Vergleichstest Winter Hyundai Ioniq - Nissan Leaf 2018

Re: Vergleichstest Winter Hyundai Ioniq - Nissan Leaf 2018

Beitragvon HeinHH » Di 6. Mär 2018, 09:16

Naheris hat geschrieben:
Mich überrascht die Ladeleistung des Leaf (negativ). Ich dachte, der wäre merklich flotter. :shock:

Mglw. hat Nissen bei LG dieselbe Gruselsuppe in den Akkus geordert wie Renault bei den ZE40 ...

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Re: Vergleichstest Winter Hyundai Ioniq - Nissan Leaf 2018

Beitragvon pvmobilat » Di 6. Mär 2018, 09:35

HeinHH hat geschrieben:
Naheris hat geschrieben:
Mich überrascht die Ladeleistung des Leaf (negativ). Ich dachte, der wäre merklich flotter. :shock:

Mglw. hat Nissen bei LG dieselbe Gruselsuppe in den Akkus geordert wie Renault bei den ZE40 ...

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Die 40 kWh-Leafs haben noch die AESC-Batterien (ohne Kobalt, dafür halt Nachteile).
Der 60kWh-Leaf dann LG-Zellen.
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Re: Vergleichstest Winter Hyundai Ioniq - Nissan Leaf 2018

Beitragvon xado1 » Di 6. Mär 2018, 11:44

hier ein erklärungs video von björn.
ich denke mal,daß es auch ein software problem gibt,so wie björn im video erklärt,da mit leaf spy beim russen video ganz andere werte als am armaturen display angezeigt wird.
https://www.youtube.com/watch?v=bbGQkj7DnXc
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Re: Vergleichstest Winter Hyundai Ioniq - Nissan Leaf 2018

Beitragvon tbschommer » Di 6. Mär 2018, 13:49

Das wird aber ein echtes Problem, wenn man sich nicht auf die Anzeige im Leaf verlassen kann :shock:

Björn hatte das Glück, dass weniger angezeigt wurde, als tatsächlich an Ladung vorhanden war, aber die Restreichweite ist während der Fahrt immer wieder nach oben und unten gesprungen. Wenn einmal mehr als vorhanden angezeigt wird, wird's echt heikel.
Ioniq Style in Blazing Yellow am 02.05.2017 abgeholt (Sangl #72) :)
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Re: Vergleichstest Winter Hyundai Ioniq - Nissan Leaf 2018

Beitragvon HubertB » Di 6. Mär 2018, 14:57

Der Ioniq zeigt auch nicht die realen Werte an, nur nicht so extrem.
Er zeigt ziemlich eindeutig dass man auf Basis der Anzeigen vom Bordcomputer keine EV verschiedener Hersteller vergleichen kann.
Twizy seit 3/2015, Zoe Q210 12/2015-11/2017, Ioniq seit 12/2017
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Re: Vergleichstest Winter Hyundai Ioniq - Nissan Leaf 2018

Beitragvon Hupsi37 » Mi 7. Mär 2018, 11:55

Ja, dass man beim Ioniq mit den oberen 50% wesentlich weiter kommt als mit den unteren 50%, weiß glaube ich inzwischen fast jeder Ioniq Fahrer. Dafür passt die Reichweitenprognose vom Ioniq ziemlich gut.
Als Beispiel: Mein Ioniq zeigte mir gestern beim losfahren eine Reichweite von 230 km. Nach 144 gefahrenen km (Start- = Zielpunkt) waren es noch 94 km, ich bin als minimal sparsamer gefahren, als vom Ioniq geschätzt. Der Akkustand sollte also so im Bereich unter 40% sein. Angezeigt wurden aber noch 45%. Wenn ich also die anfangs gezeigten 230 km zu Grunde lege, müsste ich noch rund 104 km weit kommen (also 10 km mehr als vom Ioniq geschätzt). Ich bin mir aber sicher, dass die bei normaler Fahrweise nicht mehr drin gewesen wären. Also ja, die Akkustandsanzeige ist nicht linear!
Für Neulinge sicher gut zu wissen, alle Anderen wissen das schon ;).
Ich habe übrigens den subjektiven Eindruck, dass die Reichweitenprognose mit der neuen Software besser geworden ist. Geht das euch auch so?
Vom Ampera zum Ioniq #100
Ioniq Style Orange SD; Bestellt: 18.01.2017; Auf der Straße seit dem 10.11.2017
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Re: Vergleichstest Winter Hyundai Ioniq - Nissan Leaf 2018

Beitragvon phonehoppy » Mi 7. Mär 2018, 12:25

Da fällt Nissan das fehlende Temperaturmanagement der Batterie auf die Füße.

Die Sprünge in der SoC-Anzeige sind meiner Meinung nach auf eine außentemperaturabhängige Max-Kapa-Berechnung des BMS zurückzuführen. Der SoC wird ja immer in % der Max Kapa angezeigt. Durch die extremen Temperaturunterschiede (Tunnel / Draußen, Akku kalt / Akku beim Laden und beim Fahren) kommt die Max-Kapa-Berechnung völlig durcheinander, was auch die seltsamen Effekte beim Ladevorgang erklärt (viel zu hohe angezeigte Ladeleistung wegen falsch angezeigtem SoC).

Hätte Nissan ein Temperaturmanagement verbaut, hätte es auch einen internen Temperatursensor im Akku vorgesehen, der viel zuverlässiger und träger reagiert, als wenn die Außenlufttemperatur zum Abschätzen der Max Kapa verwendet wird...

Natürlich kenne ich nicht die Interna des Leaf, aber das wäre für mich eine plausible Erklärung.
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Re: Vergleichstest Winter Hyundai Ioniq - Nissan Leaf 2018

Beitragvon Justus65 » Mi 7. Mär 2018, 12:47

xado1 hat geschrieben:
bei meinem 24er tekna war der unterschied 215/17 zu 205/16 etwa 15km bei gleichen bedingungen und jeweils 3,2 bar reifendruck.
muss aber dazu sagen,daß der gewichtsunterschied von felge und reifen 5kg war,also 20kg gewicht mehr rotierenfde masse.
die ersten neuen leafs werden ja jetzt angemeldet,dann wird rasch klar werden,wie hoch der verbrauch wirklich ist.
wenn der ioniq wirklich mit weniger luft unterwegs war,wäre der unterschied ja noch größer .

Und woher weiß dein Auto, ob gerade 16 oder 17 Zoll Reifen am Auto aufgezogen sind? Wie berechnet dein Auto dann Geschwindigkeit und Fahrtstrecke?
Noch stinkt es hinten.
Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben. (Albert Einstein)
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Re: Vergleichstest Winter Hyundai Ioniq - Nissan Leaf 2018

Beitragvon Heavendenied » Mi 7. Mär 2018, 12:53

Der Abrollumfang bleibt (nahezu) gleich. Daher muss das Auto nicht wissen, ob nun 16" oder 17" Felgen drauf sind.
Das ist bei allen Fahrzeugen das Gleiche. Gibt ja nicht nur beim Leaf verschieden Felgengrößen für das Fahrzeug...
Gruß,
Jürgen
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Re: Vergleichstest Winter Hyundai Ioniq - Nissan Leaf 2018

Beitragvon Pepe-VR6 » Mi 7. Mär 2018, 12:53

Das ist doch egal ob 16" oder 17" drauf sind. Der Rollumfang des Reifens ändert sich ja nicht.Beim 16" ist einfach mehr Gummi auf der Felge als beim 17".

Einzig die Breite hat einen Einfluss. Er verbraucht mehr durch erhöhten Rollwiderstand.


EDIT: Verdammt, etwas zu langsam :lol:
Der wohl weltweit erste offiziell tiefergelegte Ioniq ;)
Damit es nicht so langweilig wird: Kona Sangl-Nr. 61 bestellt :D
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