Test mit IONIQ bei Kälte

Re: Test mit IONIQ bei Kälte

Beitragvon Hilde.Knallinger » So 1. Apr 2018, 00:55

IO43 hat geschrieben:
@PhoenixIQ

Hast Du eine Quelle dafür, dass im Ioniq die NCM 111 verbaut sind? Mir wäre das neu.

@Hilde.Knallinger

Du findest hier halt viele verschiedene Fahrer mit unterschiedlichen Fahrprofilen. Wie willst Du da herausfiltern, ob ein Verbrauch im Winter von Aussagekraft ist? Dass der Verbrauch bei winterlichen Verhältnissen nicht dem Normverbrauch entspricht, dürfte ja klar sein. Ist bei Verbrennern auch nicht anders, nur das diese nicht zwangsläufig mit zusätzlicher Energie zuheizen müssen. So effizient sind sie dann doch nicht.

Wenn Du sehen möchtest, was ich auf meiner täglichen Pendelstrecke in der kältesten Woche des Jahres verbraucht habe, kannst Du gerne dort mal schauen.

Sollte ich der Zertifizierung meines Stromanbieters glauben, müsste dabei mein Hausstrom zu 100% aus Wasserkraftwerken stammen. Wenn jetzt im Sommer noch die PV-Anlage auf dem Dach ist und das zweite E-Auto als rollender Speicher ins Haus kommt, schließt sich für mich der Kreis.

Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.


Ich bezog das eher auf die vorraussichtliche Haltbarkeit des Akkus im Ioniq. Oder von der anderen Seite etwas klarer vielleicht. Bei anderen Herstellern erkenne ich ein grösseres Bemühen um den Akku (was schlussendlich noch keine Bewertung sein soll).
Das ziehe ich aus den Erfahrungsberichten was zB Ladeverhalten, Reichweite etc. etc. angeht.

Unabhängig aber jetzt davon wo ihr persönlich den Strom herbekommt. Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, sollte die erneuerbare Bruttostromerzeugung bei 35% (netto 38%?) liegen im Jahr 2017.

NCM111 ? Ist das ein Akkutyp?
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Re: Test mit IONIQ bei Kälte

Beitragvon Nordstromer » So 1. Apr 2018, 07:34

Hilde.Knallinger hat geschrieben:
Unabhängig aber jetzt davon wo ihr persönlich den Strom herbekommt. Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, sollte die erneuerbare Bruttostromerzeugung bei 35% (netto 38%?) liegen im Jahr 2017.


Das Schöne ist ja das es jeder einzelne Kunde selbst in der Hand hat hat welchen Strom er ordert und der dann erzeugt wird. Auch Geiz führt sehr oft dazu das der billigste genommen wird. Aber einem BEV Fahrer, der bei einem Ökostrom Anbieter Ökostrom ordert und somit erzeugen lässt vorzuwerfen auch Kohlestrom zu laden ist unsinnig. Im Gegenteil der trägt aktiv dazu bei das immer weniger Kohlestrom nachgefragt und somit erzeugt wird. Der Strom kann auch gerne aus Wasser- und Windkraft aus dem Ausland kommen.
So argumentieren Verpenner Lobbyisten, die Angst um ihren Besitzstand haben. :mrgreen:
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Re: Test mit IONIQ bei Kälte

Beitragvon LtSpock » So 1. Apr 2018, 08:04

An der Tankstelle interessiert es auch niemand ob das Öl für den Sprit aus dem Iran oder Russland gekommen ist und umweltfreundlich gefördert und raffiniert wurde. Warum haben EV Fahrer immer den Drang sich eine Selbstkasteiung aufzuerlegen und im eigenen Knie herumzubohren? Legt euch doch gleich noch ein Stück Stacheldraht auf den Fahrersitz und ein Stachelband am Oberschenkel an :mrgreen:

Was die Presse und irgenweche selbsternannten Tester an geistigem Dünnschiss erzeugen interessiert mich nicht die Bohne wenn mir das Produkt X gefällt und meinen persönlichen Ansprüchen genügt( hier Ioniq ). Ich lade in Analogie zum Verbrenner da wo der Strom am günstigsten ist und der Strom kommt aus dem Ladestecker und damit basta. Es ist schon interessant wie sich hier viele Menschen als medialer Spielball fremdsteuern lassen und damit wertvolle Lebenszeit verschwenden. Kauft euch einen Porsche einen EV oder wie ich trotz Ioniq einen langlebigen und ressourcenschonenden Euro 0 Diesel und habt Spass. Schöne Ostern :D
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Re: Test mit IONIQ bei Kälte

Beitragvon Jan » So 1. Apr 2018, 08:21

Oder Unwissende, die immer noch glauben, sie bekommen Strom, der erneuerbar hergestellt wurde, wenn sie ihn kaufen. Strom ist nun einmal immer gleich. Es gibt keine grünen Elektronen und andere, braun oder schwarz sind. Mir fällt da wieder die lustige Geschichte von einem Tesla Fahrer ein, der sich persönlich bei Elon Musk beschwerte, weil der Supercharger neben einem Kohlekraftwerk steht und er befürchtet hatte, das der Strom nicht erneuerbar ist, sondern aus diesem Steinzeit Verbrenner kommt. Er kann zu 100% sicher sein, das der dort geladene Strom aus dem Kraftwerk nebenan stammt. Aber darum geht es nicht. Vielmehr muss möglichst viel erneuerbare Energie ins Netz gepumpt werden, damit für dreckigen Strom immer weniger Platz bleibt, wenn die Umstellung gelingen soll. Aber mindestens genauso wichtig sind Energiespeicher, denn so toll erneuerbare Energie auch ist, es gibt die Dunkellücke und der Rest ist Zappelstrom. Ich sehe es täglich bei unserer Anlage im kleinen Maßstab. Der Hausakku füllt sich Stück für Stück, mal etwas langsamer, mal etwas schneller. Zwischendurch wird er auch entladen, aber irgendwann am Tag ist er oft wieder komplett gefüllt. Der Ioniq beginnt ab, ich glaube, 1200 Watt an zu laden. Die Wallbox ist so eingestellt, das sie nur Sonne vom Dach lädt und so gibt es für den Ioniq immer nur dann Strom, wenn genug Überschuss im Kabel sitzt. Das Hauskraftwerk ist so eingestellt, das es erst das Auto und dann den Hausakku lädt. Es klappt noch nicht täglich, das beide Akkus komplett gefüllt sind, aber täglich werden die Tage länger, das Wetter besser. Es reicht aber jetzt schon, die täglichen Fahrten zu decken und den Verbrauch im Haus zu decken. Am Abend übernimmt das dann der Akku im Hauskraftwerk.
So kann es überall laufen. Das ist keine Zauberei, sondern stabile Alltagstechnik. Und einige Kraftwerke werden zur Zeit auch mit Akkus ausgestattet, um Schwankungen besser puffern zu können. Jetzt muss man sich nur vorstellen, wie groß der Speicher plötzlich wäre, wenn Autos in Deutschland elektrisch fahren und immer dann, wenn sie parken, nachgeladen werden könnten. Jeder Parkplatz in Deutschland braucht unbedingt eine einfache Lademöglichkeit. Eine Steckdose, mehr braucht es nicht, um E Mobilität in die Fläche zu bringen.
Bleibt das Problem der Dunkellücke, eine depressive Zeit, in der die Anlage auf dem Dach lange nicht das liefert, was man braucht. In unserem Fall kommt dann Naturstrom ins Spiel und liefert Strom aus Wind und Wasser. So geht dann Zukunft. :)
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Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
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Re: Test mit IONIQ bei Kälte

Beitragvon Nordstromer » So 1. Apr 2018, 08:28

Entscheidend ist aber die Gesamt Bilanz und nicht die Elektronen. Wird mehr Ökostrom nachgefragt wird er auch erzeugt und verdrängt ganz logisch den dann weniger nachgefragten Kohlestrom zum Beispiel.
Gegenbeispiel:
Ich gehen mal davon aus das ihr euer Geld anständig verdient. Wenn ihr dann am Geldautomaten Banknoten bekommt mit denen zum Beispiel Dorgenschäfte gemacht wurden würdet ihr euch das auch negativ anlasten lassen wollen?
Begreift es doch endlich mal. Jeder der Ökostrom nachfragt und bezahlt sorgt dafür das dieser ERZEUGT WERDEN MUSS! Jede kWh davon ist eine kWh WENIGER KONVENTIONELLER STROM! Ist das Prinzip wirklich so schwer zu verstehen?
Oder wollt ihr meinem Anbieter Lichtblick vorwerfen, dass der Ökostrom den ich bei Ihnen seit weit mehr als 10 Jahren beziehe und bezahle nicht erzeugt und von Lichtblick eingekauft wurde? Wenn ja dann macht das bitte öffentlich und mit Klarnamen und eine Klage ist euch sicher. Den Prozess verliert ihr auch jede Wette.
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Re: Test mit IONIQ bei Kälte

Beitragvon LtSpock » So 1. Apr 2018, 08:47

Bei Betrachtung der Gesamtbilanz müssten wir barfuß laufen und dürften nicht mal ein Lagerfeuer anzünden und Nutzvieh zur Ernährung halten. Wäre mal interessant zu wissen wieviele EV-Besitzer mit oder ohne PV-Anlage einen dreckigen Holzofen und/oder offenen Kamin und/oder Plletanlage ohne Filteranlage betreiben und/oder in Urlaub fliegen und/oder Kreuzfahrten machen und/ oder nicht beim lokalen Biobauer einkaufen etc. Ich denke hier lügen sich viele mit einem EV mächtig selber ein grünes Feigenblatt in die Tasche, weil schlussendlich die brutale und auch sehr viel teurere Konsequenz fehlt ;)
Zuletzt geändert von LtSpock am So 1. Apr 2018, 08:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Test mit IONIQ bei Kälte

Beitragvon IO43 » So 1. Apr 2018, 08:49

Man kann sich halt hinstellen und sagen, dass der böse Strom aus Kohlekraftwerken kommt und nichts tun oder man entscheidet sich bewusst den Ausbau der erneuerbaren Energien zu fördern, vorausgesetzt, dass der Endkunde hier nicht auch wieder "verladen" wird. Was ist nun die Lösung, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu fördern oder den Mehrverbrauch an Strom durch Elektroautos zu verteufeln? Müssten dann Wärmepumpen in Häusern mit einem Wirkungsgrad von bis zu 5:1 wieder verschwinden und die durchschnittliche Energiemenge von 30.000kWh für die Beheizung eines Gebäudes wieder durch Heizöl aufgebracht werden? Oder nehmen wir doch lieber 6000kWh Strom dafür, der zu einem Großteil auch durch die eigene PV-Anlage erzeugt werden kann?

Nur immer alles kritisch totzuquatschen bringt gar nichts.

Du (@Hilde.Knittlinger) führst hier an, dass Du aus dem Ladeverhalten anderer Fahrzeuge Bemühungen erkennst, den Akku zu schonen. Da halte ich dagegen, dass ich diese Bemühungen nicht bei jedem Fahrzeug erkenne und mich über Hersteller wundere, die trotz hoher Verkaufszahlen an E-Autos und jahrelanger Erfahrung mit diesen, das Thema Thermomanagement komplett ignorieren.

Der Ioniq ist dabei noch nicht mal ein reines E-Auto.

Was ich auch immer nett finde:

Die Verbrennergegner meinen, es gibt tausende von Toten jährlich durch die Abgasbelastung. Die andere Seite meint, das ist nicht belegbar, husten aber wenn sie mal in einer Abgaswolke stehen und machen das Fenster zu, wenn sie mal in einem Tunnel im Stau stehen. Es glauben auch Milliarden von Menschen an Gott, mir fehlt dazu der Beweis.

Aber Glaube bringt uns hier nicht weiter.

Um zurück zum Ioniq zu kommen, er ist im Moment das mit Abstand effizienteste Auto, welches am meisten für seinen kleinen Akku kritisiert wird, ihm dadurch mangelnde Praxistauglichkeit nachgesagt wird, er aber mit seinen geringen Verbräuchen und den erzielbaren Reichweiten immer wieder überrascht. Verkehrt kann dieser Ansatz Ressourcen zu sparen sicherlich nicht sein.

Diesen Verbrauchsvorteil spielt er dazu auch noch im Winter aus, weil sein Heizsystem mit Wärmepumpe ebenfalls sehr effektiv arbeitet. Ich sehe da keinen Nachteil.

Auf der anderen Seite gibt es genügend Menschen, denen das alles egal ist. Die am besten einen riesigen Akku brauchen, möglichst eine Van- oder SUV- artige Karosserie, damit sie sich nicht verbiegen müssen, die auf Effizienz pfeifen, sich nicht großartig umstellen wollen, sich also keinen Millimeter anpassen möchten. Die hatten wir bei den Verbrennern auch schon.

:back to topic:
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Re: Test mit IONIQ bei Kälte

Beitragvon e-werni » So 1. Apr 2018, 09:25

Ich versteh diese ganze Offtopic-Diskussion nicht ganz.

Würden alle fossilen Brennstoffe, welche heute in mobilen Verbrennern aller Art verschwendet werden, in thermischen Kraftwerken verbrannt und der dabei produzierte Strom zum Betreiben von BEV's verwendet, wäre das noch immer um Welten effizienter als der Status Quo.
Jeder Verbrenner, welcher durch ein BEV ersetzt wird, ist ein Fortschritt - erst mal egal, woher er den Strom bezieht.

Vor mehr als hundert Jahren wurden die Weichen in die völlig falsche Richtung gestellt:
Stellt euch mal vor, wo wir heute stünden, wenn damals nicht einer den elektrischen Anlasser für Verbrennungsmotoren erfunden hätte, diese weiterhin mit der Kurbel von Hand angeworfen hätten werden müssen und die ganze Forschung und Entwicklung in die einfache Elektro- statt die komplizierte Verbrennertechnik gesteckt worden wäre.
Ich behaupte einfach mal, dass wir über die ganze Zeitdauer noch nicht mal halb soviel an fossilen Brennstoffen verbraucht und heute sowas wie das BEV-Paradies auf Erden hätten.

:back to topic:

Hier schneit's wieder mal wie blöd, bei gerade mal 0°C.
Trotzdem werde ich in Kürze mit dem IONIQ zu einer Fahrt durch die halbe Schweiz aufbrechen.
Bin gespannt!
Seit 12.03.2018: HYUNDAI IONIQ electric Launch Plus Bj. 2017
Bis 12.03.2018: RENAULT ZOE R90 Intens Z.E. 40 Bj. 2017
im alter bereut man vor allem die sünden, die man nicht begangen hatBild
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Re: Test mit IONIQ bei Kälte

Beitragvon Jan » So 1. Apr 2018, 11:32

Es ist ja auch immer etwas schwierig, den noch Unwissenden von dieser tollen Technik zu begeistern, wenn ihm die Vergleiche fehlen. Und der Ioniq begeistert sofort. Man steigt ins Auto ein und die Kiste wird sofort warm. Dann gleitet man leise mit besten Verbräuchen durch die Gegend und freut sich über jede Fahrt. Kein Verbrenner kann jemals diese Effizienz erreichen. Wie auch, denn wie z.B. der Kühler im Verbrenner zeigt, jede Menge Energie wird nicht auf die Straße gebracht, sondern in Hitze umgesetzt. E Autos sind keine Zauberei, sondern eine fast perfekte Weiterentwicklung der Technik. Das ist auch der Grund, warum Zwitter keinen Sinn machen. Alte Verbrennertechnik, gepaart mit Mini Akkus.
Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
Der Ioniq wartet schon auf die ersten Sonnenstrahlen. :)
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Re: Test mit IONIQ bei Kälte

Beitragvon Hilde.Knallinger » So 1. Apr 2018, 11:45

Die Ironie ist gerade noch so rauszulesen Jan. :D
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