den ZOE Ansatz halt verfeinert und der Trafo doppelt ausführt , um galvanisch vom netz zu trennen, dann wäre das ja kaum mehrgewicht. Im vergleich zum sleeraten 3,7 KW LAden sogar leichter.
So transportabler "AllCharger" ist doch nur "Frickelei". Genau dann wnen man ihn benötigt, hat man ihn nicht dabei.
Das Ding ist schwer nimmt wertvollen platz weg und kostet erheblich mehr als im Fahrzeug eingebaut.
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon Karlsson » Mi 6. Sep 2017, 17:18

AbRiNgOi hat geschrieben:
Und der Traum, den ich aber nicht bei einem einzigen Fahrzeughersteller gesehen habe:

Es gibt ein Bild vom Allcharge in einem Golf mit vollbelegtem Typ 2 und CCS hinter dem vorderen Nummernschild. Statt dem VW Zeichen ist ein Conti Logo im Grill.
Ist natürlich nur ein Versuchsträger und ob das nun wirklich auf VW hindeudet, weiß man auch nicht. Meine Hoffnung wäre halt Allcharge im VW I.D.
Gedöhns zum Rumschleppen will ich keins haben.
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon Tigger » Mi 6. Sep 2017, 17:33

eDEVIL hat geschrieben:
So transportabler "AllCharger" ist doch nur "Frickelei". Genau dann wnen man ihn benötigt, hat man ihn nicht dabei.

Also ich weiß im Vorfeld wie meine Tagesetappen aussehen und wann ich wieviel laden muss. Aber das mag im Einzelfall anders sein. Wäre jetzt aber auch ein Pro-Hybrid-Argument: Lieber den Verbrenner noch dabei, man weiß ja nie, was kommt...
eDEVIL hat geschrieben:
Das Ding ist schwer nimmt wertvollen platz weg und kostet erheblich mehr als im Fahrzeug eingebaut.

Genau - das Ding ist schwer und nimmt wertvollen Platz weg. Aber trotzdem soll es fix in jedem Fahrzeug eingebaut sein?
Und warum soll es erheblich mehr kosten, als im Fahrzeug eingebaut? Letzten Endes musst Du nur ein Blechgehäuse drum herum bauen und das kostet nicht die Welt.

Modularer Ansatz im Frunk: Ohne AllCharger Platz für Krimskrams. Alternativ Krimskrams raus und AllCharger rein. Die Faulen können dann ja auch zu jedem Fahrzeug einen eigenen AllCharger ordern und ihn fix im Auto lassen.

Wenn ich so drüber nachdenke: Ich bin jetzt auch Pro-3P, aber nur als modularen und idealerweise universellen Ansatz. ;-)
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon Karlsson » Mi 6. Sep 2017, 17:44

Tigger hat geschrieben:
Genau - das Ding ist schwer und nimmt wertvollen Platz weg. Aber trotzdem soll es fix in jedem Fahrzeug eingebaut sein?

Ist es nicht. Allcharge ist die Leistungselektronik für den Motor, die Du eh brauchst. Und Du brauchst eh irgendein Ladegerät.

Tigger hat geschrieben:
Also ich weiß im Vorfeld wie meine Tagesetappen aussehen und wann ich wieviel laden muss.

Ich nicht. Im Leben passiert auch immer mal wieder unerwartetes wo man spontan längere Strecken hat. Deswegen bleibt bei uns ein Verbrenner im Haus bis E-Autos das auch können.
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Re: Zoe vs Ioniq

Beitragvon IO43 » Mi 6. Sep 2017, 18:14

Karlsson hat geschrieben:
Du solltest schon mit echten Werten rechnen. Er lädt ca 2km in einer Minute. Für 3 Minuten stecke ich den auch nicht an. Für 20 Minuten aber schon.


Bei 6.7kW lädt man bei durchschnittlichem Verbrauch ~1km/Minute.
Bei einem durchschnittlichen Tageseinkauf habe ich also 10 bis 15km geladen. Die bringen mich weder in der Reichweite, noch finanziell in Schwierigkeiten, wenn ich es nicht mache. Die Stunde, die das daheim an der Schuko länger dauert habe ich immer Zeit. Dafür freuen sich Leute mit einem 3P-Lader oder ohne Zeitdruck über die freie Säule :thumb:
Zuletzt geändert von IO43 am Mi 6. Sep 2017, 18:27, insgesamt 1-mal geändert.
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